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meine Geschichte...

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von emily16, 30 August 2007.

  1. emily16
    emily16 (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich war schon immer jemand, der Probleme mit sich selbst hatte, vor allem fiel mir das Vertrauen immer ziemlich schwer. Alles, weil mein Vertrauen vor vier Jahren, von meiner besten Freundin zu nichte gemacht worden war, weil sie sich von heut auf morgen gegen mich gestellt hat und mich angefangen hat fertig zu machen. Fertig heißt wirklich gemobbt in der Schule, vor allen, und alle haben zu gesehn und niemand hat was gesagt. Es war eine der schwersten Zeiten für mich. Ich war soweit, dass ich mir Gedanken machte mir etwas anzutun und ich es so sah, dass wenn ich dabei sterbe, es nur Glück ist, weil ich dann endlich erlöst bin von all den Qualen und all dem Schmerz.
    Ich wechselte dann irgendwann die Schule, mein Leben war nicht besser, aber es war in Ordnung. Trotzdem lebte ich vor mich hin ohne wirklich Freude und so weiter. Irgendwann versuchte ich dann wieder zu vertrauen, nur wurde ich von dieser Freundin auch wieder enttäuscht, ja es gehören immer zwei dazu, und das war auch hier so, aber trotzdem hat es mich dann auch wieder sehr, sehr fertig gemacht. Dann trat meine heutige beste Freundin bewusst in mein Leben und ich lernte Schritt für Schritt zu vertrauen und zwar wirklich zu vertrauen, heut soweit, dass ich ihr auch mein Leben anvertrauen würde. das war sehr wichtig für mich, weil es für mich einfach bedeutete, dass es doch noch Hoffnung darauf gab, dass Beziehungen zu anderen Menschen nicht in einer Enttäuschung enden mussten.
    Jungs hatten in meinem Leben lange keine Roll gespielt, klar gab es wlche, die ich wirklich toll fand und für die ich schwärmte und in die ich auch verliebt war vllt aber ich traute mich nie, mehr zuzulassen als ein bisschen von diesem Verliebtseins-Gefühl. Und dann lernte ich Christian kennen. Er knallte mit aller Wucht in mein Leben und riss alles aus den Angeln kann man sagen. Es war vllt sogar Liebe auf den ersten Blick und der hatte eine Art, die mich nich zweifeln ließ, die mich dazu brachte mich zu trauen. Warum weiß ich nicht. Jedenfalls verliebte ich mich hoffnungslos. Und von dem Moment an war es eine Berg- und Talfahrt, er machte mich glücklich, er machte mich unglücklich innerhalb von Sekunden durch seine ganze Art. Und ich verstand einfach nicht warum er so war, so wechselseitig. Ich kannte ihn zwei Monate, als ich ihm sagte, dass ich mich in ihn verliebt hatte. Zwei Monate in denen wir uns getroffen hatten, in denen wir sogar zwischendurch mal Händchen gehalten hatten, in denen ich viel mitmachte mich nach besäufnissen um ihn kümmerte und dafür sorgte, dass er nach Hause kam. Zwei Monate in dene alles so aussah als ob es klappen würde und selbst seine Freunde behaupteten, dass sie ihn noch nie so erlebt hatte, tja und dann zerstörte er mit aller Wucht so wie er in mein Leben gekommen war alles. Meine Hoffnungen, meine Wünsche, Träume, alles. Seine Worte waren er hätte nich drüber nachgedacht. Er hatte zwei monate Zeit zum nachdenken! Ich war am Boden zerstört und versuchte alles um ihn umzustimmen aber es funktionierte nicht. Ich war fertig, am Ende und verstand die Welt nich mehr. Und alles kam wieder hoch, ich fühlte wieder den Schmerz wie ich ihn schon zuvor oft spüren musste. Ich war einfach nur verletzt und nichts hatte mehr Sinn. Nichtmal mein Leben. Obwohl ich mir gleichzeitig sagte, dass ich es nicht soweit kommen lassen würde, mir darüber Gedanken zu machen, mir was an zutun. Aber hätte ich meine besten Freunde, Anne, das Mädchen, von dem ich vorher schon sprach, die mir gezeigt hat was Freundschaft sein kann und Sebastian nicht gehabt, dann hätte das alles vllt auch ganz anders ausgesehn. Meine ganzen Zweifel und alles was mich beschäftigte konnte ich da abladen und die beiden waren immer für mich da. Tja, und ich wollt emich nicht wieder verlieben, nicht noch einmal so was mitmachen... Und dann sagt mir Sebastian irgendwann, es wäre ja das einfachste, wenn wir uns in einander verlieben würden. Und es war wie ein schlag ins Gesicht. Ich mein, es war drei Monate nach der ganzen Geschichte mit Christian aber trotzdem wollte ich mich nicht wieder verlieben und schon gar nicht in Sebastian, einen meiner besten Freunde. Aber es war passiert.
    Und dann ging das ganze hoffen wieder los. Und ich hatte so eine verdammte Angst. Vor allem wurde mir bewusst, dass ich in ihn verliebt war, andererseits aber eine Mauer um mein Herz gebaut hatte, durch die nichts nach außen dringen konnte und nichts rein kommen konnte. Wieder war ich völig fertig und mit mir selbst überfordert, weil ich einfach nicht wusste, was ich tun sollte. Wenn ich alles riskierte, dann riskierte ich eine mir unheimlich wichtige Freundschaft und mich selbst. Weil ich das Gefühl hatte, es nicht zu überleben, wenn da wieder irgendwas schief ging. Ich traute mich auch nicht zu hoffen, wenn er mal etwas sagte, was man zweideutig sehn konnte und auch als meine Freundin Anne meinte ich sollte mal nich zu negativ zu der ganzen Sache sein und mal hoffen, traute ich mich immer noch nich. Nur häuften sich diese Andeutungen immer mehr und ich konnte mir das nicht erklären, tat aber so, als wär nichts und mied seine Nähe, damit ich mir nicht doch etwas einbildete und mir Hoffnungen machte. Und dann kam es so eindeutig, dass es nicht anders ging und eine Woche später waren wie zusammen und ich dann erfuhr ich das Anne, das dann was gedreht hatte und ihm gesagt hatte wies bei mir aussieht, weil sie wusste, dass er nicht ganz abgeneigt war. Aber ich hatte ihm das Leben doch ganz schön schwer gemacht weil ich seine Versuche aus Angst nie beachtet hatte... Tja, und mir kommt es manchmal wie eine Hollywoodgeschichte vor. Es ist wie ein Traum. Und ich weiß auch heute, dass er mir alles gibt was ich brauche und ich mich nich voll und ganz und im negativen Sinne und vor allem ohne was zurückzubekommen für ihn aufopfern muss (so wie es bei Christian gekommen wäre, da er einfach einen Hang zum Schlammassel hatte und ich ihn dann da raus holen musste), er liebt mich so wie ich bin, ist für mich da, versteht meine Probleme, Ängste, Sorgen und ich fühle mich so glücklich und geborgen, wie bei sonst niemanden. Wenn ich bei ihm bin kann mir nichts mehr was anhaben, selbst meine alten Probleme, Ängste und Zweifel. er hat die Mauer um mein Herz Stück für Stück eingerissen und Licht hineingelassen, so dass ich wieder ich sein konnte und mich voll auf ihn einlassen konnte. Er hat mich "gerettet", weil ich allein nicht mehr daruas gekommen wäre... und dafür bin ich ihm unendlich dankbar...

    Ich weiß, es ist viel, aber das ist alles um es zu verstehen, meine Gedanken und alles, und meine Liebe... :herz:
    Ich weiß nicht ob irgendwer das liest, aber ich musste es einfach aufschreiben, weil es ein Teil meiner Geschichte ist, vllt meine ganze Geschichte bis heute...
     
    #1
    emily16, 30 August 2007
  2. go_schnegge
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Single
    hab alles durchgelesen und deine geschichte hat mich sehr berührt,und wow hast sie wirklich sehr schön geschrieben. bin froh dass du nun endlich dein glück gefunden hast und wünsch dir alles gute :zwinker:
     
    #2
    go_schnegge, 30 August 2007
  3. User 77157
    User 77157 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    123
    6
    vergeben und glücklich
    deine geschichte geht mir sehr nahe. und ich bin ganz begeistert,wie du das in worte gefasst hast-respekt.

    alles gute für dich:smile:
     
    #3
    User 77157, 30 August 2007

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