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meine mom hat krebs

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von littlesunshine6, 5 März 2007.

  1. hi!

    muss mir mal selbst luft machen, sonst pack ich das nicht, sry wenns lang wird.

    meiner mom wurde vor knapp einer woche (di. 27.02.07) die diagnose: 3cm großer bösartiger, seltener tumor im linken lungenflügel mit metastasen auf der ganzen lunge gemacht.

    erstmals schock pur - der übrigens noch immer anhält.:eek: :kopfschue :flennen:

    tja, so weit ich weiß ist ihre einzige chance ein chemo mit der sie bereits am 28.2. begonnen hat...

    dieses bösartige "ding"(das übrigens keinen namen verdient hat) ist lt ärzten, sowas von selten und bei patienten in diesem Alter (47) und nichtraucher(in) sowieso unerklärlich.

    begonnen hat alles am 22. dez. als sie mit einem leichten anflug von grippe aufgewachen ist... 23/24.12.06 gingen dann schon wieder besser. sie ging normal arbeiten - fühlte sich zwar noch etwas kränklich und war nicht so top fit wie sonst immer....
    dann anfang jänner bekam sie grässlichen husten und so ne richtige bronchittis halt, sie ging zum arzt nahm antibiotika und es wurde nicht besser. sie ging dann zum lungenröntgen und der arzt stellte ein verschleppte lungenentzündung fest und einen (schleim)pfropfen am linken lungenflügel der einen bronchialzweig/ast verstopfte. super... ihr gings dann wirklich nicht gut, der husten war ständiger begleiter... sie bekam nochmals AB (ein anderes) das schlug wieder nicht an, also versuchte man es mit kortison. das komische an der ganzen sache war, sie sagte immer selbst, dass das kein pfropfen sein kann, dass das sicher was schlimmeres ist.
    mittlerweile gings ihr so schlecht, dass der linke lungenflügel beim reden, atmen, husten etc zusammen klappte und ihr für ne sek. immer die luft weg blieb.
    sie machte CT und nochmals röntgenbilder und dann wurde beschlossen, im krankenhaus bei einem 3 täg. aufenthalt, den (schleim)pfropfen abzusaugen...

    tja, 2 tage bevor sie den termin gehabt hätte - bekam sie solche atemnot und schmerzen, dass sie in der nacht auf 20.02. (faschindsdienstag) in die klinik ging. sofort morphium, infussionen, ct mit kontrastmittel und ohne, ultraschall, röntgen, blutbild, etc.... alles wurde durchgecheckt... sie haben sie gleich auf der notfallstation behalten. erst am nächsten tag vormittag rief sie mich an und sagte dass sie seit der nacht im krankenhaus war...
    wir alle(meine beiden brüder und ich) ganz geschockt und schnell ins krankenhaus... da gings ihr nicht gut, sie war nur noch am kotzen und so... weil sie das antibiotika und das morphium nicht wirklich vertragen hat. dieser anblick war grässlich, sie dort so hilflos und fertig liegen zu sehn...
    2 tage später wurde sie dann ins andere krankenhaus überstellt und dort machten sie dann auch eine bronchioskopie und so... und nun his es warten und warten. ihr gings dann schon besser, der husten wurde weniger und der allgemeinzustand war einfach besser. am 27.07. am abend bekamen wir dann eben die schreckliche und erschütternde diagnose...

    ich finds so schrecklich. warum nur??? :kopfschue :cry: warum ausgerechnet sie?? erklärungen dafür wirds nie geben...

    auf jedenfall hat sie gleich am nächsten tag (28.02) mit der chemo begonnen... chemo stufe 7 und die ärzte fahren jetzt volles rohr mit der chemo rein, da sie sonst eben so top fit ist und alle werte stimmen...

    jetzt ist sie seit freitag wieder daheim und ihr gehts nicht gut, die nebenwirkungen von der chemo machen sich schon total bemerkbar wie zb. schlecht sein, erbrechen, müde, angeschlagen, geruchsempfindlich, schweißausbrüche etc...

    meine mom ist eine kämpferin und gibt sicher nicht kampflos auf... ich wir unterstützen sie und geben die hoffnung natürlich auch nicht auf... ABER

    ich hab so angst und bin so traurig. jedesmal wenn ich sie seh könnt ich losheulen und wenn sie dann anfängt, dann fang ich logischerweise auch gleich an und dann heulen wir beide wieder und 5 min später lachen wir usw...

    gestern hab ich dann wieder so nachgedacht... und mir ist klar geworden, dass wenns hart auf hart kommt und sie das nicht übersteht, dass dann meine kinder vll. mal ohne oma aufwachsen und dass wenn ich mal heirate, meine mom bei meiner hochzeit nicht dabei sein wird etc...

    sie ist 47, hat vor 7 monaten geheiratet, hat 3 kinder mit 30, 25 und 23 und hat noch so viel vor in ihrem leben.

    abgesehn von der ganzen krankheit, der chemo und allem drum und drann kommt noch dazu, dass sie grad einen kredit aufs haus aufgenommen haben und jetzt ist er alleinverdiener, denn mit 300€ was sie bekommt, das ist nicht viel. die ganzen medikamente kosten ein schweine geld, die ganzen imunsystem unterstützenden mittelchen (säfte, kapseln, etc... ) kosten so viel...

    schrecklich...


    ich weiß nicht wie das weiter gehn soll... bin nur noch am boden zerstört und hab solche angst.
     
    #1
    littlesunshine6, 5 März 2007
  2. StolzesHerz
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Das tut mir wirklich von ganzem Herzen leid für diich und deine Familie!

    Ich kann gut nachempfinden wie es sich für dich anfühlen muss. Meine Mama hatte auch Krebs. Damals war ich 13 und noch zu jung mir solche Gedanken zu machen wie du sie dir jetzt machst. Das hat Vor- und Nachteile.

    Du sagst selber, dass deine Mutter eine Kämpferin ist. Sie und die Ärzte werden alle Kraft investieren und alles in ihrer Macht stehende tun, damit sie wieder gesund wird.
    Sie schafft das!

    Sei so oft für sie da wie du kannst. Das gibt ihr sicher noch mehr Kraft! Vorallem müsst ihr miteinander viel mehr lachen anstatt weinen.

    Ich wünsche deiner Mutter alles alles Gute und hoffe sie wird bald wieder gesund!
    Dir wünsche ich die nötige Kraft die schwere Zeit mit deiner Familie gemeinsam einigermaßen gut zu überstehen!
     
    #2
    StolzesHerz, 5 März 2007
  3. Syber
    Syber (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    ...das tut mir sehr leid für dich!!

    ...ich kann mich genau in diese situation hineindenken, weil ich damals selber an krebs erkankt bin und weiß wie hart vorallem die chemo + bestrahlung ist...und vorallem wie schwer die auswirkungen einer chemo sind..das nagt ziemlich, wenn man die haare verliert od. ständig müde ist und schwächer wird...aber deine mum hat denke ich sehr gute chancen gesund zu werden, weil du ja sagtest ihre werte sind toll und zudem ist sie mit 47 noch relativ jung, sodass sie es schaffen wird...

    lg chris
     
    #3
    Syber, 5 März 2007
  4. danke euch beiden!

    sie MUSS es schaffen, was anderes kann ich jetzt garnicht denken...

    sicher versuch ich so oft es geht und sie will für sie da zu sein, nur bin ich momentan etwas angeschalgen (gesundheitlich) und da ists glaub ich nicht gut wenn ich sie besuch, zwecks ihrem imunsystem und so...

    lachen ist wichtig, das werden wir auch, doch dann kommt wieder so ein loch wo man für einen kurzen moment reinfällt. wir beide sind so emotional und da kanns leicht passieren dass ein blick, ein wort oder sonst was wieder alles auslösen kann...

    die ängste die ich hab wird mir keiner nehmen können...

    irgendwie wird das schon gehn, es muss einfach.

    das tragische was ja noch dazu kommt ist, dass mein freund muss das jetzt alles zum zweiten mal durch machen...
    seine mom ist vor ca 5 jahren an leukämie erkrankt und hat auch chemo und alles durchgemacht.
    und er spricht nicht darüber und hat mir kürzlich auch gesagt, dass er bis heute nur noch schluckt!

    er tut mir da auch so leid, ich mein ich brauch jetzt auch ihn als stützen mal zum anlenen oder heulen, reden oder so... und er hat selbst angst um seine mom und er kann da einfach nicht aus sich raus... er schluck nur und jetzt macht er das zum zweiten mal durch...


    ach scheiße, momentan ist wirklich der wahnsinn!
     
    #4
    littlesunshine6, 5 März 2007
  5. Syber
    Syber (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    627
    103
    1
    vergeben und glücklich
    ..das stimmt, aber..sofern du nicht ganz arg verkühlt bist, sollte ein mundschutz reichen..dadurch kannst du wenigstens ein paar min. bei ihr sein.

    ...lachen ist sehr wichtig! es ist schwer vorzustellen, dass man in solchen augenblicken lachen kann, aber es geht. ich hab selbst sehr viel gelacht und ja..dadurch wird es für einen etwas leichter, weil man für einige augenblicke an etwas anderes denkt..

    ...deinen freund kann ich gut verstehen...mir würde es nicht viel anderes gehen, wenn nun ein freund od. ein familienmitglied von mir an krebs erkanken würde..da würden dann auch alte erinnerungen hoch kommen und ich müsste mich wohl sehr zusammen reißen...

    lg chris
     
    #5
    Syber, 5 März 2007
  6. Purzel
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Das tut mir wirklich leid für dich. Lass dich mal drücken! :knuddel_alt:
    Die Medikamente sind wirklich teuer, ich sehe das bei meiner Oma auch. Aber von der Krankenkasse kannst du ein Formular ausfüllen, wenn du unterhalb einer bestimmten Einkommensgrenze liegst, dann bist du von zuzahlungen bei Medikamenten befreit. Vllt rufst du einfach mal bei der Krankenkasse an und lässt dich beräten oder deine Mom ruft einfach selber an. Dann habt ihr das Geld für die Medis schonmal gesparrt. Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft!:smile:
     
    #6
    Purzel, 5 März 2007
  7. Teresa
    Teresa (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Tut mir Leid, mir fällt im Moment nicht mehr ein als das: :knuddel:
    ...als meine Großmutter damals an Krebs starb, war ich zehn, also noch zu jung, um das alles mitzubekommen, und sie war auch wesentlich älter als deine Mutter und bei ihr gabs wirklich keine Hoffnung mehr...
     
    #7
    Teresa, 5 März 2007
  8. Chococat
    Chococat (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Auch ich kann leider sehr gut nachvollziehen, was du durchmachst. Meine Mutter erkrankte 2003 an Brustkrebs. Als es festgestellt wurde, war ich mit einer Freundin im Urlaub. Alle wussten es somit, nur ich nicht. Ich hab mich da amüsiert und von allem nichts mitbekommen. Erst als ich zu Hause ankam, haben sie mir erzählt, dass sie im Krankenhaus liegt und Chemo bekommt. Unbeschreiblich was man da fühlt, wie einem der Boden unter den Füßen weggerissen wird, wie man komplett den Zugang zur Welt verliert. Ich weiß es noch genau, ich saß damals auf der Couch und erzählte noch vom Urlaub, als mein Vater mich plötzlich unterbrach und meinte, er müsse mir jetzt was schlimmes sagen und dann weiß ich nur noch, dass ich geweint haben, wir saßen alle da und haben geweint und geweint und dann war ich plötzlich im Krankenhaus, stand neben ihrem Bett und konnte einfach nicht fassen, dass dieses blasse, schwache Wesen da im Bett MEINE MAMA sein soll!!!!!! Sie war damals übrigens 49.
    Tja es begann eine ganz ganz ganz harte Zeit. Entweder war sie weg, im Krankenhaus oder sie war zu Hause, lag dann nur im Bett und es ging ihr so schlecht. Ich hab so oft gedacht, ich würde es nicht schaffen, ich hab zu der Zeit gerade Abi gemacht und es ist sooo schwer sich aufs Lernen zu konzentrieren, wenn man die eigene Mutter im Nachbarzimmer weinen und jammern hört....:kopfschue

    Aber, und jetzt kommt das große Aber, unsere ganze Familie ist auf bezaubernde Art zusammengewachsen. Ich habe noch zwei Geschwister und seit dieser Erkrankung sind wir unzertrennlich. Wir haben uns oft einfach so Abends zusammen gesetz, wenn es meiner Mam einigermaßen gut ging. Wir haben Spieleabende gemacht oder sowas. Ich hab meine Familie zu schätzen gelernt wie nie zuvor, obwohl man nicht sagen kann, dass wir nicht vorher schon ein gutes Verhältnis hatten. Nach allem was wir zusammen durchgemacht haben, verbindet uns jetzt ein ganz festes Band, was keiner mehr trennen kann.

    Meine Mutter wurde nach anderthalb Jahren Chemo, Bestrahlung und OP für tumorfrei erklärt, niemand hats wirklich zu hoffen gewagt nach der schlimmen Diagnose damals, denn es sah ers nicht gut aus. Mittlerweile führt sie ein fast normales Leben, geht wieder arbeiten und so. Aber noch immer sitzt das Trauma ganz tief, dass sag ich dir, das vergisst man nie. Wenn sie heute zur Nachsorgeuntersuchung muss, kann ich nächtelang vorher nicht schlafen, muss mich übergeben, habe einfach schrecklich große Angst. Manchmal finden sie tatsächlich etwas abnormales (was sich bis jetzt zum Glück immer als harmlos rausstellte), was dann nochmal extra untersucht werden muss, also da geht man wirklich durch die Hölle.

    Die Diagnose Krebs verändert das ganze Leben. Absolut. Vor allem wenn es die eigene Mutter trifft, die ja doch immer einen ganz besonderen Wert hat. Weißt du der Gedanke damals, dass ich ohne sie an meiner Seite mein Abiturzeugnis überreicht bekomme, tat mir sooooo weh. Ich hatte solche Angst!!! Ähnlich wie du beschreibst, dass du Angst hast, ihre Enkel könnten ohne Oma aufwachsen. Genau diese Gedanken hatte ich auch... Ich weiß, wie man sich da reinsteigern kann und sich selbst fertig machen kann.

    Mein Rat an dich: Sprecht darüber in der Familie!!! Das ist mega wichtig. Vergiss dich selbst nicht bei dem ganzen Stress, du darfst daran nicht kaputt gehen. Und vor allem glaube daran, dass sie gesund wird. Wir haben den Glauben ganz tief in uns nie aufgegeben. Deine Mam muss spüren, dass ihr hinter ihr steht, das wird ihr die Kraft geben, die sie ohne Zweifel brauchen wird.

    Alles alles erdenklich gute wünsche ich euch.
     
    #8
    Chococat, 5 März 2007
  9. betty boo
    betty boo (29)
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    vergeben und glücklich
    ich kann dich nur zu gut verstehen... vor einiger zeit hatte ich mir hier auch mal den kummer von der seele geschrieben. mein papa hatte auch krebs (darmkrebs mit lebermetastasen) und bekam die diagnose vor 6 jahren. da war ich zwölf und hab es natürlich auch nicht richtig mitbekommen (meine eltern haben es mir absichtlich verheimlicht, ich wusste nur, papa ist krank und braucht medikamente). erst die letzten 2 jahre hab ich alles erfahren und auch, wie schlecht es wirklich um ihn stand. ich hätte nie gedacht, dass mein papa mal nicht mehr sein würde... wir haben die hoffnung bis zuletzt nicht aufgegeben und alles versucht, um ihn noch länger behalten zu können. im august letzten jahres haben wir sogar noch versucht, ihn in eine best. therapie in eine spezialklinik zu bekommen, aber nichtmal da konnte man ihm noch helfen :cry: (seine medis haben nicht mehr angeschlagen und der krebs hatte sich rasend schnell breit gemacht) ab da war ich dann richtig fertig... nur noch geweint... wir wussten alle, dass es das jetzt gewesen war und wir nur noch warten konnten. 3 wochen später ist er dann zu hause friedlich eingeschlafen... aber die 3 wochen waren schrecklich. er war nur noch ans bett gefesselt, hat nicht mehr gegessen und nur kaum getrunken... ich habe ihn nicht mehr wiedererkannt :cry: er war so dürr und gelb... in seinen letzten minuten waren wir alle bei ihm und das war das allerschlimmste :cry:

    auch ein halbes jahr später denk ich noch oft an ihn und weine. ich vermisse ihn sehr. ich hätte mir auch gewünscht, dass er mal mit seinen zukünftigen enkeln spielen könnte oder mich zum altar geführt hätte :geknickt:

    meine ma und ich haben uns aber mittlerweile ganz gut gefangen und kriegen es auch zu zweit auf die reihe. natürlich wird er uns immer fehlen, aber das leben geht weiter und mein papa hätte auch nicht gewollt, dass wir uns verkriechen (er war selbst so voller lebenslust...) wir bekommen auch viel unterstützung durch familienangehörige, freunde und bekannte, das hilft ungemein.

    ich möchte dir damit aber jetzt keine angst machen, ich hoffe für euch, dass es ein besseres ende gibt, aber ich möchte dir auch mut machen, falls es doch anders kommen sollte, nicht aufzugeben. es ist schwer, aber man kann es schaffen. mir hat es auch geholfen, dass ich mich schon vorher damit auseinandergesetzt habe, so kam es nicht völlig überraschend und ich war einigermaßen vorbereitet.

    natürlich wünsche ich euch alles gute und viel glück!
     
    #9
    betty boo, 5 März 2007
  10. danke euch allen...
    mein beileid auch an die die jemanden an der scheiß krankheit verloren haben. muss wirklich hart sein.


    momentan gehts mir psychisch eh mal wieder besser. also mich belastet es zwar noch sehr, aber ich fall zumindest nicht aus heiteren himmel in ein tiefes loch und heul...

    wir geben die hoffnung nicht auf und sie auch nicht.
    nur das was mich heut wieder durcheinander gebracht hast ist folgendes. sie hätte heute den termin für die 2. chemo(oder was auch immer) gehabt, die haben dann blutbild gemacht und das war nicht ok.
    hab gehört und gelesen, dass das normal sein kann, das die chemo eben das blut durcheinander bringt - welche werte jetzt allerdings im keller sind weis ich nicht.
    auf jedenfall muss sie erst nächste woche dienstag wieder dort hin und dann nochmal blutbild und mal schaun.

    was hat das jetzt für auswirkungen weil das blutbild nicht stimmte und die chemo nicht termingerecht durchgeführt werden konnnte...

    ach scheiße halt...
    naja, mal abwarten. momentan bin ich innerlich etwas leer und weiß nicht so recht wo ich meine gedanken einordnen soll ... find die welt den lieben gott und das leben etc... einfach nur ungerecht.

    wir werden alle zusammen halten und irgendwie müssen wir das schon schaffen!

    danke euch allen!
    werd auch auf dem laufenden halten, sofern sich wer dafür interssiert!
     
    #10
    littlesunshine6, 7 März 2007
  11. Caty
    Caty (29)
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    vergeben und glücklich
    fühl dich von mir auch mal ganz fest gedrückt....:knuddel:
    ich kann gar nicht viel dazu sagen...habe keine eigenen erfahrungen mit sowas...aber es muss ein riesiger schock sein:geknickt:

    also ich wünsche dir und deiner familie ganz ganz viel kraft...und halt uns auf dem laufenden hier, wir fühlen mit dir!!!
     
    #11
    Caty, 7 März 2007
  12. mister-cool
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Hi!

    Ich weiß wie´s dir und deiner Mum geht.
    Mein geliebter Paps hatte auch Lungenkrebs.
    Wir waren immer für ihn da.
    Er hat nie gefragt wieso und warum.
    Es bringt euch und niemanden weiter.

    Versuche deiner Mum auf jeden Fall immer beizustehen.
    Das gibt am meisten Kraft.

    Scheiß auf den verdammten Kredit.
    Wenn deine Mum wieder gesund ist, könnt ihr den abbezahlen.
    Ihr Leben ist doch viel wichtiger wie Geld!

    Die Krankheit hängt zwar vom Geld ab, aber wenn ihr mit der Bank über diese Situation redet, wird sie schon kullant werden.
    :zwinker:

    Ihr braucht jetzt viel Kraft.
    Begleite deine Muma so oft wie möglich zu den Kontrollbesuchen usw.!
    Es tut ihr und dir gut!
    Sag das auch deinen Schwestern und Brüdern.

    "Warum-Fragen" bringen NICHTS und niemandem etwas.
    Vergesst das bitte.
    Es frisst euch auf!
    :-(

    Zur Blutbildveränderung weiß ich nichts, aber ich bin kein Arzt.

    Seit einfach für einander da.
    Ich hoffe sie überlebt die Krankheit.

    Wünsche euch und besonders deiner Mum alles Gute! :kiss:

    Wenn du magst, kannst du mich gerne mal per PN anschreiben, wenn du Erfahrungen austauschen möchtest oder irgendwie Infos brauchst oder einfach nur mal schreiben willst.

    tschau
     
    #12
    mister-cool, 7 März 2007
  13. NickiMD
    NickiMD (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    vergeben und glücklich
    Liebe littlesunshine!

    Ich lege dir das Forum http://www.krebsforum-fuer-angehoerige.de sehr ans Herz.

    Meine Mutter hatte 2006 Brustkrebs und es hat mir in der Zeit, wo sie im Krankenhaus war, sehr geholfen, da ich fast an der Sache kaputt gegangen wäre.

    Ich wünsche dir das Beste!

    PS: Meine Mutter hatte am 31.01. ihre letzte Chemo und hat ihre 1. Bestrahlung hinter sich (von etwa 33).
     
    #13
    NickiMD, 7 März 2007
  14. User 50283
    Sehr bekannt hier
    3.089
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    441
    nicht angegeben
    Das tut mir schrecklich Leid für dich, deine Mutter und deine restliche Familie.
    Aber:
    Mein Opa erkrankte auch an vielen verschiedenen Tumoren, sein Leben lang. Jedes Mal hat er es überstanden - und das als Kettenraucher mit bis zu 3 Schachteln am Tag, stressigem Job, keiner Bewegung, denkbar ungünstister Ernährung. Eine Kämpfernatur.
    Irgendwann mit fast 80 Jahren ist er an Leukämie(?) gestorben, aber das war viele zig Jahre nach der ersten Diagnose, zwischenzeitlich war er auch wieder vollkommen geheilt. Die schlechte Ernährung, die Lebensbedingungen und das Rauchen haben ihm aber immer wieder Rückfälle beschert.

    Deine Mutter wird das schaffen, sie ist doch noch jung und wird ihren Lebenswandel sicherlich entsprechend umstellen. Außerdem steht ihr alle hinter ihr. Sie wird wieder gesund, ganz bestimmt, schließlich hat sie eine so gute Ausgangsposition, um das zu überstehen. Es gäbe doch kaum bessere Bedingungen...

    Ich wünsch euch alles Gute:knuddel_alt:
     
    #14
    User 50283, 7 März 2007
  15. Chococat
    Chococat (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    599
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Mach dir wegen dem Blutbild nicht so große Sorgen. Die Chemo zerstört mitunter wichtige Zellen (vor allem weiße Blutkörperchen), die sich erst nach und nach wieder aufbauen müssen. Meine Mom hat immer (ganz doll schmerzhafte!!!) Spritzen dagegen bekommen, erst dann gings weiter mit der Chemo. Man kann dann nicht sofort weitermachen, weil dann noch mehr weiße Blutzellen kaputt gehen und das Imunsystem dann keine Krankheitserreger mehr abfangen kann. Das endet dann so wie bei den Menschen, die in luftdichten Plastikzelten sitzen müssen, um sich ja nicht mit etwas anzustecken. Schon ein Schnupfen kann dann tötlich ausgehen. Also es ist völlig in Ordnung, dass sie jetzt erstmal abwarten. Der Körper muss sich auch mal erholen.

    Noch eine Sache, die mir geholfen hat, war übrigens, dass ich mich sehr intensiv mit Krebs auseinander gesetzt habe. Es gibt sehr viele gute Bücher, ich meine keine Fachbücher, sondern persönliche geschichten von Krebskranken, die ihren Weg zur Heilung beschrieben, auch meine Mutter hat die Bücher verschlungen, gab ihr immer Mut!!! Kann ich nur weiterempfehlen. Außerdem hab ich viel über die Krankheit gelernt, auch wie eine Chemo eigentlich funktionert oder das mit der Bestrahlung. Was das eigentlich alles bedeutet, die Wörter und Fachbegriffe. Man bekommt ein bisschen das Gefühl das alles zu verstehen, ist nicht mehr ganz so machtlos. Krebs ist ja ein wahnsinnig schwammiger Oberbegriff für unendlich viele Krankheiten und mittlerweile bin ich fast Fachfrau. Das hat mich einfach stärker gemacht. Ich hab nicht mehr dieses riesige, böse Phantom vor meinem imaginären Auge gehabt, sondern ganz klare Fakten über dieses Mistvieh.
     
    #15
    Chococat, 8 März 2007
  16. Syber
    Syber (33)
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    103
    1
    vergeben und glücklich
    ...das die blutwerte, nach der ersten chemo, in den keller gehen ist normal! das war bei mir damals auch immer so, dass nach der chemo, vorallem meine leukozyten, in den keller gingen..und ich erst weiter machen konnte, wenn die leukozyten einen wert von 1.500 hatten.selbst bei 1.499 durfte keine chemo statt finden...naja.. 2 - 3 wochen hat das immer gedauert.. dann war der wert wieder ok. und es ging von vorne los.. ist also normal, dass die werte in den keller gehen...besonders, weil es ja die erste war..
     
    #16
    Syber, 8 März 2007
  17. Pushead
    Verbringt hier viel Zeit
    6
    86
    0
    Single
    Ich wünsche ihr wirklich alles gute und hoffe das es euch besser gehen wird. Aber da bin ich mir ganz sicher...bei der Freundin von meinem ist was ähnliches passiert Autounfall...mehrer OPs...dann plötzlich mitten in der Nacht Schlaganfall....die Ärzte haben gesagt sie hätte 10 Tage Lebensgefahr...sie hats überstanden was ein Wunder wahr :grin: aber deine Mutter wird es schon schaffen da bin ich mir sicher. Ich wünsche euch nochmals alles gute
     
    #17
    Pushead, 15 März 2007
  18. frisco123
    frisco123 (35)
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    10
    86
    0
    Verlobt
    es tut mir leidund hoffe es wird wieder abe sorry mach dir da mal keine grosse hoffnung ich kenn das ich habe das bei einem verdammt guten freund (er war 63)durchgemacht (er starb nach 4monaten der diagnose)es ist schwer aber trotsdem viel glück hoffentlich hast du sie noch lang!!!aber bleib aufjedem fall bei ihr ich wünsch euch alles gute:frown: :frown:
     
    #18
    frisco123, 20 März 2007
  19. danke sehr aufbauend!!! :ratlos:



    sry dass ich den thread nie aktuallisiert habe, aber ich konnte einfach nicht. vielen dank fürs aufbauen und trost spenden.

    aktueller stand der dinge::cry:
    meine mom war jetzt zwei mal bei nem therapeuten und hat biofeedback, magnetfeld resonanz, ionen-fussbad etc... gemacht. halt alles mögliche um den körper zu entgiften und etc... (kenn mich zu wenig aus)
    das alles hat ihr ganz gut getan und die ergebnisse lt. therapeut sind auch super. der und die andere ärzte verstehen es sowieso nicht, wie eine frau in dem Alter, mit so super werten und guter gesundheit, so etwas hartnäckisches bekommen kann und dann noch sowas bösartiges und seltenes.... das ist ja schon mal positiv, dass ihr das mit den therapien so gut tut. kostet halt ne menge geld - aber das spielt ja dann keine rolle... solange es ihr gut tut, spendiere ich + meine brüder ihr das gern.

    seit der ersten chemo (3 chemo-3 tage) die sie bekommen hat, war das blutbild ja nicht in ordnung - sieh oben. mittlerweile musste sie wöchentlich einmal ins kh mit der hoffnung es wird sich schon wieder erholt haben - denkste -sie musste gestern wieder dort hin und wurde heute zum dritten mal entlassen und es wurde seit 02.03. keine chemo gemacht, da ja die weißen blutkörperchen im keller sind (zusätzlich angeborene anämie).
    gestern wurde sie wieder mal von kopf bis fuß untersucht und blutbild, lungenröntgen etc... und siehe da :eek: :kopfschue die chemo schlägt nicht an. das anfänglich 3cm große ding in ihr ist gewachsen, die blutwerte sind nach wie vor im keller.

    :cry: :kopfschue :kopfschue ich kanns kaum glauben - bin irgendwie noch unter schock seitdem ich das heut erfahren hab. mitdem hätt jetzt keiner gerechnet....

    tja und wies solls weiter gehn??
    die ärzte haben ihr jetzt mal tabletten mitgegeben, die sie täglich nehmen muss. die stoppen bzw. zerstören den wachstum der zellen und diese tabletten haben einen größeren erfolg bei frauen als bei männern gezeigt... mehr weiß ich leider auch nicht(hab mir im schock nicht alles gemekrt), ob die jetzt ähnlich sind wie ne chemo oder sonst was, k.a. muss erst nochmal nachfragen.
    das feine ist dass sie jetzt daheim bleiben kann und 1 x wöchentlich zur kontrolle muss. die nebenwirkungen sind halt auch hart, denn sie wird mit großer wahrscheinlichkeit hautausschläge bekommen, event. mit eiter und die haut wird sich schälen und schuppen etc... wirklich schlimm.

    so ist das. ich weiß eh nicht was ich noch sagen soll, aber irgendwie hab ich mir die letzten tage schon sowas gedacht bzw. immer wieder davon geträumt dass das nicht mit rechten dingen zugehn kann... und eine freundin von dir (die brustkrebs hatte) sagte komischerweise vor ein paar tagen zu ihr, dass sie das gefühl hat die chemo passt nicht zu ihr... da hatte sie wohl recht.

    momentan ist einfach alles scheiße. das mit meiner mom, meine Beziehung etc... am liebsten würd ich mich eingraben dass ich nichts mehr hör und seh von allem. ich kann momentan nicht mehr...
     
    #19
    littlesunshine6, 21 März 2007
  20. Pug
    Pug (34)
    Verbringt hier viel Zeit
    265
    101
    0
    Single
    Hi du

    deine Mutter wird nicht aufgeben. Und du auch nicht. Mach nicht solche Fehler wie ich. MEine Mutter hatte inzwischen auch schon zweimal Krebs (einmal Gehirn-, einmal Schilddrüsentumor) und sie war bei der Ersterkrankung bereits einige Jahre älter als deine.
    Und jetzt ist sie wieder gesund, obwohl sie wahrscheinlich eine schlechtere Konstitution hat als deine Mutter.

    Was ich eigentlich sagen will: Zieh dich nicht zurück, mach es nicht so wie ich.
    Mein Verhältniss zu meiner Familie ist nicht gerade vertraut und ich habs nicht oft über mich gebracht meine Mutter im Krankenhaus zu besuchen... ich hasse Krankenhäuser und... ach, keine Ahnung, ich konnte es irgendwie nicht obwohl ich sonst eigentlich ein kalter Hund bin dem nicht viel an die Seele geht...

    Na ja, wie auch immer: Auf jeden Fall solltest du viel Zeit mit ihr verbringen, ich bereue es manchmal, daß ich ihr nicht näher stehe... sind wohl die Gewissensbisse eines schlechten Menschen.

    Viel Glück euch beiden, ihr schafft das!
     
    #20
    Pug, 21 März 2007

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