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Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von PinDevil, 12 März 2007.

  1. PinDevil
    PinDevil (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Aus dem Netz, Filmen, Büchern ect.

    -1-
    Wahre Liebe macht den Gedanken an den Tod zu etwas Gewöhnlichem, Erträglichem, des Schreckens Barem, zu einem einfachen Gleichnis oder zu einem Preis, den man für gewisse Dinge gerne zahlt.

    -2-
    Lieben heißt: in dem anderen sich selbst erobern.

    -3-
    Was ist das Leben? Die Wanderschaft eines Lahmen und Kranken, welcher mit einer schweren Last auf dem Rücken die steilsten Berge und unwegsamsten Gebiete bei Schnee und Eis, Regen und Wind, unter brennender Sonne bei Tag und Nacht überquert, ohne sich jemals Ruhe zu gönnen, und viele Tagereisen zurücklegt, um schließlich an einen Abgrund, an eine Schlucht zu gelangen und dort unweigerlich in die Tiefe zu stürzen.
    Giacomo Leopardi (1, 535), Das Gedankenbuch

    -4-
    Die Dauer des menschlichen Lebens ist ein Augenblick, das Wesen ein beständiger Strom, die Empfindung eine dunkle Erscheinung, der Leib eine verwesliche Masse, die Seele ein Kreisel, das Schicksal ein Rätsel, der Ruf etwas Unentschiedenes. Kurz, was den Körper betrifft, ist es ein schneller Fluß, was die Seele angeht, Träume und Dunst, das Leben ist ein Krieg, eine Haltestelle für Reisende, der Nachruhm ist Vergessenheit.
    Marc Aurel (1, 21), Selbstbetrachtungen

    -5-
    Der Mensch lebt, um seine Pflicht zu tun und zu sterben. Und das zweite beständig gegenwärtig zu haben erleichtert einem das erste.
    Theodor Fontane (1, 441), Cécile

    -6-
    Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern derjenige, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.
    Jean-Jaques Rousseau (2, Bd. 1: 25), Emil oder Über die Erziehung

    -7-
    Das Leben hat keinen anderen Zweck, als daß sich der Mensch in seinen Kräften, Mängeln und Bedürfnissen kennenlernen soll. Wenigstens ist dies der einzige Zweck, der immer erreicht wird, das Leben mag nun sein, wie es will.
    Friedrich Hebbel (1, [1093]), Tagebücher 1835-1843

    -8-
    Man steht im Leben immer wieder vor der Wahl, es sich selbst leicht und den anderen schwer zu machen - oder umgekehrt. Aber hat man denn die Wahl?
    Arthur Schnitzler (3, 182), Aphorismen

    -9-
    An seinen Idealen zugrundegehen können, heißt lebensfähig sein!
    Peter Altenberg (2, 109), Diogenes in Wien



    -10-
    Das Leben besteht aus seltenen einzelnen Momenten von höchster Bedeutsamkeit und unzählig vielen Intervallen, in denen uns besten Falls die Schattenbilder jener Momente umschweben. Die Liebe, der Frühling, jede schöne Melodie, das Gebirge, der Mond, das Meer - Alles redet nur einmal ganz zum Herzen: wenn es überhaupt je ganz zu Worte kommt. Denn viele Menschen haben jene Momente gar nicht und sind selber Intervalle und Pausen in der Symphonie des wirklichen Lebens.
    Friedrich Nietzsche (7, 586.), Menschliches, Allzumenschliches: Neuntes Hauptstück - Der Mensch mit sich allein

    -11-
    Wir sind unter der Bedingung geboren, das zu sein, was wir wollen.
    Giovanni Pico Della Mirandola

    -12-
    Es gibt zwei große Lebensregeln, eine allgemeine und eine besondere. Die erste besagt, daß jeder schließlich erreichen kann, was er will, wenn er es nur versucht. Das ist die allgemeine Regel. Die besondere Regel ist, daß jeder einzelne mehr oder weniger eine Ausnahme von der allgemeinen Regel ist.
    Samuel Butler (1, 11), The Note-Books

    -13-
    Merke dir vor allem zwei Wahrheiten: Erstens, daß die Außenwelt deine Seele nicht berühren kann, sondern immer unbeweglich draußen steht, also Störungen deines inneren Friedens nur aus deiner Einbildung entstehen; und zweitens, daß alles, was du siehst, sich schnell verändert und nicht mehr sein wird. Und wie vieler Veränderungen Augenzeuge bist du nicht selbst schon gewesen! Die Welt ein ewiger Wechsel, das Leben ein Wahn!
    Marc Aurel (1, 31f), Selbstbetrachtungen

    -14-
    Verbringe deine Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keins da.
    Franz Kafka

    -15-
    Unwissen ist die Vorbedingung, ich sage nicht zum Glück, sondern zum Leben selbst. Wenn wir alles wüßten, könnten wir das Leben nicht eine Stunde lang ertragen.
    Anatole France

    -16-
    Wir müssen unser Dasein so weit, als es irgend geht, annehmen; alles, auch das Unerhörte, muß darin möglich sein. Das ist im Grunde der einzige Mut, den man von uns verlangt: mutig zu sein zu dem Seltsamsten, Wunderlichsten und Unaufklärbarsten, das uns begegnen kann.
    Rainer Maria Rilke, Brief an Franz Xaver Kappus, 12. August 1904

    -17-
    Lebensklugheit bedeutet: alle Dinge möglichst wichtig, aber keines völlig ernst zu nehmen.
    Arthur Schnitzler (3, 200), Aphorismen

    -18-
    Genaugenommen leben nur wenige Menschen wirklich in der Gegenwart, die meisten haben nur vor, einmal richtig zu leben.
    -19-
    Einige leben vor ihrem Tode, andere nach ihrem Tode. Die meisten Menschen leben aber weder vor noch nach demselben; sie lassen sich gemächlich in die Welt herein und aus der Welt hinausvegetieren.
    Johann Gottfried Seume (1, 65), Apokryphen

    -20-
    Alle Lebewesen außer dem Menschen wissen, daß der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.
    Samuel Butler

    -21-
    Der Mensch ist ein Blinder, der vom Sehen träumt.
    Friedrich Hebbel (1, [1421]), Tagebücher 1835-1843

    -22-
    Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muß anders werden, wenn es gut werden soll.
    Georg Christoph Lichtenberg (2, 103), Schriften und Briefe

    -23-
    Der Mensch war im allgemeinen immer, was er ist. Das bedeutet nicht, daß er immer schöne Städte besaß, 24-Pfund-Kanonen, komische Opern und Nonnenklöster. Aber immer wohnte ihm der Trieb inne, sein Innenleben zu lieben, seine Gefährtin, Kinder und seiner Hände Werk.
    Voltaire (3, 90), Aphorismen und Gedankenblitze

    -24-
    Es ist sicherer, von allen Menschen schlecht zu denken, bis man herausgefunden hat, daß sie gut sind, doch das erfordert heutzutage sehr viele Nachforschungen.
    Oscar Wilde (1, 42), Aphorismen

    -25-
    Die Menschen sind keineswegs böse, sondern nur ihren Interessen unterworfen.
    Claude-Adrien Helvetius

    -26-
    Die Schlechten sind tätig und verwegen, die Besseren - denn Gute kann man sie nicht nennen - sind träge und furchtsam. Das erklärt den meisten Unsinn, den wir in der Welt sehen.
    Johann Gottfried Seume (1, 66), Apokryphen

    -27-
    Es ist kein Mensch, der das Böse liebe, weil es böse ist; er liebt in ihm nur die Vortheile und Genüsse, die es ihm verheisset, und die es ihm in der gegenwärtigen Lage der Menschheit mehrentheils wirklich gewährt.
    Johann Gottlieb Fichte (1, Bd. 2: 276), Die Bestimmung des Menschen: Drittes Buch - Glaube

    -28-
    Alle Menschen sind an das Schicksal angekettet, nur haben die einen eine goldene und weite Kette, die andern eine enge und rostige. Aber was ist das für ein Unterschied? Die gleiche Gefangenschaft umgibt alle; diejenigen, die andere gefesselt haben, sind selber auch gefesselt.
    -29-
    Wir aber sind nicht Gefangene. Nicht Fallen und Schlingen sind um uns aufgestellt, und es gibt nichts, was uns ängstigen oder quälen sollte. [...] Wir haben keinen Grund, gegen unsere Welt Mißtrauen zu haben, denn sie ist nicht gegen uns. Hat sie Schrecken, so sind es unsere Schrecken, hat sie Abgründe, so gehören diese Abgründe uns, sind Gefahren da, so müssen wir versuchen, sie zu lieben.
    Rainer Maria Rilke, Brief an Franz Xaver Kappus, 12. August 1904

    -30-
    Der Mensch ist zwar das erste, aber nicht das einzige Geschöpf der Erde; er beherrscht die Welt, ist aber nicht das Universum. Also stehen ihm oft die Elemente der Natur entgegen, daher er mit ihnen kämpfet. Das Feuer zerstört seine Werke; Überschwemmungen bedecken sein Land; Stürme zertrümmern seine Schiffe, und Krankheiten morden sein Geschlecht. Alles dies ist ihm in den Weg gelegt, damit er's überwinde.
    Johann Gottfried Herder (3, Bd. 1: 120), Briefe zur Beförderung der Humanität

    -31-
    Jeder Mensch hat ein wildes Tier in sich; wenige wissen es zu bändigen, die meisten lassen ihm den Zügel, wenn die Furcht der Gesetze sie nicht zurückhält.
    Johann Gottfried Herder (3, Bd. 1: 47), Briefe zur Beförderung der Humanität

    -32-
    Der Mensch ist vielleicht halb Geist und halb Materie, so wie der Polype halb Pflanze und halb Tier. Auf der Grenze liegen immer die seltsamsten Geschöpfe.
    Georg Christoph Lichtenberg (3, 58), Aphorismen

    -33-
    Mensch: im Grunde ein wildes Tier. Wir kennen es bloß im Zustand der Bändigung und Zähmung.
    Arthur Schopenhauer

    -34-
    Die Menschen sind füreinander da. Also belehre oder dulde sie.
    Marc Aurel (1, 108), Selbstbetrachtungen

    -35-
    Der Mensch ist ein dunkles Wesen. Er weiß nicht, woher er kommt, noch wohin er geht, er weiß wenig von der Welt und am wenigsten von sich selber.
    Johann Wolfgang von Goethe, zu Eckermann, 10.4.1829

    -36-
    Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, daß er nicht dabei selbst zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.
    Friedrich Nietzsche (3, 146.), Jenseits von Gut und Böse: Viertes Hauptstück, Sprüche und Zwischenspiele

    -37-
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen.
    August Strindberg, Totentanz


    -38-
    Da die Menschen nicht Tod, Elend und Unwissenheit heilen konnten, sind sie, um sich glücklich zu machen, auf den Einfall gekommen, nicht daran zu denken.
    Blaise Pascal (1, Pensèe 133), Gedanken

    -39-
    Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit.
    George Bernard Shaw

    -40-
    Die Menschen sind einsam. Wie Tote stehen sie nebeneinander auf einem Kirchhofe, jeder allein, ganz kalt, mit geballter Hand, die sich nicht öffnet und ausstreckt, um eine fremde zu nehmen. Nicht einmal ihr Körper hält das warme Sehnen nach Liebe aus, aber den Haß wohl; an jenem zerfällt er, sie sind Pflanzen aus einem kalten Klima, die den größten Frost, aber keine Hitze ausdauern.
    Jean Paul (1, 6.), Biographische Belustigungen

    -41-
    So sehr verlangen wir manchmal Engel zu werden, daß wir vergessen, gute Menschen zu sein.
    François de Sales

    -42-
    Es liegt eben in der menschlichen Natur, vernünftig zu denken und unlogisch zu handeln.
    Anatole France

    -43-
    Ein Mensch ist so stark, wie er lustig sein kann.
    Carl Ludwig Schleich

    -44-
    Das Leben ist eine merkwürdige, mysteriöse und eigentlich stupide ewige unentrinnbare Sehnsucht, am Leben zu bleiben, solange als nur irgendmöglich! Wozu, weshalb, Niemand weiß es.
    Peter Altenberg (1, 187), Die Lebensmaschinerie

    -45-
    Sehnsucht macht die Dinge und die Menschen unwirklich. Darum ist alles Erreichte so anders als das Ersehnte. Nicht schlechter oder besser, aber anders.
    Arthur Schnitzler (3, 91), Aphorismen

    -46-
    Jene, die ihre Sehnsucht zu zügeln wissen, können das nur, weil ihre Sehnsucht schwach genug ist, beherrscht zu werden.
    William Blake

    -47-
    Die Sehnsucht ist es, die unsere Seele nährt und nicht die Erfüllung; und der Sinn des Lebens ist der Weg und nicht das Ziel. Denn jede Antwort ist trügerisch, jede Erfüllung zerfließt uns unter den Händen, und das Ziel ist keines mehr, sobald es erreicht wurde.
    Arthur Schnitzler (3, 39), Aphorismen
    -48-
    Jede Freude füllt, jeder Schmerz leert dich, aber in jener hat noch Sehnsucht Platz, in diesem noch Zuversicht.
    Jean Paul, Bemerkungen über uns närrische Menschen: Bd. 2, Februar 1793

    -49-
    Was man am meisten ersehnt, erfüllt sich nicht, und wenn es eintrifft, dann nicht zu der Zeit noch unter den Umständen, wo es die größte Freude bereitet hätte.
    Jean de La Bruyère (1, 81), Die Charaktere oder Die Sitten des Jahrhunderts

    -50-
    Zu späte Erfüllung einer Sehnsucht labt nicht mehr. Die lechzende Seele zehrt sie auf wie glühendes Eisen einen Wassertropfen.
    Marie von Ebner-Eschenbach (1, 8), Aphorismen

    -51-
    Wir fieberhaften, von eignen und von fremden Mängeln abgetriebnen und von ewigem Sehnen wieder zusammengeführten Menschen, in welchen eine Hoffnung von fremder Liebe nach der andern verdurstet, und in denen die Wünsche nur zu Erinnerungen werden!
    Jean Paul (3, Kap. 16), Siebenkäs

    -52-
    Offenbare mir, was du wahrhaftig liebst, was du mit deinem ganzen Sehnen suchest und anstrebest, wenn du den wahren Genuss deiner selbst zu finden hoffest - und du hast mir dadurch dein Leben gedeutet. Was du liebest, das lebest du. Diese angegebene Liebe eben ist dein Leben, und die Wurzel, der Sitz und der Mittelpunkt deines Lebens.
    Johann Gottlieb Fichte (1, Bd. 5: 403), Die Anweisung zum seligen Leben

    -53-
    Es macht mich glücklich zu sehen, daß die Menschen den Gedanken an den Tod durchaus nicht denken wollen! Ich möchte gern etwas dazu tun, ihnen den Gedanken an das Leben noch hundertmal denkenswerter zu machen.
    Friedrich Nietzsche (4, § 278), Die fröhliche Wissenschaft

    -54-
    Dir wird ängstlich beim Gedanken an den Tod? Ich habe nur entsetzliche Angst vor Schmerzen. Das ist ein schlechtes Zeichen. Den Tod wollen, die Schmerzen aber nicht, das ist ein schlechtes Zeichen. Sonst aber kann man den Tod wagen. Man ist eben als biblische Taube ausgeschickt worden, hat nichts Grünes gefunden und schlüpft nun wieder in die dunkle Arche.
    Franz Kafka, Brief an Milena Jesenská, September 1920

    -55-
    Rede eines Selbstmörders, kurz vor der Tat aufgesetzt. [...] Es ist dies keine Anwandlung einer tollen Verzweiflung, ich kenne die Kette meiner Tage aus den wenigen Gliedern, die ich gelebt habe, zu wohl. Ich bin müde, weiterzugehen; hier will ich ganz ersterben oder doch wenigstens über Nacht bleiben. Hier nimm meinen Stoff wieder, Natur, knete ihn in die Masse der Wesen wieder ein, mache einen Busch, eine Wolke, alles, was du willst, aus mir, auch einen Menschen, aber mich nicht mehr.
    Georg Christoph Lichtenberg (3, 29), Aphorismen

    -56-
    Nicht die Dinge selbst, sondern die Meinungen über dieselben beunruhigen die Menschen. So ist der Tod an und für sich nichts Schreckliches, sonst wäre er auch dem Sokrates so vorgekommen; vielmehr ist die vorgefaßte Meinung von ihm, daß er etwas Schreckliches sei, das Schreckhafte.
    Epiktet (1, 5.), Handbüchlein der Moral

    -57-
    Der Tod wird erst furchtbar durch den Hintergrund, den man ihm giebt. Wie die Liebe eine beseligende Traumwelt, so erzeugt die Furcht eine höllische Traumwelt. Der irregeleitete Verstand erzeugt die Schrecken. Man soll den Tod nicht überwinden, aber wohl bestehen lernen.
    Friedrich Nietzsche (10, 9[1]), Nachlass: Fragmente Sommer 1875

    -58-
    Wer das Leben genießen will, muß sich immer vor Augen halten: Geboren werden bedeutet nur, zu sterben beginnen.
    Theophile Gautier

    -59-
    Ein erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist der Wunsch zu sterben. Dieses Leben scheint unerträglich, ein anderes unerreichbar. Man schämt sich nicht mehr, sterben zu wollen; man bittet, aus der alten Zelle, die man haßt, in eine neue gebracht zu werden, die man erst hassen lernen wird. Ein Rest von Glauben wirkt dabei mit, während des Transportes werde zufällig der Herr durch den Gang kommen, den Gefangenen ansehen und sagen: »Diesen sollt ihr nicht wieder einsperren. Er kommt zu mir.«
    Franz Kafka (1, 13.), Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg

    -60-
    Steht nicht an meinem Grab und weint, ich bin nicht da, nein ich schlafe nicht. Ich bin eine der tausend wogenden Wellen des Sees, ich bin das diamantene Glitzern des Schnees, wenn ihr erwacht in der Stille am Morgen, dann bin ich für euch verborgen, ich bin ein Vogel im Flug, leise wie ein Luftzug, ich bin das sanfte Licht der Sterne in der Nacht. Steht nicht an meinem Grab und weint, ich bin nicht da, nein ich schlafe nicht.
    Lakota-Indianer

    -61-
    Es ist sinnlos, etwas zu erörtern, was seine Bedeutung verloren hat.
    J.M. Dillard: Bewußtseinsschatten, S.142 - Sarek

    -62-
    Commander Riker: Das Schicksal beschützt Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen Enterprise
    (TNG) (danke David M.)

    -63-
    Picard: "Wir haben schon zu viele Kompromisse gemacht. Zu viele Rückschläge erfahren. Sie dringen in unseren Raum ein und wir weichen zurück. Sie assimilieren ganze Welten und wir weichen zurück. Doch jetzt nicht. Hier wird der Schlussstrich gezogen. Bis hierher und nicht weiter. Und ICH werde sie bezahlen lassen für ihre Taten!"

    -64-
    Picard: "Wie viele Menschen sind nötig, Admiral, bevor aus Recht Unrecht wird? 1.000? 50.000? 1 Million? Wie viele Menschen sind nötig, Admiral?"

    -65-
    "Und er bürdete dem Buckel des weißen Wales die Summe der Wut und des Hasses der ganzen Menschheit auf. Wäre sein Leib eine Kanone, er hätte sein Herz auf ihn geschossen."
    — Picard, zu Lily

    -66-
    Je schöner und voller die Erinnerung,
    desto schwerer ist die Trennung.
    Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
    Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
    sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

    -67-
    Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung.
    So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden.
    Aus dem Leben ist er zwar geschieden, aber nicht aus unserem Leben;
    denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen, der so lebendig unserem
    Herzen innewohnt!

    -68-
    Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
    der ist nicht tot, der ist nur fern;
    tot ist nur, wer vergessen wird.

    -69-
    Das einzig Wichtige im Leben
    sind die Spuren von Liebe,
    die wir hinterlassen,
    wenn wir weggehen.

    -70-
    Ich gehe langsam aus der Welt heraus
    in eine Landschaft jenseits aller Ferne
    und was ich war und bin
    und immer bleiben werde
    geht mit mir ohne Ungeduld und Eile
    in ein bisher noch nicht betret´nes Land.

    -71-
    Den Weg, den Du vor Dir hast,
    kennt keiner.
    Nie ist ihn einer so gegangen,
    wie Du ihn gehen wirst.
    Es ist Dein Weg.



    -72-
    Menschen treten in unser Leben und begleiten
    uns eine Weile. Einige bleiben für immer,
    denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren
    Herzen.

    -73-
    Wer so gewirkt im Leben,
    wer so erfüllte seine Pflicht
    und stets sein Bestes hat gegeben,
    für immer bleibt er euch ein Licht.

    -74-
    Ihr verließt unser Erde, Eure Zeit ist vorbei.
    Doch unsere Liebe zu euch ist stark,
    die reißt niemand entzwei.
    Eure Taten Eure Worte, sie alle sind geblieben,
    Eure Stimmen in unseren Herzen,
    die hat der Tod nie vertrieben.

    -75-
    Der Tod ist nicht das Ende, nicht die Vergänglichkeit,
    der Tod ist nur die Wende, Beginn der Ewigkeit.

    -76-
    Ich bin nur eine kleine Welle auf dem Ozean.
    Die Welle kommt und geht.
    Der Ozean bleibt, ist immer da.

    -77-
    Das Schicksal ließ ihr keine Wahl.
    Ihr Lächeln aber wird mir bleiben;
    in meinem Herz als Sonnenstrahl
    kann selbst der Tod es nicht vertreiben.

    -78-
    Du kannst Tränen vergießen,
    weil er gegangen ist.
    Oder Du kannst lächeln,
    weil er gelebt hat.
    Du kannst die Augen schließen und Beten,
    dass er wiederkehrt.
    Oder Du kannst die Augen öffnen
    und all das sehen, was er hinterlassen hat.

    -79-
    Weint nicht, weil es vorbei ist,
    lacht, weil es schön war.



    -80-
    Erinnerungen erzählen von Liebe, von Nähe und all dem Glück,
    das wir durch einen geliebten Menschen erfahren durften.
    Erinnerungen gehen nicht ohne das Versprechen wiederzukehren,
    wenn unser Herz sie ruft.

    -81-
    Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt.
    Ein Mensch, der immer für uns da war, ist nicht mehr.
    Er fehlt uns.
    Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.

    -82-
    Was in mir Seele war bleibt bei Euch,
    es wird immer mit Euch sein.
    Du wirst es zwischen den Blumen finden, wenn sie verwelken;
    Du wirst es hören,
    wenn die Glocken abends verklingen,
    und immer wenn Du Dich meiner erinnern wirst,
    werde ich vor Dir stehen.

    -83-
    Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner,
    ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.
    Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiß,
    daß er das schlimmste aller Übel sei.

    -84-
    Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben,
    So lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben.

    -85-
    Ich setzte den Fuß in die Luft,
    und sie trug.

    -86-
    Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann,
    steht in den Herzen seiner Mitmenschen.

    -87-
    Falls der Tod aber gleichsam ein Auswandern ist
    von hier an einen anderen Ort,
    und wenn es wahr ist, was man sagt,
    dass alle, die gestorben sind, sich dort befinden,
    welch ein größeres Glück gäbe es wohl als dieses?






    -88-
    Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
    Ich bin ich, ihr seid ihr.
    Das, was ich für dich war, bin ich immer noch.
    Gib mir den Namen, den du mir immer gegeben hast.
    Sprich mit mir, wie du es immer getan hast.
    Gebrauche nicht eine andere Lebensweise.
    Sei nicht feierlich oder traurig.
    Lache weiterhin über das,
    worüber wir gemeinsam gelacht haben.
    Ich bin nicht weit weg,
    ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.

    -89-
    Tot ist überhaupt nichts:
    Ich glitt lediglich über in den nächsten Raum.
    Ich bin ich, und ihr seid ihr.
    Warum sollte ich aus dem Sinn sein,
    nur weil ich aus dem Blick bin?
    Was auch immer wir füreinander waren, sind wir auch jetzt noch.
    Spielt, lächelt denkt an mich.
    Leben bedeutet auch jetzt all das,
    was es auch sonst bedeutet hat.
    Es hat sich nichts verändert,
    ich warte auf euch, irgendwo sehr nah bei euch.
    Alles ist gut.

    -90-
    Da tat es mir wohl, vor dir zu weinen,
    um sie und für sie, um mich und für mich.
    Ich ließ den Tränen, die ich zurückgehalten, freien Lauf.
    Mochten sie fließen, so viel sie wollten.
    Ich bettete mein Herz hinein und fand Ruhe in ihnen.

    -91-
    Man muss sich hüten, in den Erinnerungen zu wühlen, sich ihnen auszuliefern, wie man auch ein kostbares Geschenk nicht immerfort betrachtet, sondern nur zu besonderen Stunden und es sonst nur wie einen verborgenen Schatz, dessen man sich gewiss ist, besitzt; dann geht eine dauernde Freude und Kraft von dem Vergangenen aus.

    -92-
    Das sind die Starken, die unter Tränen lachen,
    eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.

    -93-
    Leuchtende Tage.
    Nicht weinen, dass sie vorüber.
    Lächeln, dass sie gewesen!



    -94-
    Wir sind uns begegnet
    du hast Spuren hinterlassen
    in mir
    deine Handschrift, dein Zeichen
    unauslöschlich
    in meinem Herzen
    hast du dir Raum geschaffen
    für immer.

    -95-
    Jetzt bleibt uns nichts von Dir
    als die Erinnerung an
    Deine Augen
    Dein Lächeln
    Deine Hände
    in den Herzen der Menschen
    die Dich lieben.

    -96-
    Sie ist nicht mehr da,
    doch werde ich ihr täglich begegnen und sie grüßen,
    denn ihr Lächeln, das sie schenkte,
    ihre helfenden Worte und alles,
    was sie für mich getan hat,
    werden mich mein Leben lang begleiten.

    -97-
    Das Leben ist nur der Weg, auf dem wir wandeln.
    Das Ziel liegt darin, die Erinnerung in den Herzen derer
    die wir liebten weiterleben zu lassen.
    Das macht uns unsterblich.

    -98-
    ... Liebe ist die Sehnsucht nach der Ganzheit, und das Streben nach der Ganzheit wird Liebe genannt.

    -99-
    Sich selbst zu kennen, ist die erste aller Wissenschaften.

    -100-
    Liebe sollte doch einen freudige Empfindung sein - nicht etwas, das einem so schrecklich weh tat.

    -101-
    Um seine Liebe zu beweisen, erklomm er die höchsten Berge, durchschwamm die tiefsten Meere und zog durch die weitesten Wüsten. Doch sie verließ ihn - weil er nie zu Hause war.

    -102-
    Das Herz liebt Sicherheit um beinahe jeden Preis und sträubt sich mit aller Macht gegen Trennungen, und wenn es sie vollzieht, dann nur langsam, widerwillig und qualvoll.
    -103-
    Einen schlimmeren Verrat, als die Liebe eines Menschen zu benutzen, um sie gegen ihn einzusetzen, konnte man sich kaum vorstellen.

    -104-
    Niemand braucht Liebe. Was einer braucht, ist Erfolg in der einen oder anderen Form. Es kann Liebe sein, muß aber nicht.

    -105-
    Wo der Mensch liebt, da dringt er über seine Möglichkeiten hinaus, wo er haßt, bleibt er hinter ihnen zurück.

    -106-
    Liebe ist so etwas wie ein Grippeanfall, und genauso schnell erholte man sich davon auch wieder. Jede Liebesaffäre war wie eine Impfung. Sie half einem, leichter über den nächsten Anfall hinwegzukommen.

    -107-
    Haß ist oft nur die andere Seite der Liebe.

    -108-
    Wer nicht geliebt hat, hat die letzte und tiefste Süße des Lebens nicht gekostet.

    -109-
    Die Liebe spielt in Leben der Männer, die dazu bestimmt sind, etwas Großes zu leisten, eine untergeordnete Stelle.

    -110-
    Hüte dich vor einem Herzen mit vielen Inschriften; denn in einem Herz, das Platz für viele hat, ist nicht Raum genug für einen.

    -111-
    Leid gehört zur Liebe. Es verleiht der Liebe erst den Duft. Es macht alles der Mühe wert. Der zauberische Bann der Liebe liegt in der Tatsache, das sie welken muß wie eine Blume. Nur der Schmerz der Liebe ist unvergeßlich. Der Schmerz ist die Pflanze, die in diesem Boden Wurzeln schlägt und zurückbleibt, wenn die Freude für immer verblüht ist.

    -112-
    Die einzige Nahrung für die Seele ist die Liebe. Ohne sie hat das Leben keinen Wert. Die wahre Liebe ist das einzige Glück auf Erden.

    -113-
    Alle großen Soldaten müssen einsam sein, sie dürfen weder viel Liebe verschenken, noch den Wunsch haben, von anderen viel Liebe zu erhalten, um jederzeit für jenen letzten opfervollen Augenblick im Leben des Soldaten bereit zu sein.

    -114-
    Im Kriege ist der Mensch am tapfersten, der am wenigsten innerer Kultur beweist und dessen Geist die geringste Sensibilität aufweist.


    -115-
    Gute Krieger kehren nicht um.

    -116-
    Jeder Peitschenhieb auf eine Menschen ist ein Glockenschlag, der den Untergang der Macht ankündigt, unter der jener Peitschenhieb ausgeteilt wurde. Wehe dem Gepeitschten, die Hiebe vergessen können! Und dreimal wehe denen, die nicht darum kämpfen, die Hiebe zu vergelten!

    -117-
    Ein sterbender Krieger, der gotteslästerlich flucht, ist des verstehenden Wohlgefallens eines großen Gottes sicherer, als der Mann, der nach dem Unterrock seiner Mutter winselt.

    -118-
    Frei bleibt nur der, der sich selbst vertraut, selbst täglich neu um seine Freiheit kämpft und seine Freiheit niemand zur Aufbewahrung gibt.

    -119-
    Ein Kerl ist nun einmal erst durch und durch Soldat und für den Kampf zu gebrauchen, wenn er nicht mehr weiß, was er tut! Das rettet ihn, läßt ihn siegen und spricht ihn von der sonst untragbaren Schuld frei --- weil er unbewußt, instinktiv und richtig handelt!

    -120-
    In der letzten Entscheidung des Kampfes wird nicht der bessere Denker, sondern die erfahrene Bestie mit ihrem Instinkt richtig handeln.

    -121-
    Die Wahrheit ist sehr einfach. Um zu überleben, muß man kämpfen, um zu kämpfen, muß man sich schmutzig machen. Der Krieg ist ein Übel, aber machmal das kleinere.

    -122-
    Das Schlüsselelement, das gute Programmierer macht: die Dringlichkeit, die entsteht, wenn man im Kampf gegen die Uhr codiert.

    -123-
    Wir sind auf Erden, um über die Schwierigkeiten zu triumphieren, die sich vor uns auftun und dadurch in die Ewigkeit einzugehen. Unglücklicherweise steht es uns nicht frei, unsere Prüfungen zu wählen.

    -124-
    Was war schließlich das Leben anderes, als ein ständiger Kampf der Einsamkeit zu entrinnen?

    -125-
    In einem Kämpferherzen ist kein Platz für Kummer und Liebe.

    -126-
    Im Geschäftsleben wie in der Politik muß sich der Mann seinen Weg mit Hauen und Stechen durch seine Nebenmenschen bahnen, wenn er König des Berges sein will. Ist er einmal oben, dann kann er großmütig und gütig sein - aber er muß erst hinaufgelangen.


    -127-
    Ich kann mit Freuden berichten, daß in dem Kampf zwischen Realität und Romantik die Realität nicht die Stärkere ist.

    -128-
    Wie willst du das Unausweichliche ändern? Indem ich sage, daß es nicht unausweichlich ist, und dann darangehe, etwas dagegen zu unternehmen.

    -129-
    Pazifisten sind Menschen, die andere für sich kämpfen lassen.

    -130-
    Niemand hat ein Recht auf seine Haut, so er sie nicht verteidigt.

    -131-
    Durch albernes Geheule wird nie was in er Welt gebessert.

    -132-
    Nur tote Soldaten werden geehrt, lebende geschunden.

    -133-
    Ein Mann von Ehre stirbt, wenn es sein muß, aber er entschuldigt sich nicht.

    -134-
    Das Sterben fällt mir nicht schwer. So gut ist das Leben nun auch wieder nicht zu mir gewesen.

    -135-
    Es war erstaunlich, an welche Übel sich der Mensch in Laufe seines Lebens gewöhnen kann.

    -136-
    Wir wissen, daß wir vom Tag unserer Geburt bis zu unserem Tod betrogen werden. Aber wir leben trotzdem.

    -137-
    Jeder ist ein erbärmlicher Knicker, der sich die wenigen erlaubten Freuden des Menschenlebens verkneift, aus Angst, die Rechnung bezahlen zu müssen, die ihm das Leben früher oder später präsentiert.

    -138-
    Ein Leben, das einem Ziel zustrebt, läßt wenig Platz für Erinnerungen.

    -139-
    Tapfer ist nur ein Mensch, der gegen die Gefahr nicht gleichgültig ist.

    -140-
    Es sind immer die Leisetreter, die den Krieg überleben; die wahrhaft Tapferen bleiben draußen für den Ruhm derer, die unterm Triumphbogen heimmarschieren.

    -141-
    Die Gefahr verschont denjenigen, der ihr die Stirn bietet.
    -142-
    Welche abgrundtiefe Gemeinheit, einem mutigen Mann, ohne ihm die Chance zu geben, sich zu verteidigen, die menschliche Würde zu nehmen und ihm durch körperliche Mißhandlungen unvergeßliche Schmach zuzufügen.

    -143-
    Ist nicht Tapferkeit die große Kunst der Seele? Gibt es eine edlere Eigenschaft, die ein Mensch haben kann, als Tapferkeit?

    -144-
    Es ist besser, um Vergebung zu bitten, als um Erlaubnis zu fragen.

    -145-
    Menschen, die den Mut haben, das Glück zu erringen, müssen auch Unglück mit Gleichmut hinnehmen.

    -146-
    Liebe ist Leben,
    denn sie öffnet Gefühl,
    Verstand und Sinne.

    -147-
    Die Liebe ist der Blick der Seele.

    -148-
    Eine liebende Frau ist eine Sklavin, die ihrem Herrn die Ketten anlegt.

    -149-
    Liebe ist wie ein Pilzgericht: erst hinterher kann
    man mit Bestimmtheit sagen, ob es unschädlich war.

    -150-
    Die Liebe ist wie die Zahl Pi - natürlich, irrational und sehr, sehr wichtig.

    -151-
    Liebe ist die Antwort, aber während man auf die Antwort wartet, entstehen durch Sex einige hübsche Fragen.

    -152-
    Die Liebe lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten.

    -153-
    Um eine Frau verstehen zu können, muss man sie lieben. Dann ist es allerdings auch nicht mehr nötig, sie zu verstehen!

    -154-
    Liebe macht nicht blind. Der Liebende sieht nur weit mehr als da ist.

    -155-
    Jede enttäuschte Liebe macht ein bisschen
    immun gegen die nächste.
    -156-
    Ein Maß von Unerreichbarkeit ist ein Teil gelebter Freiheit.
    Ständige Erreichbarkeit entwickelt sich zur Knechtschaft.

    -157-
    Wer sagt: Hier herrscht Freiheit, der lügt,
    denn Freiheit herrscht nicht

    -158-
    Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit; das ist der Grund,
    warum sich die meisten Menschen vor ihr fürchten.

    -159-
    Wende dich stets der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

    -160-
    Die Träume von gestern sind die Hoffnung von
    heute und die Realität von morgen.

    -161-
    Schmerzvoll ist der Verlust eines geliebten Menschen. Friedvoll die Stille der Natur. Behaglich die Nähe guter Freunde. Hoffnungsvoll die Geburt eines Kindes. Schau in die Augen der Kinder dieser Welt, und du wirst erkennen, dass Leben Ewigkeit hat.

    -162-
    Ein einzelner Tod ist eine Tragödie.
    Eine Million Tote sind eine Statistik.

    -163-
    Ich habe solche Angst zu sterben. Aber damit verhindere
    ich nicht meinen Tod - sondern behindere mein Leben.

    -164-
    Sterben kann gar nicht so schwer sein -
    bisher hat es noch jeder geschafft.

    -165-
    Wenn das Leben sich langweilt, ist der Tod sein Zeitvertreib.

    -166-
    Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler,
    aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.

    -167-
    Wissen, Fertigkeiten, Erfahrungen sind nichts wert,
    wo die Höflichkeit fehlt. Höflichkeit ist der einzige Paß,
    der in jedem Land, in jedem Amt, in jedem Heim
    und in jedem Herzem Zutritt verschafft.



    -168-
    Jede Krise hat nicht nur Ihre Gefahren,
    sondern auch ihre Möglichkeiten.

    -169-
    Wenn ein Mensch nichts gefunden hat, wofür er
    sterben würde, eignet er sich nicht zum Leben

    -170-
    Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich,
    wenn sie nicht unglücklich sind.

    -171-
    Manche leben mit einer so erstaunlichen Routine,
    dass es schwerfällt zu glauben, sie lebten zum ersten Mal.

    -172-
    Besser das Leben ist sinnlos, als dass es
    einen Sinn hat, dem ich nicht zustimmen kann.

    -173-
    Wenn ich jemanden seufzen höre "Das Leben ist hart",
    bin ich immer versucht zu fragen: "Im Vergleich wozu?"

    -174-
    Streiche lieber ein Jahr in deinem Leben und
    gestalte die nächsten 365 Tage neu.

    -175-
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.

    -176-
    Trenne dich nie von deinen Illusionen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.

    -177-
    Es ist eine komische Sache mit dem Leben;
    wenn wir nur das Beste akzeptieren,
    dann bekommen wir es sehr oft!

    -178-
    Im Leben geht es darum, die richtigen Fragen
    zu stellen und nicht dauernd Antworten zu geben.

    -179-
    Das Leben ist ein Spiel. Man macht keine
    größeren Gewinne, ohne Verluste zu riskieren.

    -180-
    Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu etwas.

    -181-
    Die Zeit

    Jemand hat mir mal gesagt,
    die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen.
    Ich möchte viel lieber glauben,
    daß die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet,
    uns daran erinnert jeden Moment zu genießen denn er wird nicht wiederkommen.
    Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art wie wir gelebt haben,
    denn letztlich sind wir alle nur sterblich!

    (Captian Jean Luc Picard)

    -182-
    Freiheit

    Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet.
    Wenn die erste Rede zensiert,
    der erste Gedanke verboten,
    die erste Freiheit verweigert wird,
    sind wir alle unwideruflich gefesselt.

    (Captian Jean Luc Picard)

    -183-
    Die Menschheit

    Menschen,
    Sie sind launenhaft, widerspüchlich, desorganisiert.
    Über Entscheidungen wird debattiert, Aktionen werden hinterfragt.
    Jedes Individuum hat das Recht auf seine eigene unbedeutende Meinung.
    Es mangelt Ihnen an Harmonie, Zusammenhalt, Größe.
    Das wird Ihr Verderben, Ihr Ruin sein.

    (Seven of Nine)

    -184-
    Erbe

    Verleugne die Vergangenheit,
    und du verleugnest die Anstrengungen und Leistungen deiner Vorfahren.
    Verleugne deinen Ursprung auf der Erde
    und du verleugnest dein wahres Erbe.

    (Chakotay)

    -185-
    Die Liebe

    Liebe läßt sich nicht analysieren.
    Sie ist das größte Geheimnis überhaupt.
    Niemand weiß warum es passiert
    oder nicht passiert.
    Die Liebe ist eine zufällige Kombination der Elemente.
    Eine Winzigkeit mag schon bewirken,
    daß sie entflammt wird.
    Eine Stimmung,
    ein Blick,
    eine Bemerkung.
    Und könnten wir die Liebe definieren,
    sie vorhersagen,
    dann würde sie viel von ihrer Macht verlieren

    (Neelix)

    -186-
    Irgend Wann

    Wenn wir das Unvorhersehbare nicht vorhersehen,
    das Unerwartete nicht erwarten,
    in einem Universum unendlicher Möglichkeiten,
    sind wir vielleicht eines Tages der Gnade von jemandem oder etwas ausgeliefert,
    das man weder programmieren,
    kategorisieren oder irgendwie zuordnen kann.

    (Fox Mulder)

    -187-
    Streben

    Wir müssen immer danach streben mehr zu sein, als wir sind.

    (Data)

    -188-
    Träume

    Träume sind hartnäckig.
    Man hält noch an ihnen fest,
    wenn sie schon längst zu Staub zerfallen sind.

    (unknown)

    -189-
    Ehrlichkeit

    Ehrlichkeit ist meist nichts anderes als Egoismus

    (unknown)

    -190-
    Momente der Schwäche

    Liebe ist ein Moment der Schwäche,
    der es jemanden erlaubt,
    dir mehr Schmerz zuzufügen,
    als du jemals für möglich gehalten hättest.

    (unknown)

    -191-
    Menschen

    Die Menschen sind nicht immer was sie scheinen,
    doch selten etwas besseres.

    (Lessing)

    -192-
    Der Tod

    Der Tod ist ein Zustand,
    der durch die Erinnerung der anderen bedeutungslos wird.

    (Tasha Yar)

    -193-
    Software

    Intuitive Software ist leicht zu erlernen.
    Man muss nur lange genug mit ihr arbeiten.

    (unknown)

    -194-
    Chaos

    Chaos ist nichts anderes als eine unbekannte Form der Organisation.

    (unknown)

    -195-
    Traum und Wirklichkeit

    Wenn Einer träumt ist es ein Traum,
    wenn Viele träumen ist es der Beginn der Wirklichkeit.

    (unknown)

    -196-
    Wünsche

    Mögen all Deine Wünsche in Erfüllung gehen bis auf einen,
    damit du immer etwas hast,
    wonach Du streben kannst.

    (Seven of Nine)​
     
    #1
    PinDevil, 12 März 2007
  2. die-romantische
    Verbringt hier viel Zeit
    44
    91
    0
    Single
    Sind echt viele dabei die ich echt schön finde :smile2:
     
    #2
    die-romantische, 12 März 2007
  3. PinDevil
    PinDevil (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    16
    86
    0
    nicht angegeben
    Freut mich das es wenigstens einer Person gefallen hat... Nein quatsch...^^ *g*
     
    #3
    PinDevil, 14 März 2007
  4. XxMelmausxX
    Verbringt hier viel Zeit
    351
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Morgen..:grin:

    Finde da auch einige sehr schoen... *g* :tongue:
     
    #4
    XxMelmausxX, 15 März 2007
  5. alex-b-roxx
    0
    Rache ist ein Gericht, welches man am besten kalt serviert.


    Altes klingonisches Sprichwort.


    Oder man siehe meine Signatur.
     
    #5
    alex-b-roxx, 15 März 2007
  6. User 29377
    Meistens hier zu finden
    329
    128
    80
    nicht angegeben
    Juhu, sowas hab ich auch :grin:
    Wobei da schon durchaus einige schöne drin sind, die ich noch nicht hatte, thx :zwinker:
     
    #6
    User 29377, 15 März 2007

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Test