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Meinung Außenstehender zu einem "Work-a-holic"

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Erdbeeren_Retter, 17 Mai 2016.

Stichworte:
  1. Erdbeeren_Retter
    Verbringt hier viel Zeit
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    Hallo Leute,

    ich habe vor ca. 2 Monaten ein Mädel kennengelernt, ich 25, sie 27. Bis dato ca. 8-11 Mal getroffen, zähl nicht so genau mit, das vorletzte Mal hatten wir Petting und letztes Mal Sex. Soweit so gut.

    Da ich vieles im Leben locker sehe und keineswegs karrieregeil bin, möchte ich erwähnen, dass sie so gesehen das komplette Gegenteil ist. Sie macht gerade das 2te Studium und arbeitet nebenbei 30 Stunden (!) +/-. Und das noch ärgere, sie ist im neuen Studium im 2ten Semester erst und schreibt jetzt schon an ihrer Arbeit...oh mein GOTT!

    Wir haben uns fast immer 1x pro Woche ca gesehen, ich glaub ein,-zwei Mal waren es 2x. Aber auch mal eine ganze Woche nicht, obwohl sie natürlich nicht 1000km weit weg von mir entfernt wohnt, also die Distanz ist nicht das Thema. Natürlich, wie könnte man es schon erahnen, ist eher ihr Terminplan das Problem.
    Soweit ich das mitbekommen habe muss sie froh sein, wenn sie nach 8-9 Tagen einmal einen Tag frei hat, meiner Meinung nach ist das krank, allenfalls ist das der Weg ins Burnout. Obwohl sie geschätzt 100x immer betont, dass sie ihre Arbeit und ihr Studium liebt (ist halt beides in der gleichen Sparte, also Arbeit ist jetzt nicht nur wegen Geld, so gesehen). Ja gut, Liebe hin oder her. Aber ansonsten hat sie kaum Hobbys und Freunde hat sich wenn ich ehrlich bin auch keine richtigen. Bekannte von der Arbeit die man vllt einmal in einem Monaten privat trifft als Freunde zu bezeichnen ist finde ich schon sehr vage.

    Jetzt hat es geheißen, dass eine bei der Arbeit aufgehört hat und sie noch mehr arbeiten muss (wobei ich mich ehrlich gesagt frage, ob sie dann die Zeit in der sie isst und aufs Klo geht bzw. sich duscht streicht, oder doch die Zeit, in der sie schläft).


    Lange Rede kurzer Sinn, ich denke es kann mehr aus uns werden, ABER, unter diesen Umständen, wovon ich ausgehe, dass das so weiter geht, sehe ich da nicht viel Sinn dahinter, was ich sehr schade finde. Auch wenn es meiner Meinung nach sehr stark in die Richtung rausläuft, dass wir zusammenkommen, weil so wie wir miteinander umgehen, zusammen was machen, oder reden, ist es nicht nur Sex oder F+. Nur, was soll ich machen, einfach mal den Sex genießen und sie dann abservieren wenn es wirklich nicht besser wird (wovon ich, wie gesagt, ausgehe) oder einfach so hinnehmen?


    Und angemerkt: Verdammt, ist das heutzutage normal, dass man nur mehr karrieregeil ist und sich zu Tode arbeitet? Gerade letztens mit zwei Freunden gesprochen und die haben ähnliche Mädels zurzeit. Keine hat kaum Zeit, alle machen nur und arbeiten nur und und und. Eine davon studiert gleichzeitig 3 Sachen und arbeitet?! Ist doch krank, in welcher Gesellschaft leben wir denn?

    Aber gut, jetzt könnte man sagen: Ihr seid einfach unpassend miteinand'. Aber soweit hole ich noch nicht aus, ich möchte zuerst eure Meinung.
    Also die Frage: Was ist eure Meinung und eure Gedanken dazu?

    LG
     
    #1
    Erdbeeren_Retter, 17 Mai 2016
  2. User 116134
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    Jeder wie er mag. Einer hat ein aufwendiges Hobby, der andere geht jeden Abend feiern, sie findet ihre Erfüllung aktuell in der Karriere. Steht dir meiner Meinung nach nicht zu, das als krank oder unnormal zu betiteln. Möglicherweise überarbeitet sie sich irgendwann, aber das liegt in ihrer Verantwortung.

    Du kannst ihr sagen, dass dich das in Hinblick auf eine Beziehung stört. Oder du kannst nichts sagen und erstmal abwarten. Aber wenn du versuchst ihr da reinzureden, sie von deiner Lebensgestaltung zu überzeugen, wird das wohl scheitern.
     
    #2
    User 116134, 17 Mai 2016
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  3. Erdbeeren_Retter
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    Was man anmerken muss, sie hat ja sogar ein paar Sitzungen beim Psychologen gehabt, oder Supervison oder wie das heißt. Wegen der Arbeit, keine Ahnung weswegen.
    Meine Erfahrung bezüglich solcher Leute hat deutlich gezeigt, dass solche früher oder später im Burnout oder auf einer Herz Reha landen, deswegen erlaube ich mir das oben genannte als "krank" zu bezeichnen.

    Ja jetzt werde ich ihr ja noch nichts sagen, wozu sollte ich auch schon das Wort "Beziehung" in Mund nehmen, is ja mM nach noch zu früh über sowas unter dem Titel zu besprechen.
    Ich rede ihr nichts ein, ist auch nirgends gestanden, dass ich das tue.
     
    #3
    Erdbeeren_Retter, 18 Mai 2016
  4. User 18889
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    Eine Supervision ist häufig eine für alle Mitarbeiter verpflichtende Teamveranstaltung, die wenig mit einer Sitzung beim Psychologen zu tun hat. Das muss exakt 0 darüber aussagen, ob sie da irgendeinen Gesprächsbedarf hatte. Ich saß schon bei Supervisionen und habe kein Wort gesagt, weil ich erstens keine Sorgen hatte und das ganze Konzept zweitens ablehnte.

    Eine Professorin von mir lebt auch nur für ihre Arbeit, das seit etwa 35 Jahren, und scheint damit sehr glücklich. Ich sehe das nicht unbedingt negativ und krank war sie zumindest die letzten 4 Jahre, in denen ich sie kenne, keinen einzigen Tag.

    Dass das Konzept der sehr vielen Arbeit dir nicht gefällt, muss weder heißen, dass es anderen genauso geht noch dass es zwingend krank macht. Im Gegenteil: Wenn du dich näher mit dem Thema Burn Out befasst, wirst du erkennen, welche Berufsgruppen da besonders gefährdet sind. Die Stichworte insgesamt sind sowas wie Einflussnahme oder Wertschätzung. Zu sagen, jemand der einfach nur viel arbeitet, sei diesbezüglich besonders gefährdet, ist zu einfach.
     
    #4
    User 18889, 18 Mai 2016
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  5. User 95608
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    vergeben und glücklich
    In dem Alter habe ich auch sehr viel gearbeitet - weil ich es konnte ... ;-) täglich um die 15 Stunden im Schnitt, oft auch am Wochenende. Für mich war das ganz normal.

    Ich finde es großartig, wenn man Zeiten im Leben hat, in denen man Energie aus dem was man tut gewinnen kann. Das macht sich später meist bezahlt. Erfolg kommt nicht vom Himmel gefallen ... und gerade in jungen Jahren ist man körperlich und geistig in der Lage auch über längere Zeiträume Höchstleistungen zu vollbringen. Ein gewisser Ehrgeiz ist natürlich auch von Nöten.

    Ich habe mich damals fit und lebendig gefühlt, - also weder "totarbeitend" noch "burnout"-gefährdet.

    Hat nicht unbedingt was mit Karrieregeilheit zu tun - es ist eine treibende Kraft, die nicht selten nebenbei berufliche Früchte trägt. Ich finde es toll, wenn junge Menschen strebsam und fleißig sind und diese wertvolle Zeit nicht vergammeln. Denn sie kommt nie zurück ... Wenn man noch 30-40 Jahre Berufsleben vor sich hat, ist es klug, dann Zeit in Ausbildung und Beruf zu investieren, wenn man sie leicht und locker aufbringen kann.

    Für einen festen Partner hatte ich zwar tatsächlich jahrelang keine Zeit - hatte trotzdem meinen Spaß mit Männern, ja, auch dafür war noch Energie genug da, zumindest dann, wenn sie keine allzu hohen Anforderungen in Bezug auf meine zuverlässige Verfügbarkeit stellten.

    Eine langjährige feste Beziehung hat sich irgendwann innerhalb meines Berufs ergeben - wir arbeiten beide viel und gerne. Deswegen gab es also keinen Streit oder Herzschmerz.

    Vielleicht suchst Du Dir besser eine Partnerin, die ähnlich wie Du tickt.
     
    #5
    User 95608, 18 Mai 2016
  6. Erdbeeren_Retter
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Der Körper ist keine Maschine. Das ist ein Fakt. Wer täglich stundenlang nur arbeitet, statt irgendwas sinnvolles macht wie sich zu bewegen oder Sport zu machen der wird früher oder später krank, das ist so. Darüber brauchen wir nichr diskutieren. Ehrgeiz in aller Ehren. Sehr sehr viele Leuten die soetwas betreiben landen meist auf einer Herz Reha oder haben mit 40 zwei Bandscheibenvorfälle. Ich weiß wovon ich rede und das ist meiner Meinung nach sehr gestört sich so zu vernichten. Jaja klar-es gibt Ausnahmen-es gibt sie-aber nur wie viele denn?? Die wenigsten.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 18 Mai 2016 ---
    Nur blöd wenn sie dann trotzdem einmal gesagt hat, sie geht zu dem weil sie reden muss über die Arbeit weil sie selbst nicht alles verarbeiten kann weil sie sich wie in einem Hamsterrad fühlt und das sie belastet. Keine Ahnung.

    Nicht, dass das jetz so klingt als wenn ich der große Änderer sein will. Im Gegenteil, merke ich ja schon, dass das glaube ich sinnlos mit ihr is.
     
    #6
    Erdbeeren_Retter, 18 Mai 2016
  7. Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich
    Ich kenne auch jemanden der sich 8 Jahre lang mit quasi Null Freizeit begnügt hat. Jetzt hat sie allerdings einen Traumjob mit Traumarbeitszeiten und Traumgehalt. Meiner Meinung nah alles richtig gemacht. Das Leben genießen, kann sie ja jetzt immer noch :zwinker:
     
    #7
    Sonata Arctica, 18 Mai 2016
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  8. User 123446
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    Das ist einfach Typsache, und du kannst damit leben oder es eben bleiben lassen.

    Mein Fall wäre es auch nicht. Das ist aber, wie gesagt, einfach Typsache, weder bist du (oder bin ich) krankhaft phlegmatisch wenn du keine 60-Stunden-Woche hast, noch ist sie krank, weil sie tut, was sie tut.
    Ob es für eine Beziehung reicht, ist was anderes.

    Und weil du immer mit der Herz-Reha kommst, das kann einem Couchpotato genauso passieren. Manche Menschen haben einfach ein höheres notwendiges Energielevel.
    Die Frage ist halt, ob man als Partner damit glücklich werden kann - und nicht, ob der andere Mensch damit glücklich wird. Das ist vor einer Beziehung einfach nicht deine Sache.
     
    #8
    User 123446, 18 Mai 2016
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  9. Solloki
    Solloki (37)
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    Meine Frau hat auch gerade eine sehr anspruchsvolles Studium hinter sich. Hieß eben viel Anwesenheitspflicht, plus Lernstress. Im Schnitt hatte sie glaube ich im Monat zwei Prüfungen. Dazu hat sie Teilzeit beim Rettungsdienst gearbeitet, oft mit 24-Stunden-Diensten. Wirklich frei hatte sie das ganze Studium über nicht (6 1/2 Jahre). Und selbst an Tagen wo nichts anstand war der Tag nur zum schlafen und rumdümpeln da, einfach weil die Batterien leer waren. Aber es ging einfach nicht anders.

    Sie mal genauer hin. Macht sie die ganze Arbeit einfach nur aus Spaß oder ist es notwendig? Schweres Studium. Geldnöte. Existenzängste, etc. Und selbst wenn, kann das auch nur eine kurzzeitige Phase sein. Ein Studium geht nur über ein paar Jahre. Danach ändert sich einiges wieder und das Leben bekommt deutlich geregeltere Bahnen. Sie muss aktuell nicht nur ihr Studium meistern, sondern auch noch Geld verdienen um sich das Studium zu leisten.

    Ich finde du sprichst schon recht hart über sie. Offenbar hattest du es nie so schwer wie sie und konntest dich zurücklehnen. Deine Ansicht, dass es "krank" ist was sie macht finde ich zu streng. Ja du hast recht, dass wirklich dauerhaftes Überarbeiten auf Dauer kank machen kann. Aber längst nicht jeden. Komm mir nicht mit "das ist Fakt". Dann leg mir eine glaubhafte Studie vor. Wieviel ist denn "zu viel"? Sind 50 Stunden die Woche zu viel? 60? 70? Manche Leute brechen schon bei 40 Stunden Arbeit die Woche zusammen. Wie lange arbeitest du die Woche?

    Ich würde dir raten, erstmal locker die Sache zu betrachten und sie Fragen, was der Grund für die viele Arbeit ist. Und ja Verpflichtungsgefühl der Arbeitsstelle gegenüber kann durchaus ein relevanter Grund sein. Und dann bewerte es neu. Aber so wie du momentan hart urteils über sie, habe ich Zweifel ob das mit euch Zukunft hat. Offenbar hast du eine gänzlich andere Einstellung zum Leben und Arbeit als sie. Ja du sprichst nichtmal mit Sorge sondern eher mit Verärgerung über ihr Verhalten, so wirkt es auf mich. Dann kann das nicht passen.
     
    #9
    Solloki, 18 Mai 2016
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  10. User 95608
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    vergeben und glücklich
    Ich finde Du übertreibst vollkommen - 30 Stunden die Woche Arbeit + Studium sind doch kein Thema für einen jungen gesunden Menschen. Vor allem, wenn: er es so möchte!

    Was glaubst Du, was eine Mutter leistet, die in dem Alter Kinder, Mann und Haus zu managen hat? Sie hat 24 Stunden Programm und Verantwortung.

    Die Sofa-Generation, die nur Fun und Feierabend im Kopf hat, wird schon selbst dafür sorgen, dass fürs Alter nicht ordentlich vorgesorgt ist. Diese Trägheit regt mich manchmal echt auf - das Leben ist kein Ponyhof. Harte Arbeit schadet doch nicht zwangsläufig. Faulheit schon!
     
    #10
    User 95608, 18 Mai 2016
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  11. Yeshka
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    Es ist doch ziemlich egal, ob ihr Verhalten nun krankhaft oder "unnormal" ist oder nicht. Das einzig Wichtige ist, dass du damit nicht klar kommst und sich eure Lebensstile und Lebensziele anscheinend grundsätzlich unterscheiden.
    Ihr ist anscheinend ihre Arbeit bzw. Karriere sehr wichtig und sie möchte dafür gerne ihre Freizeit und potentielle Freundschaften opfern (was für sie vielleicht die richtige Entscheidung ist, jeder hat andere Prioritäten). Dir hingegen kommt das gar nicht in die Tüte und du regst dich schon darüber auf, obwohl ihr noch nicht mal zusammen seid, eben, weil dein Lebensmodell anders aussieht als ihres.
    Daher rate ich dir, es sein zu lassen. Du passt nicht in ihr Leben uns sie nicht in deins.
     
    #11
    Yeshka, 18 Mai 2016
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  12. User 114808
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    Während meines Studiums waren meine Tage auch sehr ausgefüllt. Lernen, Job, Babysitten, zwei Pferde und täglich 100km pendeln. Und weißt du was? Mir ging es selten so gut wie da. Ich habe zwar quasi im Auto gelebt, dafür war mein Tag einfach perfekt organisiert.

    Schon mal daran gedacht, dass manche diesen "Stress" einfach brauchen? Wenn ich zu wenig zu tun habe, bekomme ich gar nichts mehr geregelt. Wobei ich ruhiger geworden bin mittlerweile.

    Letztendlich scheint ihr Lebensstil nicht zu deinem zu passen - da sollte man eher ansetzen.
     
    #12
    User 114808, 18 Mai 2016
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  13. PiranhaZähnchen
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    vergeben und glücklich
    Ich finde auch, dass du es lassen solltest!
    Allerdings nicht, weil sie "karrieregeil" ist, sondern weil du bereits entschieden hast, dass es nichts wird:

    Das ist zynisch. Niemand spricht zynisch mit oder über einen potentiellen romatischen Partner. Du stellst ihre Lebensplanung negativ dar, nennst sie "krank" und "karrieregeil". Und möchtest von Anderen, deinen Freunden mit denen du schon drüber gesprochen hast und nun hier im Forum, die Bestätigung, dass so ein Verhalten "krank" ist.

    Wie sich aus einer so negativen Einstellung einmal Liebe in einer Partnerschaft entwickeln soll ist mir schleierhaft.

    Daher ganz klar mein Rat: Lass es sein.
     
    #13
    PiranhaZähnchen, 18 Mai 2016
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  14. User 20579
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Für mich wäre ja auch mal interessant zu wissen, was der Threadersteller den lieben langen Tag lang macht.

    Denn ganz ehrlich: Häufig schwingt bei solchem Unverständnis gegenüber anderen Lebensentwürfen auch ein bisschen eigener Frust mit, weil man sieht, was andere Leute alles so schaffen, während man es selbst eben "ein bisschen lockerer" nimmt.

    Normalerweise können einem ja die Lebensentwürfe anderer Menschen egal sein, solange man es selbst nicht so machen muss.

    Von daher gibt es mehrere Gründe, wieso einem so ein Lebensentwurf nicht gefällt.

    1) Du machst dir wirklich Sorgen.
    --> Halte ich für unwahrscheinlich, wenn es so wäre, würdest du nicht so abwertend und gehässig schreiben.

    2) Du hast Angst, in einer Beziehung zu kurz zu kommen.
    --> Wäre nachvollziehbar, weil sie vermutlich wenig Zeit hat. Der Beziehungsalltag könnte also so aussehen: Sie ist dauernd im Stress, du sitzt wartend zu Hause und musst jedes Zeitfenster nehmen, was du kriegen kannst.

    3) Ihr Lebensstil setzt dich unter Druck.
    --> Würde für mich zumindest erklären, weshalb du so abwertend schreibst. Auch deine Freunde scheinen davon "betroffen" zu sein - fleißige junge Frauen, die was aus ihrem Leben machen. Während die Jungs noch nicht in die Puschen gekommen sind. Denn letztendlich sieht die Welt da draußen eben auch nicht nur rosig aus - und viele Studenten haben wenig Zeit, wenig Geld und einen engen Lehrplan. Die Leute gehen kürzer zur Schule, studieren früher, es bestehen viele Pflichtveranstaltungen - und mancher ist mit Mitte 20 schon im Job. Da ist für "rumdümpeln" eben oft wenig Zeit.

    Kann es sein, dass das Mädel dir vielleicht einen Spiegel vorhält, der dir nicht gefällt?
     
    #14
    User 20579, 18 Mai 2016
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  15. daniela17
    daniela17 (22)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    ´
    Und wo ist das große Problem?:confused:
    Sie arbeitet 30 Stunden, das ist jetzt nicht so abnormal viel wie du behauptest. Und ja, sie macht nebenbei ein Studium, aber wenn es ihr in erster Linie Spaß macht und sie es nicht nur wegen dem Geld tut, dann ist das doch gut für sie. Es gibt Leute die glücklich sind wenn sie die Arbeit ausrichten können die ihnen Spaß macht. Und sie selbst wird schon wissen ob es ihr zu viel wird oder nicht - wenn es ihr zu viel wäre, wäre sie wohl nicht so gut drauf und hätte wohl auch nicht die notwendige Zeit um dich zu treffen. So sehe ich das.
    Ich finde du könntest dich glücklich schätzen so eine "Freundin" zu haben die sich weiterbilden möchte.

    Mir kommt es so vor als hättest du Angst das du hinten anstehst, kann das sein?

    Wie auch immer, ich finde wenn du wirklich so gegen das ganze bist (und so liest es sich), dann solltest du dich besser nicht ernsthaft auf sie einlassen.
     
    #15
    daniela17, 18 Mai 2016
  16. Erdbeeren_Retter
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    30 Stunden plus geschätzt 30 Stunden Uni plus Lernen, sind mehr als 30 Stunden.
    Jung sind sind alle gesund, alt nicht mehr.
    Nicht jede Mutter leistet das, es kommt auch auf das Umfeld an.
    Harte Arbeit und harte Faulheit sind nicht gut.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 18 Mai 2016 ---
    Ich spreche mit vielen zynisch, auch wenn ich diejenigen mag.
    Auf lange Siche finde ich das krank, selbstzerstörerisch.
    Weiß ich auch nicht.
     
    #16
    Erdbeeren_Retter, 18 Mai 2016
  17. User 136306
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    nicht angegeben
    Fakt ist einfach, dass ihr unterschiedliche Prioritäten im Leben habt. Unabhängig davon, was von deinen Versuchen, ihr Verhalten zu pathologisieren, zu halten ist (Antwort: Nichts!), würde ich von einer weiteren Beziehungsanbahnung Abstand nehmen, wenn du nicht damit leben kannst, dass jemand keine so niedrige Arbeitsmoral hat wie du.
     
    #17
    User 136306, 18 Mai 2016
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  18. Erdbeeren_Retter
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Wenn du meinst, dass ich mich zurücklehnen konnte, dann hast du womöglich recht - dein Glaube.
    Das ist Fakt, man braucht keine Studie um es zu wissen, wenn man weiß wie die Physiologie funktioniert. Ein Ottomotor fährt nur mit Benzin, nicht mit Diesel. Ganze einfach, da braucht man keine Studie.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 18 Mai 2016 ---
    Apfel und Birne. Nicht Karrieregeil heißt nicht niedrige Arbeitsmoral. Niedrig ist relativ.
     
    #18
    Erdbeeren_Retter, 18 Mai 2016
  19. User 136306
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    2.547
    nicht angegeben
    Richtig. Und ihr pendelt euch auf der Skala von niedrig bis hoch eben unterschiedlich ein. Möchtest du sie erst zu deinem Lebensentwurf bekehren, bevor du eine Beziehung eingehst?
     
    #19
    User 136306, 18 Mai 2016
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  20. Erdbeeren_Retter
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Wie meinst du "zu deinem Lebensentwurf bekehren"? Ich will sie nicht bekehren, das hab ich nie gemacht. Ich sage nur: Angesichts dessen, wie es ist, scheint sie wohl auf längere Sicht selten bis gar nicht Zeit zu haben, regelmäßig zumindest ,und das brauche ich nicht.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 18 Mai 2016 ---
    Die Rechnung bekommt man immer Jahre danach. Anstatt 60 Stunden für sowas aufzuwenden wäre es für mich, und auch für sie, sinnvoller, würde sie zB (Hausnummer) 2 Stunden weniger arbeiten und stattdessen mit mir was machen, Sport, Wandern etc. Aber-ja, geht ja nicht, weil sie eh keine Zeit hat, und wenn Zeit, keine Energie was größeres zu machen.
     
    #20
    Erdbeeren_Retter, 18 Mai 2016

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