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  • cowgirl88
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    17 Mai 2010
    #1

    Migräne

    Hallo alle zusammen,

    ich habe schon lange Zeit ziemliche Migräne. Meistens sind die Kopfschmerzen nur auf einer Seite, mir ist schlecht und schwindlig. Selten helfen Medikamente. Meistens hilft bei mir, wenn ich mich ins Bett lege, den Raum verdunkle und schlafe.

    Habt ihr auch solche Erfahrungen und habt ihr Tipps für mich wie ich der Migräne vorbeugen kann oder was ich tun kann, wenn sie schon da ist?
     
  • User 66223
    User 66223 (32)
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    17 Mai 2010
    #2
    Von meiner Schwester der Freund hatte auch extrem Migräne, durch Zufall hat er dann mal was über eine Klangschaltentherapie gehört. Die Schale wird mit Flüssigkeit auf deinen Bauch gelegt und dann wird darauf "geklopft", die Schwingungen sollen dabei helfen dass die Migräne verschwindet. Seit der Anwendung hatte er auch nie wieder eine... Vielleicht hilft dir das ja.

    Die Schale soll allerdings ziemlich teuer sein.
     
  • cowgirl88
    Gast
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    17 Mai 2010
    #3
    Danke! Ich werde mich einmal erkundigen.
     
  • glashaus
    Gast
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    17 Mai 2010
    #4
    Nimmst du die Pille?
    Ich habe seit Absetzen nur ein einziges Mal einen leichten Anflug von Migräne gehabt (und vorher regelmäßig, besonders unter Stresseinwirkung).

    Vorher habe ich sofort, wenn ich irgendwas gemerkt habe (hatte Migräne mit Aura) eine Neuralgin eingeworfen und mich 2 Stunden hingelegt, auch wenn ich zu dem Zeitpunkt noch nicht müde war. Dann ist meistens nichts schlimmeres passiert.
     
  • cowgirl88
    Gast
    0
    17 Mai 2010
    #5
    Ja, ich nehme die Pille (Yasmin). Habe gerade im Internet gelesen, dass, wenn man Migräne hat, gar keine hormonellen Verhütungsmethoden nehmen soll.
     
  • CCFly
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    17 Mai 2010
    #6
    hab früher migräne gehabt, beidseitig immer, aber mit erbrechen. hab mich dann halt hingelegt und das ganze quasi abgewartet. heutzutage gibts ja effektive medis, auch welche gegen erbrechen, kreislaufgeschichten, auren usw. vorteilhaft kann sein, ein migränetagebuch zu schreiben und alles festzuhalten, was dazu geführt haben könnte, was geholfen hat usw.
     
  • User 15352
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    17 Mai 2010
    #7
    Mein erster Freund hatte das auch - inklusive Erbrechen. Bei ihm hat "Formigran" gut geholfen.
     
  • Sunflower84
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    17 Mai 2010
    #8
    Ich habe seit meinem 10. Lebensjahr oder so Migräne. Anfangs wars nur etwa einmal im Jahr, wenn überhaupt; später wurde es dann zeitweise sehr häufig und sehr sehr heftig - da war eine Woche dabei, wo ich 3 massive Anfälle hatte mit enormen Schmerzen, Erbrechen, Sehstörungen, Sprachstörungen und allem Drum und Dran. Ich war total am Boden - auch psychisch, weil ich so furchtbare Angst vor einer weiteren Attacke hatte. Diese enorme Steigerung schreibe ich im Nachhinein der Pille zu. Also die Grundveranlagung habe ich geerbt, aber die Pille tat ihr übriges.

    Seit ich die Pille abgesetzt habe (ich nehm sie jetzt seit ca. 1,5 Jahren nicht mehr) hatte ich keine nennenswerte Migräne mehr.

    Ansonsten solltest du dich auf die Suche nach dem Auslöser machen (Rotwein, Schokolade, Stress?) und präventiv arbeiten. Warst du schon beim Neurologen? Nimmst du bereits Triptane? Lass dich mal vom Fachmann beraten.

    Akupunktur soll auch gut sein.
     
  • milchfee
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    17 Mai 2010
    #9
    Kommt mir sehr bekannt vor..
    Ich habe Migräne seit ich ein Kind bin, unterschiedlich stark und lang. Als ich jünger war, war ich mit diesen Schmerzen so überfordert, dass ich oft stundenlang geheult habe, was die Migräne natürlich nur verstärkt hat.. Am schlimmsten war immer die Angst, dass es nicht mehr weg geht (= einige Tage andauert) und immer wieder kommen wird. Inzwischen kann ich den Schmerz ganz gut aushalten, zumindest wenn ich zuhause in meinem Bett bin und meine Ruhe habe. Alles andere geht dann gar nicht. Ich mag nicht an fremden Orten sein, keine Menschen um mich herum und vor allem nicht sprechen oder mich körperlich betätigen.
    Am schlimmsten ist aber nach wie vor der psychische Druck, nicht zu wissen wann es weggeht und der Gedanke, dass ich keine Zeit habe tagelang im Bett zu liegen.

    Helfen tun mir in der Situation eigentlich nur Medikamente. Leider wird mir von denen, die mir am besten helfen total übel und ich fühl mich ziemlich zugedröhnt. Allerdings kann ich damit wenigstens arbeiten gehen.
     
  • donmartin
    Gast
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    17 Mai 2010
    #10
    Führe seit über 2 Jahren Migräne Tagebuch um herauszufinden WORAN es liegen könnte.

    An den Nahrungsmitteln eher nicht. Auch nicht am Entzug (plötzlich kein Kaffee oder keine Cola mehr).
    Der Käse ist es auch nicht .......
    Einzig: Eine bestimmte Sorte Tiefkühlpizza mit Peperoni aus einem bestimmten Discounter.

    Eher ist es Stress und wenn ich aus dem Trott gerate. Das heisst, wenn ich die ganze Woche nur 7 Std schlafe und um halb 5 aufstehe und Samstags dann länger als 8 Std schlafe, in Verbindung mit bestimmten Wetter und/oder Vollmond, kann ich davon ausgehen, dass es einen Anfall gibt.
    Das geht von 2x im Monat bis zu 4 Monate garnichts oder nur sehr schwach.
    Meist beginnt es schon wenn ich aufstehe, selten Nachts.

    Migräne, einseitig, mit Aura, Lichtempfindlichkeit, Schwindel usw., kann keine Berührung ertragen, egal wo, und nichts lautes.

    Beim Neurologen bin ich durchgecheckt, Nerven in Ordnung, bei der Migräne handelt es sich um eine Stoffwechselstörung mit Gefahr des Schlaganfalls.

    Formigran hilft ein wenig, Dolormin Migräne gar nicht, Parazetamol garnicht. Iboprofen auch nicht.

    Aspirin (2 - 6 Stck) in Verbindung mit Sumatriptan oder Maxalt Lingua (die lösen sich sofort unter der Zunge auf) , sofort im Dunkeln hinlegen dann kann ich davon ausgehen, dass ich in 2 -6 Std Schmerzfrei bin und schlafen kann...

    Der Nachteil ist, dass mich dann die Tabletten für 2-3 Tage "wirr" und "groggi" machen. Alles wie im Dämmerzustand.

    Leider konnte der Homöopate auch bisher nicht helfen.
     
  • klatschmohn
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    17 Mai 2010
    #11
    Ich hatte früher recht häufig Migräne mit ähnlichen Anzeichen wie du. Ich habe damals noch die Cilest genommen..in Absprache mit meiner Frauenärztin nehme ich jetzt eine Minipille (Cerazette). Seitdem ist es sehr viel weniger geworden. Ich habe sogenannte "Entspannungskopfschmerzen" und früher hatte ich fast jedes We einen "Anfall".

    Jetzt ist es vielleicht einmal im Monat. Ich hab schon zahlreiche Migränemittel versucht aber keines hat so recht geholfen, im Moment nehme ich Paracetamol Zäpfchen, weil ich schlecht Tabletten schlucken kann und wenn ich Migräne hab und mir schlecht ist sowieso nicht. Was mir noch etwas hilft sind kalte Tücher auf dem Kopf.
     
  • cowgirl88
    Gast
    0
    17 Mai 2010
    #12
    Ich habe die Migräne auch vererbt bekommen. Meine Mutter hatte bis nach der Geburt von meinem Bruder und mir starke Migräneanfälle. Nein, ich war noch nicht beim Neurologen. Am Mittwoch habe ich ein Gespräch mit meinem Frauenarzt bezüglich Pille und Migräne.
     
  • Sexybunnybabe
    Verbringt hier viel Zeit
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    17 Mai 2010
    #13
    Ich habe auch schon seit Jahren Migräne-Anfälle (hat mit der Pubertät angefangen, wahrscheinlich von meiner Mama geerbt). Mit Aura, Taubheitsgefühlen, Übelkeit, allem drum und dran. Bei mir liegt es daran,wenn ich zu wenig trinke oder wenn ich Stress habe oder bestimmte Muskeln im Rücken/Nacken verspannt sind. Meist beginnt es im Schlaf und ich quäle mich dann schon stundenlang im Bett mit Schmerzen rum, ohne wirklich mitzubekommen, was los ist. Wenn ich dann aufwache, ist alles vorbei, ich hab nur noch Schmerzen, pochend, meist einseitig, an ganz bestimmten Stellen. Dann geht bei mir auch nichts mehr. Ich kann weder Berührungen noch Geräusche noch Licht oder sonst irgendwas ertragen. Normale Kopfschmerztabletten reichen dann auch nicht mehr. Meistens nehme ich Imigran Nasenspray. Das ist zwar absolut ekelhaft, wenn es durch die Nase in den Rachen läuft, aber es hilft. Ich lege mich dann mit verbundenen Augen und Ohren in einen stillen Raum und versuche zu schlafen. Oft hilft Wäre bei mir (Heizkissen- Mama kommt ab und zu vorbei und sieht zu, dass damit alles in Ordnung ist); Kälte macht bei mir alles nur noch schlimmer. Meist habe ich Glück und mir geht es nach einigen Stunden besser, die Kopfschmerzen und Begleiterscheinungen verschwinden. Nur eine körperliche Mattheit begleitet mich meist noch die nächsten Stunden und ich bin stressanfälliger als normal.
    Was ich dagegen tue? Möglichst viel trinken, auf einen geregelten Tagesablauf achten, regelmäßig Entspannungsübungen für den Rücken, dass da alles geschmeidig bleibt. Mehr kann ich nicht tun. Wenn es doch mal so weit ist (1-3 mal in 2 Monaten) abwarten und hoffen, dass es bald aufhört.
     
  • User 49570
    User 49570 (30)
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    vergeben und glücklich
    18 Mai 2010
    #14
    ich habe auch migräne, konnte es mittlerweile mit hilfe von topiramat auf ca 4 anfälle pro monat reduzieren, im vergleich zu vorher bis zu 15 is das schon sehr gut. damit kann ich leben. für die akuten anfälle habe ich sumatriptan, die machen mich auch ein bisschen groggy, aber nach ca 2 std bin ich meist schmerzfrei. du kannst auch mal deine Polypen checken lassen wenn du noch welche hast. das hat neulich ein hno arzt zufällig bei mir entdeckt, wenn meine akutmedis nicht helfen, hab eich ein nasenspray zum abschwellen der polypen, das hat schon öfter den ausschlag gegeben. ich werde mir sie also bald raus nehmen lassen.
    deine augen solltest du dann auch mal durchchecken lassen...
     
  • cowgirl88
    Gast
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    19 Mai 2010
    #15
    Ja, meine Polypen habe ich schon heraußen.
     
  • *Lily*
    *Lily* (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    19 Mai 2010
    #16
    Ich hab auch schon seit Jahren Mirgräne. Vor 2 Jahren noch ca einmal im Monat. Da hab ich mir nie wirklich gedanken gemacht. War dann halt einen Tag lang halbtot aber dann gings mir besser. Dann ist es immer schlimmer geworden und jetzt hab ich Migräneanfälle so 10 - 15 mal im Monat.
    War mehrmals beim Neurologen, der hat mir auch schon Beta-Blocker verschrieben, hat aber nicht geholfen. Hatte Akkupunktur und Massagen und war beim Homäopaten. War völlig wirkungslos. Nehme jetzt eine Minipille, aber weniger sind meine Anfälle trotzdem nicht geworden.
    Führe seit über 5 Monaten ein Migränetagebuch um festzustellen an was es liegen könnte. Bis jetzt hab ich noch nichts rausgefunden.
    Also langsam bin ich am Verzweifeln. Bin sozusagen Tablettensüchtig und krieg schon die Krise wenn ich meine Tabletten nicht dabei habe. Habe dann ständig Angst einen Anfall zu bekommen und mir nicht helfen zu können.
    Das schlimme sind für mich nicht die Schmerzen, sondern, dass mich das Psychisch einfach so fertig macht. Ohne meine Tabletten wär ein soziales Leben, oder meine Schule, gar nicht mehr möglich.
    Nehme übrigends Triptane. hab jetzt auch schon von 50 mg auf 100 mg aufstocken müssen, weil die 50 mg unwirksam geworden sind.
    Hoffe, das ich irgendwann noch rausfinde was es ist und ob ich was tun kann.

    Würd dir auch raten erst mal zum Neurologen zu gehen.

    lg Lily
     
  • User 10802
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    19 Mai 2010
    #17
    Meine Ex war auch mit häufiger und heftiger Migräne gestraft (vererbt). Erkenntnisse aus dieser Zeit:

    - Bei Anfällen hat Formigran recht oft geholfen. Vorher hat sie Triptane bekommen, die hatten allerdings recht unschöne Nachwirkungen. Ansonsten half nur Hinlegen, Dunkelheit und Ruhe.

    - Ursachen: Bei ihr war Alkohol ab einer gewissen Menge Garantie für einen Anfall. Ansonsten war wohl am häufigsten Stress (oder eben gerade die Ruhe nach dem Stress) oder psychische Probleme Auslöser. Extreme Wetterlagen (schwülheiß z.B.) hatten wohl auch Einfluss. Wobei auch in guten Zeiten 2-4 Anfälle im Monat die Regel waren - und das schon seit ihrer Kindheit. Auf jeden Fall auch auffällig: Je häufiger sie bei einem Anfall Medis genommen hat, desto häufiger kam auch die Migräne wieder. Ernährungstechnisch gab's keine Erkenntnisse, Schokolade und Käse haben scheinbar nicht getriggert, Kaffee war in größeren Mengen kritisch.

    - Vorbeugung: Nix gebracht hat bei ihr Absetzen/Umstellen der Pille, Homöopathie, Pestwurz, Massage. Eine zeitlang hat Akkupunktiur geholfen. Ansonsten schienen sich positiv auszuwirken: Regelmäßiger Sport (Joggen), fester Tagesrhythmus, ausreichend Schlaf (aber eben auch nicht zu viel), Aktivitäten im Freien, täglich genug trinken (Wasser). Gewisse Antidepressiva können auch vorbeugend helfen.

    In Deinem Fall würd ich auch erstmal den Besuch beim Neurologen empfehlen. Und ein Migränetagebuch kann helfen den Auslösern auf die Schliche zu kommen und Risiken zu minimieren.
     
  • Sunflower84
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    19 Mai 2010
    #18
    Der Wirkstoff von Formigran ist auch ein Triptan. :zwinker: Formigran ist das einzige Triptan, das nicht rezeptpflichtig ist, wenn mich nicht alles täuscht.
    Da gibts eben auch verschiedene.

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 17:59 -----------

    Was sagt dein Frauenarzt? Allerdings glaube ich, dass er auch nicht mehr sagen kann, als dass es daran liegen KANN. Mir hat meine Frauenärztin damals zu einer Minipille geraten, weil da kein Östrogen drin ist, das man für die Migräne durch die Pille verantwortlich macht.
    Ansonsten ist der Spezialist ja der Neurologe.

    Allerdings ist der bei mir auch nicht auf die Idee mit der Pille gekommen. Der hat mir Allegro (Wirkstoff: Frovatriptan) verschrieben. Das hat zwar schon geholfen, aber mir war danach dann oft noch sehr schwindelig.
     
  • User 10802
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    19 Mai 2010
    #19
    Off-Topic:
    Ups, stimmt.:zwinker: Formigran ist scheinbar geringer dosiert und besser verträglich als die Rezeptpflichtigen. Von denen hatte sie einige durchprobiert und wie gesagt heftige Nach- und Nebenwirkungen.
     
  • Little_Romeo
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    19 Mai 2010
    #20
    Hi an alle Migräneopfer...

    Also ich würde es mal mit positiver Psychologie probieren.
    Ich war bis vor 3 Jahre jedes Jahr Anfang Herbst und Ende Januar krank. Seitdem ich mich mit positivem Denken
    und dem ganzen drum herum beschäftige bin ich viel weniger krank und fühle mich sonst auch besser.
    Vielleicht hilft dir das auch gegen deine Migräne. Schaden kann es auf jeden Fall nicht und wenn es ein wenig hilft, wäre das ja auch schon ein Erfolg :zwinker:

    Viel Glück an euch alle :smile:
     

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