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  • Chocolate
    Chocolate (33)
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    Verheiratet
    6 Dezember 2005
    #1

    Mindestmietdauer in Mietverträgen zulässig?

    Huhu...

    Ich wohne seit dem 01.03.2005 in meiner Wohnung. Im Miervertrag, den ich unterschreiben habe, stand auch, dass ich mich verpflichte, mindestens bis zum 28.02.2007 - also 2 Jahre - dort zu wohnen.

    Ist das rechtsgültig? Komme ich da raus? Wenn ja wie?
     
  • Dasding
    Dasding (36)
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    vergeben und glücklich
    6 Dezember 2005
    #2
    2 Jahre finde ich ehrlich gesagt ziemlich heavie. Da drängen sich mir auf Anhieb 2 Fragen auf, zum einen um was für eine Wohnung handelt es sich da, also eine in einem Hochhaus oder eher noch was kleineres und zum anderen ob es sich dabei eher um eine neue oder alte Wohnung handelt (je nach Hausbau und Zustand).

    Zudem würde ich an Deiner Stelle als 1. beim Verbraucherschutz oder Mieterschutz oder so ähnlich nachfragen.
    Möglich wäre, dass Du einen Rabatt auf die Miete bekommst, indem Du Dich verpflichtest 2 Jahre darin zu wohnen, aber für real halte ich es ehrlich gesagt weniger. Normalerweise musst Du die Wohnung solange mieten, wie die gesetzliche Kündigungsfrist und die beträgt in Deutschland meines Wissens MAX. 3 Monate. Es kann auch deswegen kaum sein, weil man ja heutzutage recht flexibel sein muss, die Wohnung richtet sich heute eher nach dem Arbeitsplatz und nicht umgekehrt. Hoffe konnte etwas weiterhelfen.
     
  • Doc Magoos
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    nicht angegeben
    6 Dezember 2005
    #3
    Ist rechtsgültig. Müsstest aber mit einem Nachmieter rauskommen. Ich weiß aber nicht, ob der in deinen Vertrag einsteigen muss. Das wäre ja sehr abschreckend.
     
  • Dasding
    Dasding (36)
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    vergeben und glücklich
    6 Dezember 2005
    #4
    Hätte nie gedacht, dass es sowas echt gibt, dass man Verträge aufzwängt, die ganze 2 Jahre gehen....Hammer. :eek:
    Wobei mal nachhaken sicherlich kein Fehler ist. Verbraucherschützer wissen da u.U. noch bisschen mehr und Details. Schnapp am besten mal Deinen Mietvertrag und geh mal hin. Zu verlieren hast Du ja nix :zwinker:
     
  • Chocolate
    Chocolate (33)
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    6 Dezember 2005
    #5
    Ein Haus mit 3 Etagen, sechs Parteien in einem Vorort von Essen, ruhige Seitenstraße, kein Neubau, aber auch wohl nicht superalt, Wohnung guter Zustand.

    Mein Vermieter gab als Grund für die Mindestmietzeit an, dass er nicht eine ständig wechselnde Hausgemeinschaft will. Komme ich da mit einem Nachmieter weiter?
     
  • Dasding
    Dasding (36)
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    vergeben und glücklich
    6 Dezember 2005
    #6
    Dieselbe Leier hat mir mein Vermieter auch erzählt, davon steht jedoch in meinem Mietvertrag nichts. Nur was in Deinem Mietvertrag steht zählt. Selbst wenn eine gewisse Mindestmietdauer eingetragen sein sollte, so kann es durchaus sein, dass Du da auf einem Umweg oder so rauskommst. Wie gesagt, ich bin da kein Rechtsverdreher, auch nur Laie, daher unbedingt eine Anlaufstelle aufsuchen und nachhaken. Achja, solltest Du wegen eines Arbeitsplatzwechsels bspw. die Wohnung aufgeben müssen, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass hier auch Ausnahmen gemacht werden müssen, rein rechtlich. Die Mietgesetze sind leider sehr üppig und daher schlecht durchschaubar, aber als Mieter bist Du (zum Leid der Vermieter) im Moment gesetzlich etwas besser gestellt.
     
  • Stonic
    Stonic (42)
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    6 Dezember 2005
    #7
    Solange kein besonderer Grund eine Kündigung rechtfertigt kommst du aus einem solchen Mietvertrag nur per Nachmieter raus. Alles andere kannst du vergessen.

    Habe gerade 2 dieser Verfahren geführt....die Verträge sind zulässig (hab ich selber) die Beweggründe müssen nicht im Mietvertrag stehen.
     
  • Daucus-Zentrus
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    6 Dezember 2005
    #8
    Bist du dir da sicher? - Ich hab gerade nämlich den Gedanken, dass seit einigen Jahren nur noch unbefristete Verträge abgeschlossen werden dürften, für die die normale Kündigungsfrist von 3 Monaten gilt. - Aber ich bin da auch kein Experte auf dem Gebiet.
     
  • Altkanzler
    Altkanzler (38)
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    6 Dezember 2005
    #9
    naja der Fall ist ja unabhängig von befristet und unbefristet...

    Chocolates Vertrag ist ja auch unbefristet, nur eben mit einer Mindestdauer....
     
  • Daucus-Zentrus
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    nicht angegeben
    6 Dezember 2005
    #10
    Nicht böse gemeint, aber passiert es dir häufig, dass du ganze Nebensätze einfach überliest:
    :grin:
     
  • Trogdor
    Trogdor (41)
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    nicht angegeben
    6 Dezember 2005
    #11
    Warum sollten Mitverträge mit Mindenstmietdauer verboten werden? kann ja durchaus auch für den Mieter ein Schutz sein. Zum Beispiel wenn er beim Einzug umfangreiche Renovierungsarbeiten an der Wohnung oder dem Haus macht.
     
  • Altkanzler
    Altkanzler (38)
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    6 Dezember 2005
    #12
    kein Problem :grin:

    aber dennoch geht es bei dir doch um die Problematik befristet / unbefristet
    aber egal .... bygones
     
  • waschbär2
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    6 Dezember 2005
    #13
    Weil der Mieter ohne Grund kündigen kann, der Vermieter nicht.

    *Stonic rüffel* :grin:

    Es handelt sich hier um ein unbefristetes Mietverhältnis, keinen - qualifizierten - Zeitvertrag (in dem von beiden Parteien Anfang und Ende definitiv festgelegt werden).
    Eine Mindestmietdauer würde den (unabdingbaren) gesetzlichen Schutzvorschriften des Wohnraummietvertrages zuwider laufen, weswegen diese Klausel (sog. Nebenabrede) unwirksam ist.

    Weitere Auskünfte gibt ihnen der Rechtsanwalt ihres Vertrauens ... :grin:
     
  • Stonic
    Stonic (42)
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    7 Dezember 2005
    #14
    *Waschbär2 rüffel*

    Die genaue Klausel hat sie gar nicht benannt insofern kann man das ganze in die eine oder andere Richtung auslegen
     
  • Chocolate
    Chocolate (33)
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    7 Dezember 2005
    #15
    Nu versteh ich gar nix mehr... :ratlos: :grin:
     

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