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Mit Depressionen studieren?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Clematis, 27 April 2010.

  1. Clematis
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    #1
    Clematis, 27 April 2010
  2. krava
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    Wenn er nicht in Behandlung ist, wäre das mal der erste Schritt, denn wenn er wirklcih unter ernsthaften Depressionen leidet, dann kriegt er die alleine nicht in den Griff.

    Wenn jemand nur manchmal ein Tief hat, dann würde ich da nicht von Depressionen sprechen. Jeder Mensch hat mal ein Tief.
    Wenn es aber wirklich krankhaft ist, dann ist ein Arzt- bzw. ein Therapiebesuch unerlässlich. Und mit einem Therapeuten kann man dann auch besprechen, inwiefern man einem Studium gewachsen ist oder nicht.
     
    #2
    krava, 27 April 2010
  3. User 41942
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    meiner erfahrung nach ist es bei jedem unterschiedlich! die einen fühlen sich mit dem studium völlig überfordert, die anderen sehen darin endlich wieder einen sinn in ihrem leben und es geht ihnen dadurch wesentlich besser!

    es kommt auf den menschen an sich an und auf die schwere der depression bzw des tiefs!

    allerdings kann ich von hier auch keine ferndiagnose geben und ich würde auch DRINGENDST dazu raten, zum hausarzt zu gehen und ggf eine überweisung zum facharzt ausstellen zu lassen!
     
    #3
    User 41942, 27 April 2010
  4. Clematis
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    #4
    Clematis, 27 April 2010
  5. xoxo
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    Ich habe eine Freundin, die problemlos mit Depressionen studiert und ich habe eine andere, die inzwischen 3 Semester über der Regelstudienzeit deswegen ist. Machbar ist es also.
     
    #5
    xoxo, 27 April 2010
  6. Zwergenfrau
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    Man kann nicht jeden zu seinem Glück zwingen. Aber du könntest dem Glück auf die Sprünge helfen und mit ihm gemeinsam die Termine ausmachen und zusehen, dass er auch beim Arzt/Psychologen auftaucht. Übergeh ihn dabei nicht, aber trete ihm sanft in den Allerwertesten.
    Ob man mit einer Depression studieren kann - warum nicht?! Am Einschreiben hindert einen keinen. Ob man dann auch erfolgreich ist, steht auf einem anderen Blatt. Manchen tut es gut, manche sind völlig überfordert.
     
    #6
    Zwergenfrau, 27 April 2010
  7. User 91095
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    Eine Freundin von mir hat Depressionen und studiert. Sie ist aber in Behandlung und hat während ihres größten Tiefs ein Semester lang ausgesetzt.

    Bei uns an der Uni gibt es eine kostenlose psychologische Beratungsstelle. Vielleicht gibt's das bei euch auch. Dann kann er mal dort hingehen und vielleicht wird ihm da mal ins Gewissen geredet, dass er sich professionelle Unterstützung holen sollte. Depressionen sind wahrlich nicht zu unterschätzen.
     
    #7
    User 91095, 27 April 2010
  8. Clematis
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    #8
    Clematis, 27 April 2010
  9. User 41942
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    red mit ihm, sag das du dir sorgen machst! besorg infomaterial, zeig ihm, das er diese und jene symptome zeigt, die auf eine depression hinweisen!
    und versuch ihm klar zu machen, dass eine psychotherapie (oder was geeignet für ihn ist) nicht (zwangsläufig) in der psychiatrie endet! er aber, wenn er keine therapie macht, irgendwann völlig fertig sein wird, eine depression nicht von alleine verschwindet und er evtl wirklich irgendwann zwangseingewiesen wird. (der grund, weshalb depressive nicht zur therapie wollen sind häufig diese: nicht eingestehen wollen der krankheit, man denkt, man kommt selbst damit klar, die depressiven denken, es wäre peinlich oder sie werden sofort eingewiesen! diese bedenken könnte man versuchen ihm zu nehmen)

    Erklär ihm, dass eine depression wirklich eine krankheit ist (so wie blinddarmentzündung! man kann nichts dafür das man sie bekommt und ohne ärztliche hilfe kommt man kaum wieder raus)
     
    #9
    User 41942, 27 April 2010
  10. hellgrau
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    Das ist halt so ein bisschen ein Problem der jüngeren Zeit. Früher hieß es "stell Dich nicht so an" und man hat sich doch irgendwie durchgerungen. Dabei wurden halt die wirklich schlimmen Fälle wohl eine Zeitlang übersehen und evtl. noch schlimmer gemacht. Heute gibt es wohl eine größere Tendenz nach einer medizinschen, psychologischen Ursache für ein wirklich schlimmes Problem zu suchen ... das vielleicht gar keines ist.

    Es ist doch klar, dass die jeweils neueste und größte Herausforderung einen abschreckt. Ich jedenfalls, habe die Erfahrung gemacht, dass man gerade bei solchen Herausforderungen hinterher oft sagt "ach nee, warum hab ich mich da eigentlich so verrückt gemacht?"
    Und dementsprechend gut, kann man solche Sachen oft angehen, wenn man sich mal klarmacht, dass sogar "ganz andere" sowas geschafft haben.
    Die meisten Erfolgsgeschichten fußen doch auf Beharrlichkeit, Ehrgeiz, und "einfach machen" und viel weniger auf Begabung usw.

    Also entweder er hat nur ein Tief, wie wir alle mal, dann soll er sich "auf den Arsch setzen und was machen", oder er hat ein wirkliches, großes Problem, dann geht das an.
    Ein Studium mit dem selbstauferlegten Fluch von unbestätigten Depressionen ... macht keinen Sinn.
     
    #10
    hellgrau, 27 April 2010
  11. Zwergenfrau
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    Wenn er nicht will bzw. nicht einsieht, dass er professionelle Hilfe braucht, musst du ihn lassen. Vielleicht kommt er irgendwann doch noch auf dein Angebot zurück.
    Off-Topic:

    Ich habe zwar keine Depression (dafür eine Autoimmunerkrankung), aber meine Ärztin ist jedes Mal von den Socken wenn ich sage, dass ich immer noch erfolgreich studiere. Hab schon die Befürchtung, irgendwann als Vorzeigeobjekt im Glaskasten zu landen. Nichts ist unmöglich.
     
    #11
    Zwergenfrau, 27 April 2010
  12. Clematis
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    #12
    Clematis, 27 April 2010
  13. krava
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    Wenn er sich nicht helfen lassen will, dann kannst du ihn in der Tat nicht zwingen.
    Dann misch dich aber auch nicht in die Frage ein, ob er studieren kann oder nicht. Das muss er dann auch alleine auf die Reihe kriegen.
     
    #13
    krava, 27 April 2010
  14. Clematis
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    #14
    Clematis, 27 April 2010
  15. melongirl
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    so wie du das bei deinem bruder beschreibst sind es mode depressionen mehr nicht-
     
    #15
    melongirl, 27 April 2010
  16. Clematis
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    #16
    Clematis, 27 April 2010
  17. User 91095
    Planet-Liebe-Team
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    Na ich mein ja nur, dass die sicher mehr Erfahrung haben, ob man mit Depressionen studieren kann. Und vor allem, wie man das am besten bewerkstelligt. Wenn er wirklich studieren will, dann sollte er da einfach interessehalber hingehen und von den Erfahrungen anderer profitieren. Nichts anderes passiert, wenn du hier nachfragst. Nur, dass die vermutlich mehr Wissen über Depressionen und Studieren haben.
     
    #17
    User 91095, 27 April 2010
  18. krava
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    Vielleicht motiviert ihn das Studium, vielleicht hilft ihm das Alleinsein auch, um sein Leben selbst zu managen und alles alleine in den Griff zu kriegen. Wenn er muss, dann hat er einen gewissen Druck dahinter und der kann auch ganz gut sein.

    Er ist alt genug, um zu wissen, was ein Studium und eine eigene Wohnung etc. bedeutet und wenn er sich dafür entscheidet, dann soll er es durchziehen. Wenn er sich dem nicht gewachsen fühlt, dann soll er sich eine Alternative suchen.
    Wie sähe die eigentlich aus?
     
    #18
    krava, 27 April 2010
  19. klatschmohn
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    Ich habe auch mit einer depressiven Störung und einer weiteren psychischen Erkrankung ein sehr erfolgreiches Studium absolviert- es ist durchaus machbar. Ich war allerdings währendessen in therapeutischer Behalndlung und als es ganz schlimm wurde für ein paar Monate in einer Klinik.

    Ich denke das kann nicht verallgemeinert werden. Und ich denke, es kommt auch sehr auf das Studium an. Ich habe Sozialarbeit studiert und hatte recht verständnisvolle Dozenten und Mitstudenten- und Wohngemeinschaften, die mich auch immer wieder raus geholt haben so gut es ging.

    Da kommen zahlreiche Faktoren zusammen aber prinzipiell, ohne weitere Hintergründe zu kennen würde ich sagen, dass es auf jeden Fall "möglich" ist. Unter welchen Bedingungen ist wieder die zweite Frage. Ich hatte in meinem Studium auch ein Jahr Praktikum und in meinen "schlimmsten" Zeiten habe ich es auch nicht jeden Tag geschafft auf Arbeit zu erscheinen- aber ich habe immer gekämpft so gut es ging und bin jetzt schon 4 Jahre Diplom- Sozialpädagogin :smile:...und stolz darauf :smile:
     
    #19
    klatschmohn, 27 April 2010
  20. melongirl
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    ne modedepresion is was heute ein großer teil der depresionen sein dürfte, man sagt es halt weil es schick ist und redet sich damit immer weiter rein bis man wirklich eine hat.
     
    #20
    melongirl, 27 April 2010

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