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mitschüler hat nur noch 1 mon. zu leben!

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von bienchen*w*, 2 Februar 2007.

  1. bienchen*w*
    0
    hallo...
    mit mir ging bis vor ca. 4 monaten ein junge zur schule... mein banknachbar.
    da ich erst neu in der klasse war, wusste ich nicht, wieso er so eine blasse hautfarbe hatte und er etwas schmächtig erschien.
    als wir bei ziemlicher hitze kurz vor sport in kurzen hosen nebeneinander gesessen sind, ist mir eine narbe an seinem rechten knie aufgefallen und ich fragte ihn, ob er sich irgendwelche bänder gerissen hätte...
    er meinte dann nein, er hatte dort mal einen tumor und der wurde operativ entfernt... (ziemliches fettnäpfchen) er erzählte dann aber doch von sich aus so die ganze geschichte und dass er jetzt wieder ganz gesund sei...
    2 wochen später kam er nicht mehr zur schule... er war wieder im krankenhaus.
    in seiner lunge, seinem rückenmark, leber, oberschenkel und schulter sind wieder geschwüre entdeckt worden...
    die ärzte haben ihm von anfang an wenig chancen eingeräumt, dennoch eine therapie begonnen... eine zeitlang hat es sogar recht gut ausgesehen und er und seine familie haben wieder hoffnung geschöpft...
    während der chemo und bestrahlung durfte ihn niemand besuchen, weil sein imunsystem so gut wie nicht mehr vorhanden war... als er wieder nach hause durfte war ich zuerst krank und wollte dann noch 3 wochen warten, bis ich 18 geworden bin und selbst zu ihm fahren hätte können um ihn zusammen mit anderen freunden zu besuchen.
    seit einer woche weis ich von seiner schwester, dass er jetzt auch metastasen im gehirn hat und die therapie eingestellt wurde...er total fertig ist, und er nur noch lebensverlängernde und schmerzlindernde mittel bekommt.
    er ist jetzt erst 17 und mittlerweile bettlägrig...
    so wie es aussieht will er nicht, dass ihn noch jemand besucht, weil er nicht möchte, dass ihn jemand in diesem zustand sieht.
    er hat vll. noch einen monat... die ganze schulklasse ist fertig, seine schwester im moment geradezu apathisch...
    wir wissen im moment auch nicht wie wir uns ihm gegenüber verhalten sollen... ihn anrufen oder schreiben... . er hat mir in der ersten zeit an der neuen schule so sehr geholfen und wir ham uns richtig gut verstanden.
    jetzt hätte ich endlich die möglichkeit ihn zu besuchen und jetzt verdammt ist es zu spät... ich mach mir solche vorwürfe!
    wir würden ihm so gerne zeigen, wie sehr wir ihn alle in der schule und auch in unserer mitte vermissen... aber wie anstellen, ohne ihn gleich wieder mit seinem zustand zu konfrontieren?
    bitte, wer hat erfahrung mit so etwas?
     
    #1
    bienchen*w*, 2 Februar 2007
  2. die_venus
    die_venus (35)
    Meistens hier zu finden
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    Verheiratet
    Ich habe keine Erfahrungen mit sowas, aber vielleicht kannst du ihm einen Brief schreiben? Schreibe rein, dass du ihn gerne sehen möchtest, weil du ihn gerne magst.

    Vielleicht ist das die beste Art zu zeigen, dass du diesen Wunsch hast ohne zu aufdringlich zu sein.
     
    #2
    die_venus, 2 Februar 2007
  3. User 39864
    Sehr bekannt hier
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    291
    in einer Beziehung
    Sehr behutsam umgehen ihm gegenüber, ich hab ein bisschen Erfahrung mit so etwas da mein Großvater vor ein paar Jahren an Krebs gestorben war.
    Ist nur eine sehr bescheidene Situation da man nicht weiß wie man sich richtig verhält bzw. verhalten soll.
    Falls du noch Fragen hast/haben solltest, kannst du mir ne PN schreiben.
     
    #3
    User 39864, 2 Februar 2007
  4. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
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    474
    vergeben und glücklich
    boah, das ist ja total schlimm :frown: tut mir furchtbar leid für den Jungen und auch für dich.

    er mag nicht, dass ihn noch jemand sieht, das sollte man respektieren und ich finde das auch verständlich. Er würde sich bestimmt über Postkarten oder Briefe freuen! Schreib ihm doch einmal in der Woche einen Brief, indem du ihm viel kraft schenkst und ihm sagst, dass ihr ihn alle vermisst etc.
     
    #4
    User 37284, 2 Februar 2007
  5. Hackbraten
    Hackbraten (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    echt übele geschichte und das mit 17 jahren, in seiner situation würde ich glaube auch so reagieren und keinen besuch haben wollen, ja das leben ist manchmal ungerecht, vieleicht macht ihr für ihn eine Photo collage von eurer klasse mit einem schönen spruch drauf das ihr an ihn denkt ach ja keine schöne sache :kopfschue
     
    #5
    Hackbraten, 2 Februar 2007
  6. derunglückliche
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Single
    oje da kommen einem grad die tränen :cry:
    mit 17....und sone scheisse....das wünscht sich keiner.

    ich weis ehrlich gesagt nicht, was ich dazu sagen soll.
    bin sprachlos. auch wenn ich diese Person nicht kenne, tut es trotzdem immer sehr weh, wenn man sowas hört/ließt.
     
    #6
    derunglückliche, 2 Februar 2007
  7. XhoShamaN
    XhoShamaN (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.079
    123
    1
    vergeben und glücklich
    Ach echt, in dem Alter wo's eigentlich erst richtig anfängt muss er schon gehen ... sowas is hart, aber machen kannst du nichts. Meine Mutter is in einer ähnlichen Situation im Moment, man gibt ihr noch 4-6 Monate. Was ich dir als Ratschlag geben kann ist, schreibt ihm Briefe, oder schickt ihm was Kleines ... n'leckeren Tee oder Dinge, die er halt brauchen / vertragen kann. Aber die ganze Apathie, das ganze "ach is daaaas ein Armer!" und die ganze Hysterie ist ganz genau das Falsche. Wenn du ihn wirklich auf seinem Weg begleiten möchtest, sei natürlich und ungezwungen zu ihm - auch wenn's schwer ist. Er wird dir sagen, was er nicht mag, was er sich wünscht etc.

    Wenn er niemanden sehen will, besuch ihn besser nicht. Solche Bilder schocken!
     
    #7
    XhoShamaN, 2 Februar 2007
  8. Carrie White
    Verbringt hier viel Zeit
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    101
    0
    Single
    ihr könnt ja einen klassen brief für ihn schreiben,und dann unterschreibt jeder
     
    #8
    Carrie White, 2 Februar 2007
  9. Rexar
    Rexar (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    91
    0
    nicht angegeben
    Ich denke ich kann dir ein wenig helfen! Da wir in unsere Familie einen ähnlich Fall mit einem Verwandten hatten der 18 war und Krebs hatte.

    1. Als erstes ist es furchtbar wichtig, dass ihr das Besuchsverbot einhaltet. Bei uns war das darmals auch so. Mein Verwander wusste, dass er sterben würde und wollte, dass wir ihn nicht so krank sehen. Außerdem wollte er, dass wie ihn so in erinnerung halten wie er war.
    2. Du solltest versuchen Kontakt aufzunehmen! Erst vielleicht per Post und ihn Fragen ob du ihn mal anrufen darft. Ich denke das du ihn schon auf die Krankheit ansprechen kannst. (natürlich nicht zu direkt!) Du solltest ihr in diesem Brief auf jedenfall wissen lassen, dass du für ihn da bist!
    3. Du solltest auch seine Schwester nicht vergessen. (wie gut der kontakt zu ihr ist weis ich ja nicht.) Du musst wissen das Krebs im Endstadium (ich spreche aus erfahung) unvorstellbar schmerzhaft ist. Die Kranken können nicht mal den kleinen Finger heben ohne schmerzen zu haben (trotz medikamiente). Daher schlafen sie auch nur sehr wenig. Dieser stress überträgt sich natürlich auch auf die Familienmitglieder. Dazu kommt dann noch die Angst einen geliebten Menschen zu verlieren!

    So das sind fürs erste meine Tips...wenn du noch weitere Fragen hast schreib mir ne PN gebe dir darüber auch gerne meine ICQ nummer!

    mfg

    Rexar
     
    #9
    Rexar, 2 Februar 2007
  10. User 39864
    Sehr bekannt hier
    1.542
    168
    291
    in einer Beziehung
    @ Rexar:
    Ich glaube auch das du damit die richtigen Worte gefunden hast.
     
    #10
    User 39864, 2 Februar 2007
  11. User 38494
    Sehr bekannt hier
    3.928
    168
    395
    Verheiratet
    ich weiß nicht ob ich diesem wunsch, das er keinen besuch haben will respektieren würde.
    natürlich ist das megascheiße wenn man weiß das man stirbt, aber sich abschotten ist meiner ansicht nach nicht das, wie ein mensch sterben sollte.

    ich würde ihm auch einen brief schreiben, um ihm zumindest so zu zeigen, das man für ihn da ist und das es schön war denjenigen kennengelernt zu haben.
    das muss man glaube ich nicht extra schreiben, sondern alleine ein "normaler" brief wird ihm das zeigen.

    auch der schwester würde ich versuchen zu helfen ihre trauer und diese depression in der sich sicher die gesamte familie befindet zu bewältigen.

    mein vater ist auch an krebs gestorben, aber war bis auf die letzten tage noch bei klarem verstand.
    erst als er im krankenhaus starke morphiummittel bekam, war er nicht mehr in der lage zu sprechen und sich richtig zu äussern.
    ich glaube, das es ihm am meisten geholfen hat, das er gewusst hat das man für ihn da ist.

    man muss sich selber fragen, wie man einen menschen in erinnerung behalten möchte.
    der eine geht mit dem tod so um, der nächste anders.
    meinen vater habe ich begleitet, meine oma konnte ich nicht mehr besuchen, weil ich sie so nicht in erinnerung behalten wollte.
     
    #11
    User 38494, 2 Februar 2007
  12. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
    13.614
    398
    2.055
    vergeben und glücklich
    mit seinem zustand konfrontieren wollt ihr ihn nicht - mal ganz ehrlich, er hat den "zustand" eh permanent im bewusstsein, er weiß, dass er nicht überleben wird. daher: keine falsche scheu, was das melden angeht. ich würde eine postkarte schreiben oder eine mail an die schwester, wenn ihr deren adresse habt; und ihr könnt auch bei der familie anrufen und fragen, ob euer mitschüler denn vielleicht lust hat auf ein gespräch.

    ich würde ihm wohl einen brief schreiben inklusive telefonnummer und vielleicht deiner mailadresse. sag ihm, dass deine mitschüler und du ihn vermisst und euch gern bei ihm melden wollt, aber eben nicht wisst, okb er das will.
     
    #12
    User 20976, 2 Februar 2007
  13. bienchen*w*
    0
    ihm geht es halt psychisch sehr schlecht... alles was er noch tun kann ist daliegen und fernsehen. e-mail können wir auch vergessen... er ist bereits zu schwach um lange aufrecht zu sitzen, geschweige denn e-mails zu beantworten.
    mit "nicht mit dem zustand konfrontieren" mein ich halt, über was schreibt man mit so jemanden?
    wenn ich ihm vorheule wie leid es mir für ihn tut, wird ihm dass nicht wirklich helfen sondern ihn nur noch mehr runterziehen...
    ich weis ganz einfach nicht, ob das wetter, fernsehprogramm... meinetwegen sport passend sind. schließlich kann ich ja auch nicht riechen, ob er überhaupt bock hat mit jemandem über seine krankheit zu reden oder ob es ihn genauso nervt, wenn jemand krampfhaft versucht genau nicht darüber zu reden.
    grundsätzlich hät ich seine schwester um rat gebeten, aber wenn man sie auch nur nach ihrem bruder frägt steigen ihr schon tränen in die augen... was man ja wohl auch respektieren sollte.
    die idee mit briefen oder telefonieren find ich schon richtig gut... nur wie reagiert er wohl, wenn ich ihm beispielsweise von klassenfeiern oder neuigkeiten erzähle... wer sich von uns wie zum deppen gemacht hat und er ja schließlich nicht live dabei sein konnte.
     
    #13
    bienchen*w*, 2 Februar 2007
  14. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
    13.614
    398
    2.055
    vergeben und glücklich
    ich denke, ich würd die schwester ansprechen. dann weint sie eben, das ist doch keine katastrophe. vielleicht sollte man es nicht grad machen, bevor sie ne mathearbeit schreibt, sondern ne ruhige minute aussuchen. ich denke, wenn sie merkt, dass ihr gern irgendwie für ihn da wärt und er euch fehlt, ist das für sie auch ein trost. er ist nicht vergessen von seinen mitschülern, sondern auch in euren köpfen noch da.

    und ich würde mit ihm über alltagszeug reden, von schulzeug (ja, auch wenn er nicht mehr mitmachen kann, was los ist, kann ja trotzdem für ihn interessant sein) bis über was-im-fernsehen-läuft. und ihn zu fragen, wie es ihm geht, was ihn beschäftigt, geht doch auch.

    ich würde es versuchen. und nicht vorher zu viel grübeln - so ne situation ist schwierig, weil man im alltag eben nicht grad oft mit sterbenskranken und noch dazu jungen sterbenskranken zu tun hat.
     
    #14
    User 20976, 2 Februar 2007
  15. Rexar
    Rexar (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    37
    91
    0
    nicht angegeben
    Du musst dir vor Augen führen das dein Freund nun in einem Funkloch wohnt. Ich könnte mir vorstellen, dass er sich freuen wird, wenn er mal wieder etwas von der Außenwelt hört. Man spricht immer davon man soll sollchen Leuten die letzten Tage so schön wie möglich machen aber ehrlich gesagt wird das nicht Funktionieren. Was er nun braucht ist die Gewissheit, dass du für ihn da bist und an ihn denkst.
    Das mit dem Konfrontieren ist so na sache. Im Grunde konfontierst du ihn damit ja nicht. Er hat sicher nicht viel Ablenkung Zuhause. Somit wird er eh ununterbrochen an seinen bevorstehenden Tod haben. Und die Angst davor ist natürlich sehr groß. Da ist auch ein Gespräch mit dir über seinen Zustand eine Ablenkung.
    Nun, wie fängt man so einen Brief oder Telefonat an? Im Grunde würde ich es wie jedes normale Gespräch anfangen. Erst mal fragen wie es ihm geht. Das hört sich vielleicht erst etwas komisch an, aber mit dieser Frage zeigst du ihm schon das erste mal, dass du dich für seine n Zustand interessiert. Auch die Frage ob er Schmerzen oder so hat muss kein Tabu-Thema sein. Wir haben das darmals bei unserem Verwanten auch immer gemacht. Er war ja auch in dem Alter deines Freundes. Er hat es immer als unverschämt empfunden wenn jemand nicht fragt ob er schmerzen hatte. Und wenn du ihm dann vielleicht nach dem Gespäch über seine Krankheit aus eure Schule berrichtet ist das sicher auch Super. Denn entlich weis er mal was er Passieren kann. Und wenn du ihm durch diese Berichte etwas zum Lachen bringen kannst wäre so etwas Gold wert. Und dann kannst du in auch Fragen, ob du mal vorbei kommen sollst und ihm Gesellschaft leisten sollst. Mehr als nochmal nein sagen kann er nicht.
    Sollte es dann zu so einem Treffen kommen, solltest du vorallem darauf achten, dass du nicht mit ihm sprichst, als wäre es das letzte mal, dass du ihn lebend siehst. Auch wenn es so sein sollte. Er sollte auf gar keinen Fall das Gefühl bekommen, dass du ihn abgeschrieben hast.

    Weiter oben sagtest du, dass du dir Vorwürfe machst, da du ihn nicht besuchen konntest. Dazu kann ich nur eins sagen: Niemand hat gewollt das ihm so etwas wiederfährt. Genau so wenig kann dafür jemand etwas. Sowas kommt halt und du kannst am wenigsten was dafür. Das du ihn nicht mehr besuchen konnstest, was unglück und sowas passiert halt. Sowas ist schlimm aber da gibt es keinen Schuldigen somit brauch sich auch niemand Vorwürfe machen!

    mfg
    Rexar
     
    #15
    Rexar, 2 Februar 2007
  16. Reispudding
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich finde, dass Rexar sehr gut beschrieben hat, welche Optionen du hast. Aber wenn du dich dafür entscheidest, Kontakt herzustellen, beeile dich. Bei Krebs im Endstadium kann der Erkrankte quasi plötzlich nicht mehr bei klarem Verstand sein.

    Und falls du ihn besuchen möchtest, musst du wissen, dass du etwas Schlimmeres noch nie in deinem Leben gesehen haben wirst. Vergessen wirst du diese Begnegung auch den Rest deines Lebens nicht mehr... :ratlos: Bist du stark genug dafür?
     
    #16
    Reispudding, 2 Februar 2007
  17. rettender-engel
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    ich bin auch dafür,dass du einen brief schreibst,er wird sich denk ich darüber freuen..die beste freundin meiner mutti,die ich auch sehr gut kannte ist im november gestorben..an krebs,völlig unschuldig..ich hab es bis heut nicht richtig verarbeitet und wenn ich solche geschichten hier lese,kommen mir wieder die tränen. das tut mir sehr leid für deinen freund und für dich natürlich!
    du solltest aber sicher einen brief schreiben ,wenn er kein besuch möchte muss man das leider akzeptieren!:cry:
     
    #17
    rettender-engel, 2 Februar 2007
  18. Rexar
    Rexar (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    37
    91
    0
    nicht angegeben
    Reispudding hat recht. Genau so ist es bei dem Tod! Er kann ganz Plötzlich kommen. Bei meinem Verwanten war es z.b so das die Ärzte schon sagten er sei auf dem Wege der Besserung und ab nächsten Tag wer er Tod! Daher solltest du um jeden Tag froh sein an dem er noch am Leben ist bzw. bei klarem verstand.

    mfg
    Rexar
     
    #18
    Rexar, 2 Februar 2007
  19. Die_Kleene
    Verbringt hier viel Zeit
    1.789
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Als ich 13 war ist meine Freundin an Krebs erkrankt. Sie war so alt wie ich... wenn ich daran denke, steigen mir jetzt noch die Tränen in die Augen. Ich habe damals immer mit ihr telefoniert. Werde nie vergessen, wie sie mir unter Tränen erzählt hat, dass ich die Haare ausfallen würde durch die Therapie und wie fertig sie ist...
    Jeden zweiten Tag haben wir telefoniert, am Anfang war das komisch, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran...

    Was mir als Gesprächthema noch einfallen würde, sind deine eigenen Probleme. Häufig hilft es den Kranken, wenn sie das Gefühl haben, anderen helfen zu können. Wenn nicht nur sie die Bedürftigen sind. Das sollten allerdings keine großen Probleme sein, man darf den Kranken ja nicht noch mehr belasten.

    Gib ihm nicht das Gefühl, als ob es das letzte Mal wäre...
    Einen Brief finde ich eine gute Idee zur ersten Kontaktaufnahme, das sollte das wirklich versuchen.
    Ich wünsche dir viel Glück und Kraft ihm dabei bei zustehen!
     
    #19
    Die_Kleene, 2 Februar 2007
  20. User 41772
    User 41772 (29)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.562
    123
    2
    nicht angegeben
    rexar schreibt halt genau das, was ich auch vorschlagen würde...

    tragisches schicksal... :frown: ich finds immer ganz furchtbar, wenn jemand schon so früh sterben muss... :geknickt:
     
    #20
    User 41772, 2 Februar 2007

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