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Schule/Beruf Moralische Frage: Bescheinigung für ein nichtgemachtes Praktikum

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von PeterLicht, 7 August 2009.

  1. PeterLicht
    PeterLicht (27)
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    Hallo miteinander,

    kurzgefasst habe ich folgendes Problem:
    Ich beginne im September mit dem Studium und wie sich heute herausgestellt hat, muss ich im August noch ein Praktikum absolvieren, da mir entgegen der Bestätigung eines Professors, das Prüfungsamt der FH meinen Zivildienst nicht zur Praktikumszeit anrechnet.

    Jetzt mal im Detail:
    Für mein Medien-Design-Studium ist ein 6-wöchiges Praktikum Vorraussetzung. Der Zivildienst kann angerechnet werden, wenn er mit einem der Bereiche, in dem das Prakitkum gemacht werden muss, übereinstimmt. Ein Bereich nennt sich "Oragnisation". Nun ist die Frage, ob es sich hierbei um Organisation im Allgemeinen handelt oder lediglich um Organisation im Bereich Medien.
    Diese Frage stellte ich dem leitenden Professor des Studiengangs, als er mich anrief, da ihm meine Mappe mit Kunstarbeiten sehr gefiel, um mir einen Studienplatz anzubieten. Ich eklärte ihm, dass ich in einer sozialen Einrichtung Zivildienst gemacht habe, wo ich unter anderem für die Organisation der Bustransporte, der Koordination für die Dienstpläne anderer Zivis, sowie die Organisation im Bereich der täglichen Lebensmitteleinkäufe verantwortlich war.
    Er sagte, dass das in Ordnung so sei und ich von meiner Stelle halt die entsprechende Bescheinigung benötige. Durch die Rückfragen, die er stellte, kann ich mir zu 100% sicher sein, dass er es auch richtig verstanden hatte, dass ich eben nicht im Bereicht Medien tätig war.

    Ich war natürlich froh, dass mir ein weiteres Praktikum (ich hatte schon zwei Wochen in einer Filmproduktion gemacht) erspart blieb und ich weiter bei meiner ehemaligen Zivi-Stelle als Honorarkraft arbeiten konnte. Zum einen natürlich, um Geld zu verdienen für das Studium und zum anderen weil mir die Arbeit Spaß macht und ich weiß, dass ich dort gebraucht werde.

    Ich schickte die Bescheinigung sowie den Studienvertrag ordnungsgemäß ab, wurde einige Zeit später sogar für das Intranet der FH freigeschaltet, bekam aber keine schriftliche Bestätigung. Das wunderte mich natürlich mit der Zeit, so dass ich heute im Prüfungsamt anrief.
    Die "nette" Dame sagte mir dann ziemlich trocken: "Nö, Ihnen fehlen noch vier Wochen Praktikum". Als ich sie darauf hinwies, dass ich eine Zivi-Bescheinigung mitgeschickt hatte, sagte sie, die würde nicht angerechnet werden. Ich disskutierte über 20 Minuten mit ihr, dass ich dies so mit dem Leiter des Studienganges abgesprochen hatte. Aber da wollte sie nichts von wissen. Da läge wohl ein Missverständnis vor - Ich hätte es falsch erklärt oder er hätte es falsch verstanden und sie glaubte mir natürlich auch nicht, als ich ihr versicherte, dass es da kein Missverständnis gab, dass er sogar interessenshalber Rückfragen stellte, wo ich den für die Buspläne zuständig war, was beweist, dass er genau verstand, worum es ging.
    Der Herr Professor wäre zurzeit auch im Urlaub, also könnte man da auch nicht nachfragen. Meine Frage, ob ich mit jemand anderes darüber sprechen könne, verneinte sie mit der Begründung, sie sei die einzige, die dafür verantwortlich wäre.
    Gegen Ende der Diskussion sagte sie, sie könne mir vielleicht zwei Wochen davon anrechnen, das wäre dann aber auch "das höchste der Gefühle". 2 Wochen Praktikum müsse ich mir aber jetzt für August noch suchen und am 1. September muss das vorliegen, sonst kann ich mir das Studium abschminken. Das ist doch total inkonsequent, oder? Dann kann sie mir auch komplett 4 Woche anrechnen. Entweder man hält sich ganz an die Prinzipien oder gar nicht.
    Denn die 3 verbleibenden Augustwochen spontan mit 2 Wochen Praktikum im gefragten Medienbereich zu füllen grenzt an die Unmöglichkeit.

    Ich erzählte das ganze einem Freund, der daraufhin einen Bekannten fragte, der eine eigene Medienfirma hat, ob er mir einfach einen Praktikumsbescheid ausfüllen könne, ohne dass ich dort ein Praktikum gemacht habe. Der Bekannte sagte, er könne das tun.
    Das ist die moralische Zwickmühle. Normalerweise bin ich strikt gegen soetwas, aber ich bin nun in einer unangenehmen Situation gelandet, für die ich selber nichts kann, da mich das Prüfungsamt ja noch nichtmal darüber informiert hat, dass sie die Zivibescheinigung nicht akzeptieren. Hätte ich heute nicht mal angerufen, hätte ich das nie erfahren und hätte mir das Studium abschminken können.

    Parallel hat mein Vater in seiner Firma ein wenig die Kontakte spielen lassen und mit viel Glück tatsächlich einen Praktikumsplatz gefunden, wo ich am Montag anfangen kann.
    Problem 1: Am Montag bekomme ich eigentlich für ein paar Tage Besuch von einem Freund und da die Praktikumsstelle über eine Stunde entfernt istund ich Vollzeit arbeiten muss, bin ich also so ziemlich den ganzen Tag nicht da.
    Problem 2: Ich habe meiner Chefin versprochen, dass ich nach den Sommerferien die neuen Zivis einarbeite. Und ich fühle mich wirklich verantwortlich dafür. Ich will das unbedingt machen. Das geht aber dann nicht.


    So, normalerweise habe ich nichts gegen Arbeiten oder Praktikum machen. Wenn das alles von Anfang an klar gewesen wäre - kein Problem.
    Aber nur wegen so einer beim Prüfungsamt die ihre Kompetenzen spielen lässt, muss ich jetzt meine kompletten Pläne ändern? Und das, obwohl ich es schon mit dem leitenden Professor abgeklärt hatte, der nur leider gerade im Urlaub ist, so dass ich dem Prüfungsamt ausgeliefert bin. Natürlich habe ich auch Angst davor, dass er sich nicht genau an das Gespräch erinnert, bei sovielen Anrufen, die er tätigt. Und dass er nachher von der Aussage abrückt.. ich will meinen schwierigzubekommenden Studienplatz halt nicht aufs Spiel setzen...


    Soll ich jetzt dieses Angebot mit der gefakten Praktikumsbescheinigung annehmen? Wie leicht fliegt soetwas auf?
    Oder soll ich meine Pläne für die nächsten Woche über Bord schmeißen und das wahrscheinlich sehr anstrengende Prakitkum annehmen, nur um auf Nummer sicher zu gehen und nur weil mir das irgendeine Prüfungsämtlerin aufbrummen will?


    Puhh, ist ein echt langer Text geworden. Ich hoffe trotzdem, dass einige die Zeit finden sich das durchzulesen und ihre Meinung zu schreiben! Denjenigen danke ich schonmal im vorraus :smile:

    liebe Grüße
    PeterLicht
     
    #1
    PeterLicht, 7 August 2009
  2. Christl
    Christl (30)
    Benutzer gesperrt
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    Verlobt
    Hallo, ich an deiner Stelle würde diesen "getürkten" Bescheid abgeben und mir keinen Kopf mehr wegen dieses Praktikums machen. Diese spaßigen 4 Wochen "praktische Tätigkeit" dienen lediglich dazu den Firmen billige Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen.
     
    #2
    Christl, 7 August 2009
  3. erdnussjoe
    erdnussjoe (24)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    Immerhin geht es hier um deine Zukunft.
    Wenn das mit dem "getürkten" Praktikumnachweiß auffällt und du dann deswegen aus dem Studium fliegst, wäre dir auch nicht geholfen.
    Ich würde, wenn du schon die Möglichkeit hast, die 2 Wochen Praktikum machen, auch wenn es blöd ist wegen deinem freund und dem Einarbeiten der neuen Zivis
     
    #3
    erdnussjoe, 7 August 2009
  4. User 20976
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    vergeben und glücklich
    Du willst einen Freibrief für einen Betrug? Schöner Studieneinstieg.
    Es geht nicht um eine "Tussi" im Prüfungamt, sondern um Studienzugangsvoraussetzungen, die Du erfüllen musst.

    Mach statt Mauscheleikrams zwei Wochen Praktikum und fang nicht mit solchen Täuschungen an. Das ist nicht nur moralisch, sondern auch rechtlich daneben. Wenn das Studium Dir halbwegs wichtig ist, dann änder Deine Pläne und mach ab Montag das Praktikum. Anstrengend: Ja, und? Mensch, es geht um grad mal zwei Wochen bzw. zehn Arbeitstage!

    Du musst nicht mal suchen, sondern bekommst den Platz auch noch via Papi serviert. Also los.
     
    #4
    User 20976, 7 August 2009
  5. Koyote
    Koyote (38)
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    Neben der Meinung meiner Vorposter (die ich durchaus teile) kommt noch etwas anderes in Frage!

    Gehe zu dem Verantwortlichen in der FH!

    Die Sachbearbeiterin ("Tussi") im Prüfungsamt hat nichts zu melden gar nichts!
    Wir haben bei uns in der FH ebenfalls eine solche "Tussi" die unterträglich ist, nicht nur für uns Studenten, sondern auch für alle anderen FH-Mitarbeiter.
    Die spielt sich immer auf als wäre sie der Präsident persönlich...tatsächlich entscheidet sowas aber immer der Prüfungsausschussvorsitzende!

    Stelle bei diesem einen vernünftig begründeten Antrag (am besten schriftlich formulieren und dann hingehen), dann wird das auch.

    Ansonsten musst du eben noch ein Praktikum machen...sonst ist später der Abschluss weg wenn das auffliegt!

    Gruß
    Gruß
     
    #5
    Koyote, 7 August 2009
  6. many--
    many-- (32)
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    Normalerweise bin ich kein Fan von größeren Betrügereien, aber was die Uni und besonders beliebige Sondervorschriften, Praktika und Anforderungen angeht, die Planstelle A vorschreibt und von denen Planstelle B nie etwas gehört hat... sorry, diese Leute machen einem einfachen Studenten das Leben in einem derart hohen Maße schwer, dass meiner Meinung nach jegliche Form des Widerstandes nicht nur gerechtfertigt, sondern auch angebracht ist. Zumal solche Leute nicht dazu neigen, Bescheinigungen und Eingaben lange zu hinterfragen, denn das würde ja Arbeit machen. Ihnen. Das wollen sie aber nicht.

    Fazit: generell gilt: sicher ist sicher, und man sollte auf der legalen Seite bleiben. Wenn du aber in ein System gerätst, in dem man dich offensichtlich verarscht, dann solltest du dich möglichst schmerzlos aus der Affäre ziehen, und wenn du die Möglichkeit hast, sinnlose Nebenanforderungen durch Gefälligkeitsbescheinigungen abzudecken, dann tu es, um Himmelswillen. In manchen Fällen ist der Ehrliche wirklich der Dumme; es macht dich nicht zu einem besseren Menschen, treudoof das Spiel der Unibürokratie mitzuspielen.

    Und das sage ich als Uni-Angestellter :zwinker:
     
    #6
    many--, 7 August 2009
  7. User 64931
    User 64931 (34)
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    Verheiratet
    Bei meinem Studium damals war auch ein 12(!) wöchiges Praktikum Pflicht. Die wenigsten haben das tatsächlich gemacht sondern sich über Connections eins Ausstellen lassen. Manche waren gar so dreist und haben ne Firma samt Briefkopf etc. erfunden. Aufgefallen ist es niemandem, da eine Nachprüfung wie many-- schon geschrieben hat Zeit kosten würde.

    Ich jedenfalls bin da der Meinung, dass man das lässig sehn kann, zumal man in einem Praktikum oftmals kaum was lernt (es mag aber auch Ausnahmen geben!). Zusätzlich bist du in deinem Fall ja noch nicht mal Schuld an der Situation. Ich an deiner Stelle würde den getürkten nehmen.
     
    #7
    User 64931, 7 August 2009
  8. Zwergenfrau
    Meistens hier zu finden
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    Bei uns war ein mehrwöchiges Praktikum auch Zulassungsvoraussetzung. Gemacht haben es die wenigsten und das kontrolliert auch keiner. Das man in diesem Bereich ohne Grundkenntnisse nicht wirklich hilfreich ist, ist allen klar gewesen.

    Würde mich jetzt auch einfach schriftlich an den Prüfungsausschuss wenden. Lehnen die deinen Nachweis weiterhin ab, würde ich auch den getürkten Bescheid abgeben. Kannst ja vielleicht ein paar Tage mal in den Betrieb reinschnuppern, aber nicht gleich ganze Wochen da verbringen.
     
    #8
    Zwergenfrau, 7 August 2009
  9. GreenEyedSoul
    0
    Ich würde auch den Praktikumsbescheid des Bekannten abgeben. Was soll denn da schon groß auffallen? Selbst wenn die Sekretärin in dieser Medienfirma anrufen würde, wüsste der Bekannte doch Bescheid, er ist doch eingeweiht.

    Im Übrigen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Praktikumszeugnisse auf Richtigkeit geprüft werden. Der FH geht es doch ausschließlich darum, dass das Ding vorliegt und nicht um irgendwelche erworbenen Kenntnisse.
     
    #9
    GreenEyedSoul, 7 August 2009
  10. glashaus
    Gast
    0
    Ich finds generell ungeil im Studium zu bescheißen und würde daher zunächst die von Koyote vorgeschlagene Vorgehensweise verfolgen und ggf. eben alternativ das Praktikum machen, das dein Vater dir netterweise schon vorgekaut auf den Teller gelegt hat.
     
    #10
    glashaus, 7 August 2009
  11. PeterLicht
    PeterLicht (27)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Ich hätte gar nicht gedacht, dass die gefälschte Praktikumsbescheinigung so viel Zuspruch erhält.

    Das Blatt hat sich jetzt jedoch gewendet!
    Gestern schrieb ich nämlich außerdem noch eine lange E-Mail an den Professor, indem ich ihm die Situation schilderte und ihn um eine erneute Stellungnahme gegenüber mir und dem Prüfungsamt bat.
    Ich hoffte, er würde sich schnellstmöglich nach seinem Urlaub melden.

    Doch anscheinend erreichte ihn die Mail schon im Urlaub und er leitete sie heute Morgen ans Prüfungsamt weiter mit dem kurzen Vermerk, dass er das tatsächlich so gegenüber mir gesagt hat und "ob man das nicht durchgehen lassen könne?"
    Die Frau vom Prüfungsamt rief mich an und war natürlich erstmal etwas sauer, dass ich dem Professor eine Mail geschickt hätte, obwohl ich ja mit ihr geredet hätte (lach :grin:) und ich hätte sie ja in der Mail als kleine dumme Mitarbeiterin beschrieben (was aber definitiv nicht stimmt, ich habe mich gegenüber dem Professor um eine sehr neutrale Form bemüht). Wie dem auch sei, sie geben mir also die Zulassung! Aber nur unter der Bedingung, dass sich mein Fachpraktikum, das ich während der ersten zwei Semester machen muss, um 2 Wochen auf insgesamt 8 Wochen verlängert... Ich nahm das einfach mal als vernünftigen Kompromiss an, auch wenn ich im Allgemeinen trotzdem ein wenig einstecken muss.

    Jetzt habe ich das Praktikum, das mein Vater mir beschafft hat trotzdem bestätigt, um den Gefallen wertzuschätzen und dann schonmal mein Fachpraktikum anzufangen... Aber nur für eine Woche, damit ich danach die neuen Zivis einarbeiten kann :smile:

    Trotzdem bleibt natürlich im Hinterkopf, wie einfach man doch 2 weitere Wochen haben könnte... Naja so ist das halt. Ich bin wahrscheinlich zu vernünftig...

    Die Diskussion sollte trotzdem hier weitergehen. Ich finde die Frage im allgemeinen sehr interessant: Muss man sich unsinniger Bürokratie beugen oder kann man sich auflehnen bzw entziehen, auch wenn man das Recht dann nicht mehr auf seiner Seite hat?

    Danke aufjedenfall für alle Antworten! :smile:
     
    #11
    PeterLicht, 7 August 2009
  12. User 20976
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    Wie unsinnig die Bürokratie jeweils ist, ist dann doch recht subjektiv...
     
    #12
    User 20976, 7 August 2009
  13. PeterLicht
    PeterLicht (27)
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    Sicher, Bürokratie hat auch viele sinnvolle Seiten.
    Aber du kannst nicht bestreiten, dass teilweise ,gerade in Deutschland, viel zu viel Bürokratie betrieben wird, wo ich meine, das Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis stehen :smile:
     
    #13
    PeterLicht, 7 August 2009
  14. Zuckerherz
    Zuckerherz (30)
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    Mann da hast du ja richtig Glück gehabt ^^
     
    #14
    Zuckerherz, 7 August 2009
  15. Schulle
    Schulle (27)
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    Ich würde auch die Praktikumsbescheinigung nehmen, aber nur wenn du dir sicher bist, das du der Person vertrauen kannst (sonst kann das noch zu argen Problemen führen).


    Wenn dir der Prof das zusagt und dir sone Schabracke dann, vermutlich ahnungslos, ablehnt, ist das schon ein Unding und deshalb 1 Jahr verschwenden ist sicherlich nicht die richtige Lösung.


    Aber das hat sich ja anscheinend jetzt eh erledigt. Viel Glück ;-)
     
    #15
    Schulle, 7 August 2009
  16. Neato
    Verbringt hier viel Zeit
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    hmm .. also wenn es kein Praktikum ist das man später vorweist um irgendwo eine Stelle zu bekommen wär es sicher nicht so schlimm wenn dieses getürkt ist. Aber ich persönlich hätte es dann vielleicht so gemacht das ich das getürkte Praktikum nehme um das dann zu zeigen, dieses dann aber in Semesterferien praktisch nachträglich noch mache. Fänd ich so am sinnvollsten weil auch wenn so ein Praktikum gern von Firmen genommen wird wegen günstigen Arbeitskräften ist es doch wenn man ein richtiges Praktikum macht teilweise sicher auch sinnvoll (je nach firma wo mans macht)
     
    #16
    Neato, 8 August 2009
  17. User 36025
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    nicht angegeben
    ich auch nicht.

    ich hätte es nicht in ordnung gefunden, die abzugeben. bei uns gab es auch einige, die sich einfach eine haben ausstellen lassen. ich finde das totalen blödsinn.

    entweder dir liegt was an dem studium und an der praktischen erfahrung oder eben nicht.

    meine variante wäre gewesen, dass praktikum, das dein vater dir besorgt hat, zu bestätigen und durchzuziehen. denn dann hättest du nun (zu dem ja mittlerweile bestätigtem gewusel) dein pflichtpraktikum in der tasche und in den kommenden semesterferien zeit für die uni oder weitere jobs in dem bereich.

    dass da dein freund kommt oder du zivis einarbeiten willst, ist schade. aber du willst schließlich nicht an deinem zivi-platz arbeiten sondern in einem komplett anderen bereich. ich vermute mal, die zivi-stelle hätte das verstanden, weil es um deine zukunft geht.

    du hast dich ja aber nun für einen kompromiss entschieden :smile:

    trotzdem frage ich mich, warum man eine woche praktikum macht?
    auf dem gymnasium haben wir auch 2 wochen "schnupper-praktika" machen müssen, aber mit 15/16 darf man ja eh nicht wirklich viel machen.

    aber mit 20 und als studienanfänger hofft man doch auf bessere tätigkeiten als kaffee kochen und kopieren. und somit gehst du - wenn du gerade eine woche da und vielleicht ansatzweise eingearbeitet bist - wieder. kannst du dir das nicht noch mal überlegen? denn es wäre doch klasse, schon an einem projekt oder so lernen oder zuschauen zu können.

    mit der bürokratie... ich habe nur erlebt, dass es in unis ein totales hin und her ist und man sich auf aussagen nicht verlassen kann.
    was da nun unsinnig war, weiß ich nicht. der prof hat wohl was falsch verstanden (nach deinen schilderungen passt sozial + design ja nun nicht zusammen), die frau hat sich dran gehalten und der prof (steht nun mal höher in der hierarchie) hat sich im endeffekt durchgesetzt um nicht doof dazustehen :tongue: und er steht zu seinem wort. sehr gut.
    und das ist in diesem fall für dich doch alles andere als unsinnig, sondern sehr gut und bequem.
    hier war ja neulich noch so ein fall, der uns zeigt: immer alles schriftlich bestätigen lassen. auf den ersten blick nerviger aufwand, im nachhinein aber eine menge ärger, der erspart bleibt.
     
    #17
    User 36025, 8 August 2009

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