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Motivationshilfe / Wie motiviere ich mich???

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von DarkDragon, 17 Februar 2008.

  1. DarkDragon
    DarkDragon (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo, also ich bin in Ausbildung und schliesse die im Sommer ab, 3 jahre sind dann vorbei. Schulisch bin ich voll am Anschlag, ich muss mich echt reinhängen um den Abschluss zu schaffen, er ist aber 100% machbar, wenn ich mich anstrenge...

    Mein Problem ist, ich hab KEINE Motivation!!!
    Ich drücke mich IMMER davor, zu lernen, zu büffeln, Sachen zusammenzufassen etc.
    das zeigt sich folgendermassen:

    a) TV läuft, ich nehm mir vor, nach dieser Sendung mach ichs...dann folgt die nächste und die nächste, dann lass ichs
    b) bei anfänglichen Prüfungen lerne ich nix, denke mir, hols dann bei den letzten wieder auf...Fehlanzeige...
    c) Ich mache nie Zusatzaufgaben bzw. Hausaufgaben; KEINE MOTIVATION
    d) im Internet surfen und mich so ablenken
    e) DVDs schauen, MSN, mich einfach ablenken vom WESENTLICHEN (LERNEN)

    Ich kann mich nicht motivieren, ich weiss, im Sommer ist alles vorbei, ich muss mich nur noch für wenige Monate in den Arsch kneifen, aber mach ichs? Nein....

    Ich hab Angst alles zu verbocken, wirklich Angst, aber ich kann mich nicht dazu aufraffen zu lernen, es kotzt mich richtig an, macht mir überhaupt keine Freude, ich sehe kein Erfolgserlebnis....

    Wisst ihr, wie ich das ändern kann? DAs meine Motivation zurückkommt wie früher....Ich möchte das ganze schaffen, von ganzen Herzen, ich bin einfach ein fauler Sack.....

    Schönen Abend noch
     
    #1
    DarkDragon, 17 Februar 2008
  2. toomas
    toomas (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    in einer Beziehung
    Ein kleinen Tipp hätte ich vielleicht für dich.
    Ich muss agen mir geht es ganz genauso.
    Anfang März schreib ich Abi und angefangen zu lernen hab ich auch noch nicht. Obwohl das zumindest in Bio sicher nötig ist:tongue:

    Ich würde dir raten fang einfach an. Fertig.
    Wenn ich mal gelernt habe und einmal angefangen hab ist es garkein Problem mehr! Man gewöhnt sich unglaublich schnell daran.
    Ich sage mir immer um XX:XX Uhr fang ich an egal was ich noch gerne machen würde. Und es klappt (fast immer).

    mfg
     
    #2
    toomas, 17 Februar 2008
  3. User 64981
    User 64981 (29)
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    Ich hab auch immer ein Motivationsproblem bis ich ein Zeitproblem habe. Im Moment muss ich leider nix lernen, da ich nur ein FSJ mache. Aber im Studium werd ichs wieder merken, wie gut ich lernen kann - nämlich garnicht.

    Nungut, aber einige Tipps hab ich dennoch, die mir immerhin dabei geholfen haben, mit dem lernen anzufangen.

    1) Ich bin in einem Raum gegangen, in dem mich nichts hat ablenken können (genialerweise manchmal auch die Toilette *g*), also kein TV, kein PC - wenn nicht möglich, einfach ausschalten und wenns echt krass is, abdecken.
    2) Das Zeug, das zu machen is, vor sich auf nen Tisch. Anfangen zu lesen / rechnen, was auch immer es ist. Egal wieviel Bock man hat.
    3) Den Lernkram danach sofort nochmal durchgehn. Bei dem 1. unlustlernen macht man jede Menge blödsinnige Fehler, die man beim zweiten Mal oft entdeckt (sofern es sich um Aufgaben handelt, bei Texten nochmal lesen und Notizen betrachten...)
    4) Pausen machen - aber schon ne h oder 1,5 ma dransitzen, un in der Pause keinenfalls nen Fernseher anmachen oder den PC, da kommst nich wieder weg.

    So, hoffe, das hilft ein wenig. So hats bei mir zumindest immer "geklappt" - nur dass ich mir schwer was merken konnte, bzw es in den Klausuren dennoch nicht wusste.
    Aber : Die innere "Mama" muss doch einfach mal ein Machtwort sprechen (gab manches Mal, dass ich zu mir sagte "Kadda, tu jetz, doofe Kuh du!" - klingt doof, aber hilft manchmal) - sonst wirds nie was. :zwinker:
     
    #3
    User 64981, 18 Februar 2008
  4. Rongo Matane
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich bin auch kein "lerntyp" und ziemlich faul. Und jetzt im Studium gehts aber nichtmehr ohne "Heimarbeit", aber nach 13 Jahren nichtlernen ist das nicht so einfach.

    Mir hats jetzt in der Prüfungsvorbereitungszeit geholfen, gut zu strukturieren. Ich hab mir erstmal alle Schwerpunkte aufgeschrieben, dann die Zeit geschätzt die ich hab und dann festgelegt, wie viel ich pro Tag schaffen muss. Oder wie viel Seiten Buch ich pro Tag lesen muss.
    Also: Ordnung beim lernen sit alles. Wichtig ist, dass du weißt was und wie viel du machen musst, wann du es machen musst und wie du überprüfen kannst ob es stimmt (Internet, Musterlösungen, Lerngruppen). Ich hab mich auch Anfangs schwer getan, aber irgendwie wird das Lernen auch Alltag, man gewöhnt sich dran. Manchmal hab ichs auch so gemacht, dass ich eine Stunde gelernt hab und dann eine Stunde was anderes gemacht hab (Fersehen, zocken).
    Wichtig ist sicher auch, wie man Fortschritte macht: Wenn man merkt, dass man was gelernt hat motiviert das zum weitermachen. Am besten gehts natürlich wenn der Stoff noch halbwegs interessant ist.

    Lerngruppen werden auch immer empfohlen: Im Schnitt sind Studenten aus einer Lerngruppe um einen Grad besser als welche, die allein gelernt haben. Aber inwiefern sich das für dich anbietet weiß ich auch nich.
     
    #4
    Rongo Matane, 18 Februar 2008
  5. Linguist
    Linguist (26)
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    vergeben und glücklich
    "Lerntypen" sind glaub ich die wenigsten. Wer hat schon Lust sich Themen einzuprügeln, die einem nicht interessieren und praktisch auch nicht weiter bringen? Die wenigsten. Aber dann muss man sich selber auch mal in den Arsch treten und was tun. Ich sprech da aus Erfahrung, Bio macht mir phasenweise (z.B. bei viel Chemie) auch wenig Spaß, aber da muss man halt durch. Der wertvollste Tipp den ich dir geben kann: Organisier deinen Tag durch. Sag dir um die und die Uhrzeit tust du was und dann tus auch tatsächlich. Kein "Ach noch ein paar Minuten Fernsehen" etc., dass klappt so nicht. Wenn du angefangen hast zu lernen, findest du dich damit auch ab und versuchst dich nicht mehr zu drücken.
     
    #5
    Linguist, 18 Februar 2008
  6. Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich
    ich hab im mai auch examen (pta-ausbildung) und steh vor dem gleichen problem.ich mach alles leiber als zu lernen, obwohl die zeit echt knapp wird.ich putz sogar die küche vpon oben bis unten, nur um nicht lernen zu müssen.ich schieb es einfach immer vor mir her.....

    ja jetzt zb wollte ich für eine klausur am donnerstag lernen....sollt ich vielleicht mal anfangen :grin:....

    ich kann nicht helfen, aber ich leide mit dir und warte auf schlaue Tipps.
     
    #6
    Sonata Arctica, 18 Februar 2008
  7. User 50283
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    Mir gehts genauso. Das einzig Hilfreiche was ich bisher gefunden habe, sind Wochenpläne. Ein einfaches Stück Papier auf dem steht: "Mo: Von 3 bis 5 LERNEN, Pause bis 7, von 7 bis 9 LERNEN" usw. Ansonsten fällt es mir leichter, bei Freunden zu lernen. Zuhause gibt es so viele Ablenkungsquellen, die sich bei Freunden nicht ergeben.
    Off-Topic:
    Was red ich eigentlich, ich bin doch selbst zu blöd zum Lernen...
     
    #7
    User 50283, 18 Februar 2008
  8. Kaya3
    Kaya3 (33)
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    nicht angegeben
    Hallo,

    also ich hab oft ein ähnliches Problem, hab aber auch schon festgestellt, wie ich es mir selbst noch schwerer mache:
    Aufgaben lange vor sich herschieben und sehr viel darüber grübeln und Druck machen, wieviel das doch ist und das man das nicht schafft.
    Erstens gewöhnt man sich dann an den negativen Gedanken, dass das vor einen liegt und verharrt halt im Denken daran. Zweitens baut man sich in Gedanken einen Turm auf, der immer größer und größer und damit einschüchternder wird. Und man macht sich natürlich selber fertig, wenn man ständig sagt, dass das schwierig ist, dass es viel ist, dass man es nicht schafft.

    Also am besten gar nicht grübeln oder drüber nachdenken, auch wenn man mit der Aufgabe noch nicht anfangen kann (weil man zB was anderes machen muß). Aufschreiben hilft da auch oft.
    Pläne zu machen wurd mir auch schon häufig geraten, es fällt mir aber auch recht schwer, diese dann einzuhalten.
    Am besten funktionieren die wohl, wenn man dann am Ende des Tages oder der Woche nochmal checkt, was man wirklich geschafft hat.
    Bei mir gehts am besten, wenn ich nur ungefähre Zeiten ausmache, bzw eher eine Reihenfolge der Dinge, die ich mache und vielleicht eine Endzeit, ohne weitere Uhrzeiten.
    Pro Tag oder pro Woche immer nur kleine Happen vornehmen, also nicht gleich 6 Stunden täglich auf den Plan schreiben, sondern höchstens eine Lerneinheit von anderthalb Stunden (danach wird eh eine Pause von einer halben Stunde empfohlen). Wer sich daran gewöhnt, kann das ja steigern und nochmal anderthalb Stunden machen.
    Die Idee mit dem ruhigen Ort find ich auch prima, ich versuch jetzt häufiger in die Bib zu gehen, da ist es halt ruhig und im Grunde kann man da ja gar nichts anderes machen als lernen.
    Für manche funktioniert wohl auch eine Belohnung danach sehr gut, zB Schokolade, ein Film oder sowas. Ich bin meist dann eher superfroh, dass es wirklich funktioniert hat und ich den Stoff kann und das ist dann Belohnung für mich ;-)

    Also für mich kann ich nur sagen: Plan machen und sich Zeiten wirklich vornehmen, dann die Aufgabe wirklich machen und nicht vorher darüber grübeln. Und wenn das dann erledigt ist und man weiß, dass man das morgen genauso macht, dann kann man den Feierabend auch genießen. ;-)


    LG,
    Kaya
     
    #8
    Kaya3, 18 Februar 2008
  9. happy&sad
    happy&sad (33)
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    nicht angegeben
    Kenne ich auch: "Ich habe solange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe"

    Wenns ganz übel ist unterbreche ich die Internetverbindung (weil mir es oft gar nicht so sehr auffällt, wenn ich 'mal eben' anfange zu surfen und hängen bleibe). So merke ich immer, wenn ich ins Internet will, dass ich es eigentlich nicht soll.
    TV ist für mich persönlich schwieriger, weil ich von Kind auf gelernt habe Hausaufgaben zu machen, während der Fernseher läuft... Ich schreibe mir schon am Abend vorher (oder auch Morgens am Lerntag) auf, welche Sendungen ich wirklich sehen will. Eine Stunde Berieselung lasse ich mir frei, falls ich doch beim zappen auf noch etwas anderes interessantes stoße, das ich gucken will.
    Den Lernstoff unterteile ich (z.B. Eine Stunde Logik, eine Stunde Mathe) und höre auch auf, wenn die Zeit um ist. So wirkt der Stoff nicht ganz so mächtig, weil man das Ende absehen kann.
    Sachen, die ich draußen lernen kann, lerne ich eben nicht zuhause, wo es so viel Ablenkung gibt. Stimmt das Wetter setze ich mich auf eine Parkbank und lese dort.
     
    #9
    happy&sad, 18 Februar 2008
  10. spätzünder
    Benutzer gesperrt
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    Single
    Erster Tip: Aufhören, dich als faulen Sack zu bezeichnen. Sich selbst beleidigen demotiviert ungemein.

    Zweiter Tip: Alle Medien ausschalten. Am Besten den Fernseher verkaufen, denn die bringen eh nur Müll.
    PC ebenfalls ausschalten.

    Dritter Tip: Kleine Brötchen backen! Nimm dir nicht viel auf einmal vor, sondern wenige Dinge - die du dann aber auch wirklich erledigst. Hauptsache, du hast wenigstens etwas gemacht.

    Vierter Tip: Integriere Lernen in deinen Alltag. Auch wenn es keine Hausaufgaben gibt - lies ein Buch. Lerne mehr, als notwendig ist. Schaden kann es nie. Wozu hat man ein Gehirn?

    Fünfter Tip: Schaffe dir eine Umgebung, in der du lernen kannst. Also weg vom Fernseher und PC in ein Zimmer, in dem nur ein Sessel steht. Dann nimm dir ein Glas Wasser und eine Tüte Kartoffelchips - oder was du sonst gerne isst. Und dann leg los! Nimm dir 2-3 Stunden Zeit dafür - mehr nicht. Und danach genieße den restlichen Tag! Nicht mit TV oder PC, sondern mit Spaziergängen oder Freunden treffen.


    Letztendlich ist es für das Lernen unabdinglich, dass der Lebensalltag umgekrempelt wird. Es sind vielmals auch die Umgebungsfaktoren, welche uns motivieren. Zimmer aufräumen, Ordnungsdenken, Sauberkeit usw..
    Das alles musst du in deinen Alltag integrieren - ohne deine Hobbies aufzugeben, versteht sich. Aber man sollte Lernen sowieso zu seinem Hobby entwickeln.
    Spaß ist immer noch die beste Motivation.
     
    #10
    spätzünder, 19 Februar 2008

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