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Mpu ?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von suesseblonde82, 12 Februar 2007.

  1. suesseblonde82
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    hallo zusammen,
    mein männe muss im märz zur MPU, und nun wollte ich mal fragen ob hier schon jemand erfahrungen damit gemacht hat?
    mein männe hat seinen FS nicht durch alkohol sondern durch dummheiten (wie zB. getunetes auto, seinen kumpel ohne FS fahren lassen) verloren.
    nun meine frage an die die schon eine mpu machen mussten:

    wie läuft der test im allgemeinen ab?
    stellen die besondere fragen?
    gibt es da einen "standart"-test?


    liebe grüße
    sarah
     
    #1
    suesseblonde82, 12 Februar 2007
  2. User 18889
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    nicht angegeben
    Ich kann nur von einem Mädchen aus meiner alten Klasse berichten. Die musste zur MPU, weil sie nach einem Jahr Führerschein bei einem Unfall eine Frau tot gefahren hat. Bei ersten Mal war der "Prüfer" ein totales Arschloch. Er hat gefragt, ob sie sich mittlerweile wieder fahrbereit fühlt. Das hat sie bejaht. Er als Antwort: "Das finde ich ja unglaublich. Erst fahren Sie jemanden tot und dann wollen sie gleich wieder Auto fahren." Zu dem Zeitpunkt war der Unfall ein Jahr her und bei der Gerichtsverhandlung kam eben raus, dass sie den Unfall nicht wirklich hätte verhindern können. Sie hatte also keine Chance.

    Beim zweiten Mal hat der neue Prüfer das natürlich ebenfalls gefragt und die Antwort sofort akzeptiert.

    Ich hoffe, dein Mann gerät nicht an einen wie den Ersten.


    Hast du dir schon mal Links zu dem Thema durchgelesen? Dieser hier scheint informativ.

    http://de.wikipedia.org/wiki/MPU
     
    #2
    User 18889, 12 Februar 2007
  3. suesseblonde82
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    hallo maria,
    vielen dank für deine antwort....
    man da kann man ja nur hoffen das mein männe einen kulanten prüfer bekommt...
    er hat wirklich nichts schlimmes gemacht...
    besteht die MPU denn "nur" aus diesem psychologischem test oder muss er da auch einen theorie-teil erfüllen mit strassenverkehrs-fragen ?
    ein gutachten vom arzt und augenarzt hat mein männe schon gemacht...

    liebe grüße
    sarah
     
    #3
    suesseblonde82, 12 Februar 2007
  4. emotion
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    Single
    Und genau mit dieser Einstellung würde er durchfallen :kopfschue

    Nicht schlimm, jemanden ohne Faherlaubnis andere Menschen gefährden zu lassen?
    Nicht schlimm, mit einem getunten Auto andere Menschen zu gefährden?
    Wenns nicht schlimm ist, sind die Gesetze, Richtlinien und Verordnungen dahingehend also eigentlich hinfällig? :drool:
     
    #4
    emotion, 12 Februar 2007
  5. Anubis77
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    Die MPU war für mich persönlich noch kein Thema.
    Vor ein paar Jahren haben sie aber einmal einen Auto Bild Reporter verdeckt zur MPU geschickt, der ein absolut sauberes Punktekonto hatte. Ergebnis: Durchgefallen :grin:
    Im Netz gibbet ein MPU Forum, wo es viele nützliche Tips geben soll (einfach mal googeln).
     
    #5
    Anubis77, 12 Februar 2007
  6. Novalis
    Novalis (35)
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    nicht angegeben
    Warum muß sie denn zur MPU wenn man das hätte angeblich verhindern können?
    Wenn keine Schuld, dann keine Strafe, dann kein Fahrerlaubnisentzug, dann keine MPU.
    Das klingt für mich eher nach nem §315
     
    #6
    Novalis, 12 Februar 2007
  7. Dunsti
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    vergeben und glücklich
    Falls Du das Strafgesetzbuch meinst, interessiert mich jetzt mal, was die Bahn mit dieser Sache zu tun hat.
     
    #7
    Dunsti, 12 Februar 2007
  8. Novalis
    Novalis (35)
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    nicht angegeben
    Weiterlesen --> 315 b und c
     
    #8
    Novalis, 12 Februar 2007
  9. SunShineDream
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    nicht angegeben
    is mpu der sogenannte idiotentest? dann gibts da nämlich spezielle vorbereitungskurse für, mein fahrlehrer hat mal bissl darüber erzählt. beim ersten mal fallen wohl 98% durch und ohne vernünftige vorbereitung wär er ohnehin nicht wirklich zu schaffen .....

    wenn das was anderes is hab ich nix gesagt
     
    #9
    SunShineDream, 12 Februar 2007
  10. User 18889
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    nicht angegeben
    Da war eine Ölspur. Sie ist mit angemessener Geschwindigkeit gefahren, aber auf die Gegenspur gekommen, eben weil es so rutschig war. Die Ölspur war nicht gekennzeichnet. Der Führerschein wurde ihr direkt am Unfallort abgenommen (wegen dem Todesfall und sie Fahranfängerin) und vor Gericht wurde dann festgelegt, dass sie zur MPU muss, um den wiederzubekommen. Eine andere Strafe hat sie, soweit mir bekannt, nicht bekommen.
     
    #10
    User 18889, 12 Februar 2007
  11. Novalis
    Novalis (35)
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    nicht angegeben
    Nun, dann kennst Du sicher nicht die ganze Wahrheit.
    Ohne Fehlverhalten keine MPU.
    Mit Fehlverhalten kein Freispruch.
    Kann es sein, daß Du das mit einem Aufbauseminar verwechselst?
     
    #11
    Novalis, 12 Februar 2007
  12. emotion
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    Hm?
    Wird man bei einer Ölspur nicht Schadensersatzpflichtig, bzw. für schuldig befunden?
    Wußte ich nicht, bisher.

    Klar, im Herbst ist mit Blättern zu rechnen, im Winter mit Glatteis, bei Regen mit Aquaplaning.
    Da muß man besonders vorsichtig fahren.

    Aber das man trotz Unwägbarkeit keinerlei Schuldanteil zugesprochen bekommt ... ist mir neu ... war mir nicht bewußt ...
    Ist das auch bei einem technischen, nicht zu erwartenden Defekt am Auto so?
     
    #12
    emotion, 12 Februar 2007
  13. Novalis
    Novalis (35)
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    nicht angegeben
    Ich habe es so verstanden, daß sie nicht Verursacherin der Ölspur war.

    Nun, wenn zweifelsfrei erwiesen ist, daß sie keine Schuld an dem Unfall trifft, wenn erwiesen ist, daß auch ein gewissenhafter Fahrer diesen tödlichen Unfall verursacht hätte, dann gibt es eben keinen Schuldspruch.

    Es kommt aber immer auf den Einzelfall an. So wird in manchen Fällen eine allgemeine Betriebsgefahr durch die Benutzung eines Kraftfahrzeuges bejaht und führt zu einem Zuspruch einer Teilschuld, in anderen wiederum nicht.

    Ich gehe mal nicht davon aus, daß es sich um eine Fußgängerin gehandelt hat.
     
    #13
    Novalis, 12 Februar 2007
  14. User 18889
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    nicht angegeben
    Nein, MPU! Das kostete sehr viel Geld, weitaus mehr als 'ne Nachschulung.

    Was weiß ich, ob das ein offizieller Freispruch war. Da sie aber weder eine Geld- noch eine Bewährungsstrafe bekommen hat, kann es mit ihrer Schuld ja nicht weit her gewesen sein.
     
    #14
    User 18889, 12 Februar 2007
  15. emotion
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    Single
    Kann es sein, dass die Sperre und die folgende MPU zu ihrer Sicherheit aufrecht erhalten wurde?
    Quasie, um nach einem Jahr zu sehen, wie die Fahrerin den tragischen Unfall verkraftete?

    Wird wohl quatsch sein, denke ich :kopfschue
    Na ja. Wir werden es wohl nicht erfahren ...
     
    #15
    emotion, 12 Februar 2007
  16. Dunsti
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    vergeben und glücklich
    Okay. Dann erlaube mir bitte noch die nächste Frage: Gibt es Fälle, in denen jemand, der beim Führen eines Kraftfahrzeuges einen Menschen getötet hat, vor Gericht muss, aber nicht wegen § 315c StGB angeklagt wird? Falls ja, welcher andere Paragraph käme in Betracht?

    (Mal die vorsätzlichen Fälle mit Tötungsabsicht außen vor gelassen, da die ja hier nicht zur Debatte stehen.)
     
    #16
    Dunsti, 12 Februar 2007
  17. Novalis
    Novalis (35)
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    nicht angegeben
    Eine MPU wird auferlegt wenn...

    § 2 Absatz 8 StVG i. V. mit § 11 FeV ---> Vor der Erteilung einer FE Zweifel an der Geeignetheit des Betroffenen

    §13 FEV ---> Führen eines Kraftfahrzeuges mit mehr als 1,6 Promille oder wiederholte Alkoholverstöße

    §11 FEV ---> Bei Neubeantragung FE wenn zuvor durch Straftat (315er/ 316/ 142er) entzogen

    § 2a Absatz 4 StVG ---> wenn FE-Inhaber auf Probe Verstöße begeht, die auf Nichteignung zum Führen von KFZ schließen lassen.

    § 4 Absatz 10 StVG ---> Nach 18 Punkten Neubeantragung

    § 14 FEV ---- > Konsum von Alkohol oder Betäubungsmitteln / Medikamenten

    Ansonsten nicht.

    Was meinst Du mit "vor Gericht" ?
    Da gibt es ja durchaus noch Zivilsachen.

    Generell gilt: Wer bei einem Verkehrsunfall einen Menschen tötet ist grundsätzlich erstmal Tatverdächtiger der fahrlässigen Tötung ---> § 222

    Ein anderer Fall wäre § 315 b Absatz 1 Nr. 3
     
    #17
    Novalis, 12 Februar 2007
  18. Dunsti
    Dunsti (39)
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    vergeben und glücklich
    Das bezog sich auf den angeblichen Freispruch, somit das (Jugend-) Strafgericht.

    Ich habe lediglich versucht, die Sache von Maria88 zu verstehen. Ich schätze mal, dass man ihr die Fahrerlaubnis entzogen hat und sie für ein Jahr keinen neuen Führerschein machen durfte. Das würde die MPU erklären. Im übrigen hat man möglicherweise von Strafe abgesehen oder sie mit Strafvorbehalt verwarnt, was sie möglicherweise als "ich bin nicht verurteilt worden" rumerzählt hat, vielleicht auch vor dem Hintergrund der enormen psychischen Last, die man zu verarbeiten hat, wenn man einen Menschen getötet hat, und die möglicherweise auch Anlass war für das Gericht, von Strafe abzusehen oder nur zu verwarnen.

    Wenn das Mädchen vor Gericht stand und eine Geld- oder Freiheitsstrafe in Betracht kam (neben dem Entzug der Fahrerlaubnis), weil sie als Fahrerin fahrlässig einen Menschen getötet hat, kann die Anklage doch nur auf § 315 c StGB gelautet haben, was das mögliche Straßenverkehrsdelikt angeht.

    (Möglicherweise auch auf § 222 StGB, aber eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung alleine rechtfertigt ja nicht den Entzug der Fahrerlaubnis.)

    Daher war ich irritiert über Deinen Satz "Das klingt für mich eher nach nem §315" und habe genauer nachgefragt.
     
    #18
    Dunsti, 12 Februar 2007
  19. User 18889
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    nicht angegeben
    Ja, ich denke, so wird es gewesen sein. So hat sie es jedenfalls erzählt.
     
    #19
    User 18889, 12 Februar 2007
  20. Novalis
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    nicht angegeben
    Wie gesagt, auch ein §315 b ist unter Umständen denkbar.

    Oder vielleicht gar ein §142. Der wäre für mich am plausibelsten gewesen
    Im Schockzustand den Unfallort verlassen
    --->Polizei hat zur Vorbereitung der Einziehung den Führerschein sichergestellt.
    Freispruch vor Gericht mit der Auflage eine MPU zu absolvieren um festzustellen, ob die medizinisch/psychologische Gründe die zum Freispruch geführt haben, behoben sind.
     
    #20
    Novalis, 12 Februar 2007

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