Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren
  • Matze1234
    Verbringt hier viel Zeit
    110
    101
    0
    nicht angegeben
    11 Dezember 2009
    #1

    Muss man sich richtig anstrengen, um einen Partner zu finden?

    Hallo Leute,

    wir hatten letztens in gemütlicher Runde die Diskussion, ob man durch krampfhaftes Suchen eher weniger einen Partner findet oder eher doch?!

    Denkt ihr, dass Männer/Frauen, die schon ne lange Zeit single sind und unbedingt eine(n) Partner/-in suchen, durch ihr krampfhaftes Verhalten und ihren unbedingten Willen weniger erfolgreich sind, als Menschen die es "locker angehen lassen"?
    Denkt ihr, dass es einfacher ist, den Dingen ihren Lauf zu lassen, schlicht nach dem "Motto" "Kommt Zeit, kommt Mann/Frau" und man einfach gemütlich flirten sollte, wanns einem passt?
    Denkt ihr hier würde "Unverhofft kommt oft" passen?


    Wie sind eure Erfahrungswerte`?
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
    20.852
    698
    2.619
    Verheiratet
    11 Dezember 2009
    #2
    Ich glaube, dass man Menschen ansieht, wenn sie sich voller innerlicher Verzweiflung nach einem Partner sehnen, und sie deswegen niemanden abbekommen.
     
  • Celine89
    Celine89 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    509
    103
    21
    vergeben und glücklich
    11 Dezember 2009
    #3
    Ich denke schon, dass es sich auf die Erfolgschancen auswirkt, wenn man krampfhaft auf der Suche ist...
    Bestes Beispiel: Mein bester Freund. Sobald er eine Frau kennen lernt, die er interessant findet, geht er sofort sehr stark in Richtung Beziehung usw. Die meisten seiner Bekanntschaften schreckt das ab...sie wollten einfach nur einen netten Typen kennen lernen, und dann "mal schauen, wies sich entwickelt" (Zitat von einer besagten Bekanntschaft). Ja, damit verbaut er sich einiges...
    Bei mir wars bisher auch immer so, dass ich gerade dann jemand kennen gelernt hab, als ich überhaupt nicht auf der Suche war...meinen jetzigen Freund z.B., als ich noch in einer Beziehung war.
    Ich denke, man sollte es locker angehen lassen und sich nicht in irgendetwas hineinsteigern...das kann nach hinten losgehen.
     
  • Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    5.600
    398
    3.431
    Single
    11 Dezember 2009
    #4
    So ernüchternd das auch klingt: einen passenden Beziehungspartner zu finden ist meiner Ansicht nach größtenteils Glückssache. Sicher, man kann seine "Erfolgswahrscheinlichkeit" erhöhen, indem man nicht nur im Keller lebt und unter Leute geht, ein wenig von sich zeigt und offen auf andere Menschen zugeht. Eine Garantie kann einen aber keiner geben. Sprich: eine Suche macht für mich keinen Sinn. Ich suche auch nicht die Lottozahlen, weil es einfach keinen Weg gibt, sie zu finden. Ich spiele einfach nur Lotto und hoffe, dass was passiert. Bei Beziehungen ist das ähnlich und ich denke manchmal, dass die Chancen beim Lotto weitaus besser sein müssten... :zwinker:

    Wer allerdings wirklich krampfhaft sucht, strahlt dies natürlich aus und je empfänglicher die Frau (oder auch der Mann) auf empathische Signale reagiert, umso eher wird sie/er dies merken und umso eher wird es sie/ihn beeinflussen. Diese Beeinflussung muss nicht immer negativ sein, wird es aber zumeist, da Verkrampftheit fast immer abstößt, wohingegen Lockerheit fast immer anzieht. Dementsprechend glaube ich also tatsächlich, dass man - in einen abstrakten und schwer zu quantifizierenden Sinn - seine Erfolgswahrscheinlichkeit erhöht, indem man nicht explizit sucht, sondern einfach Chancen, die einen das Leben durch Zufall präsentiert, spontan, aber letztlich ganz bewusst nutzt. Man darf nicht darauf warten, dass Fortuna einem den Ball zuwirft, doch wenn er kommt, muss man ihn natürlich fangen... :smile:
     
  • User 75021
    User 75021 (37)
    Beiträge füllen Bücher
    8.317
    298
    994
    Verheiratet
    11 Dezember 2009
    #5
    Nein, aber man muss sich richtig anstrengen wenn der Partner dann da ist um eine schöne Beziehung zu führen!
     
  • Joppi
    Gast
    0
    11 Dezember 2009
    #6
    Glaube ich nicht. Im Gegenteil, Leute die krampfhaft suchen und deshalb auch viele Hebel in Bewegung setzen finden meiner Erfahrung nach recht schnell einen Partner.

    Es ist halt gemütlicher und man stresst sich selbst nicht so. Natürlich kommt man so auch zum Ziel, aber nur wenn man etwas Ausstrahlung hat :jaa:
     
  • glashaus
    Gast
    0
    11 Dezember 2009
    #7
    Bei mir kam das immer relativ unverhofft. Wenn ich tatsächlich mal mehr gesucht habe, kam meist nichts dabei rum.

    Von daher finde ich es viel anstrengender eine Beziehung zu führen, als eine zu finden.
     
  • Shiny Flame
    Beiträge füllen Bücher
    6.951
    298
    1.627
    Verlobt
    11 Dezember 2009
    #8
    Wenn es an der Zeit war, tauchte jedes Mal ein Partner auf.

    Und vorher nützte alles verzweifelte Wollen nichts.
     
  • kaninchen
    Gast
    0
    11 Dezember 2009
    #9
    Ich hatte immer das Gefühl, je mehr ich suche, desto weniger Erfolg hatte ich. Meine Partner sind mir immer über den weg gelaufen, als ich entweder null damit gerechnet oder gar nix festes wollte... :smile:
     
  • User 49007
    User 49007 (30)
    Sehr bekannt hier
    2.993
    168
    299
    Verheiratet
    11 Dezember 2009
    #10
    Meine Erfahrung sagt genau das aus was du hier so schreibst. Ich hab lange wirlich verkrampft gesucht und erst als ich quasi resigniert habe, habe ich jemanden gefunden. Andere merken wenn du krampfhat einen Partner sucht, und das schreckt ab
     
  • aiks
    Gast
    0
    11 Dezember 2009
    #11
    Also ich glaube, dass man sich dahingehend "anstregen" sollte neue Leute kennenzulernen - also nicht zuhause zu hocken und sagen "nee ich hab keine Lust auf eine Party" ist extrem dekonstruktiv.
    Je mehr neue Leute man kennenlernt, desto größer ist die Chance, dass jemand Nettes dabei ist.

    Aber ich glaub wenn man fortgeht und eine nach der anderen anspricht, dann kriegt man langsam so eine Grundhaltung bei einem Gespräch mit einem netten Mädchen, das man dann als Mädchen auch meistens merkt.

    Ich hab meinen Freund kennengelernt, als ich endlich nicht mehr suchen wollte, sondern mir gedacht habe, dass es schon passieren wird und ich mich auf die Uni konzentrieren wollte. Und dann bin ich mit der Haltung rangegangen einfach ein nettes Gespräch zu führen - eine Woche später waren wir dann zusammen ^^

    Darum glaub ich, dass man dieses Suchverhalten und die Verzweiflung zumindest unterbewusst seinem Gegenüber anmerkt.
     
  • Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
    5.986
    398
    2.246
    Verheiratet
    11 Dezember 2009
    #12
    Anstrengen ist ein komisches Wort. Wenn man eine Frau kennengelernt hat, dann hat man eigentlich den "anstrengenden" Teil schon erledigt. Bei dir klingt das "Anstrengen" eben sehr nach zwanghaftem überreden, dass diese Frau eine Beziehung eingeht. Aber ab dem Moment ist es eher kennenlernen, zeigen wie man ist und schauen, ob es dem Gegenüber gefällt.

    Was natürlich hilft ist, dass man einfach mehr Frauen anspricht. Denn je mehr man kennenlernt, desto größer ist natürlich die Chance, dass jemand passendes dabei ist.
    Ich kann mir schon sehr gut vorstellen, dass man an eine Sache sehr viel verkrampfter ran geht, weil man eben nur alle 3 Monate mal eine neue Frau kennenlernt. Wenn man hingegen jedes Wochenende sich mit 2 oder 3 Mädels unterhält und alle zwei Wochen eine von denen näher kennenlernen kann, dann kann man viel entspannter an die Sache ran gehen.
     
  • User 87573
    Sehr bekannt hier
    2.071
    168
    441
    nicht angegeben
    11 Dezember 2009
    #13
    Das kann ich so unterschreiben.
    Außerdem kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass man es Männern anmerkt wenn sie verzweifelt eine Beziehung haben möchten und mich persönlich schreckt das ab.
     
  • Lily87
    Gast
    0
    11 Dezember 2009
    #14
    Ich finde auch, dass es abschreckend ist, wenn jmd kramphaft einen Partner sucht. Früher, in Teeniejahren, war ich leider selbst so.

    Vor meinem Freund hatte ich zwar ein paar Dates, die nicht so toll liefen, aber im Großen und Ganzen war ich nicht frustriert deswegen. Vl auch, weil ich damals schon "unbewusst" in ihn verliebt war...


    Meine Beziehung ist mir eigentlich so zugeflogen. :ashamed:
     
  • User 88899
    Verbringt hier viel Zeit
    1.816
    88
    204
    vergeben und glücklich
    11 Dezember 2009
    #15
    Ich hab nicht suchen müssen, ich wollte zu dem Zeitpunkt sogar gar keine Beziehung und hab dann meinen Freund getroffen und mich spontan verliebt.
    Dagegen hab ich ne Freundin, die inzwischen über 30 ist und verzweifelter Langzeitsingle auf der Suche nach der ersten Beziehung ... zum einen merkt man ihr ihre Befangenheit an und dass sie total unglücklich so alleine ist, zum anderen geht sie sehr rational ran, hat quasi eine "Liste" mit den Eigenschaften, die ein Partner für sie mitbringen muss und die er nicht haben darf und ist da recht unflexibel und checkt sozusagen alle Männer darauf ab und da kommt nix bei rum.
    Erleichtern kann man sichs aber natürlich, etwa indem man an viele unterschiedliche Orte geht und offen für neue Menschen ist oder den Bekanntenkreis durch Freunde erweitert. Verkrampftes und verzweifeltes Suchen schlägt sich negativ in der Ausstrahlung nieder, aber wenn man aufmerksam durchs Leben geht, erhöht man sich seiner Chance.
     
  • metamorphosen
    Sehr bekannt hier
    3.425
    168
    227
    vergeben und glücklich
    11 Dezember 2009
    #16
    Anstrengen ist ja in diesem Zusammenhang nicht so klar definiert. Ich glaube schon das es was bringt sich Mühe zu geben. Allerdings ist das erste Kennenlernen (Kennen im Sinn von 10 Minuten gesprochen haben und den Namen wissen) ja nicht wirklich das Schwierige, die Anstrengung kommt erst noch wenn sich das weiterentwickelt und man Jahre zusammen sein will.

    Man kann sich also Mühe machen in dem man sich Gedanken macht wer man ist und wo man evtl. einen passenden Partner finden könnte. Und egal ob man sucht oder sich finden lassen will, ist es immer ratsam Hinderungsgründe aus der Welt zu schaffen.

    Wenn Suche ein genau festgelegtes Schema vom potentiellen Partner beinhaltet und man sich zu viele Gedanken macht, wird man allerdings kaum offen genug für andere Menschen sein. Verkrampfen ist nie gut, die Gefahr das man den Überblick verliert und wie das Insekt die ganze Zeit gegen die Scheibe vom offenen Fenster fliegt ist relativ hoch. Da nützt dann die ganze Mühe nichts.

    Alle schwierigen Aufgaben, und das Finden eines Partners ist ohne Frage eine solche, erfordert eine gewisse Gelassenheit.
     
  • squarepusher
    Sehr bekannt hier
    2.516
    198
    445
    Single
    11 Dezember 2009
    #17
    man findet genau dann am ehesten wen, wenn man nicht sucht oder suchen will.

    IMHO. andererseits ist die ganze partnersuche so ein extremes minenfeld, dass man kaum beeinflussen kann, wie das weitergeht. ich finde dass die partnersuche und ihre erfolgsaussichten durch unsere persönlichkeit determiniert sind wie sonst kaum etwas. man kann es selbst nicht beeinflussen, ohne durch den bloßen versuch nicht schon die ausgangsbedingungen zu verändern.

    wer mit wem wann wo warum... das ist alles völlig unverkopft, und dementsprechend sind auch die erfolgsaussichten, da mit verkopften anstrengungen heranzugehen.

    ich finde überhaupt die ganze partnersuch-geschichte so unendlich banal, dass es fast schon ein hohn wäre, wenn man sich ernsthaft dahinter klemmt und sich irgendein glück erhofft. die natur hätte gern, dass wir uns fortpflanzen, deswegen haben wir in unserem gehirn fette belohnungsmechanismen rund um partnerschaft. leider hält das nur ein paar jahre und dann hätte die natur gern, dass wir uns jemand anders suchen.
    es klingt blöd, aber wer sich anstrengen will, um einen partner zu suchen, der soll als frau attraktiv sein und als mann viel geld verdienen. das sind so ziemlich die einzigen, objektiven, verkopften, nüchternen, statistisch erprobten und per entscheidung verfolgbaren garanten für erfolg in der partnersuche. alles andere ist durch unsere persönlichkeit und unsere herkunft determiniert.

    ich finde wir sollten überhaupt nur freundschaften pflegen und einfach ficken, wenns uns überkommt. ich hatte mein ganzes leben lang noch nie das gefühl, einen menschen grundsätzlich nur für mich haben zu müssen - wär mir echt meilenweit zu blöd mich nicht nur mit meinen fehlern, sondern auch noch mit denen eines/r anderen herumschlagen zu müssen.
     
  • Schwester_Maria
    Sorgt für Gesprächsstoff
    63
    31
    0
    vergeben und glücklich
    11 Dezember 2009
    #18
    Bei mir passgt unverhofft kommt oft.
    Ich hatte gar nicht nach einem Partner gesucht, geschweige denn, mich überhaupt für jemanden interessiert und siehe da~ hatte ich einen Partner. Tjoa~
     
  • CCFly
    CCFly (37)
    live und direkt
    12.472
    218
    263
    Verheiratet
    11 Dezember 2009
    #19
    ich kann nur von mir reden und ich hab meinen freund kennengelernt, als ich schon gar nicht mehr damit gerechnet habe. er ist mir förmlich zugeflogen!
     
  • SandraChristina
    Verbringt hier viel Zeit
    800
    103
    16
    nicht angegeben
    12 Dezember 2009
    #20
    ein partner kommt, wenn die zeit dazu reif ist und man ihn unbewusst anzieht.

    gesucht habe ich immer. ich habe trotzdem einen "abbekommen".
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
    die Fummelkiste