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  • master12345
    Verbringt hier viel Zeit
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    7 Juli 2005
    #1

    Musterung/Verweigerung

    Hallo

    musste heute leider zur Musterung und habe dort gesagt dass ich verweigern will (bedeutet ja dass man ein Antrag für Zivildienst stellt). Wenn ich den Zivildienst dann irgendwann antreten muss, kann ich dann trotzdem auf WEHRGERECHTIGKEIT klagen oder geht das nicht?? Oder wäre es schlauer den Antrag zurück zu ziehen und einfach mal abzuwarten??? Bitte helft mir!

    Gruß Master
     
  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
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  • DT2158
    Gast
    0
    7 Juli 2005
    #2
    noch so ein feiger willst wohl immer bei mami bleiben und nich mal raus, bwzeit war die beste meines lebens :kopfschue
     
  • master12345
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    7 Juli 2005
    #3
    Das hat mit feige nichts zu tun. Wenn ich von meiner Arbeit weg muss
    ist die Stelle für mich definitiv weg! Und das will ich nicht!
     
  • daedalus
    daedalus (38)
    Teammitglied im Ruhestand
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    nicht angegeben
    7 Juli 2005
    #4
    Fuer Wehrpflicht pro/contra Diskussionen bitte in einen der entsprechenden Threads gehen oder einen eigenen aufmachen, hier moechte der Ersteller Hilfe.

    Ebenfalls :kopfschue ueber immer wieder dieselben platten Sprueche
     
  • daedalus
    daedalus (38)
    Teammitglied im Ruhestand
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    nicht angegeben
    7 Juli 2005
    #5
    Deine Firma kann einen Unabkoemmlichkeitsantrag (oder so aehnlich) stellen
     
  • Félin
    Félin (32)
    Meistens hier zu finden
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    offene Beziehung
    7 Juli 2005
    #6
    Kann dein Arbeitgeber nicht einen Unabkömmlichkeitsantrag oder so stellen? Hab ich mal von gehört, dass sowas geht...

    Edit: da war Daedalus schneller
     
  • master12345
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    7 Juli 2005
    #7
    Über so einen Antrag müsste ich mich mal erkundigen. Hab ich noch nichts von gehört. Aber danke schonmal für den Tipp!
     
  • Gilead
    Gilead (37)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    7 Juli 2005
    #8
    Ansonsten: Wenn du einen Arbeitsvertrag hast ist die Einberufung KEIN Kündigungsgrund
     
  • daedalus
    daedalus (38)
    Teammitglied im Ruhestand
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    nicht angegeben
    7 Juli 2005
    #9
    Ist zwar richtig, sieht in der Praxis leider nicht immer so aus: in der Probezeit kannst Du ohne Angabe von Gruenden gekuendigt werden und auch falls die Probezeit nicht mehr besteht gibt es Mittel und Wege, wie oft sehe ich Muetter, die zwei Monate nachdem sie aus dem Mutterschutz zurueck kamen aus betrieblichen Gruenden gekuendigt wurden. Vorm Arbeitsgericht gibt es dann meist noch ne Abfindung und das wars
     
  • master12345
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    7 Juli 2005
    #10
    Mein Zeitvertrag läuft im Januar aus und wenn ich weg müsste würden sie die
    Stelle natürlich neu besetzen!! Wenn ich nicht weg müsste würde
    ich einen neuen Vertrag bekommen.
     
  • Koyote
    Koyote (39)
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    Verheiratet
    7 Juli 2005
    #11
    Also wenn Du während der zeit in der Dein zeitvertrag noch läuft einberufen wirst, müsste der Vertrag nach der Rückkehr vom Wehrdienst einfach weiterlaufen, also nichts mit Kündigung...

    Aber Du kannst auch einfach Deinen Arbeitgeber einen Antrag stellen lassen dass Du für die Firma unverzichtbar bist, oder selber einen Härtefallantrag stellen, dass es für Dich eine unzumutbare Härte wäre wenn Du den Wehrdienst antrittst, weil Deine berufliche Zukunft gefährdet wäre, in der Regel wird den Anträgen stattgegeben...

    PS: Wegen Wehrgerechtikeit wirst Du eh nichts erreichen...meine dass ist schon versucht worden und gescheitert, da haben sie sich schon entsprechend was überlegt dass die Einberufungsrichtlinien Wasserdicht sind
     
  • master12345
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    7 Juli 2005
    #12
    Das Problem ist, dass sie mich nicht während der Läufzeit des Vertrages holen würden , sondern wenn der Zeitvertrag beendet ist!
     
  • User 631
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    nicht angegeben
    7 Juli 2005
    #13
    Du kannst noch klagen.
    Schlauer wäre es gewesen, nicht sofort zu verweigern, sondern deine Tauglichkeit abzuwarten.

    Ich weiss, dass das nicht so sein sollte und mir der BundesZiviBeauftragte persönlich sagte, dass es nicht so ist, aber: Verweigerer werden viel schneller tauglich geschrieben.

    Eine Unabkömmlichkeit kann dein Arbeitgeber nur durchsetzen, wenn du der Einzige im Landkreis bist, der deinen Job machen kann....
     
  • master12345
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    7 Juli 2005
    #14
    Und wenn ich als Verweigerer anerkannt werde und somit zum Zivildienst antreten müsste, könnte ich dann auch auf Wehrgerechtigkeit klagen oder auf was meinst du?
     
  • User 631
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    nicht angegeben
    7 Juli 2005
    #15
    Genau, wenn der Einberufungsbescheid kommt, kannst du klagen. Aber erst neulich wurde eine gewonnene Klage auf Wehrgerechtigkeit in Köln (glaube ich) wieder revidiert. Du hast schlechte Karten mit ner Klage. Lass dir lieber nen kaputten Rücken oder sonstetwas bescheinigen. In der Nachuntersuchung kannst du spätestens auch noch für untauglich erklärt werden.
     
  • sum.sum.sum
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    Single
    7 Juli 2005
    #16
    Ich dachte, wenn man eine Ausbildung macht oder gerade fest angestellt wurde, kann der Bund einen nicht einziehen?
     
  • master12345
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    7 Juli 2005
    #17
    Muss wegen meinem Rücken noch zum Arzt. Wäre es besser oder überhaupt möglich den Antrag auf Verweigerung zurückzuziehen und zu sagen dass man es sich noch offen halten will was man macht??
     
  • User 35205
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    nicht angegeben
    8 Juli 2005
    #18
    Lass das mit den kaputten Rücken mal lieber!
    Wenn du mal in eine private, oder Unfall Versicherung möchtest, könnte so etwas schnell zum Bummerang werden.

    Lass die bescheinigen, dass du Ritalin genommen hast und am besen noch nimmst, dann wirst du garantiert ausgemustert.
     
  • daedalus
    daedalus (38)
    Teammitglied im Ruhestand
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    nicht angegeben
    8 Juli 2005
    #19
    Nur wenn man schon eine bestimmte Zeit in der Ausbildung ist (den genauen Zeitrahmen weiss ich nicht) und wenn man fest angestellt ist, muss die Firma dich fuer die Zeit freistellen offiziell arbeitest Du dann nach Ableistung des Dienstes in der Firma weiter
     
  • andreas-82
    andreas-82 (35)
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    vergeben und glücklich
    10 Juli 2005
    #20
    Es geht!

    War bei mir genau dieselbe Situation.
    Mein Zeitvertrag sollte im Januar ablaufen.

    Dazu muß ich sagen, daß ich mich zuvor schon um 1 Jahr wg. Beruflichen Gründen zurückstellen lassen habe um Zeit zu gewinnen
    ('Sammeln von Berufserfahrungen').

    Desweiteren wollte ich zur Technikerschule gehen.
    Meine Berufliche Zukunft also komplett im A*sch gewesen!

    Dank meiner Freundin, die beim Rechtsanwalt arbeitet, habe ich nen schönen Brief hinbekommen, der mich jetzt für alle Zeit vom Zivildienst befreit hat! :smile:

    Glaube das mit der Unabkömmlichkeit ist nicht so ne tolle Idee - zumindestens bei meinem Betrieb mit 600 Mitarbeitern wäre das mehr als ungläubwürdig gewesen.

    Du mußt denen nur glaubhaft machen, daß du Übernommen werden würdest, wenn du nicht zum Zivildienst mußt und nur nicht zum Zivildienst willst, weil sonst deine Zukunft im Beruf in Gefahr ist!


    Die Anlage die mir mein Arbeitgeber netterweise auf Firmenbriefkopf und unterschrieben ausgehändigt hat, sollte aber in keinen Fall so was wie
    oder sowas enthalten, sonder lediglich was, wie
    -> Keine Angabe über Befristung oder nicht.


    Insgesamt noch wichtig:
    - Erstmal ein Jahr zurückstellen lassen (ist kein Problem [Sammlung von Berufserfahrungen])
    - Keine Zivildienststelle suchen
    - Obigen Antrag ruhig schicken, bevor die 'Ankündigung zur Heranziehung' erfolgt

    Viel Glück :zwinker:

    [​IMG]
     

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