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Mutter verhält isch komisch, ich weiß nicht mehr weiter...

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Staub, 20 November 2007.

  1. Staub
    Staub (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Hallo ihr alle,
    ich hab ein Problem bei dem ich im Moment echt nicht weiß, was ich machen soll.
    Allerdings muss ich kurz ein paar Infos geben.
    (In Klammern sind Kommentare und Anmerkungen zu einzelnen Punkten von mir)

    Das ganze geht um meine Mutter und ihren Freund, im Folgenden A.

    Wie aus dem Titel zu entnehmen war geht es um meine Mutter. Diese ist an einer seltenen Krankheit erkrankt (das ist nicht das Hauptproblem hier) und infolge dessen ist ihre Figur zimlich in die Breite gegangen. (Das ist kein Fett, sondern ein Eiweißgewebe, längere Sache blabla, abnehmen ist nichts, was in ihrer Macht steht).
    Dadurch hat ihr Freund (feste Beziehung seit 10 Jahren, immer gut bis vor etwa 3 Jahren) leider kein sexuelles Interesse mehr zu ihr (Gesundheitlich ist sie dazu auch nicht in der Lage). Er liebt sie (und mich) aber trotzdem als Familie.
    Das Problem worum es geht ensteht an diesem Punkt. Sie hat riesige Verlustängste, was ich soweit ja auch verstehen kann. Nur, trotz aller Beweiße und Versprechen von Seitens A (also ihr Freund) wirft sie ihm wirklich schauerhafte Dinge vor, von wegen das er eine Freudnin hat, sie mit allem hintergeht, das wir nur bei ihm Wohnen weil A Angst um seinen Ruf hat wenn er uns rausschmeissen würde, und vieles mehr. Das schlimmste war das A ein inzestöses Verhältniss mit seiner Schwester gehabt haben soll.

    Kurz von mir: Das ist wirklich heftig in meinen Augen. Er tut ungemein viel für uns, unterstützt uns finanziell wo er nur kann, erledigt etliche juristische Angelegenheiten mit den Krankenkassen, Ärzten usw.
    Aber weiter...

    So kam es, dass sie den Entschluss gefasst hat, dass wir ausziehen müssen. Sie streiten sehr oft und auch ich gleube langsam das es für Beide so am Besten ist (auch wenn ich persönlich das echt Schade finde, wenngleich A auch manchmal echt schwierig sein kann, jedoch nie zu Unrecht).
    Nun war es so das sie (und ich wohl auch) erst zu ihrem Vater ziehen wollte. Mit dem und vor allem mit ihrer Schwester gab es in der Vergangenheit sehr viele Probleme wegen Erbschaft nahc dem Tod meiner Großmutter und diversen Schulden die ihre Schwester gemacht hat (Ihre Schwester hat mittlerweile eingelenkt und angefangen ihre Schulden abzubezahlen).
    Mein Großvater ist jedoch auch schon 91 Jahre alt, hat 3 Schlaganfälle und 4 Herzinfarkte überstanden und auskuriert (!) aber das Alter zeichnet deutliche Spuren an ihm ab (Das klingt kaltherzig, aber ich schreibe schlicht Fakten, nichts persönliches, ich mag meinene Großvater). Wenn er mal stirbt bedeutet das erneutes Umziehen (Hintergründe hierzu resultieren aus den Schulden der Schwester meiner Mutter und dem Zustand des Hauses in dem er wohnt).

    Soviel zur Situation...

    Nun mein akkutes Problem:
    Heute war wieder mal so ein Tag wo meine Mutter A etwas vorgeworfen hat. (das habe ich erst nach der Schule mitbekommen als er heimkam wegen einer E-Mail meienr Mutter)
    Den Inhalt kenne ich nicht, jedoch ging es wohl um das gemeinsame Bankfach das sie ihm gekündigt hat (war ursprünglich ihres).
    Ich lauschte dann still dem Streit und A hat sich bereiterklärt (erneut, das hatte er schon mal) 500 Euro beizusteuern, so dass wir nicht in finanzielle Not geraten wenn wir alleine Wohnen, da meien Mutter lediglich eine kleine Rente von den Krankenkassen bekommt, sonst ist sie erwerbsunfähig.
    Ich habe ihm dabei zugestimmt, meinen Dank ausgesprochen (Ich muss hier persönlich erweitern das ich A unendlich Dankbar für das Angebot bin, da wir das Geld brauchen würden).
    Nachdem er wieder Arbeiten gegangen war, kam sie zu mir ins Zimmer und meinte ich wäre ihm in den Arsch gekrochen und sie sei enttäuscht.
    Kurz darauf kam sie rein und sagte (Zitat) "ich solle jetzt gefälligst endlich meinen Arsch erheben und einige Hausarbeiten übernehmen, weil sie nicht bereit ist so ein faules Stück Scheisse durchzufüttern."

    Kommentar von mir: Meine Gefühlslage nach diesem Satz brauche ich glaub ich nicht näher zu erläutern... Im Moment hält mich nur eine Kippe nahc der anderen so neutral. Zu den Hausarbeiten: Es ist so, das ich etwa das normalmaß übernehme. Ich erledige den Einkaufe, sauge 2 mal die Woche die Wohnung und erledige die anfallenden Aufgaben in der Wohnung die sie nicht mehr kann.
    Aber weiter zum Schluss:

    Nach diesem Satz lies sie dann noch verlauten das ich "ja bei A bleiben könne" und auch nicht mehr zu erwarten brauche das sie was zu essen für mich macht.
    Das ist der letzte Stand.

    Im Moment bin ich echt am Boden. Ich habe in ihrem Streitgespräch absolut nichts gesagt was (wie ich finde) sie zu dieser Reaktion hätte bewegen könenn (eigendlich wirklich nur der Dank).
    Und jetzt, weiß ich nicht, was ich tun soll.
    Langsam weiß ich auch nicht was ich machen soll mit ihr. Sie wirft A Dinge vor die an bodenlose Frechheiten grenzen und ist in ihrer gesamten Art gemin und verletzend. Das ganze angeblich nur, wei ler ja angefangen hat. (Fakt hierzu ist, dass er tatsächlich etwas abweisender geworden ist, allerdings erst nachdem sie mit den Horrormärchen angefangen hat. Ausgelöst wurden die Horrormärchen, als sie mal für 3 tage im Krankenhaus war und er sie mal 2 Tage lang, bedingt durch viel Arbeit im Geschäfft nicht besuchen konnte (Man beachte hierbei die Zeit des Gesamtaufenthalts. Ich war außer dem dritten Tag jeden Tag da))

    Es ist auch nicht das erste mal, dass ich auf diese Art ins Kreuzfeuer gekommen bin jedoch war es nie so schlimm.

    Abschliesend dazu von mir:
    Ich glaube langsam, sie leidet an Realitätsverlust. Die geschichten die sie bringt sind haltlos, nicht belegbar und allesamt aus Situationen bestanden in denen nur sie und A zusammen waren. Seine ganze Verhaltensweiße passt, wenn ich die beiden "erlebe", nicht zu den Asusaagen meiner Mutter, die anscheinend denkt das sie immer Recht hat und sowieso alles so laufen muss wie sie denkt. Sie verplant uachh meione Zeit ohne mich zu fragen ob ich überhaupt Zeit habe und nimmt all das was A und ich tuen für selbstverständlich. Von meiner Seite her beschwere ich mich in Punkto Selbstverständlcihkeit nicht. Sie ist meien Mutter und kann für die Krankheit nichts, daher ist für mich klar das ich ihr helfe wo ich nur kann. Allerdings, das was A alles tut geht weit über den Rahmen der Selbstverständlichkeit hinaus.
    Ein weiterer Hammer den sie gebracht hat war, dass sie eine Blume vom grab meiner Großmutter geholt hat um a von seinem Versprechen zu erlösen, das er meiner Großmutter gegeben hat, auf sie aufzupassen. Persönlich finde ich das eine zimlich offensive Beleidigung und Missachtung ihm und seinen Taten gegenüber.

    So, genug nun. Das war mein persönlicher Frust, dass musste raus.

    Ich danke allen die das bis hier gelesen haben, ist leider etwas länger aber es tat schon gut es nur zu schreiben. Ich hoffe ihr habt Tipps oder Ratschlage oder irgendwas für mich. Egal was.

    Wenn ihr fragen habt, fragt. Ich weiß die Gesamtsituation ist schwer zu verstehen und undurchsichtig.

    LG, Staub
     
    #1
    Staub, 20 November 2007
  2. Das Ich-Viech
    Sehr bekannt hier
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    178
    572
    Single
    Uiuiui, das klingt ja nicht gerade entzückend...

    Zuallererst einmal: Ich finde es super, wie sehr du dich um deine Mutter sorgst, dass du dich von der Situation nicht überfordern oder einschüchtern lässt und ihr helfen willst. Da kann dir schonmal gar kein Vorwurf gemacht werden, du scheinst wirklich sehr hilfsbereit zu sein und deine Mutter nicht im Stich zu lassen!

    Es ist natürlich verständlich, dass deine Mutter gerade sehr unsicher ist und Verlustängste hat, ich denke, darüber braucht man sich gar nicht weiter auszulassen, das ist normal in so einer Situation.
    Aber sie geht teilweise wirklich zu weit.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann sind die Vorwürfe gegen "A" unbegründet und - nach einer Aussage von dir - "an Frechheiten grenzend". Da übersteigt sie die Grenze des Verständlichen in so einer Situation schon teilweise.
    Der Satz, den sie dir entgegengeschleudert hat, hat mich wirklich schockiert. Sie scheint von dir zu erwarten, dass du dich unwiderruflich auf ihre Seite schlägst und ihr zu liebe Stellung gegen ihren Freund beziehst. Das ist nicht richtig von ihr.

    Du hast ihm für seine Hilfsbereitschaft gedankt, weil du ihm wirklich dankbar bist, und nicht um dich einzuschleimen oder Arschzukriechen. Vielleicht solltest du mal mit ihr reden und versuchen, ihr klarzumachen, dass du dich überhaupt nicht auf eine Seite schlagen willst.
    Weder hast du vor, gegen ihren Freund zu wettern, weil sie sich nicht mehr mit ihm versteht und weil sie mit ihren Verlustängsten nicht klarkommt, noch willst du bei ihm bleiben und sie im Stich lassen, wie sie es wohl innerhalb ihrer Verlustängste wahrnimmt.
    Das solltest du ihr unmissverständlich klarmachen. Überzeuge sie, dass du sie als deine Mutter liebst und dass du sie unterstützen willst und betone, dass du dich bei "A" bedankt hast, weil ihr das Geld wirklich gebrauchen könnt.
    Achte auch darauf, ihr keine Vorwürfe zu machen, wie "Du übertreibst" oder sonstiges. Überleg dir genau, wie du ihr sagst, dass du für sie da bist und ihr helfen willst, ohne ihr das Gefühl zu geben, dass du meinst, sie spinnt rum und übertreibt, das kann in solchen Situationen böse enden.

    Ich hoffe mal, dir wenigstens ein bisschen geholfen zu haben.
    Viel Glück, alles Gute und: halt uns auf dem Laufenden!
     
    #2
    Das Ich-Viech, 20 November 2007

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