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Mutterschaft unterbindet Suizidgedanken

Dieses Thema im Forum "News zu Liebe, Erotik und Sexualität" wurde erstellt von User 20345, 24 März 2010.

  1. User 20345
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    Im Zuge einer Langzeitstudie haben taiwanesische Forscher die These von Emile Durkheim bestätigt. Der französische Sozialwissenschaftler hatte schon vor Jahren behauptet, dass Mutterschaft die Risiken eines Suizids beträchtlich senke.
    Zwanzig Jahre lang gingen die Wissenschaftler den Lebensumständen von etwa 1,23 Millionen Frauen nach. Dabei entdeckten sie, dass Mutterschaft ein neues Selbstwertgefühl schafft.

    Zitat von Quelle
    Die Suizidneigung nahm mit steigender Kinderzahl deutlich ab.

    Quelle:
    www.focus.de
     
    #1
    User 20345, 24 März 2010
  2. User 44981
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    Das ist doch einfach nur völlig logisch und verständlich.

    Ein wichtiger Grund, der Menschen vom Selbstmord abhält, ist doch schon mal das Leid, das sie durch ihren Selbstmord anderen Menschen zufügen würden. - Und es gibt wohl kaum jemanden, dem man durch den Selbstmord mehr Leid zufügen würde als den eigenen Kindern.
     
    #2
    User 44981, 24 März 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  3. User 71335
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    Na, bei mir hatte Mutterschaft genau die entgegengesetzte Wirkung.
    Vielleicht habe ich auch nur zuwenig Kinder.:confused:
    Aber das es das Selbstwertgefühl steigern soll, halte ich für ein Gerücht.

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 10:48 -----------

    deswegen nehmen sie auch meist ihre kinder mit in den tod.:zwinker:
     
    #3
    User 71335, 24 März 2010
  4. User 75021
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    Nö, das ist oft so.
    Meine Kinder haben mein Selbstwertgefül gestärkt. Ich bin stolz auf das was ich geschafft habe und dazu gehört nunmal die Erziehung der Kinder.

    Ich kann mir gut vorstellen das Mütter weniger suizidgefährdet sind.
    Keine normale Mutter würde sich umbringen und die Kinder alleine lassen-und sie mit in den Tod reißen erst recht nicht!
    Es kann alles noch so scheiße im Leben sein, aber die Kinder sind immer da, man wird gebraucht und sie lieben die Mutter immer (zumindest wenn sie noch klein sind und die Verhältnisse stimmen)-egal wie sie aussieht und sich verhält.

    Ich habe vor den Kindern oft Suizidgedanken gehabt, aber seit es die beiden gibt denke ich ganz anders.
    Ich habe Verantwortung und kann mich nicht einfach so davon machen.
    Ausserdem ist das Leben mit den Kindern viel zu schön um es wegzuwerfen.
     
    #4
    User 75021, 24 März 2010
  5. User 50283
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    Ich habe früher mal ein Buch gelesen, dessen Titel mir leider nicht mehr einfällt. Es handelte von einer im Kosovo-Krieg gefolterten und vergewaltigten jungen Frau, die erst nach der Geburt ihres Sohnes wieder am Leben zu hängen begann und ihre Vergangenheit aufzuarbeiten begann. Achja, es handelt sich dabei um eine Biogrpaphie.
    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das so funktioniert; vom Baby-Blues mal abgesehen.
     
    #5
    User 50283, 24 März 2010
  6. User 44981
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    Es ist aber sicherlich noch mal eine zusätzliche, sehr große Hemmschwelle, seine Kinder zu töten, die wohl nicht jede verzweifelte Frau überschreiten kann, die ohne eine derartige Hemmschwelle evtl. dazu bereit wäre, sich das Leben zu nehmen.

    Aber das ist natürlich auch immer Ansichtssache.
    Ich hänge eigentlich nicht all zu sehr an meinem Leben... aber weil ich weiß, dass Selbstmord eine gigantische Belastung für diverse Leute (meine Eltern, Großeltern, Freunde, Bekannte, usw.) wäre, kommt das für mich überhaupt nicht in Frage.
    Gäbe es keine Menschen, für die ich wichtig bin und die für mich wichtig sind, weiß ich nicht, ob ich nicht doch unter entsprechend schlechten Umständen den einfachen Weg wählen würde und die Sache ein für alle mal beenden würde, anstatt mich durch irgendene Scheiße zu quälen.

    Und es gibt wohl kaum Menschen (außer evtl. dem Partner), die einem noch wichtiger sind als die eigenen Kinder. - In sofern halte ich es schon für plausibel, dass Kinder Suizidgedanken unterbinden.
     
    #6
    User 44981, 24 März 2010
  7. Miss_Marple
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    Wenn jemand so verzweifelt ist, dass er ernsthaft bereit ist das Leben zu beenden, dann spielt das Leid der Hinterbliebenen oder sonstwie Betroffenen (Stichwort Lokführer) eine untergeordnete Rolle.

    Ich rege mich auch immer auf, wenn Suizidenten posthum als verantwortungslos und feige und ganz, ganz böse Egoisten bezeichnet werden, weil sie ihre Familie im Stich gelassen haben.
    Mal an Selbsttötung zu denken ist die eine Sache, das tun wohl die meisten Menschen irgendwann mal. Aber es tatsächlich zu machen oder drauf und dran zu sein, das ist was ganz anderes und dafür braucht es schon (für uns "Gesunde" unvorstellbar) viel Verzweiflung.
     
    #7
    Miss_Marple, 24 März 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  8. User 44981
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    Zumindest bei mir spielt das Leid der Hinterbliebenen, sowie anderer Personen (z.B. Lokführer, wenn man sich vor den Zug wirft, Leute die die Leiche finden könnten, usw.) keine unerhebliche Rolle, sondern ist definitiv der wichtige (und eigentlich auch der einzige) Grund, der gegen Selbstmord in irgendwelchen beschissenen Situationen spricht, da mir mein eigenes Leben an sich, wie schon gesagt, eigentlich nicht sonderlich wichtig ist (wenn ich tot bin, gibt es ja kein "ich" mehr, das diesen Tod irgendwie schlecht finden könnte und damit auch keinen Grund, am Leben zu bleiben, wenn ich keine Lust auf mein Leben hätte).

    Natürlich muss nicht Jeder so denken... aber zumindest für mich mit meiner oben geschilderten Einstellung ist es ziemlich plausibel, dass Kinder ernsthafte Suizidgedanken der Eltern unterbinden.
     
    #8
    User 44981, 25 März 2010
  9. Miss_Marple
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    Okay. Aber du bist im Moment vermutlich auch weder schwer depressiv noch in einer dir so ausweglos erscheinenden Situation, dass du ernsthaft(!) in Erwägung ziehen würdest dich umzubringen. Das sind doch in deinem Fall eher theoretische, fast schon philosophische Überlegungen.

    Ich will dieser These gar nicht widersprechen. Aber ich denke wie Lolly eher, dass es in solchen Fällen halt zum erweiterterten Suizid kommt. Ich stimme auch zu, dass ein intaktes Familienleben einen nicht unerheblichen positiven Einfluss auf die seelische Gesundheit und Robustheit eines Menschen hat und damit indirekt einem Suizid entgegen wirkt. Aber eine wirklich lebensmüde Mutter wird durch ihre Mutterschaft auch nicht mal eben so gerettet.
     
    #9
    Miss_Marple, 25 März 2010
  10. User 44981
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    Zur Zeit sind das nur theoretische Überlegungen... aber es gab durchaus schon Situationen in meinem Leben, in denen das Leid der Hinterbliebenen der einzige, aber immer locker ausreichende Grund war, der mich vom Selbstmord abgehalten hat.
    Vielleicht war es auch nur der mit Abstand wichtigste Grund, der alle anderen Gründe so weit in den Schattne gestellt hat, dass ich gar nicht ernsthaft an diese Gründe gedacht habe...
     
    #10
    User 44981, 25 März 2010

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