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Nach dem Ende

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von SoHollowInside, 14 März 2006.

  1. SoHollowInside
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich musste das einfach mal niederschreiben, um erstmal selbst zu sehen, was ich überhaupt denke. Es tut gut.

    Und er fehlt mir, wie die Sonne im Winter. Ich sehne mich nach ihm, so wie sich andere jetzt nach dem Frühling sehnen. Ich habe ihn aufblühen sehen, in der Zeit in der wir zusammen waren. Ich habe ihn mit jeder Faser meines Körpers geliebt, so dass es sogar manchmal weh tat. Es kam alles so plötzlich und hat mich unvorbereitet getroffen. Doch ich lebe ohne ihn, ich kann ohne ihn atmen, ich bin noch da. Ich lache, ich singe, ich bin glücklich. Und trotzdem trifft mich manchmal der Schmerz, in einer unbewachten Sekunde. Und ich spüre, dass mein Herz noch immer blutet. Und ich weine um das, was wir verloren haben. Um das, was noch so schön hätte werden können. Ich verzweifle und habe Angst. Und im nächsten Moment bin ich wieder ruhig und trockne meine Tränen, wende mich um und lache wieder. Ich weiß, dass ich ihn nie wieder sehen kann. Nicht solange ich noch so an ihn denke. Ich will mich von ihm verabschieden, doch ich kann mich einfach nicht dazu durchringen. Mein Herz tut weh, bei dem Gedanken daran, mich völlig von ihm ab zu trennen. Noch gehört ein Teil von mir zu ihm.
    Ich hasse ihn manchmal sogar regelrecht, für das was er getan hat. Ich bin wütend und würde am liebsten Dinge sagen, die ich sehr bald bereuen würde. Viele Dinge. Ich verstehe so vieles nicht und werde auch nie verstehen können, weil er es mir nie erklären wird.
    Es geht mir gut, ich verdränge den Gedanken an ihn. Und trotzdem ist seitdem noch kein einziger Tag vergangen, an dem ich nicht an ihn gedacht habe. Am Tiefpunkt des Leidens, bemerkte ich, dass ich krank bin. Von ihm krank gemacht. Seitdem geht es bergauf. Ich freunde mich mit dem Gedanken an, ihn verloren zu haben und nie wieder zu finden. Er geht seinen Weg ohne mich weiter und wird alles erreichen. Er wird sich neu verlieben, in ein Mädchen, das mir vielleicht ähnelt. Oder aber auch der krasse Gegensatz ist. Er wird den Weg des Lebens mit einer anderen entlang gehen, wenn er es nicht schon längst tut. Er hat sich an dem Tag, an dem er mich verließ, von einem Teil seines Lebens getrennt, der ihn behindert hat.
    Ich weiß das jetzt. Und ich versuche, es hinzunehmen.

    Und trotzdem fehlt er mir, wie das Wasser in der Wüste. Ich sehne mich nach ihm, so wie sich andere nach ihrem Partner sehnen.
    Und ich bin allein.
    Verlassen von meiner Zukunft.
     
    #1
    SoHollowInside, 14 März 2006
  2. User 17556
    User 17556 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    das hätte genau von mir stammen können, als ich mich von meinem ex-freund getrennt hab.
    nur find cih mein gedicht ledier nicht mehr. sonst würde ich es auch mal hier reinstellen :smile:
     
    #2
    User 17556, 15 März 2006

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