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  • *Luna*
    *Luna* (35)
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    in einer Beziehung
    3 August 2007
    #1

    Nach dem Tod ein anderes "Bewusstsein"?

    Hallo, sorry erstmal für den schrecklichen Titel :confused:

    Diese Frage beschäftigt mich schon seit langem, da ich mir viele Gedanken über das Sein, die Zukunft oder die Vergangenheit mache.

    Kennt ihr das? Wenn ihr über euer Bewusstsein nachdenkt bzw. über den jetzigen Moment, kann man sich doch nicht vorstellen, dass das irgendwann aufhören soll? Man erlebt etwas und hinterher im "Jetzt" kann man sich daran erinnern. Es gibt immer ein "Jetzt" wo man sich Gedanken machen kann über das Vergangene.

    Wie kann das irgendwann durch den Tod aufhören? Das Bewusstsein kann doch nicht einfach von jetzt auf gleich verschwinden, man kann doch nicht mehr "nichts" denken?

    Ich bin zwar ein rationaler Mensch aber das beweist mir insgeheim ein "Leben" nach dem Tod oder die Existenz einer Seele, die irgendwann nach dem Tod irgendwie weiterlebt und man sich an das erinnern kann, was vorgefallen ist (das Leben). So wie sonst auch.

    Was denkt ihr dazu?
     
  • such pain
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    nicht angegeben
    3 August 2007
    #2
    was mühst du deinen schwachen geist mit plänen für die ewigkeit?

    das fassungsvermögen des menschliches geistes ist begrenzt und diese fragen stehen wohl außerhalb seiner vorstellungskraft. anschaulich eben bewiesen.
     
  • Starla
    Gast
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    3 August 2007
    #3
    Warum nicht? Hattest Du schon mal eine Narkose? So stelle ich mir den Tod vor. Wie ein traumloser Schlaf, ein Nichts eben.
     
  • davinci
    davinci (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    3 August 2007
    #4
    Basiert dein Bewusstsein nicht auf deinen Erinenrung über das Erlebte? Und diese sind in den Hirnzellen gespeichert. Sobald kein Blut mehr da ist, welches sie mit Sauerstoff versorgt, sterben sie ab. Und damit gehen die Informationen verloren. Wie ein RAM im PC.

    Existenz einer Selle lasse ich mir aber auch gerne beweisen :smile:
     
  • Loomis
    Loomis (31)
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    in einer Beziehung
    3 August 2007
    #5
    Verrückt - genau darüber hab ich gestern auch nachgedacht. :tongue:

    Ich kann mir das natürlich auch nicht vorstellen - wie soll man sich "tot sein" auch vorstellen können??
    Meiner Meinung nach ist es eben wirklich wie einschlafen ohne Traum. Bewusstlos sein und nie wieder aufwachen; so in etwa. Der Vergleich hinkt etwas, weiß ich. :grin:

    Aber ich seh das ähnlich wie such pain - warum machst du dir darüber Gedanken? Man kann es ohnehin nicht begreifen.
    Es gibt einfach Dinge, die man nicht erfassen kann. Und damit ich nicht wahsinnig werde, halte ich meine Gedanken davon fern. :zwinker:
     
  • gert1
    Verbringt hier viel Zeit
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    3 August 2007
    #6
    Es ist ganz natürlich sich das tot sein nicht vorstellen zu können.
    Man kann sich ja auch kein "nichts" vorstellen :smile:
     
  • Malin
    Malin (30)
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    4 August 2007
    #7
    Ich finde es auch ganz natürlich, dass man sich tot sein nicht vorstellen kann, aber es mit einem "nichts" vergleichen würde ich nun wirklich nicht.
    Es gibt ja zahlreiche Berichte über Nahtod Erlebnisse und diese ähneln sich ja oft sehr...
    Ich bin überzeugt, dass es nach dem Tod weitergeht und dass wir auch wieder geboren werden.
    Kannst mir ja mal ne PN schicken, wenn du dich drüber unterhalten willst.
     
  • desh2003
    Gast
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    4 August 2007
    #8
    Naja, ich bin Atheist und daher ist mir das wurscht.

    Beinahe, denn: Nach dem Tod von Personen, die einem nahegestanden haben, ändert man sicht ...ganz bestimmt. Vielleicht ist der eigene Tod nicht vorstellbar, sowie das, was danach geschieht. Aber wenn es um einen rum passiert, ist das schon was anderes.
     
  • davinci
    davinci (31)
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    4 August 2007
    #9
    Was genau ist dann anders?
     
  • Q-Fireball
    Q-Fireball (36)
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    5 August 2007
    #10
    Ich will dir deine Hoffnung nicht rauben, aber diese beinahe Erlebniss konnte man schon wissenschaftlich erklären.

    Ich weis nicht ob ich mir den Tod richtig vorstelle, aber wenn ich das tue läuft es mir auch gleich kalt den Rücken herunter. Und damit endet auch gleich die Vorstellung, weil ich dann ja was fühle und eben nicht im nix bin. Seit dem Lass ich das lieber, man merkt, aber wie sehr man am Leben hängt. Sowohl körperlich wie auch geistlich dem Tod wiederstrebt, obwohl er unabänderlich ist.

    Jedem seine Überzeugung aber ich glaube nach keinem Leben nach dem Tod oder sonst was! Aber sich Gedanken darüber zu machen würde ich auch keinem Empfehlen! :kopfschue
     
  • Malin
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    5 August 2007
    #11
    Und wie?

    Bin etwas schockiert, dass hier alle den Tod als "Nichts" abstempeln und auch dass diese Diskussion auf recht wenig Interesse stößt.
    Geht ihr denn wirklich davon aus, dass IHR SELBST nur aus Organen besteht und dass ihr aufhört zu existieren, wenn diese Organe nicht mehr arbeiten? Dann wäre das Leben absolut sinnlos...
     
  • Razzepar
    Razzepar (30)
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    nicht angegeben
    5 August 2007
    #12
    Such halt bei Google. Außerkörperliche Erfahrungen kann man mit Übung sogar bewusst herbeiführen (Wach-Schlaf-Grenzerfahrung). Diese Erfahrungen sind logischerweise nur Konstrukte des Geistes und haben keinen Bezug zur Realität. Was nicht heißen soll, dass sie nicht geil sind. AKEs sind eine der fantastischsten Dinge der menschlichen Existenz, aber halt dennoch nicht real.
    Weil sie nicht wissenschaftlich geführt werden kann und nur auf Mutmaßungen beruht.
    Nein. Ich weiß die Antwort auf die Frage nicht, also mache ich mir keine Gedanken darüber. Wofür? Ich gehe allerdings davon aus, dass ich nur aus Atomen bestehe (jetzt mal vereinfacht). Dass ich Teil des Universums bin. Alles andere wäre naiv.
    Nein, warum? Das ist keine logische Schlussfolgerung.
     
  • Malin
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    5 August 2007
    #13
    Wie kannst du dir so sicher sein? Hattest du schon derartige Erfahrungen?
    Ja, aber dass NICHTS ist auch nichts anderes als eine Mutmaßung. Also können wir auch ganz andere Mutmaßungen haben und alle sind gleichwertig. Das Einzige was sie unterscheidet, ist, dass sich die Einen jahrelang Gedanken darum machen und die anderen praktisch überhaupt nicht Nachdenken, "weil mans ja sowieso nicht wissen kann"
    Wenn die Menschheit jedes Mal wenn die Antwort nicht auf dem goldenen Teller serviert wurde, so argumentiert hätte, wären wir wohl noch in der Steinzeit.
     
  • Q-Fireball
    Q-Fireball (36)
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    5 August 2007
    #14
    Also ich wollte niemande meine Religöse Weltanschaung aufzwingen oder diese ändern. Ich habe nur gesagt, dass man erklären kann was während man stirbt abläuft und warum man solche Träume hat, die meist wie ein Licht am ende eines Tunels beschrieben werden.

    Was danach ist, dass weis nun wirklich niemand! Es ja auch niemand von den Tod zurückgekehrt, außer man glaubt an Jesus etc. aber wie gesagt das ist einfach eine religöse Anschauung, da ist jede Diskussion wertlos!

    Aber den Sinn des Lebens schmälert die Anschauung, dass es kein Leben nach dem Tod gibt, überhaupt nicht! Allein die Natur gibt jedem Lebewesen schon ein Sinn und das ist einfach der Fortbestand der Art oder anderes ausgedrückt, das weitergeben von Genen.
     
  • Malin
    Malin (30)
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    5 August 2007
    #15
    @ Q-Fireball
    und warum macht es Sinn, dass die Gene weitergegeben werden oder das dieser Planet überhaupt existiert, wenn wir letztendlich vlt nichts weiter sind als "Zellen" ? Es geht dann zwar alles immer weiter und weiter aber was nutzt dass denn, wenn am Ende auch alles wieder "verschwindet"?

    Und ich glaube schon, dass man darüber sehr gut diskutieren kann, aber man braucht wohl eine ähnliche Basis.
     
  • Q-Fireball
    Q-Fireball (36)
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    5 August 2007
    #16
    Also eins habe ich gelernt jede Naturwissenschaft erklärt nur das wie etwas funktioniert nicht warum! Hat lange gedauert bis ich das auch einsehen musste...

    Ich kann dir darauf Malin zwar noch ein Antwort geben und vielleicht auch noch auf das nächste "Warum?", aber irgendwann ist Schluss, ab einen Punkt muss man akzeptieren das es so ist. Denn sonst bewegt man sich ins Philosophische und ich wollte hier nicht philosophieren, was ich zwar gerne mache, aber das führt zu nix!
     
  • Malin
    Malin (30)
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    5 August 2007
    #17
    wir können in diesem Fall ja auch nichts anderes tun als zu philosophieren oder evt. Erfahrungen auszutauschen.

    Aber eine Diskussion über das worüber sich absolut jeder früher oder später Gedanken machen muss mit einem "Man kann ja sowieso keine Antwort finden" einfach so abzubügeln finde ich sehr schade.
     
  • Scheich Assis
    Verbringt hier viel Zeit
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    5 August 2007
    #18
    Da ich mir ein "Nichts" und ein Parallel-Leben nach dem Tod (Himmel, Paradies etc.) nicht wirklich gut vorstellen kann, hab ich mich mit dem Gedanken der Wiedergeburt angefreundet.
     
  • User 54458
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    5 August 2007
    #19
    Tja, warum macht es Sinn...? Fortpflanzung, weiterleben, überleben ist eben im Sinn der Natur. Und am Ende wird in ferner Zukunft die Sonne in sich zusammenfallen, und das ist dann eben das Ende der Erde. Ist nunmal so.
    Trotzdem sind wir alle viel mehr als nur Zellen. Wie sagt doch einst jemand bei Star Trek NG zu Data: "Wir alle sind mehr als die Summe unserer Teile". So sehe ich das auch.
    Aber ich vertrete auch die Ansicht: wenn ich tot bin, ist auch mein Bewusstsein futsch. Der Geist geht hinüber, wenn das Hirn tot ist.
     
  • Q-Fireball
    Q-Fireball (36)
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    5 August 2007
    #20
    Hmm ein Alien (vorausgesetzt es gibt sie) würde sagen wie Hochnäsig von uns gedacht. Verstehst du vorauf ich hinaus will?

    Ich glaube das zwar auch, aber das lässt sich nicht beweisen und ob man Deshalb an Gott oder einem Leben nach dem Tod glauben muss, ist auch sehr fragwürdig!
     

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