Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren
  • Olga
    Verbringt hier viel Zeit
    2.245
    123
    2
    vergeben und glücklich
    17 August 2006
    #1

    Namen der Vorfahren

    Einfach so, aus Neugierde und nicht, weil ich es vorhabe, mal eine Frage:
    Kann man sich theoretisch umbenennen lassen, wenn man gerne den Nachnamen eines Vorfahren annehmen würde, der aber mittlerweile eigentlich nicht mehr in der eigenen Familie existiert? Also, etwa die Mädchennamen der Mutter, Großmutter, Urgroßmutter?
     
  • Tabea2
    Tabea2 (28)
    Benutzer gesperrt
    43
    0
    0
    nicht angegeben
    17 August 2006
    #2
    Also ich habe mich mal schlau gemacht, aber ich kann dir nicht garantieren, dass dies alles so stimmt.

    Also grundsätzlich kann man einen Nachnamen nicht ändern lassen, aber es gibt Ausnahmen.

    Einmal gibt es hier die familenrechtliche Vorschriften.
    Also das bekannte, dass bei Eheschließung die Frau oder der Mann den Nachnamen des anderen zum Ehenamen annehmen kann.
    Die Möglichkeit des Hinzufügen des Geburtsnamens, also die bekannten Doppelnamen
    Wiederannahme des Geburtsnamen bei Ehescheidung

    Dann gibt es die Namensänderung auf Antrag
    Da kommen aber nur Namensänderungen für Vertriebene und Spätaussieder, also beispielsweise dass ein Nachnamen nach dem Geschlecht unterschiedlich ist wie in Russland, dann kann die männliche gewählt werden, oder ein fremdländischer Name kann in eine deutsche Form umgewandelt werden) oder die Möglichkeit, dass Minderheiten, die nach wie vor Volksgruppen in Deutschland sind, ihren Nachnamen ändern können.

    Außerdem gibt es das Namenänderungsgesetz
    Liest sich etwas komisch, weil es noch aus der Zeit der ersten Demokratie stammt, aber soweit ich weiß gilt dies heute noch.
    Da steht drin, dass man einen Familiennamen ändern kann, aber nur dann wenn dafür ein wichtiger Grund vorliegt.
    Also beispielsweise, dass jemand einen Familiennamen hat, der ihm eherbliche Nachteile einbringen würde, wie beispielsweise Hitler, Ficker, Schweinepopper usw.
     
  • Thorey
    Verbringt hier viel Zeit
    469
    101
    1
    offene Beziehung
    18 August 2006
    #3
    Außerdem kann man seinen Namen ändern lassen, wenn er so ein allgemeiner, sehr häufiger Name wie "Müller" etc. ist, man kann "ß" in "ss" umwandeln lassen und komplizierte Nachnamen vereinfachen.

    Tipp: Gesetz zur Änderung der Vor- und Familiennamen

    Ansonstens: "Wer aus anderen Gründen seinen Namen ändern möchte, wendet sich zunächst an sein Einwohnermeldeamt. Er muss volljährig sein und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Wichtig ist, dass er seinen Wunsch plausibel begründen kann. Zur Bearbeitung solchen Anträge existiert eine Behörde in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt. Die Entscheidung trifft das Landesverwaltungsamt."
    Quelle: http://www.mdr.de/mdr1-radio-thueringen/1963981.html


    Wenn man einen gewichtigen Grund hat, warum man lieber wie ein Vorfahre heißen möchte, sollte das also nicht grundsätzlich ausgeschlossen sein. Hängt dann natürlich auch vom entsprechenden Sachbearbeiter ab :zwinker:
     
  • Olga
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    2.245
    123
    2
    vergeben und glücklich
    18 August 2006
    #4
    Vielen Dank für die Informationen! So in der Art hab ich mir das auch gedacht...
     
  • Sächsi Girl
    Verbringt hier viel Zeit
    696
    103
    5
    Verheiratet
    20 August 2006
    #5
    Doreen Stepansky?
    Doreen Lucka?

    na nee danke...
    Aber den Ehenamen meiner Oma hätt ich gerne, ist folglich der Mädchenname meiner Mutter und sie ist geschieden, es wäre also rechtlich möglich. Naja ich heirate eh bald..:grin: :herz:
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
    die Fummelkiste