Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Natürliche Geburt

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von SandraChristina, 15 Dezember 2008.

  1. SandraChristina
    Verbringt hier viel Zeit
    794
    103
    16
    nicht angegeben
    Hallo Ihr lieben,

    ich würd mich euch gern mal über ein thema diskutieren, was mich zwar aktuell nicht betrifft, aber dennoch seit jahren schon interessiert:

    das kinder kriegen.

    ich mach mir viele gedanken drüber, und habe auch klare vorstellungen davon auf was ich wert lege, wenns denn in ein paar jahren soweit ist.

    Ich persönlich hätte gerne eine hausgeburt, meinem partner macht das jedoch angst, weshalb wir uns auf ein geburtshaus geeinigt haben.
    in ein krankenhaus würd ich nie freiwillig wollen, freiwillig im sinne, die schwangerschaft verläuft ohne komplikationen, und es läge keine medizinische ursache vor....

    mir wäre es wichtig zu versuchen, dass die geburt ohne schmerzmittel, pda etc verläuft, ich wünsche mir lediglich hömöopathie und akupunktur.
    grund: ich hab noch nie im leben pharmazeutische schmerzmittel genommen, (trotz dass ich starke migräne pat. bin, nierenkolik und zahnarzt habe ich auch keine gebraucht...)

    ich kann mit schmerzen gut umgehen, und der körper sorgt ja durch die körpereigenen schmerzmittel gut für abhilfe.

    ich denke, je mehr solcher ich prodziere, desto mehr bekommt mein kind während der geburt über die nabelschnur geliefert.
    ich hab die befürchtung chemische mittel könnten es daher dem kind schwerer machen.... hat jemand erfahrungen dazu?

    ich will auch, dass erst abgenabelt wird, wenn die plazenta von selbst (!) abgegangen ist, dem kind wird der sauerstoff zugang erleichtert. wenn das ein zwei studen dauert, solls mir recht sein.

    ich möchte keine wehenfördernden mittel, eine geburt hat ihr eigenes tempo. ich bin der meinung viele kaiserschnitte könnte man sich sparen, wenn man der natur zeit und ruhe geben würde.

    eine klare überlegung deshalb auch nicht ins KH zu gehen:

    eine frau kann nur gebären, wenn sie sich sicher fühlt. die natur hält geburten zurück, wenn gefahr droht, sprich der adrenalinspiegel der mutter erhöht ist.

    ich glaube das ist der grund, warum bei vielen die wehen stoppen, sobald sie in der klinik sind. ich kenne niemanden der sich in einem krankenhaus umgeben von apparaten wohl fühlt.

    eine geburt braucht ruhe, dunkelheit, und intimsphäre.

    ich könnt mir auch gut vorstellen, mit mir und der geburt allein zu sein, wenn ich weis mein partner und die hebamme sind im anderen raum, und ich könnte sie jederzeit rufen.

    evtl. möchte ich eine doula, eine "emotionale hebamme" zusätlich zur normalen.


    das wichtigste für mich ist die mutter-kind-bindung.
    diese darf nicht unterbrochen werden. weshalb es für mich undenkbar wäre, ein gesundes kind von der mutter zu trennen, um z.b die größe etc... zu bestimmen.

    das hat bis zum nächsten tag zeit, ein kind schrumpft ja nicht innerhalb 24 studen...

    die herztöne kann man ja gut auf dem bauch der mutter abhören.

    wichtig ist mir auch, dass das kind so lang wie möglich gestillt wird, und von anfang an die vormilch erhält. ich will keine hip*p brei sachen zufüttern, für mich koche ich ja schließlich auch selbst.

    ich möchte dass mein kind mit babybalkon im ehebett schläft, und selber wählen kann, wann es bereit ist, im eigenen zimmer zu schlafen.

    ich möchte mein kind im tragetuch haben, so oft es geht, ich hoffe der kinderwagen wird die meiste zeit überflüssig sein.

    versuchen werd ich es auch, das kind ohne windeln groß zu kriegen, ich bin gespannt ob sowas klappt.


    diese einmalige zeit, der schwangerschaft und das erste jahr sollen dem kleinen erdenbürger so angenehm wie möglich gemacht werden. das hat jeder mensch verdient.

    ich bin der meinung, sicher gebundene kinder, werden selbstständiger, fröhlicher, und selbstbewusster.

    der grundstein des lebens wird im ersten jahr gelegt.

    ich möchte nicht, dass das mit gluckentum verwechselt wird, denn ein kind zu achten heist auch, es in seiner entwicklung und selbstständigkeit zu fördern.



    ich könnte noch ewig weitere dinge aufzählen, die mir wichtig sind.


    nun zu euch:

    hat es jemand versucht, eine geburt und das erste jahr so zu gestalten? hat es funktioniert? oder lief doch alles ganz anders als geplant? :zwinker:


    an die, die es bewusst anders machen, oder gemacht haben: also zb. im krankenhaus gebären, das baby nachts ins eigene zimmer legen, etc... was sind die gründe für eure entscheidungen?

    ich freu mich auf eure meinungen!
     
    #1
    SandraChristina, 15 Dezember 2008
  2. vienchen
    vienchen (29)
    Verbringt hier viel Zeit
    248
    101
    0
    vergeben und glücklich
    oha, du hast ja schon genaue vorstellungen wie das bei dir ablaufen soll obwohl du noch gar nicht schwanger bist. ich finde viele deiner Einstellungen durchaus nachvollziehbar und auch gut vom gedanken her.
    aber ich denke dass einiges nicht so einfach ist umzusetzen bzw finde ich manche sachten etwas übertrieben, zb das mit dem abnabeln, zusätzliche hebamme...
    vor allem wie stellst du dir das ohne windeln vor, das macht mich ja neugierig.
    bin dem stillen und der nahrung bin ich auch deiner meinung. und das geburtshaus find ich auch ne gute idee alternativ zum krankenhaus.

    Meine tochter wurde im kh geboren und ich hab mich da trotz geräte etc wirklich sehr wohl gefühlt. ich war uach gegen wehentropf etc aber ich hatte 24 std bereit wehen und es ging und ging nicht voran, obwohl die kleine im geburtskanal lag. dann musste ienfach ein tropf zur unterstützung her und letztendlich wurde die herztöne auch schlecht und kriegte nen kaiserschnitt. das war ganz und gar nicht das was ihc mir vorgestellt hab.
    ich hab mir auhc ne pda geben lassen, sonst hätte ich wirklikh keine kräfte mehr gehabt. und mich muss sagen dass es eine wirklich gute entscheidung war und die geburts (soweit es denn ging) habn ich trotzdem ganz bewusst mitbekommen.
    übrigens hattte ich auch akupunktur die ja wohl bei mir nicht all zu viel gebracht hat.
    also ich denke vieles wirst du ganz spontan in der ss und wenn das baby da ist entscheiden, wichtig ist wirklich dass du dich bei deinen entscheidungen wohl fühlst, dann ist es bestimmt für dich und dein baby das beste. das muss jeder für sich selbst entscheidungen und die empfingen sind sowieso immer ganz subjektiv.
    als mama will man auch jede freie sekunde mit dem baby verbringen, zu mindest stellt man sich das so in der ss vor. aber zwischendruch muss ja auhc mal haushalt etc gemacht werden und nach spätestens 3 wochen kriegt man son kleinen babycoller und ich persönlich war sehr dankbar, dass ich mal einen abend für mich hatte (weihnachtsfeier), obwohl ihc immer mit den gedanken bei der kleinen war.

    hör auf dein herz! und es ist ja schon mal gut dass du weißt was du willst, aber versteif dich nicht so auf manche sachen, es kann immer anders kommen als man denkt udn dann ist man sehr enttäuscht.
    lg
     
    #2
    vienchen, 15 Dezember 2008
  3. SandraChristina
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    794
    103
    16
    nicht angegeben
    danke für deinen beitrag!

    da hast du recht, versteifen darf man sich nicht, ich bin bemüht :schuechte

    wobei ich die vorüberlegungen wichtig und notwendig finde, je mehr man ungefähr weis, was auf einen zukommt, desto sicherer wird man sich in so einer extremsituation fühlen.


    ich mach mir solche gedanken seit ich 17 bin. hatte einen sehr sehr intensiven traum, dass ich ein kind bekomme... mit allem drum und dran :tongue:
    seit dem habe ich bestimmt 20 bücher zu dem thema gelesen, vorträge besucht.... aber in die realität wird das ganze bewusst erst in 3-4 jahren umgesetzt.


    ja, das mit den windeln ist spannend:

    es gibt bücher bei amazon, wenns dich tiefer interessiert, gib mal "windelfrei" ein.

    es geht darum, einen sehr engen kontakt zum kind aufzubauen, denn babys sollen anscheindend signale geben, bevor sie müssen.

    bei den naturvölkern ist das gang und gäbe, dass die mit den babys hintern busch gehen.

    reibungslos wird das ganze nicht gehen, wie du gesagt hast, eine mutter braucht auch mal auszeiten.

    aber so kann einem kind evtl. die windel erspart bleiben, das sauberkeitstraining in kleinkindalter entfällt, und die kommunikation mit dem kind soll bombig laufen...

    so die theorie :engel:
     
    #3
    SandraChristina, 15 Dezember 2008
  4. vienchen
    vienchen (29)
    Verbringt hier viel Zeit
    248
    101
    0
    vergeben und glücklich
    ja aber mit dem windelthema musst du gaaanz vorsichtig sein!
    das kann auch total nach hinten losgehn.
    werden kinder nämlich zu früh zu reinheit und sauberkeit erzogen kann das sich das entweder so auswirken, dass sie nen waschzwang entwickeln oder genau ins gegenteil und ein messiverhalten bekommen (das kann sich auch erst im erwachsenenalter bemerkbar machen).
    ich denke bei den naturvölkern ist dsa noch was anders da sie in einer ganz anderen welt mit ganz anderer kultur leben, hier in der modernen zivilisation mag das bestimmt sehr schwer werden.

    zu dem thema auszeit fällt mir noch ein so ganz neutral:
    ein kind kann besser eine liebevolle mama haben, die zwischendruch auch mal ihre auszeit nimmt als eine gestresste depressive 24h mutti!
     
    #4
    vienchen, 15 Dezember 2008
  5. SandraChristina
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    794
    103
    16
    nicht angegeben
    ich weis auf was du ansprichst: ich kenne die thematik gut, und weis, dass bei falscher sauberkeitserziehung, psychische störungen entstehen können.
    ich denke, dass es, egal wie mans macht, es auf die art und weise, und haltung der mutter ankommt.

    es geht darum, welche einstellungen die mutter/vater zu den ausscheidungen haben.

    ist es überspitzt: "bäh, was von dir kommt, ist eklig" worauf das kind in seinem emotionalen erleben mit "dann bin ICH eklig" reagiert.

    oder ob die ausscheidungen, geschlechtsorgane völlig normal ins leben integriert werden, und die natürlichen vorgänge als "gut" im sinne von gesund, normal gesehen werden.

    bei windelfrei werden die ausscheidungen als anlass für nähe, kommunikation und bindung genommen....

    ich glaub wenn man sich nicht ekelt, dann gibts auch kein problem mit waschzwang oder ähnlichem, egal ob windel oder nicht.

    und da geb ich dir vollkommen recht:

    eine ausgelichene, zufriedene mutter, und eine ausgeglichene, stabile partnerschaft zwischen mama und papa sind das, was kinder am meisten glücklich macht :zwinker:
     
    #5
    SandraChristina, 15 Dezember 2008
  6. little witch
    Verbringt hier viel Zeit
    287
    103
    1
    Verheiratet
    Also erst einmal WOW, ich bin jetzt im achten Monat angelangt und habe nicht annähernd so viele Bücher gelesen, wie du :schuechte

    Zuerst einmal denke ich, dass man gerade beim Thema Geburt der jeweiligen Mutter ihre Meinung lassen sollte, sofern dies auch für das Baby zu vertreten ist.

    Ich selbst kann dir "leider" keine Erfahrungsberichte geben, sondern lediglich mein Vorhaben für die Geburt und die Zeit danach.
    Ich werde im Krankenhaus entbinden, weil ich die Einstellung habe, dass ich für Schmerzen (die ich sehr wahrscheinlich haben werde) gerne woanders sein möchte, nicht zu Hause. Das ist mir wichtiger, als das persönliche und vertraute Umfeld. Auch wenn ich bisher operiert werden musste, etc habe ich das jedes Mal mit drei/vier Tagen Krankenhausaufenthalt gemacht und nicht ambulant.
    Unser Haus ist mein Rückzugsort, meine wohl behütete Höhle, wo niemand anders rein kommt :grin:

    Mit den Schmerzmitteln sehe ich es teilweise so, wie du. Ich habe die ganze Schwangerschaft über keine Medikamente genommen, Erkältungen, Ziehen und auch sehr starke Kopfschmerzen habe ich "ausgeschlafen". Auch wenn mir meine Ärztin gesagt hat, Paracetamol sei in geringen Mengen ok, habe ich erfolgreich versucht, das zu umgehen. Ich bin dann lieber an die frische Luft und hab mir eben Ruhe gegönnt. Das dauert dann gerade im Krankheitsfall ein bis zwei Tage länger, geht aber auch, natürlich solange keine stärkeren Medikamente wie Antibiotika notwendig sind.

    Wie das allerdings für die Geburt sein wird, kann ich nicht einschätzen. Ich habe zwar einen gehörigen Respekt (um es positiv zu formulieren) vor einer PDA, aber ich werde sie mir geben lassen, falls es gar nicht anders geht oder es zu lange dauert und ich so sehr erschöpft sein sollte.
    Das hab ich auch mit meinem Mann so abgeklärt, nicht dass es dann im Kreissaal zu etwaigen Diskussionen kommt.
    Meiner Meinung nach, hat unser Zwerg nichts davon, wenn die Mama unter den Schmerzen fast eingeht und sich quält, das wird auch für ihn mehr Stress bedeuten.

    Zu all deinen anderen Punkten. Die kann ich auch teilweise nachvollziehen. Stillen möchte ich auch gerne, sofern dies möglich ist und funktioniert.
    Doch in allem anderem werden wir uns hauptsächlich nach dem Kleinen richten. Sein Bett wird anfangs in unserem Schlafzimmer stehen, sodass er in unserer Nähe ist und da es unser beider Sohn ist gehen ich sehr stark davon aus, dass er allein schlafen wird um seinen Platz zu haben, das Problem haben nämlich auch Mama und Papa auf 2x2 Metern :tongue:
    Nein ernsthaft, wenn er allein schlafen möchte, kann er das tun, wenn nicht kann er auch gern bei uns schlafen.
    Wickeln werden wir mit Einwegwindeln, einfach deshalb weil wir beide nie 24 Stunden am Tag zu 100% auf den Kleinen achten werden. Das hört sich jetzt wahrscheinlich negativer an, als es gemeint ist...Was ich sagen will ist, dass es wohl wenig Elternteile schaffen, die ganze Zeit auf das Verhalten des Nachwuchses zu achten, das würde für mich komplette Kontrolle bedeuten und das wollen wir beide nicht.
    Wenn du dir das allerdings zutraust finde ich das in Ordnung.

    Was ich allerdings noch anmerken möchte, 20 Bücher hin oder her, das alles ist die Theorie.
    Und hey ich war ein absolutes Kinderwagenkind, weil ich es abgrundtief gehasst habe, im Tragetuch oder ähnlichem zu hocken und ich kann von mir selbst behaupten trotzdem ein selbstbewusster und fröhlicher Mensch zu sein. Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel und ich denke, in solch einem Fall kommt das häufiger vor, als man sich das denkt...
     
    #6
    little witch, 15 Dezember 2008
  7. ~nette~
    ~nette~ (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    40
    91
    0
    vergeben und glücklich
    hut ab das du dir dazu schon soviele gedanken gemacht hast aber wird es dann nicht schwierig wenn etwas nicht so läuft wie man sich das gedacht hat.
     
    #7
    ~nette~, 15 Dezember 2008
  8. User 85905
    User 85905 (31)
    Meistens hier zu finden
    795
    128
    221
    Verheiratet
    Hallo,

    Ich muss zugeben, dass ich jetzt keine Vorstellung davon habe, wie lang die Nabelschnur ist, aber ich hätte Sorge, dass ich mein Kind dann in diesen 2 Stunden gar nicht auf meiner Brust liegen haben könnte, was ja sehr wichtig fürs "Bonding" ist. (Die Brust ist wohl die Stelle, wo das Kind durch die Vormilch schon das riecht, was die Mutter gegessen hat, diesen Geruch/ Geschmack kennt es schon vom Fruchtwasser und fühlt sich daher an der Brust besonders geborgen... ich hoffe, das war jetzt verständlich, so hatte ich es zumindest letztens in einer Zeitschrift aufgeschnappt :tongue: )
    Vielleicht kann ja eine Schon-Mami was zu der Länge der Nabelschnur sagen?

    Die Geburt im Geburtshaus (und die Hausgeburt) haben den entscheidenden Nachteil, dass im Notfall (und dieser kann immer eintreten!) keine Ärzte und medizinischen Geräte da sind. Ich kann mir vorstellen, dass es einige Schwangere gibt, denen es viel mehr Sicherheit (und Geborgenheit) gibt, zu wissen, dass alles Nötige in greifbarer Nähe ist... Ich für mich werde z.B. im Krankenhaus entbinden, auch wenn in meinem Wohnort ein Geburtshaus ist. Aber ich glaube, ich könnte mir nie verzeihen, wenn mein Baby später Schäden davon trägt, dass nicht schnell genug reagiert werden konnte.

    Auch hier befürchte ich, dass es nicht 100%ig klappen muss :frown: Es heißt wohl, dass man z.B. innerhalb von 24Stunden nach dem Blasensprung entbunden haben soll, sonst wird eingeleitet. Genauso, wenn du zu weit über den ET bist und aus 1000 anderen Gründen. (Das sage ich auch nur, damit du dann nicht enttäuscht bist, wenn es doch nicht so klappt, wie du es dir vorstellst...)

    Das mit dem Windelfrei und dem Tragetuch habe ich auch schon durchgelesen und ich will beides mal probieren (oder behalte es zumindest im Hinterkopf)... klingt für mich nicht völlig unlogisch... Mal sehen, ob es klappt :smile:

    Ich drücke dir die Daumen, dass du deine Überlegungen so umsetzen kannst, wie du es dir wünschst,

    Maria
     
    #8
    User 85905, 15 Dezember 2008
  9. Kokosflocke
    Verbringt hier viel Zeit
    244
    113
    29
    vergeben und glücklich
    Eine Geburt kann man leider nie genau planen, deswegen würd ich an deiner Stelle ein bisschen vom FIXPLAN Geburt abrücken!

    Du kannst nicht bestimmen ob es ein Kaiserschnitt wird oder nicht, denn manchmal ist er medizinisch einfach notwendig, du willst ja nicht das deinem Kind etwas passiert, nur weil du auf eine natürliche Geburt aus bist, oder? Verstehst, was ich meine:zwinker:

    Was ist, wenn du schon 48 Stunden in den Wehen liegst, und dich vor Schmerzen krümmst, wirst du trotzdem auf eine wirksame PDA verzichten, obwohl du dich schon seit Tagen quälst? Ist ja auch nicht das Beste für dein Kind!


    Ich bin der Meinung, das Liebe und Zuwendung das wichtigste während einer Geburt sind, ob mit, oder ohne PDA. Ob natürlich, oder Kaiserschnitt!
     
    #9
    Kokosflocke, 15 Dezember 2008
  10. User 35546
    Meistens hier zu finden
    1.844
    148
    111
    Verheiratet
    Naja, dann mal los! Ich denke jede Mutter hat Vorstellungen, wie das mit dem baby ablaufen soll! Und dann kommt vieles ganz anders!

    Ich denke, einige deiner Gedanken sind total ok und auch sich Gedanken über die Geburt zu machen ist toll. Man bereitet sich eben drauf vor!

    Ich habe auch gesagt, ich möchte keine PDA, nach der Einleitung waren die Wehen so übel, dass ich eine wollte und keine bekam, weil der Muttermund schon zu weit auf war! Bei der nächsten geburt würde ich es im Hinterkopf behalten! Aber auch da möchte ich mehr Homöopathie und Akupunktur bekommen... so wie du sagts! Ich hatte mein Baby nicht auf dem Bauch und konnte es die rsten Tage nicht stillen... deshalb habe ich aber trotzdem eine tolle Bindung zu meinem Kind! In einem geburtsthaus wäre ich ganz schnell zum Notfall geworden und das ohne vorher ein solcher erkennbar war... eventuell wäre mein kind aber jetzt schwerstbehindert, von daher bin ich glücklich im Krankenhaus gewesen zu sein! Übrigens in einem tollen Kreißsaal!
    Ich finde es übrigens wichtig, das Kind zeitnah nach der Geburt zu untersuchen, denn es geht ja nicht nur um Größe und so!

    Zu dem Thema nach der Gbeurt das erste Jahr! Du führst sicher viele tolle Sachen auf, die in unzähligen Büchern stehen! Einige umzusetzen finde ich realistisch, anderes vollkommen unrealistisch! Denn die Zeit mit dem baby ist auch stressig und anstrengend und manchmal hat man auch die Schnauze voll!

    Über Windelfrei habe ich mich schon belesen, ist ne gute Sache, wäre für mich aber nichts gewesen, da zu zeitintensivund ich habe bereits 3 Monate nach der Geburt wieder gearbeitet! Tragetücher finde ich toll, möchte ich beim 2. gerne haben!

    Das mit dem Stillen ist unumstritten und ich würde sofort wieder lange stillen! Aber einigen Frauen ist es trotz großem Willen leider nicht möglich und ich denke, da muss man sich auch vorher drauf vorbereiten!

    Ich denke, du solltest dich nicht alltzu versteifen, auf das, was du da geschrieben hast, denn wie ich schon sagte: Erstens: kommt es anders und zweitens: als man denkt!

    Eine gute Vorbereitung ist das A und O, aber nicht nur Bücher zählen, sondern auch Instinkt und Muttergefühl und was dein Herz dir sagt... nicht nur der Kopf!
     
    #10
    User 35546, 15 Dezember 2008
  11. User 69081
    User 69081 (31)
    Beiträge füllen Bücher
    5.775
    298
    1.102
    nicht angegeben
    Ui, so viel :smile:

    Aaalso.
    Als erstes fällt mir ein: erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt :zwinker:

    Ich habe keine wirkliche Wahl, bei uns gibt es kein Geburtshaus in der Nähe also bleibt nur Hausgeburt oder KH.
    Mein Mann will keine Hausgeburt also ging es ins KH. Ich hatte einen Blasensprung, bekam etwa 6-8 Stunden danach auch wirksame Wehen.
    Deswegen musste ich auch nicht zwingend an den Wehentropf, ich WOLLTE da aber dran, weil ich keinesfalls nach 20 Uhr entbinden wollte. Die Nachthebamme habe ich in der Vornacht schon kennen gelernt und wollte bei ihr nicht entbinden. Deswegen haben wir ein bisschen Gas gegeben.
    Würde ich auch nicht mehr machen.

    Meine Tochter war die erste Nacht im Babyzimmer, ich wollte noch eine Nacht ein bisschen schlafen. Dass der Adrenalinspiegel und das andere Baby im Zimmer mich nicht schlafen lassen, konnte ich nicht wissen.

    Meine Tocher hat 8 Monate lang bei uns mit im Zimmer geschlafen. Es ging auch garnicht anders.

    Ich habe 4 Wochen gestillt. Die Maus konnte ihren Kopf nur in eine Richtung drehen, das wussten wir zu dem Zeitpunkt aber noch nicht. Ich hatte auch Probleme mit dem Stillen. Ich hatte viel zu viel Milch, dafür ging es mir Körperlich total schlecht, es hat mich so ausgelaugt, dass ich ständig abgeklappt bin.

    Ein Tragetuch haben wir auch. Ich habe es geliebt, die Maus darin zu tragen. Es ist unheimlich praktisch - bis die Rückenprobleme anfingen und ich haarscharf am Bandscheibenvorfall vorbei geschrammt bin. Oft habe ich das Tuch also leider nicht benutzt. Mein Mann garnicht, der hatte sich das Bondolino gewünscht weil das Tuch zu kompliziert war für ihn. Ich glaube 1 oder 2 Mal hat er es benutzt. Er ist tragefaul.

    Einen Babybalkon hatten wir nicht. Soviel Geld wollte ich nicht ausgeben und zu dem Zeitpunkt war unser Bett nur 140 breit und ich wollte etwas Abstand. Bei uns stand einfach das normale Babybettchen direkt an unserem Bett dran. Ich musste nur übers Gitter greifen.

    Ich habe letztens von einer Frau gelesen, die die gleichen Gedanken hat wie du und sie hat das durchgezogen. Hat ihr Kind alleine im Wald hinterm Haus geboren.
    ABER sie hat das beim 2. Kind so gemacht, da kann man allgemein davon ausgehen, dass es leichter geht und schneller.
    Du kannst ja hier mal lesen. Das hier ist die Archivseite vom Juni diesen Jahres http://meinegeburt.blog.de/2008/06/ die Geburt fand dann im Juli statt. Mit Fotos (nichts für schwache Nerven/Mägen!)

    Im Nachhinein hätte ich das nicht geschafft, ich war zu ausgelaugt und kaputt, ich wäre unkontrolliert gerissen ohne Schnitt und selbst dann bin ich nicht sicher, ob die Maus dann überhaupt rausgekommen wäre. Für mich war es gut, im KH zu sein und ich gehe jederzeit wieder dahin. Da waren keine Maschinen etc, moderne Kreißsäle sind heute so eingerichtet wie jedes Geburtshaus, gemütlich, warme Farben, bis aufs CTG keine Maschinen, Musik, Kerzen, Bilder. Ich fands gemütlich.
     
    #11
    User 69081, 15 Dezember 2008
  12. Flickflauder
    Verbringt hier viel Zeit
    171
    101
    0
    Verheiratet
    Also, mein erster Gedanke beim Lesen Deines Beitrages war dieser: Ich hoffe, dass sie sich nicht selbst überfordert, wenns soweit ist!

    Du schreibst viel von natürlichen Sachen, die Geburt ist natürlich, Naturvölker brauchen auch keine Windeln, der Körper produziert natürlicherweise eigene Schmerzmittel etc.
    Das stimmt alles, das tönt auch alles sehr schön und gut, aber was, wenn's nicht so kommt?

    Eine Hausgeburt kann sicher schön sein, solange alles glatt läuft. Falls etwas schief geht, und das Blatt kann sich schnell wenden, ist es beängstigend, nicht in einem Krankenhaus zu sein umgeben von Ärzten, die Dir und dem Baby helfen. Statt dessen musst Du dann auf das Eintreffen eines Notfallwagens warten, musst nachträglich ins Spital gefahren werden und bist vielleicht in panischer Angst. Das muss nicht sein, das ist quasi der schlimmste Fall, aber er könnte eintreffen, und darüber solltest Du Dir eben auch Gedanken machen.

    Es gibt Krankenhäuser, deren Geburtsabteilungen so eingerichtet sind, dass es nicht auffällt, wo man ist. In einem guten Krankenhaus kannst Du, zusammen mit der Hebamme, eine natürliche Geburt ohne ärztliches Eingreifen erleben. Du darfst Dir Kerzen, Musik und Pipapo mitnehmen, damit Du Dich wohl fühlst. Deine Wünsche für die Geburt bezüglich Pda, Plazenta etc. Kannst Du auch der Hebamme im Krankenhaus mitteilen, sie sollte darauf eingehen. Du kannst sie z.B. Niederschreiben und sie der Hebamme beim Eintreffen im Krankenhaus übergeben. Wichtig ist einfach, dass Du Dir vorher ein Bild machst vom Ort, wo Du entbinden möchtest. Bei meinem Wahlkrankenhaus gab's jede zweite Woche einen Tag der offenen Türe, da konnte ich die Räume besichtigen, ein paar Worte mit den Hebammen wechseln und sehen, ob die Einstellung zur Geburt übereinstimmte mit meinen Vorstellungen.

    Nun kommen wir zu Deinen Vorstellungen. Eine Geburt läuft nicht nach Schema xy ab. Sie verläuft bei jeder Frau anders und auch da wieder bei jedem Kind anders. Dass Du einige Grundideen hast ist gut und richtig, nur solltest Du unbedingt bedenken, dass es anders kommen kann (und vermutlich auch anders kommen wird). Die körperlichen Strapazen einer Geburt sind nicht zu vergleichen mit einem Zahnarztbesuch oder einer Migräne. Wenn Du stundenlang in den Wehen liegst und einfach nicht mehr kannst, dann ist es besser, Du lässt Dir helfen. Du willst ja schliesslich, dass es Deinem Kind gut geht und Du willst es nicht gefährden. Ich gebe Dir einfach den Rat, Dich nicht von vornherein gewissen Hilfsmitteln zu verschliessen, denn Du weisst nicht von vornherein, wie die Geburt verläuft.

    Stillen ist eine feine Sache – wenn's klappt. Das tut's aber noch lange nicht bei jeder Frau. :zwinker:
    Ich verstehe, dass Du Dein Kind, solange es noch klein ist, so nahe wie möglich bei Dir haben willst. Ich persönlich fand, dass mein Ehebett eben genau das ist – ein Ehebett und kein Kinderbett. Irgendwann sollte man nach einer Geburt wieder zur „normalen“ Partnerschaft zurückfinden. Das ist lediglich meine Meinung, aber jeder nach seinem Gusto.
    Kindertragetuch hatte ich auch, aber spätestens dann, wenn Dir der Rücken weh tut, weil das Kind halt nun mal wächst und schwerer und grösser wird, dann bist Du vielleicht sehr froh um den Wagen.
    Wie Du Dir das mit den Windeln vorstellst, kann ich nicht nachvollziehen. Das mit den Naturvölkern ist nett, aber wir sind kein Naturvolk. Ich habe im normalen Alltag nicht die Zeit, dauernde total nahe Verbundenheit mit meinem Kind zu haben und das zu spüren. Ich habe nebenbei noch 100 andere Sachen laufen, da geht das nicht. Zumindest nicht in meinem Alltag. Und ich bin der Überzeugung, dass man ein Kind mit zuviel Nähe auch überfordern kann. Es sollte auch lernen, dass sich nicht immer alles nur um das Kind dreht.

    Soviel man auch über die Geburt und Kindererziehung liest, und glaube mir, ich habe viel gelesen, es bleibt Theorie und ist nicht immer umsetzbar. Also öffne Dich ein bisschen, Dir und Deinem Kind zuliebe... ;-)
     
    #12
    Flickflauder, 15 Dezember 2008
  13. User 69081
    User 69081 (31)
    Beiträge füllen Bücher
    5.775
    298
    1.102
    nicht angegeben
    Mein Nachtrag

    zu Windelfrei:
    Ja, ich habe davon gehört. Ich kenne auch Leute, die das praktizieren und es scheint sehr gut zu funktionieren. Man muss halt danach leben. Man ist nicht sehr spontan, man muss viel mehr putzen. Man muss schnell sein (oh oh, verdächtiges Strampeln, schnell die 5 Schichten Winterklamotten aus, alle Wechselklamotten sind doch noch nass....)
    Für MICH wäre es nichts, es wäre mir zu stressig, dauernd meine Augen auf dem Kind zu haben und jedes Strampeln in Kategorien zu ordnen. Ich möchte auch mal 5 Minuten etwas für mich tun wenn das Kind gerade friedlich spielt.
    Aber wenn du das durchziehen willst und tust, viel Erfolg, wenn das klappt, hast du meinen Respekt!

    Ich finde übrigens wie die anderen auch, dass du dich nicht zu sehr auf die natürliche Geburt versteifen solltest. Setze dich damit auseinander, dass es immer auch anders kommen kann. Was machst du wenn dein Kind sich überhaupt nicht dreht, wenn es in Beckenendlage liegen bleibt. Klar kann man das auch spontan entbinden aber das geht dann nicht im Geburtshaus. Das machen die da nicht mit.

    Du hast wirklich alles sehr genau durchdacht und geplant. Das ist sehr schön und sehr löblich, dass du eine feste Vorstellung hast. Aber bedenke, dass die Geburt eine Ausnahmesituation ist. Du reagiert VÖLLIG anders, als du es jetzt tun würdest. Du hast unter Umständen nicht stunden- sondern tagelang Schmerzen. Nicht einfach so sondern immer wieder wellenartig. Das ist mit Migräne nicht vergleichbar. Jemand aus meinem Rückbildungskurs hatte 1 ganze Woche starke Wehen, eine Woche und es passierte GARNICHTS. Sie war dann natürlich nicht im Krankenhaus geblieben, sie ist mit den Wehen wieder heim gegangen. Irgendwann ist die Fruchtblase geplatzt, die Wehen waren genauso stark wie schon seit Tagen. Sie war körperlich total am Ende und als die Herztöne von ihrem Zwerg runtergingen war sie fast froh drum einen Kaiserschnitt zu bekommen.
    Es muss aber garnicht so lange dauern, Wehen können einen viel schneller komplett entkräften. Es kommt auch ohne Medikamente irgenwelcher Art und auch ohne Ärzte drumherum oft genug vor, dass Frauen einfach in der Austreibungsphase keine Kraft mehr haben. Wenn dann die Ärzte/Hebis nicht eingreifen, kann das böse ausgehen.

    hmm, verstehst du worauf ich hinaus will? Man kann eine wunderbare natürliche Geburt haben. Aber bevor man das auf Teufel komm raus durchsetzt, sollte man lieber auch im Notfall einen KS in Betracht ziehen. Man sollte sich immer mit allem auseinander setzen.

    Fürs nächste Kind werde ich wieder ins KH gehen. Ich werde nicht an den Wehentropf und ich werde mein Kind nicht ins Babyzimmer abgeben. Ich will wieder stillen und hoffen, dass es dann besser klappt. Ich will auch wieder tragen, in der Hoffnung dass mein Rücken durch meine Tochter gestärkt wurde. Aber erstmal schwanger werden :schuechte
     
    #13
    User 69081, 15 Dezember 2008
  14. User 53463
    Meistens hier zu finden
    724
    128
    189
    vergeben und glücklich
    Ich denke solange das Kind dabei nicht gefährdet wird ist es deine eigene Entscheidung wie du dein Kind gebärst. Wenn du dazu lieber in ein Geburtshaus möchtest und nichts dagegen spricht (sprich keine Risikogeburt etc.) ist das dein gutes Recht. Im Gegenzug solltest du anderen jedoch zugestehen, dass sie das Krankenhaus bevorzugen, da sie evtl. durch die vorhandene Sicherheit besser entspannen können. Ich denke dass ist einfach Typsache und solange das Kindeswohl nicht beeinträchtigt wird alles beide ok.

    Genauso sehe ich dass dann auch bei Medikamenten und in die Geburt eingreifende Maßnahmen. Sobald Gefahr für Mutter oder Kind besteht muss die "Natürlichkeit" nun mal zurückstecken. Es hilft weder Mutter noch Kind viel wenn das Kind zwar natürlich geboren wurde, dann jedoch behindert ist was mit bestimmten Maßnahmen jedoch zu verhindern gewesen wäre. Du solltest der Schulmedizin also zumindest so aufgeschlossen sein, um dich im Notfall darauf einlassen zu können. Wenn auch so alles glatt geht um so besser.

    Bei der Mutter-Kind-Bindung ist es fast wieder genauso. Wenn alles glatt ging und dem Kind nichts fehlt spricht sicher nicht gegen eine längere erste Kennenlernphase. Wenn es dem Kind jedoch schlecht geht, dann hilft im Zweifelsfall die Schulmedizin dann doch "mehr".

    Ich hoffe noch, dass deine Abneigung gegen manche schulmedizinischen Aspekte nicht soweit geht, dass du deinem Kind deswegen wichtige Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen vorenthälst. Das kann nämlich ein ganz anderes Kaliber haben, als keine Schmerzmittel zu verwenden.
     
    #14
    User 53463, 15 Dezember 2008
  15. *Kürsche*
    *Kürsche* (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    162
    103
    5
    Verheiratet
    Also ehrlich gesagt musste ich erstmal ziemlich durchatmen, und das verdauen was du da alles geschrieben hast.

    Du bist noch nicht schwanger, planst noch nicht mal richtig, und hast so viele und vor allem feste Vorstellungen wie alles ablaufen soll :eek:

    Mein Kinderwunsch bestand auch schon sehr lange, und ich hab auch soooooviel gelesen, was ich jetzt oft wirklich bereue. Ich hab mich so verrückt gemacht mit vielen Sachen, da eh einiges anders kam als ich es da gelesen habe.
    z.b. hab ich mir immer gedacht "ich bleibe ganz ruhig, mach mich nicht verrückt wie es dem Baby geht, geh erst ca. in der 9. woche zum FA usw usw. Und wie kams, und ist es jetzt? Ich bin oft überängstlich, mach mir ganz viele Gedanken ob es unserem Krümel gut geht, und war in der 6. Woche beim FA. :grin:

    Da entwickelt sich einiges anders, wenn man dann mal den Krümel in sich hat, oder das Baby auf der Welt ist.

    Ich wünsche dir trotzdem, das einige deiner "wünsche" in Erfüllung gehn :smile:
     
    #15
    *Kürsche*, 15 Dezember 2008
  16. Beastie
    Beastialische Beiträge
    10.758
    218
    254
    Single
    also... ich finde, du planst zu sehr ins detail

    wie engelchen schon sagte: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. genau das hab ich eben auch als allererstes gedacht

    natürlich isses gut, sich gedanken zu machen und auch zu überlegen, was man will und was nicht.

    aber weißt du welchen müttern die bindung nachher zum kind fehlt? denen, die alles genau geplant haben und bei denen es nachher anders kam.

    ich WOLLTE auch keinen KS. aber ich hab die möglichkeit in betracht gezogen und hatte sicherlich deswegen nachher keine schwierigkeiten. weder körperliche noch seelische oder welche mit der bindung.

    keep cool, werd erst mal schwanger. bis dahin fließt noch viel wasser die flüsse runter und wer weiß, was die wissenschaft bis dahin rausgefunden hat, was das beste für mutter und kind während der geburt ist:smile:
     
    #16
    Beastie, 15 Dezember 2008
  17. SandraChristina
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    794
    103
    16
    nicht angegeben
    also, erst mal sind die dinge von denen ich schreibe nicht primär aus büchern, sonder entspringen meinem inneren verständnis.

    ich habe ein idealbild entworfen. ob sichs realisieren lässt, bleibt abzuwarten.
    festlegen kann ich mich nicht, ich weis nur, ich kann mich auf meine intuition verlassen, und klar, sollte es notwendig sein, werde ich hilfe in anspruch nehmen, das ist selbstverständlich.

    und ja, ich setze mich mit komplikationen auseinander. jedoch auch damit, wie man sie vorbeugen kann.


    zu deinem link engelchen:

    wow, lesen sollte man es definitiv mal. ich kann mich mit ihr sehr gut identifizieren. in vielen dingen spricht sie mir aus der seele.

    ich sehe mich trotzdem nicht allein im wald, sondern im geburtshaus, aber ich glaub allein im zimmer... so würde ich es mir jedenfalls wünschen.

    eine hebamme in unmittelbarer nähe, das krankenhaus 200m luftlinie entfehrnt, und die weibliche kraft und intuition, glaube ich sind ein verantwortungsbewusster umgang mit neuem leben.

    gegen den wald spricht dann doch die vernunft, obwohl mich der geburtsbericht zu tränen gerührt hat...
     
    #17
    SandraChristina, 15 Dezember 2008
  18. Beastie
    Beastialische Beiträge
    10.758
    218
    254
    Single
    du willst die hebamme nich mit im zimmer haben?

    glaub mir, du wirst nachher froh sein, wenn jemand da is, der dir sagt, was du machen sollst.
    ich glaube, du hast eine ZU romantische vorstellung von einer geburt :smile:
     
    #18
    Beastie, 15 Dezember 2008
  19. SottoVoce
    SottoVoce (34)
    Sehr bekannt hier
    6.476
    183
    26
    Verheiratet
    Ich möchte nur zu der Geburt was sagen:

    Ich wollte in ein Krankenhaus, weil ich immer Angst hatte, es könnte kurzfristig doch noch irgendwas sein, was mit dem Baby nicht stimmen oder irgendwas schief gehen. Ich hatte eine absolut komplikationslose Traumschwangerschaft, war nicht ein einziges Mal außer der Reihe beim Arzt oder gar im Krankenhaus, habe nicht mal eine Erkältung oder sowas in der Schwangerschaft gehabt, nie Medikamente genommen - perfekt. Wunderschön. Die besten Voraussetzungen für Hausgeburt oder Geburtshaus.

    Dennoch hab ich mich nicht getraut, aus Angst um mein Baby.

    Und es war gut so! Ich BRAUCHTE das Krankenhaus und wäre ich nicht sowieso schon dort gewesen, hätte es vielleicht ernsthafte Probleme gegeben! Mein Baby hat sich ganz kurz vor der Geburt nochmal gedreht. Also, Kopf zwar unten, aber er guckte in die falsche Richtung. Am Freitag beim Arzt lag er noch richtig, Samstagabend, als ich schon über 10 Stunden Wehen hatte, lag er auf einmal verkehrt herum. Weiß der Geier, wie er das geschafft hat...

    Ich hatte eine starke Wehenschwäche, seine Herztöne waren einfach nur katastrophal, und wäre er nicht innerhalb von höchstens zwei Stunden "geschlüpft", hätten sie definitiv einen Kaiserschnitt machen müssen, weil sein Herz das einfach nicht mehr ausgehalten hätte. Vermutlich wäre der Kaiserschnitt so oder so die beste Wahl gewesen, auch wenn ich letztendlich mit Hilfe von starken wehenfördernden Mitteln doch noch natürlich entbunden habe. Aber er kam dunkellila-blau auf die Welt und fing nicht zu atmen an. Er musste abgesaugt und dann auch einige Minuten beatmet werden.

    Die Wehenschwäche resultierte nicht aus meinem Adrenalinspiegel (ich war übrigens absolut erleichtert und froh, als ich im Krankenhaus war und habe mir vorher auch das KH sorgfältig ausgesucht, so dass ich mich dort tatsächlich wohl gefühlt habe - von Geräten konnte da auch gar keine Rede sein, ich durfte mich sehr lange im Wehenraum aufhalten, ohne Hebammen oder Krankenschwestern, konnte mir aussuchen, wie ich mich am wohlsten mit den Wehen fühle, wie ich am besten mit dem Schmerz umgehen kann, durfte Baden, als ich wollte, usw... war eigentlich wirklich schön und ich fühlte mich SICHER und GUT AUFGEHOBEN!), sondern allein aus der Fehllage des Kindes. Solche Babys nennt man "Sterngucker" und bei solchen Geburten gibt es sehr häufig Wehenschwächen. Das hängt damit zusammen, dass die Wehen das Kind nicht richtig tief in den Geburtskanal schieben können und dadurch die ganze Geburt ins Stocken gerät...

    Soviel zum Thema, man solle der Natur halt einfach Zeit geben. Manchmal GIBT es einfach keine Zeit. In unserem Fall hätte es eigentlich noch viel, viel schneller gehen sollen, durch seine mindestens 3-4 Minuten ganz ohne Sauerstoff hatte er dann eine Entwicklungsverzögerung, die ihm sein Leben oft höllisch schwer gemacht hat.

    Mein Sohn wurde übrigens nicht ein einziges Mal von mir getrennt! Er wurde zwar gemessen, aber direkt neben mir. (er lag sowieso einfach nur da, und die hielt mehr oder weniger nachlässig ein Maßband daneben und schrieb irgendeine Zahl auf, die im Nachhinein absolut nicht stimmte :grin:)

    Wichtig war mir auch immer, dass er erstmal in meinem Zimmer schläft. Ich wollte ihm nahe sein, ihn niemals unnötig lange weinen lassen, usw. Aber ich wollte auch noch einfach ICH sein, ich bin schließlich niemals NUR Mutter gewesen, sondern auch einfach nur Sotto! Deshalb hat er zwar in meinem Zimmer, aber in SEINEM Bettchen geschlafen. Geborgen unter einem Himmel mit Bettumrandung und Kuschelkissen. Es hat wunderbar funktioniert, er war von Anfang an ein absolut problemloser Schläfer. Himmlisch. Tagsüber befand er sich dafür fast die ganze Zeit in Körpernähe zu mir. Ich habe voll gestillt (möchte ich auch bei jedem weiteren Kind wieder so tun!), und obwohl ich sehr mit dem Essen aufgepasst habe, hatte er sehr, sehr häufig Bauchschmerzen und hat, wenn er wach war, oft geweint. Wenn ich ihn herumgetragen habe und er meine Nähe und Wärme gefühlt hat, war er aber still, deshalb hatte ich ihn fast den ganzen Tag auf dem Arm, außer wenn er schlief. Aber selbst da war er normalerweise im gleichen Zimmer wie ich, bis er ca. ein halbes Jahr alt war und die Umgebungsgeräusche dann seinen Schlaf angefangen haben zu stören (als er noch ganz klein war, haben ihn Umgebungsgeräusche überhaupt nicht aus der Ruhe bringen können).

    Ich habe ihn "gepuckt", falls Dir das was sagt, was die beste Entscheidung meines Lebens war. Er war von Geburt an Hyperaktiv und durch das Pucken wurde er ruhiger, weil er nicht "ins Leere" gestrampelt hat. Er fühlte sich geborgener und ausgeglichener. Das werde ich bei zukünftigen Kindern auch wieder so machen.

    Windelfrei finde ich persönlich absolut unentspannt und kann es mir überhaupt gar nicht vorstellen. Ich will ja auch einfach mal nur Zeit mit meinem Zwerg genießen können und nicht auf jedes noch so kleine Zeichen achten müssen! Ich denke, wenn man puckt, geht das eh nicht wirklich, weil die da ja nicht frei strampeln können...
     
    #19
    SottoVoce, 15 Dezember 2008
  20. SandraChristina
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    794
    103
    16
    nicht angegeben
    pucken ist das feste einpacken oder?

    immitiert die enge im bauch... schafft ruhe...
     
    #20
    SandraChristina, 15 Dezember 2008

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Natürliche Geburt
sonja88
Schwangerschaft, Geburt & Erziehung Forum
19 Oktober 2016
18 Antworten
johnny.marr.k
Schwangerschaft, Geburt & Erziehung Forum
31 Dezember 2015
8 Antworten
stellaBB
Schwangerschaft, Geburt & Erziehung Forum
6 März 2012
82 Antworten