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Nebenjob: Nachhilfe geben

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von MissPerú, 10 August 2009.

  1. MissPerú
    MissPerú (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    Hallo ihr Lieben!

    Mir kam schon öfter der Gedanke, mir ein wenig Geld mit Nachhilfe zu verdienen.
    Doch ich muss sagen, dass ich noch recht unsicher bin und momentan ein wenig zögere, einfach so Aushänge zu machen. Ich habe das ja noch nie gemacht und würde gerne wissen, was da da in etwa auf mich zukommen wird, damit ich mich ein wenig vorbereiten kann.
    (es geht übrigens um die Fächer Englisch, Französisch und Spanisch)

    -Reicht es denn aus, dass man in den betreffenden Fächern gut ist oder muss man gleich ein Genie sein?
    -was sollte ein Nachhilfelehrer können (v.a. was Fremdsprachen angeht)?
    -wie sieht eine Nachhilfestunde aus? Muss sich der Nachhilfelehrer ein Konzept ausdenken oder kommt der Schüler gezielt mit Problemen/Fragen?
    -was, wenn man mal selber keine Ahnung hat? Darf das überhaupt sein? (muss furchtbar peinlich sein...)
    -wo sollte der Unterricht am besten stattfinden? Bei mir? Bei dem Schüler?
    -wieviel darf eine Nachilfestunde kosten (Großstadt: Hamburg)?

    Ich würde mich auch über Erfahrungsberichte sehr freuen!
    Wie war das bei euch, als ihr mit Nachhilfegeben angefangen habt?

    Und wenn euch außerdem noch etwas Wichtiges einfällt: Her damit!:smile:

    MissPerú
     
    #1
    MissPerú, 10 August 2009
  2. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Verheiratet
    Man sollte schon wissen wovon man redet, Vokabelgrundwortschatz sollte da sein, ebenso wie grundlegende Grammatik. Aber: Ich gebe Latein und ob mir jetzt aus dem Stehgreif immer die 2. Pers. Plural Plusquamperfekt Passiv Konjunktiv der konsonantischen Deklination einfällt.. Nicht wirklich :zwinker: Der Vorteil am Nachhilfelehrer-Dasein: Du hast die Lizenz zum Nachgucken. Aber wie gesagt: Die Grundlagen sollten sitzen.

    Mindestens ebenso wichtig ist aber, dass du es rüberbringen kannst und das kann manchmal recht spannend sein. Und was bei Schüler A klappt, lässt bei Schüler B vielleicht riesengroße Fragezeichen aus der Birne sprießen.


    Ich mache mit meinen Kids gern die Hausaufgaben, dann weiß ich wo sie stehen, habe einen Anhaltspunkt für den Schwierigkeitsgrad, ich weiß, dass die Hausaufgaben erledigt sind und sie wissen, dass sie sich damit ohne Angst melden können. Bei manchen Schülern korrigiere ich die Aufgaben sogar per Mail, damit die Hemmschwelle zur mündlichen Beteiligung sinkt. Danach bringe ich normalerweise Aufgaben mit oder denke mir was aus, je nach Fach und je nachdem, was nicht geklappt hat. Hausaufgaben gebe ich dann, wenn ich es für nötig erachte, manche Schüler haben auch einen Lernblock, in dem jeden Tag bestimmte Aufgaben erledigt werden müssen.

    Erstellung von Arbeitsmaterial macht ein gutes Stück der Arbeit aus, das würde ich nicht unterschätzen. Selbst wenn man sich sein z´Zeug aus dem Netz friemelt, dauert das - und da ist haufenweise Müll bei.


    Kann vorkommen, man ist halt doch nur ein Mensch. Dann entweder das Kind anderweitig beschäftigen und nachgucken oder bis zum nächsten Mal erkundigen, ich bin da recht ehrlich. Manchmal kommen Sachen vor, die man seit 10 Jahren nicht mehr gemacht hat - oder gar noch nie. Das lern ich dann daheim eben nach.


    Ich fahr gern hin, damit das Kind seine eigene Lernumgebung hat - kann aber auch genau falsch sein, wenn 5 Geschwister, 4 Hunde, 3 Katzen und 20 Meerschweine um einen rumtoben. Wenn du hinfährst, vergiss Anfahrtszeit und -kosten nicht.


    Mein Satz liegt zwischen 15 Euro / 60 min und 16,50 Euro / 45 min, jeweils beim Schüler. Je nachdem, was mit Eltern / Agentur vereinbart ist.


    Mach dir Notizen zu Themen, die du wiederholen willst, gute Vorbereitung ist die halbe Miete und nichts ist blöder als dazusitzen und nicht zu wissen, was man mit dem Kind machen soll. Mathe kann man da noch improvisieren, Fremdsprachen kaum. Außerdem kann ich nur empfehlen kleine Lektüren anzuschaffen (Penguin Readers für Englisch z.B.), damit habe ich bisher noch die meisten ans Lesen bekommen und gerade vor den Ferien kann man damit auch mal überbrücken, indem man lesen / Aussprache übt und Fragen zum Text macht.
     
    #2
    User 505, 10 August 2009
  3. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Was machst du denn sonst derzeit?
    Studierst du? Oder bist du wo angestellt?

    Zu deinen Fragen:

    -Reicht es denn aus, dass man in den betreffenden Fächern gut ist oder muss man gleich ein Genie sein? Das kommt wohl drauf an, wem du Nachhilfe gibst. Du solltest natürlcih schon was auf dem Kasten haben, um auch was vermitteln zu können.

    -was sollte ein Nachhilfelehrer können (v.a. was Fremdsprachen angeht)? Was meinst du damit?
    Ich hab auch lange Nachhilfe in Englisch gegeben, während meiner AUsbildung zur Fremdsprachensekretärin.


    -wie sieht eine Nachhilfestunde aus? Muss sich der Nachhilfelehrer ein Konzept ausdenken oder kommt der Schüler gezielt mit Problemen/Fragen? Das kommt auf den Schüler an. In der ersten Stunde, in der ihr euch kennenlernt, erfährst du das alles. Welche konkreten Probleme derjenige hat, ob was konkretes geübt werden soll etc.
    Was du natürlich immer machen kannst/sollst, ist Hausaufgabenkontrolle bzw. die eben mit demjenigen machen, Verbesserung von Klausuren etc. Und den Schüler selbst fragen, was er gerne üben möchte.


    -was, wenn man mal selber keine Ahnung hat? Darf das überhaupt sein? (muss furchtbar peinlich sein...) Ist mir nie passiert. Klar kann man mal ein Wort nicht wissen bzw. kennen, aber wozu gibts Wörterbücher? Und es ist keine Schande, da mal nachzuschlagen. :zwinker:

    -wo sollte der Unterricht am besten stattfinden? Bei mir? Bei dem Schüler? kommt drauf an. Ich war immer bei den Schülern, weil ich nur eine kleine Wohnung hatte. Außerdem war es den meisten auch viel lieber, weil die Eltern dann nicht fahren mussten.


    -wieviel darf eine Nachilfestunde kosten (Großstadt: Hamburg)?
    kA. Ich hab um die 10 Euro verlangt soweit ich mich erinnern kann. Immer abhängig davon, wie weit ich fahren musste.
    Ich würde einfach erstmal eine kostenlose Probestunde anbieten, dann auch mit den Eltern reden und dann merkst du schon, was sie sich vorstellen und was sie zahlen wollen.
    Bei richtigen Nachhilfeorganisationen ist die Stunde meist richtig teuer, deswgen sind viele schon sehr froh, wenn sie was günstigeres finden. Wichtig ist nur, dass du nur die Nachhilfe anbietest, die du auch wirklich geben kannst.
     
    #3
    krava, 10 August 2009
  4. User 53463
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    Ein Genie muss man sicher nicht sein, finde jedoch, dass man den Schulstoff schon sehr sicher beherrschen sollte.

    Bezüglich Fremdsprachen speziell kenne ich mich nicht aus. Hilfreich kann jedoch sein, wenn du mehrere Möglichkeiten siehst einen bestimmten Stoff zu vermitteln. Gerade bei Mathe habe ich gemerkt, dass es je nach Schüler sehr unterschiedlich sein kann, welcher Lösungsweg am leichtesten verstanden wird. Man sollte u.U. den psychologischen Aspekt nicht vergessen. D.h. man sollte die Schüler so motivieren können, dass sie sich mehr zutrauen und dadurch dann mehr Spaß an der Sache haben.

    Ich habe es auch meist ähnlich gemacht und bin die Hausaufgaben durchgegangen. Habe die allerdings schon selbst machen lassen und habe dann mit dem Schüler die Stellen besprochen, an denen Probleme waren. Je nachdem wo diese dann lagen habe ich noch weitere Übungsaufgaben aus entweder dem Schulbuch oder dazu passende aus dem Inet gesucht. Da muss man einfach auf das was der Schüler gerne möchte eingehen.

    Wenn man mal etwas wirklich gar nicht weiß kann man auch mal nachschauen, oder wenn alle Stricke reißen eben aufs nächste Mal verweisen und dann bis dahin raus finden.

    Wo es stattfindet ist wohl auch Geschmackssache. Wenn der Schüler zu dir kommen würde und die Räumlichkeiten es zulassen sparst du natürlich Zeit. Anderenfalls kannst du es auch im Preis mitspielen lassen. Vorteil wenn es beim Schüler stattfindet ist, dass keine Schulbücher etc. vergessen werden können.

    Ich hab vor ca. 3 Jahren 10€ pro Stunde verlangt. Das Ganze war jedoch auf dem Dorf mit nur 5min Weg und eben nicht so hohen Lebenshaltungskosten wie in Hamburg etc. Heutzutage würde ich auch etwas mehr nehmen. Denke da solltest du dich einfach informieren, was andere bei dir in der Gegend so nehmen.
     
    #4
    User 53463, 10 August 2009

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