Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Nervenzusammenbruch?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Franka, 22 Juni 2006.

  1. Franka
    Verbringt hier viel Zeit
    531
    103
    1
    Single
    Ich weiß nicht, was vorletzte Nacht mit mir los war... Ich lag im Bett, war kurz davor, dass mir die Tränen kamen, doch es kam nicht raus, stattdessen staute sich die ganze Last im Brustkorb. Ich lag einfach nur da - es fühlte sich an, als würde ich sterben. Konnte mich nicht bewegen - irgendwann schlug ich mir gegen den Arm, um zu wissen, dass ich noch lebe, um ein (anderes) Gefühl in mir zu haben. Nach einiger Zeit kamen mir doch die Tränen, doch es war nicht befreiend, wurde nur noch schlimmer. Ich kämpfte gegen den Drang zu ritzen - der Kampf dagegen war schwerer, als es einfach zu tun. Dann setzte ich mich, mir war schwindelig; schlecht. Ich weiß nicht wieso, aber ich musste in den Spiegel schauen um zu sehen, dass ich noch lebe. Als ich mich wieder hinlegte, konnte ich die Dunkelheit nicht ertragen, hatte fast Angst. Irgendwann ging es einfach nur noch darum, das zu überleben. Es ging darum, dem Stand zu halten, sich nicht selbst zu verletzen. Nach langem Leid schlief ich irgendwann ein.

    Wisst ihr, was das war? Nervenzusammenbruch? Hat jemand auch solche Erfahrung gemacht?
     
    #1
    Franka, 22 Juni 2006
  2. jens_germany90
    Verbringt hier viel Zeit
    22
    86
    0
    Single
    ein Traum??? :ratlos:
     
    #2
    jens_germany90, 22 Juni 2006
  3. blondi445
    blondi445 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    469
    113
    62
    Verliebt
    hey du

    also ich kenn des von mir selbst,wenn ich so nen unglaublchen druck in mir hab,aber bei mir sses meistens in der bauchgegend,das ich kaum mehr atmen kann und fast ersticke vor tränen oder einem luft kriegen!!!

    jedenfalls solltest du dich als allererstes fragen,wieso das so war???was hat das ausgelöst,das du so fertig warst,und dich so tot gefühlt hast,ich kenn das gefühl,wenn du glaubst dich nich mehr zu spüren!

    und das mit dem ritzen,des is n verdammt schwerer kampf,ne gute freundin von mir is au in dem teufelskreis,aber das du versuchst ihn zu bekämpfen ernetet erstmal respekt von mir!!!

    also was war los?

    lieben gruß

    blondi
     
    #3
    blondi445, 22 Juni 2006
  4. Franka
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    531
    103
    1
    Single
    Es liegt wohl daran, dass bei mir seit gut 4 Jahren alles schief geht. Stress im Freundeskreis... Danach und währenddessen Stress mit meiner Familie... Dann kam ein Todesfall in der Familie... In der Zwischenzeit hatte ich eine Beziehung, in der es auch nur schlecht lief, aber trotzdem ging es mir nicht besonders, als schluss war... wahrscheinlich, weil mich das Jahr davor schon so fertig gemacht hat.
    Und was mir dann noch den Rest gegeben hat, sind die gut 1,5 Jahre Liebeskummer, die ich mittlerweile durchmach. Wahrscheinlich hätte mich diese nichterwiderte Liebe nicht so fertig gemacht, wenn die Jahre davor nicht so gelaufer wären... Aber jetzt, es geht einfach nicht mehr :geknickt:
     
    #4
    Franka, 22 Juni 2006
  5. Motte
    Verbringt hier viel Zeit
    58
    91
    0
    vergeben und glücklich
    Auch ich habe oft diese Anfälle, erst vor ein paar Tagen habe ich hyperventiliert, keine Luft mehr bekommen, mich gewindet und verkrampft, bin die ganz Zeit mit meinem Körper vor und zurück und habe von dem kaum etwas mitgekriegt..
    Bis heute weiß ich nicht, was dass genau ist. Irgendwelche Anfälle? Keine Ahnung.

    Grüße :smile:
     
    #5
    Motte, 22 Juni 2006
  6. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    4.774
    123
    2
    vergeben und glücklich
    Du bist also SVVler?
    Gab es denn einen ganz konkreten Grund, warum du ausgerechnet vorgestern dem Drang nicht nachgeben wolltest/konntest? Was ist denn an diesem Tag sonst passiert? Könnte ja irgendwelche Auslöser gegeben haben, Streit o.ä.

    Ich würde es irgendwie nicht Nervenzusammenbruch nennen, klingt für mich nach diffuser Panik... die Gründe kann ich von hier schlecht erahnen. Ich tippe mal darauf, dass irgendein Ereignis diese Reaktion in dir ausgelöst hat.
     
    #6
    Kuri, 22 Juni 2006
  7. *winnie*
    *winnie* (43)
    Verbringt hier viel Zeit
    149
    101
    0
    Single
    Sei beruhigt, Nervenzusammenbruch war das keiner. Aber vermutlich eine Panikattacke. Und so etwas hat immer Ursachen. Wenn es häufiger auftritt, dann such Dir Hilfe.

    Aber mach Dir keine übertriebenen Sorgen. Ich kenne so gut wie keinen, der das nicht zumindest einmal mitgemacht hat!

    Es wird wieder gut!

    Lg
    Winnie
     
    #7
    *winnie*, 22 Juni 2006
  8. Franka
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    531
    103
    1
    Single
    Diesem Drang wiederstehe ich schon lange. Aber gestern spielte vielleicht auch eine Rolle, dass Sommer ist und ich mich nicht verstecken wollte... Aber eigentlich war es Stolz, weil ich es schon so lange ausgehalten hab, ich wollte dieses Erfolgsgefühl nicht zerstören.
    Mmh ja, Panik könnte es vielleicht auch mit gewesen sein. In gut zwei Wochen seh ich meine große Liebe nie wieder - das macht mir große Angst... allgemein werde ich in ca. zwei Wochen ein völlig neues Leben haben. Aber nein, ansonsten ist an diesem Tag nichts besonderes passiert...
     
    #8
    Franka, 22 Juni 2006
  9. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    4.774
    123
    2
    vergeben und glücklich
    Verlustangst reicht völlig aus, um eine solche Reaktion auszulösen!
    Darf ich fragen, wie lange du schon nicht mehr schneidest? Kann ich verstehen, dass du da nicht einfach so das aufgeben möchtest, was du dir erarbeitet hast. (Bin ja selbst auch betroffen.)
    Wenn diese Angst so stark ist und du befürchtest, dein Leben wird sich Schlag auf Schlag verändern und traust dir nicht zu, das alleine zu schaffen... dann solltest du dich vielleicht kurzfristig in eine Therapie begeben, um den "Sprung" ins "neue Leben" zu schaffen. Sonst stürzt du eventuell ab, ich weiß ja nicht, wie du dich einschätzt... ob du glaubst, das alles hinzubekommen oder nicht.
     
    #9
    Kuri, 22 Juni 2006
  10. Franka
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    531
    103
    1
    Single
    Das letzte mal am 09.05 diesen jahres. Davor schon Monate nicht mehr! Ich wollte einfach nicht aufgeben... aber es hat mich innerlich fast zerfetzt!

    Nein, ich denke nicht, dass ich das von alleine hinkriegen könnte! Aber meine Eltern wissen nichts von meinem Zustand und ich weiß nicht, wie ich das machen soll...
     
    #10
    Franka, 22 Juni 2006
  11. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    4.774
    123
    2
    vergeben und glücklich
    Ich kenne das. Ich war früher schon mal in einer Therapie, welche aber nichts genützt hat. Keine Lust, blöde Fragen von meinen Eltern beantworten zu müssen, wenn ich wieder mit diesem Thema angeschleppt komme. Ich will auch nicht, dass sie sich große Sorgen machen. Das Schlimmste ist aber: Sie würden fragen, was los sei, und ich kann es absolut nicht erklären. Und wenn ich schweige und nichts sage, wird meine Mutter fuchsteufelswild und macht mir Vorwürfe. Blöder Teufelskreis... ich weiß nicht, wie das bei dir ist, aber die Schwierigkeiten, darüber zu reden, kenne ich gut.
    Wegen deinen Eltern kann ich dir leider auch keinen wirklich guten Rat geben. Vertraust du deinem Hausarzt/Hausärztin? Vielleicht gehst du dort mal hin, der kann dir Adressen geben und weiß vielleicht, was du tun könntest. (Oftmals kennen die Eltern ja auch den Hausarzt des eigenen Kindes. Ist bei uns jedenfalls so.)
    Wissen sie nur nicht, dass es dir schlecht geht, oder auch nicht davon, dass du früher geschnitten hast? Es würde ja zunächst erst mal reichen, wenn du ihnen erklärst, dass du in einer belastenden Situation steckst und das Gefühl hast, dieser nicht gewachsen zu sein. (Dann fassen sie es auch nicht sofort als dramatisches psychisches Problem auf, sondern eher als eine schwierige "Lebensphase", wo jeder mal durch muss. Dann sind sie auch nicht so besorgt.)
     
    #11
    Kuri, 22 Juni 2006
  12. Motte
    Verbringt hier viel Zeit
    58
    91
    0
    vergeben und glücklich
  13. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    4.774
    123
    2
    vergeben und glücklich
    Ich zitiere:
    "Die Reaktionen entstehen üblicherweise Minuten nach dem belastenden Ereignis und klingen üblicherweise nach Stunden oder Tagen ab."
    und
    "Die Akute Belastungsstörung oder akute Belastungsreaktion ist eine psychische Reaktion von beträchtlichem Schweregrad, die sich bei psychisch nicht manifest gestörten Menschen nach schweren psychischen oder körperlichen Belastungen entwickeln kann."

    Blöderweise wird das Unheil erst in zwei Wochen geschehen. Natürlich kann auch die Voraussicht auf ein solches Ereignis belasten. Aber es bringt ihr reichlich wenig, mit zwei Wörtern zugepflastert zu werden. Im Übrigen ist das ja scheinbar nicht ihr einziges Problem - zwar schneidet sie nicht mehr, aber ihre Gedanken kreisen ja letztendlich doch darum. Und diese Symptomatik ist etwas ganz eigenes für sich. Es bringt ihr nur etwas, wenn sie jetzt schnell handelt und versucht, sich helfen zu lassen, wenn sie sich der kommenden neuen Lebenssituation nicht gewachsen fühlt.
     
    #13
    Kuri, 22 Juni 2006
  14. Franka
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    531
    103
    1
    Single
    Ich weiß nicht, mit meinen Eltern reden... Sie würde fragen was los ist und mir auch keine Ruhe lassen. Außerdem hab ich eh nicht das beste Verhältnis zu ihnen...
    :geknickt: Ich hab Angst zusammenzubrechen, in zwei wochen, wenn alles vorbei ist...
     
    #14
    Franka, 22 Juni 2006
  15. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    4.774
    123
    2
    vergeben und glücklich
    Genau dieselbe Situation kenn ich doch auch... aber gerade, wenn die Gefahr so nah vor dir ist, hast du nur zwei Möglichkeiten:
    1.) Du lässt es auf dich zukommen, wirst mit riesiger Angst herumlaufen und womöglich zusammenbrechen.
    2.) Du nimmst all deinen Mut zusammen, gehst zu deinen Eltern und sagst ihnen, dass du das Gefühl hast, einer Situation nicht gewachsen zu sein und dich behandeln lassen willst. (Kann ja einfach eine kurzzeitige, unterstützende Behandlung sein!)
    Im ersten Falle wirst du dich noch schlechter fühlen als jetzt und wirst ebenfalls wieder vor derselben Entscheidung stehen: Einfach weitermachen wie bisher oder mit deinen Eltern reden! Das heißt, du kommst eigentlich nicht drumherum, denn du schiebst es nur vor dir her.
     
    #15
    Kuri, 22 Juni 2006
  16. Franka
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    531
    103
    1
    Single
    Ja du hast wohl Recht, früher oder später müssen meine Eltern eh davon erfahren.
    Aber kann es sein, dass ich wegen dem Ritzen aufpassen muss, was ich zu einem Arzt sage, weil irgendwie kommt man da doch in die Psychatrie, oder?:ratlos:
     
    #16
    Franka, 22 Juni 2006
  17. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    4.774
    123
    2
    vergeben und glücklich
    Naja, das mit dem Ritzen ist meiner Meinung nach so eine Grenzgeschichte. Ich weiß auch nicht, wie tief deine Wunden sind. Wenn es eher Kratzer sind o.ä., sollte das keine Probleme geben. Sobald die Wunden wirklich tief werden, wird natürlich die berechtigte Sorge eines Therapeuten da sein, ob du selbstmordgefährdet bist (und tiefe Wunden können auch lebensbedrohlich werden, wenn du dich zwar nicht umbringen willst, aber einfach die Kontrolle völlig verlierst - ist mir bereits ausreichend passiert, auch wenn es nicht lebensgefährlich war, denke ich). Solange du keine Selbstmordgedanken äußerst (oder Pläne, Andeutungen), solltest du eigentlich keine Probleme bekommen, es gibt schließlich viele Menschen, die sich selbstverletzen. Und die kann man kaum einfach gegen ihren Willen in die Psychiatrie stecken. Wenn ein Arzt nachfragt, dann erkläre, dass dein SVV nicht dazu dient, dich damit umzubringen. Damit sollte eigentlich alles klar sein.
     
    #17
    Kuri, 23 Juni 2006
  18. dead-girl
    Verbringt hier viel Zeit
    56
    91
    0
    Verliebt
    edit
     
    #18
    dead-girl, 24 Juni 2006
  19. Franka
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    531
    103
    1
    Single
    Ähm ja, an Depressionen leide ich höchstwahrscheinlich auch... Vieles spricht dafür!
    :geknickt: Aber es ist einfach so schwer zuzugeben, dass man ein Problem hat. Ich hab Angst, nicht mehr normal mein Leben führen zu können, wenn meine Eltern und vielleicht auch noch andere davon wissen, dass ich zu einem Psychologen geh...
     
    #19
    Franka, 24 Juni 2006
  20. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    4.774
    123
    2
    vergeben und glücklich
    Das stimmt so nicht! Schau dich an. Dir geht es schlecht, du weißt nicht mehr weiter und hast Angst vor der Herausforderung, die auf dich zukommt. Das heißt soviel wie, dass du kein normales Leben mehr führst! (Mit "normal" meine ich, dass es nicht sehr erstrebenswert ist, in so einem Zustand zu leben. Findest du doch auch, oder?)
    Zu einem Psychologen zu gehen bedeutet schon lange nicht mehr, verrückt zu sein. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wieviele Leute einen Psychologen wegen ihrer Probleme aufsuchen! Und das nicht nur aufgrund bestimmter psychischer Krankheiten, sondern wegen Beziehungskrisen, allgemeinen Lebenskrisen, zwanghafter Verhaltensweisen, oder anderen Dingen, die sie ändern möchten. Es ist normal, dass man sich oft überfordert fühlt, wenn gerade ein Umbruch im Leben stattfindet. Wenn man selbst spürt, dass man es nicht schaffen wird, dann ist es niemals ein Fehler, sich Unterstützung eines Psychologen zu holen. Vielleicht hilft es dir auch schon, einer neutralen Person dein Herz auszuschütten - zudem wird er versuchen, zusammen mit dir Lösungsansätze zu finden. Niemand wird dich verurteilen, wenn du wegen einer Krise zu einem Psychologen gehst! Und wer es doch tut, hat keine Ahnung und du solltest den Kontakt meiden (wenn es sich zum Beispiel um Leute aus dem Freundes- oder Bekanntenkreises handelt). Außerdem kannst du ja ganz für dich selbst entscheiden, wem du sagst, dass du hingehst. Beschränke das einfach auf deine engsten Freunde und eben deine Familie. Ich denke, deine Eltern werden es auch nicht abwerten, auch wenn sie sich Sorgen machen. Aber letztendlich zeigt dieser Schritt auch deine Bereitschaft, etwas zu ändern! Und zeugt auch von dem Mut, sich aus einer blöden Situation herausziehen zu wollen, denn das ist viel schwieriger, als sich gehenzulassen.
     
    #20
    Kuri, 24 Juni 2006

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Nervenzusammenbruch
Kleine Wolke
Kummerkasten Forum
9 März 2007
6 Antworten
radl_django
Kummerkasten Forum
20 Februar 2006
7 Antworten
Glückskätzchen
Kummerkasten Forum
1 November 2005
11 Antworten
Test