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Neuer Partner überfuhr eigenes Kind

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von Kuri, 8 Juni 2006.

  1. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ja, der Titel klingt seltsam, lasst euch nicht beirren :smile:
    Aufgrund einer Situation, die ich heute im Fernsehen gesehen habe, kam bei mir die Frage auf, wie sich andere verhalten würden… also stellt euch Folgendes vor:
    Du hast ein eigenes Kind, welches nach draußen mit einem Ball zum Spielen geht. Es wagt sich auf die Straße, obwohl es weiß, dass du ihm das verboten hast. Du stehst am Fenster, dein Kind dreht sich um und bekommt Angst, dass du es erwischt hast – in diesem Schockmoment kommt ein Auto und überfährt es. Der Fahrer des Unfallwagens begeht Fahrerflucht. Dein Kind stirbt sofort, jede Hilfe kommt zu spät. Der Mann, der Fahrerflucht begangen hat, stellt sich nicht, und so willst du ihn ausfindig machen, um zu sehen, was für ein Mensch er ist, der dein Kind (unabsichtlich) getötet und daraufhin geflüchtet ist. Dieser Mann ist alleinerziehend und hat eine Tochter, die etwa 7-8 Jahre alt ist. Er kümmert sich rührend um sein Kind. Dennoch hasst du ihn, kommst mehr oder weniger zufällig mit ihm in Kontakt. Im Winter trefft ihr euch, und ihr beobachtet zwei Jungen, die auf einer Eisfläche sind. Der eine Junge bricht ein – und der Mann läuft sofort los, um zu helfen. Er kann dem Jungen nicht heraushelfen, sodass er ebenfalls ins Wasser steigt und ihn schließlich rettet. Der Hass schwindet, seiner Tat steht diese rettende Handlung und sein liebevolles Verhalten seiner Tochter gegenüber. Auf einmal ist dieser Mann dir ungeheuer sympathisch, obwohl er diese schreckliche Tat begangen hat. Du verliebst dich in ihn, schließlich zieht ihr zusammen, die Liebe in deinem Herzen überdeckt den verbliebenen Hass auf den Mann. Du verstehst dich auch gut mit seiner Tochter und siehst jeden Tag aufs Neue, wie er sie abgöttisch liebt. Schließlich wollt ihr heiraten – obwohl du dich insgeheim vor dir selbst schämst, so einen Mann lieben zu können. Aus diesem Grunde stellst du ihm die Frage: „Ich möchte, dass wir ehrlich und offen in die Ehe geben. Gab es in deiner Vergangenheit etwas Schreckliches, was passiert ist oder was du getan hast? Dann sag es mir bitte.“ Du hast die Hoffnung, dass er mit der Wahrheit herausrückt und du ihm deswegen wirklich verzeihen kannst. Stattdessen spricht er von irgendwelchen Banalitäten. Du bist schrecklich enttäuscht und verlässt anschließend die Wohnung. Der Hass nimmt wieder überhand.

    Was nun?
    Würdet ihr ihn einfach verlassen, ohne ihn jemals mit den Beweggründen zu konfrontieren? Ihm alles sagen und ihm eine letzte Chance geben? Darauf warten, dass er um dich kämpft? Oder etwas anderes?

    (Die Männer können sich die Situation natürlich umgekehrt denken.)
     
    #1
    Kuri, 8 Juni 2006
  2. Spaceflower
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    Single
    Ihm sagen was passiert ist, seine Reaktion abwarten und dann entscheiden was ich tue...

    Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich so nen Hals auf den hätte dassich niemals egal wie nett er zu seinem Kind wäre und anderen, zusammen kommen könnte.... also würd sich sowas nie ergeben.
     
    #2
    Spaceflower, 8 Juni 2006
  3. Ginny
    Ginny (35)
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    vergeben und glücklich
    Ich kann mir kaum vorstellen, dass man sich wirklich in einen Mann verliebt, von dem man weiß, dass er vorher in den Tod des eigenen Kindes verwickelt war. Kann sein, dass man ihn mit etwas anderen Augen sieht, wenn man beobachtet, wie er sein Leben für ein Kind riskiert - aber an eine 180 Grad-Wandlung der Gefühle glaube ich da einfach nicht. Dafür ist die Mutterliebe (oder allgemein Elternliebe) sicher zu stark.
    Naja, und spätestens wenn diese Gefühle durch das Leugnen wieder schwänden, gäb es wohl kein Zurück mehr. Wenn es je soweit gekommen wäre, dann würde ich wohl entgültig nichts mehr von ihm wissen wollen und die eingegangenen Bindung als Fehler betrachten, zumal der Schmerz um das verlorene Kind wieder hochkäme. Achja, und ich würde ihm sagen, dass ich Bescheid wüsste. Das müsste dann wahrscheinlich einfach raus.

    Alles in allem aber eine enorm hypothetische Situation. Seifenopern wären neidisch. :ratlos:
     
    #3
    Ginny, 8 Juni 2006
  4. brainforce
    brainforce (33)
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    Off-Topic:
    hmm da gabs doch mal einen Spielfilm der so ähnlich war. Ich glaube da hat sich ein Mann in die Mutter verliebt deren Kind er (unabsichtlich) überfahren hat.
    Im Gegensatz zu deiner Geschichte wusste die Mutter aber nicht in wen sie sich verliebt hatte. Der Mann allerdings wusste das es sich um die Mutter handelt deren Kind er überfahren hat.

    Weiß leider nicht wie der Film ausging.


    Aber davon abgesehen finde ich deine Frage ziemlich schwer zu beantworten.:schuechte
    Die Kernfrage darin lautet ja: Kann die Mutter jemanden verzeihen der unabsichtlich ihr Kind getötet hat?:ratlos:

    Um das beantworten zu können müsste man sich wohl erst in so einer Extremsituation befinden, ansonsten hängt das ganze auch maßgeblich von der Person an sich (Mutter) ab würde ich sagen.
     
    #4
    brainforce, 8 Juni 2006
  5. °Axiom°
    °Axiom° (26)
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    vergeben und glücklich
    Jedoch wüsste ich nicht, ob ich das über das Herz bringen könnte, jemanden in die Augen zu schauen der einen mir geliebten Menschen getöte hat und nicht dazu steht ... sowas finde ich feige.
    Ehrlich gesagt, würde ich warscheinlich an der Trauer sterben, da ich so'n richtiger Herzensmensch bin und sowas sehr schnell an mich heranlasse ... wäre doch der Zorn zu diesem Menschn nur allzu groß.
    Ich glaube, lieben könnte ich diesen Menschen nicht.
    Doch ich kann davon ausgehen, das ich irgendwann, nach Jahren drüber hinweg komme und mich mit dem "Täter" treffe um ihn damit zu konfrontieren, wenn er dann Reue zeigen würde und im Herzen ein guter Mensch ist könnte ich es mir vorstellen, das man sich dann eben gemeinsam trifft und versucht gemeinsam das Problem anzugehen ...
    Dabei kann ja dann nun Liebe entstehen und da Liebe größer ist als alles andere würde ich ihn sagen was passiert ist, je nach dem würde sich dann der weiteren Verlauf der Beziehung zueinander entscheiden ^^
     
    #5
    °Axiom°, 8 Juni 2006
  6. DieDa
    DieDa (29)
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    vergeben und glücklich
    Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, mit diesem Menschen dann jemals zusammen zu sein. Denke nicht, dass man so einen Schmerz einfach verarbeiten und den Täter ertragen kann, zumal er die Tat niemals eingestanden hat. Fahrerflucht in dem Moment zeugt m.E. von besonders miesem Charaktert.

    Angenommen, die Geschichte würde trotzdem wie beschrieben weiterlaufen, würdich Schluss machen und ihm davon erzählen. Vielleicht verfolgts ihn ja wenigstens oder er macht sich n paar Gedanken.
     
    #6
    DieDa, 8 Juni 2006
  7. nici87
    nici87 (29)
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    Single
    So was gibts doch bloß in Soaps.
    Ich kann mir beim besten Willen net vorstellen das sowas im echten Leben passiert, sorry.
     
    #7
    nici87, 9 Juni 2006
  8. sarkasmus
    Gast
    0
    ************
     
    #8
    sarkasmus, 10 Juni 2006
  9. Galotta
    Galotta (40)
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    Verliebt
    Der Fall ist mir zu Hypothetsich als das ich darauf antworten könnte.
    Da ich bisher noch keine Kinder habe, kann ich nicht mal beurteilen wir jenes Gefühl ist, das in einen Wächst, wenn sie da sind oder wenn sie von einen gegangen sind. Von daher weiß ich nicht wer ich dann sein werde und schon gar nicht wie ich "sein" werde, wenn sich jemand an den Tot meines Kindes "schuldig" macht. Bei aller Empathie, soweit kann ich mich nun doch nicht hinein versetzen.

    Trotzdessen, eine sehr interessante Fragestellung ;-)

    mfg ß
     
    #9
    Galotta, 10 Juni 2006
  10. Grinsekater1968
    Chauvinist
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    1
    nicht angegeben
    Öhmmm ..... gute Frage. Die Frau weiß doch selber nicht, was sie will. Also kein halbwegs vernünftiger Mann würde doch einer Frau, die er liebt, ins Gesicht sagen : "Du, ich hab in der Vergangenheit Dein Kind überfahren und bin in Panik abgehauen, aber zum Glück hat man mich nie erwischt ... wie wär´s, wollen wir heiraten ??!"
    Hallo ?
    Was erwartet die Frau eigentlich, wenn sie so dumme Fragen stellt ? Entweder sie ist mit dem Tod ihrer Tochter fertig und kann mit mir leben, wie ich bin, oder sie kann es eben nicht. Der Zeitpunkt, an dem ich mich meiner Schuld stellen will oder kann - der kann nur von mir selbst bestimmt werden, am allerwenigsten von der Mutter des toten Kindes, die mir dann die Pistole auf die Brust setzt mit so einer direkten Frage. Wobei ich als Mann in diesem Fall auch nicht ganz richtig im Kopf sein kann, wenn ich mich ausgerechnet in die Mutter eines Menschen verliebe, der durch meine Dämlichkeit verstorben ist. So attraktiv sind Frauen nun auch wieder nicht, dass das für mich vorstellbar wäre.
    Von der Auswahl oben bleibt für mich nur Angriff oder Flucht. Entweder kommentarlos abhauen oder verheimlichen, um sie nicht zu verlieren und darauf setzen, dass ich irgendwann in der Zukunft darüber reden kann.

    Umgekehrter Fall .... schwierig. Ich würde die Unfall-Fahrerin meines Kindes offen auf ihre Schuld ansprechen. Aber ins Bett mit ihr würd ich trotzdem nicht wollen.

    So konstruiert, wie das alles ist, kann das ja nur aus einem Hollywood-Kitschfilm stammen, stimmt´s ?
     
    #10
    Grinsekater1968, 10 Juni 2006
  11. Gucky
    Gucky (35)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Mal eine ganz andere Antwort:

    Hätte die Frau nicht aus dem Fenster geguckt, wäre der Unfall nie passiert und schon haben wir eine neue schuldige Person.

    Ich fände die Geschichte eigentlch viel interessanter, wann die beiden sich schon vorher kannten.
     
    #11
    Gucky, 10 Juni 2006
  12. black butterfly
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    oh wow, da hat wohl jemand "zwei bei kallwas" geguckt...
    du weißt schon, dass die "fälle" alle frei erfunden sind, oder?
    des kann zwar im wahren leben vorkommen, aber ich glaub, dass niemand wirklich so krank ist, wie die vermeintliche mutter des getöteten kindes und sowas krasses wirklich durchzieht!
     
    #12
    black butterfly, 10 Juni 2006
  13. Beren
    Beren (34)
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    Single
    Ich weiß nicht ob es die dritte Antwortmöglichkeit wäre.
    Ich würde folgendes tun: Ich würde ihm berichten, was mit dem eigenen Kind passiert ist, ihm aber nicht sagen, dass man weiß wer es war.
    Ich würde ihm erklären, dass man einfach nur wissen wolle, wer dieser Mensch ist, ihm im Grunde nichts böses wolle und einfach nur Verständnis darüber haben will.
    Entweder er hat genug Mum um seinen Fehler zu gestehen, oder nicht.
    Ich würde ihm genug Zeit einräumen, um Mut zu sammeln; stellt er sich dann nicht selbst, würd ichs ihm sagen, dass man alles weiß und dass er durch die Prüfung geflogen ist = Abschuß.
     
    #13
    Beren, 10 Juni 2006
  14. Lydia17
    Lydia17 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    man sollte besser nicht zu viel "zwei bei kallwas" gucken.. dann kämen derartige fragen auch nciht auf. :tongue:
     
    #14
    Lydia17, 10 Juni 2006

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