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Neues aus der Orgasmus-Forschung

Dieses Thema im Forum "Stellungstipps, Sex & Co." wurde erstellt von DocDebil, 4 Februar 2002.

  1. DocDebil
    DocDebil (42)
    im Ruhestand
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    nicht angegeben
    Köln/Neu-Isenburg (rpo). Wer zu früh kommt, den bestraft das Leben. Trotzdem bedeutet ein Orgasmus schon nach zwei bis drei Minuten nicht unbedingt eine physiologische Störung: Alles völlig normal, besagt eine aktuelle urologische Studie.
    Der Kölner Urologe Frank Sommer schickte 45 Paare mit der Stoppuhr ins Bett. Resultat: Die Zeitdifferenz zwischen Patienten, die über vorzeitigen Samenerguss klagten, und gesunden Männern lag nur bei 31 Sekunden. Der Neu-Isenburger "Ärzte Zeitung" vom Wochenende zufolge handelt es sich um die erste objektive Studie mit Stoppuhr und den Partnerinnen als Zeitnehmern.

    Sommer untersuchte insgesamt 45 Männer zwischen 25 und 40 Jahren. Davon waren 15 Patienten, deren Orgasmus nach eigener Einschätzung zu früh kam, 15 mit ihrem Sexualleben zufriedene Männer und 15 Urologen aus ganz Europa. "Die Partnerinnen der Männer haben eine Stoppuhr in die Hand bekommen und die Zeit genommen", beschrieb Sommer die Vorgehensweise in einem dpa-Gespräch. Gemessen wurde die Zeit zwischen Penetration und Samenerguss.

    Im Mittel brauchten Männer, die über einen zu frühen Samenerguss (Ejaculatio praecox) klagten, zweieinhalb Minuten, um zum Höhepunkt zu kommen. "Der Durchschnitt bei den `Gesunden` lag bei drei Minuten und einer Sekunde", sagte Sommer. Die Gruppe der Urologen hingegen, die sich beruflich täglich mit Sexualstörungen befassten, habe es auf fünf Minuten und 58 Sekunden gebracht, berichtet die "Ärzte Zeitung". Sommers Schlussfolgerung: "Die alleinige Angabe von Patienten, sie kämen zu früh, gibt dem Arzt keinen Hinweis über eine Krankheit."

    Der Zeitraum bis zum Orgasmus sei individuell unterschiedlich und von der Partnerschaft abhängig. "Ein männlicher Orgasmuseintritt nach zwei bis drei Minuten muss nicht immer als krankhaft eingestuft werden", sagte Sommer. "Wenn die Partnerinnen und der Patient zufrieden sind, ist doch alles in Ordnung."

    Die subjektive Dauer bis zum Samenerguss betrage nach Literaturdaten wesentlich länger als die in der Studie gestoppten Zeiten, berichtet die "Ärzte Zeitung". Diese "gefühlte Zeitspanne" liege im Bevölkerungsdurchschnitt bei vier bis zwölf Minuten. Männer und Frauen schätzten die Dauer des Akts zudem sehr unterschiedlich ein: "Was in Wirklichkeit zwei Minuten und 50 Sekunden dauerte, empfanden die Männer als vier Minuten 31 Sekunden", schreibt die Zeitung mit Bezug auf die Studie. "Frauen wägten sich sogar fünf Minuten und 33 Sekunden im Liebesglück."

    Die Paare lebten laut Bericht mindestens zwei Jahre zusammen. Die Messungen wurden drei Mal im Abstand von mehreren Tagen wiederholt.
     
    #1
    DocDebil, 4 Februar 2002
  2. Aha, wo hast du denn das her?

    Also, heißt das, ich bilde mir ein, daß der Orgasmus länger ist?
    Ich glaube, bei nächsten Mal nehme ich auch mal ne Stoppuhr um zu gucken, ob wir im Durchschnitt liegen.
     
    #2
    nadi-mäuschen, 4 Februar 2002
  3. Norialis
    Norialis (42)
    Verbringt hier viel Zeit
    816
    101
    0
    Verheiratet
    na, das ist aber langweiliger sex, einerseits kaommts mir doch eher wien bruchteil einer sekunde vor, weils viel zu kurz ist, andererseits wie endlose Glücksstunden, weils so schön ist :grin:
     
    #3
    Norialis, 5 Februar 2002

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