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Neues Leben?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Miss_Marple, 28 September 2006.

  1. Miss_Marple
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    In meinem Umfeld gibt es im Moment einige, die mit ihrem bisherigen Leben radikal brechen und einen kompletten beruflichen/örtlichen/zwischenmenschlichen Neuanfang starten wollen. Ich selbst steh auch vor der Entscheidung, mich kurz vor Ende meines Studiums beruflich noch mal völlig neu zu orientieren, was auch mit einem Ortswechsel verbunden wäre.

    Wie ist das bei euch? Habt ihr schon mal hier alle Brücken abgebrochen und seid ausgewandert? Studium abgebrochen? Alle Freundschaften und Verpflichtungen beendet und irgendwo neu angefangen? Irgendwo um 180° gedreht und in die andere Richtung weiter gemacht? Wie gings euch dabei, habt ihr's bereut oder würdet ihr alles nochmal genau so wieder machen?
     
    #1
    Miss_Marple, 28 September 2006
  2. User 29290
    User 29290 (37)
    Meistens hier zu finden
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    Verheiratet
    Ich habe nach meinem Diplom mein Leben völlig umkrempelt und meine Doktorandenstelle in Deutschland abgesagt, um nach Schottland zu gehen und einen Master in meiner Wunschstudienrichtung zu machen. Jetzt promoviere ich an meiner Traumuni in einem Fachgebiet, das mich wirklich fasziniert und lebe in einer wunderschönen Stadt :glueckli_alt:
    Am Anfang hatte ich schon Sorge, ob es das Richtige war meine finanzielle Sicherheit und sozialen Kontakte für die Erfüllung eines Traumes einzutauschen, aber das war es definitiv!
     
    #2
    User 29290, 28 September 2006
  3. Olga
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich bin grade dabei... ich bin 600km von zuhause weggezogen, aus einem kleinen Dorf mitten im Nichts nach Berlin :herz: (mit einem Umweg über München); dadurch hat sich zwangsläufig alles für mich verändert: Neue Ecke Deutschlands, neue Stadt (überhaupt Stadt!), neue Uni, neue Menschen und vor allem ein völlig neues Lebensgefühl. Das einzige, was ich mitnehm, ist mein Freund ;-).

    Es fiel mir aber relativ leicht, weil ich außer meinen Eltern kaum Verbindungen zu "meinem" Dorf hab und schon immer nach Berlin gehen wollte. Naja, und um zu studieren hätte ich so oder so ausziehen müssen.

    Ich bin immer dafür, das zu tun, was das Herz einem sagt... wie gesagt, zuerst war ich in München und hätte dort auch bleiben können... aber ich wollte immer nach Berlin und hab dann alles dafür getan, hierher ziehen zu können.
    Bisher bereu ich es kein Stück, im Gegenteil! Ich hab mich noch nie so gut gefühlt.

    Wenn du denkst, dass du mit etwas anderem glücklicher bist, und es finnaziell machbar ist, dann tu's! Nichts fühlt sich besser an als das zu tun, wovon man jahrelang geträumt hat.
     
    #3
    Olga, 28 September 2006
  4. Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Bedingt ja. Der Abbruch meines Studiums vor 4 Jahren war wahrscheinlich so ein Schritt. Einerseits, weil den niemand erwartet hat, am wenigsten ich selbst und zweitens, weil ich damit alles über Bord geworfen habe, wofür ich eigentlich lange hingearbeitet hatte und mich für ein komplett anderes Leben entschied, das ich überhaupt nicht geplant hatte. Aber manchmal merkt man halt einfach, dass es nicht passt...

    Mittlerweile hab ich wieder derart von allem genug, dass ich lieber heute als morgen alles hinschmeissen würde. In erster Linie bin ich aber momentan einfach nur noch frustriert ab allem, was ich tue. Nichtsdestotrotz überlege ich mir je länger desto ernsthafter, in spätestens 2 Jahren alles hinter mir zu lassen und wegzugehen. Damit würde ich mir ohnehin einen Traum erfüllen. Dazu kommt noch, dass ich beruflich wieder nicht zufrieden bin und mir wieder ernsthafter überlege, meinem ursprünglichen Traum nachzugehen. Aber es ist halt nicht ganz so einfach und ich brauche wohl noch viele schlaflose Nächte, bis ich mich entschieden habe...
     
    #4
    Dawn13, 28 September 2006
  5. Treuerdackel
    Benutzer gesperrt
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    vergeben und glücklich
    Ich habe auch einmal komplett meinen Freundeskreis geändert. Ich hatte mich in meinem Leben weiterentwickelt und Sie sind auf ihrer eher "kindlichen" Stufe stehengeblieben. Nach und nach hatten sich auch unsere gemeinsamen Interessen verflüchtigt. Ich hatte keinen Bock mehr auf Saufen, ständig Party usw. Sprich: Ich bin erwachsen geworden, so blöd sich das anhört. Ich will nicht damit sagen, dass ich etwas bereut habe, doch es war nun mal so.
     
    #5
    Treuerdackel, 28 September 2006
  6. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    2002: Als ich vom Hippie zum Hip Hop Babe wurde (Aussehen + Charakter = 180° Drehung)
    2003: Als ich fuer 1 Jahr in die USA ging (Neuer Freundeskreis)
    2004: Als ich die 11. Klasse uebersprungen habe
    2005: Als ich mir einen voellig neuen Freundeskreis aufbaute (Neue Hobbies)
    2006: Als ich fuer mind. ein weiteres Jahr in die USA zog (Neuer Freundeskreis)

    Bis jetzt haben sich alle Wandlungen in meinem Leben als positiv herausgestellt.
    Haette ich noch einmal die Wahl, wuerde ich alles wieder genau so machen!​
     
    #6
    xoxo, 28 September 2006
  7. Altkanzler
    Altkanzler (37)
    Verbringt hier viel Zeit
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    101
    0
    Single
    boah angeberin :tongue: :grin:

    bei mir waren es nicht komplette neuleben... aber berufliche umzuege und somit freunde zuruecklassen, und zum teil neue Leben anfangen gab es schon
     
    #7
    Altkanzler, 28 September 2006
  8. Sonata Arctica
    Beiträge füllen Bücher
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    vergeben und glücklich
    wenn ich das nächste mal keine verpflichtungen habe,die mich zumm bleiben zwingen,werd ich die gelegenheit nutzen und verschwinden,da halten mich dann keine 10 pferde mehr von ab.

    letztes mal,als ich vorhatte zu gehen, ist meine ma an krebs erkrankt.
     
    #8
    Sonata Arctica, 28 September 2006
  9. metamorphosen
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Während in jüngeren Jahren starke Änderungen ja eher der Normalfall sind, ist das mit Mitte 20 oder älter nochmal ein bisschen anders.

    Man hat in der Regel schon etwas erreicht, man gibt tatsächlich Dinge auf und gewisse Wege waren quasi vorgezeichnet die man wieder über den Haufen wirft.

    Ich bin in eine andere Stadt und habe einen neuen Beruf angefangen, der nur ein Stück weit mit dem bisherigen verwandt ist. Der Freundeskreis ist zwar dann noch dagewesen, aber man sieht sich mit den meisten zu selten um wirkich im engeren Kontakt zu bleiben.

    Es ist in dem Fall finanziell und vom Status her erstmal ein Rückschritt gewesen und jemand der unbeirrt seinen Weg geht, erreicht wahrscheinlich in den meisten Fällen mehr. Aber wenn man nicht sein Leben lang das gleiche machen will oder kann, dann denke ich, dass man die Nachteile durchaus in Kauf nehmen kann.

    Die Konstante in alledem war aber meine Beziehung und das war auch sehr wichtig für mich. Ohne diesen Halt hätte ich das nicht machen wollen.

    Auf einen Schlag alles zurückzulassen finde ich schon sehr radikal. War dann das bisherige Leben völlig unbefriedigend? Auch 180 Grad Wendungen erscheinen mir etwas merkwürdig. Wie kann von jetzt auf gleich das, was gestern noch richtig war, heute falsch sein und umgekehrt?
     
    #9
    metamorphosen, 28 September 2006
  10. Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
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    121
    0
    nicht angegeben
    Ich bin ja nun auch keine 17 mehr, also antworte ich mal darauf. Ich bin beruflich auch relativ weit, hab ausserdem jetzt drei Jahre lang (und ein weiteres folgt noch) sehr hart gearbeitet wegen Berufstätigkeit plus Studium und letzteres ist bald fertig.

    Aber: ich lebe damit nicht meinen eigentlichen Traum. Es war eine gute Sache und ich könne mich auch damit zufrieden geben, könnte wahrscheinlich auch rundum glücklich werden. Aber ich hätte wohl immer im Hinterkopf "hätte ich damals doch" - und das möchte ich nicht. Ich hab meinen ursprünglichen Traum aus vielen Gründen aufs Eis gelegt. Es hat damals für mich nicht wirklich gestimmt und es gab einige Umstände, die mich davon abgehalten haben, dem nachzugehen. Aber jetzt, tatsächlich je älter ich werde, desto mehr merke ich, dass das das einzige war und ist, was ich jemals wollte. Aber wie du ja selber schreibst: man muss sehr viel aufgeben. Für mich würde ein Umbruch jetzt (bzw. in ein bis zwei Jahren, weil das Studium schliesse ich sicher noch ab) bedeuten, dass ich a) eine relativ einfach zu verfolgende und gute Karriere in einem verhältnismässig sicheren (soweit heutzutage möglich) Bereich aufgebe, b) meine finanzielle Unabhängigkeit aufgebe und c) tatsächlich alles hinter mir lassen müsste, Freunde, Familie, alles. c) könnte ich eventuell umgehen, aber dann wärs auch wieder nur ein "Teiltraum". Mich deshalb dafür zu entscheiden, fällt mir irsinnig schwer und ich grüble bereits seit eineinhalb Jahren darüber nach und werd auch mindestens bis Ende Studium weiterhin darüber nachgrübeln, vielleicht auch ohne zu einer richtigen Entscheidung zu kommen.

    Aber in weiten Teilen sind solche Umbrüche sicher auch eine Charakterfrage. Mir wird z.B. schnell langweilig, ich bin veränderungswütig, nicht wirklich an Orte gebunden etc. Da kommt man schneller in solche "wars das jetzt wirklich"-Krisen, denke ich...
     
    #10
    Dawn13, 28 September 2006
  11. ~Vienna~
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    Ich brauche alle paar Jahre mal so einen radikalen Schnitt.
    War er früher noch durch für mich nicht zu beeinflussende Umstände erzwungen, so führe ich ihn neuerdings selber herbei.

    In meiner Kindheit musste ich unfreiwillig ca. 4 Mal die Schule wechseln, zudem sind wir noch vom einen Ende Deutschlands ins andere gezogen und zurück. Was natürlich für mich als Kind einen glatten Strich unter mein voriges Leben bedeutete. Neue Freunde, neue Umgebung, neue Mentalität könnte man sogar meinen. Ich konnte nirgendwo anwurzeln deswegen. Es war schrecklich :kopfschue
    Mit 18 hatte ich dann aber das Gefühl, wieder so etwas zu brauchen und diesmal ging es von mir aus. Ich brach den Kontakt mit meiner damaligen besten Freundin ab, trennte mich von meinem Freund und wechselte die Schule. Danach fühlte ich mich wie von einer schweren Last befreit.

    Tut gut, so ein Schritt, allerdings habe ich im Moment nicht das Bedürfnis, mein komplettes Leben hinter mir zu lassen. Teilbereiche zu erneuern reicht mir völlig aus.
     
    #11
    ~Vienna~, 29 September 2006

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