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Neues und nicht leichtes Leben!

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Nutt3la, 14 April 2009.

  1. Nutt3la
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    nicht angegeben
    Wie einige von euch vllt. wissen, bin ich nun dabei mir mein eigenes Leben ohne meine Eltern aufzubauen. Es ist nicht immer leicht wie ich z.B. heute feststellen musste, denn erst nach 2 Stunden konnte ich meinen Herd bzw. Backofen benutzen. :eek: Diesen erstmal anzuschließen hatte ich mir viel viel leichter vorgestellt und nun frage ich mich ob es nicht doch ein Fehler von mir war, von meinem Vater wegzuziehen! :ratlos:

    Bislang war es so, dass ich zusammen mit meinem Vater in einem großen Haus wohnte, ich Geld und ein tolles Auto hatte. Ich musste nichts machen außer das Haus „sauber“ zu halten. Mein Vater lebt zusammen mit meiner Mutter in Scheidung und somit wurde mir von meinem Vater immer vorgehalten, wie schlecht es uns geht und da die Scheidung meinem Vater eine große Last zu Füßen legt. Er beschuldigt uns Kinder des Diebstahls und noch viele andere Sachen die ich nicht nennen möchte. :cry: Es ging nur soweit dass ich Suizid begehen wollte, nun aber drüber hinweg bin.

    Meine Eltern haben sich immer um alles gekümmert. Es war egal was! Wenn es Probleme in der Schule gab – SIE waren da!... Wenn ich Zuhause etwas nicht konnte – SIE waren da!... :engel:

    Doch nun sind SIE nicht mehr da, denn nun muss ich alles allein machen. Ok, meine Mutter sagte mir, ich könne ihr Auto haben wenn ich es brauche und mein Vater (nun wo er gemerkt hat, dass ich ihn nicht mehr so sehr brauche) sagte, er würde mir auch helfen wenn ich etwas brauche. Doch meine Mutter ist dagegen dass ich mir von meinem Vater helfen lasse, die die beiden seit der Scheidung einen riesen Streit haben. :geknickt: Seitdem ich nicht mehr bei ihm wohne verstehen wir uns besser und respektieren uns auch, was ich selbst ganz gut finde. Denn all das hat in der Vergangenheit gefehlt. Mein Vater und ich haben nun mal unsere eigene Meinung und daher auch eine sehr große aber auch freundliche „Klappe“, doch dazu später mehr! :grin:

    Dieses Wochenende fahre ich nun seit langem wieder zu meinem Vater und er hat sich zum ersten Mal wirklich Gedanken gemacht, was wir an diesem Tag zusammen machen. Seine Idee: Schwimmen und Kaffeetrinken! Ok, das ist schon mal etwas. :tongue: Als ich ihn nach langer Zeit wegen dem We anrief hatte er sich sehr gefreut. :smile: Dennoch wird der Kontakt erstmal nur wenig vorhanden sein und nicht wieder regelmäßig zu 100%. Ich möchte abwarten wie sich das ganze entwickelt. Nicht, dass es wieder nach hinten losgeht und alles so wird wie vorher. Nun wo ich meine eigene Wohnung habe kommen wir zu dem 2ten Problem: Meine Mutter! Gleich fing sie an, dass ich meine Möbeln doch so und so hinstellen kann und die Wände in der und der Farbe streichen kann, aber STOP!! :kopfschue Es ist meine Wohnung und mein eigenes Leben, doch genau dass ist das Problem. Es war die ganzen Jahre so, dass meine Mutter solch Entscheidungen selbst trifft. Wenn ich es wirklich will, dann macht sie mir die ganze Wohnung fertig und ich muss nichts machen. Doch ich möchte es selbst machen, was sie nicht so ganz versteht. Dann wird es so sein, dass sie bestimmt auch jeden Tag vorbeikommt um zu gucken ob ich noch essen habe oder aber ob meine Wohnung sauber ist. Auch das möchte ich nicht, Denn den Weg zum Aldi werde ich noch alleine finden… :zwinker: Oder auch will sie entscheiden wo ich mein Telefon und Internet anmelden und vorallem WANN!! Die Telekom braucht mindestens 2-3 Wochen und wenn ich meine Wohnung nun offiziell zum 01. Mai bekomme (kann nun schon hinein - Kulanz), dann kann ich diese Dinge doch schon anmelden um dann hinterher nicht so lange warten zu müssen, aber nein, ich darf es mit meinen 20 Jahren nicht, da ich angeblich keine Lebenserfahrung habe! :ratlos:

    Zum Problem Nummer 3: Wie ich weiter oben schon sagte, haben mein Vater und ich eine große aber freundliche „Klappe“, was mir in der Schulzeit immer zum Verhängnis wurde! In meinem Privatleben komme ich super mit allen Leuten klar. Doch ich habe es vor einem Jahr in der Schule gesehen:

    Keiner kannte mich dort und doch möchten mich fast alle zum Schluss nicht. Vllt. rede ich zu viel oder rede einfach nur blöden Mist, was weiß ich! Vllt. aber bin ich von mir selbst überzeugt, was ich denn so alles kann (z.B. meine Wohnung in der ich alles selbst machte). Vllt. komme ich eingebildet rüber. Wenn ich mir so die Filme von Til Schweiger angucke… Der hat auch eine große Klappe aber eine tolle Art und kommt bei allen irgendwie gut an, was nicht heißen soll dass ich so sein will wie er es ist. Dennoch habe ich das Gefühl, dass ich mindestens 495 Millionen verschiedene Arten an mir habe und nur die schlechtesten zeige ich in der Schule. :kopfschue Doch das muss ich ändern, denn im August beginne ich eine schulische Ausbildung und möchte mir diese nicht zur Hölle Nummer-1 machen!!

    Vllt. möchten hier einige etwas dazu schreiben… Ich bin für Erfahrungen und Tipps echt sehr dankbar.
     
    #1
    Nutt3la, 14 April 2009
  2. Die Zeit ist nun halt so vorbei.

    Vorallem Probleme in der Schule und Hausarbeiten sind ja Dinge, die man sehr schnell erledigen kann.
    Man muss halt nur bisschen Initiative zeigen und dann klappt es die ersten paar mal nicht, aber wenn du es drin hast, dann hast du es.

    Du hast ein Recht drauf, dein Vater, sowie deine Mutter zu sehen.
    Lass dir von beiden helfen, wenn nötig.
    Dafür ist die Familie ja grundsätzlich da, dass falls es mal ein Notfall ist, man die Hilfe annehmen kann und sei froh, dass die Eltern diese anbieten, noch lange sind nicht alle so!

    Kenn' ich, ist bei mir genauso.

    Das ist gut.

    Sie hat dir Tipps gegeben, oben hast du dich drüber aufgeregt, dass du alleine bist.

    Nehme doch die Hilfe an, sei froh, dass sie dir Tipps gibt, natürlich musst du diese nicht befolgen, aber man glaube es kaum, man kann durchaus was von den Eltern lernen.

    Ich kenne viele Leute, die haben Probleme damit; vorallem Jungs von der Mutter. Ich habe es oft genug erlebt und erlebe es auch immer noch in meiner Umgebung, aber das bringt grundsätzlich alles nichts, da die Mutter eigentlich nur das beste will.


    Sag ihr klipp und klar, dass du es gerne selber versuchen würdest, du fühlst dich bereit(Wobei das natürlich zweifelhaft ist, siehe Thread.) und willst es gerne alleine versuchen, du fändest es toll, dass deine Mutter dir so helfen würde, aber momentan möchtest du es lieber alleine versuchen, aber falls es wirklich mal Probleme gibt, wärest du sehr dankbar, wenn du in ihr eine Person sehen kannst, welche dir unter die Arme greift.


    Das kenn ich, ich hab selbst eine sehr grosse Klappe, hatte aber bis jetzt weniger Probleme mit Freundschaften, aber es kommt oft vor, dass es paar Leute gibt, die mich absolut nicht mögen und da auch eine sehr unstimmige Energie aufkommt, falls wir aneinandergeraten.

    Da kann man nicht viel machen, ausser sich bewusst werden, wie man auftritt, was man sagt usw.

    Das hier aber einfach so loszutreten ist schwierig, da es ein grösseres Gebiet ist und nicht einfach mal so geschafft, ein langwieriger Prozess.

    Aber für den Anfang wäre es sicher gut, wenn du dir mehr zuhörst und dein Verhalten reflektierst.
    Und natürlich auch, wie Andere auf dich und deine Aussagen reagieren.


    So kannst du sehen, wo du eventuell befremdlich auf andere gewirkt hast.
     
    #2
    Chosylämmchen, 14 April 2009
  3. User 15848
    Meistens hier zu finden
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    Du bist von zuhause ausgezogen, da ist klar, dass ich einiges verändert.
    Was ich nicht ganz verstehe: Einerseits hast du das Problem, dass du jetzt die Sachen selbst machen musst. Andererseits aber auch, dass sich deine Mutter zu viel einmischt und dir helfen will?
    Ich verstehe schon, dass beides ein Problem sein kann... also wenn man niemanden hat, und wenn einer alle Entscheidungen treffen will. Da musst du eben einen guten Mittelweg für dich finden, aber deiner Beschreibung nach klingt es nicht so schlecht: Beide Eltern wollen dir helfen, du kommst auch alleine (mit ein wenig mehr Zeit als üblich) mit den Dingen klar. Also lass dir helfen, wenn es dein Leben angenehmer, besser macht, hör dir ihren Rat an - das freut garantiert auch deine Eltern! Ich glaube es gibt kaum was schlimmeres für sie, als wenn sie plötzlich nix mehr tun können und ausgeschlossen werden -, aber entscheide selbst, vor allem, wenn dir was wichtig ist oder du eine klare Meinung zu etwas hast.
    Dass beide in Scheidung leben und ein Problem miteinander haben ist sehr traurig. Aber beide sind deine Eltern und du kannst mit beiden Kontakt haben, das kann dir nicht einer verbieten. Du kannst deiner Mutter freundlich, aber klar sagen, dass du auch deinen Vater gern sehen willst und dich auch freust, wenn er dir hilft. Genauso, wie auch bei ihr.

    Die Eltern sind oft die, die einen am meisten aufregen können :grin: Aber es hilft, wenn du dich in ihre Position versetzt... du bist ihr Sohn, und sie wollen dir helfen, wollen, dass du alles "richtig" machst, keine Probleme hast, dass es dir gut geht. Und da mischen sie sich vielleicht manchmal deiner Meinung nach zu viel ein, oder wollen was anderes, wie du es dir vorstellst, oder nerven halt einfach. Noch dazu, wo sie miteinander Probleme haben (das musst dir auch mal aus ihrer Perspektive vorstellen...) Das muss aber nichts daran ändern, dass ihre Motivation gut ist, und das kannst du an ihnen schätzen, auch wenn du anderer Meinung bist. Du kannst sie respektieren, auch wenn du etwas anders machen willst, als sie das wollen. Ich glaube, wenn sie das merken, ist das auch gleich viel besser.

    Versuch dich mal ein bisschen zu beobachten, wie du in der Schule so bist und wie das die anderen wahrnehmen könnten... Schau dir Leute an, die du nicht magst, und überleg dir, warum das so ist, und ob du manchmal auch so was machst. Wenn es dich an anderen stört, ist es vielleicht auch leichter, es sich selbst abzugewöhnen. Und schau dir Leute an, die du magst, und überleg dir, ob du auch ein bisschen so bist wie sie. Das kannst du dann ja noch verstärken. Und in der nächsten Schule dann weißt du hoffentlich schon, wie du dich von deinen besseren Seiten zeigst :zwinker:
     
    #3
    User 15848, 14 April 2009
  4. Nutt3la
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    Update:

    Heute hat sich wieder einmal vieles getan! Ich war beim Arbeitsamt und diese haben meiner neuen Wohnung zugestimmt. Also wird mir diese Wohnung bezahlt und ALG2 bekomme ich nun auch, sodass ich erstmal "leben" kann. :smile:

    Nun war ich aber nicht nur wegen dem Geld dort, sondern auch wegen einer Arbeit! Erst sollte ich so einen 1-Euro Job machen, welchen ich aber ablehnte da dieser keinen Sinn in meiner Situation machen würde. Nun hatte man mir darauf ein sehr gutes Angebot gemacht:

    Ich bin ab 15. Mai in einer ESF-Maßnahme. Dort sind sozial schwache Menschen oder aber Menschen die sich nicht in das Berufsleben einordnen können bzw. keine Chance auf den aktuellen Markt haben und mit Hilfe dieser Maßnahme können diese jungen Leute ihre Chancen verbessern. Auf deutsch heißt das:

    Die eigenen schwächen erkennen (Lustlosigkeit, Anpassungsprobleme etc.) -> Bewerbungs und Vorstellungstraining -> eigene Erkennung (wie wirke ich auf andere Menschen, selbstbewusster im Leben stehen) -> praktische Qualifikation!

    Das alles geht nun erstmal 3 Monate und ich zu Fuß von meiner neuen Wohnung 10-15 Minuten enfternt. Leider bekomme ich dafür kein Geld ausser meine ALg2-Leistungen. Dennoch sehe ich diese Maßnahme als sehr interessant an und freue mich auch darauf. Der Erfolg soll laut der Arge mehr als gut sein.

    Im Anschluss daran mache ich im August meine schulische Ausbildung und hoffe, dass ich meine Art bzw. meine große und freundliche "Klappe" durch diese ESF-Maßnahme in den Griff bekomme und auch besser bei den Menschen ankomme. Denn ich habe ab und an echt das Problem, dass ich mich von allen anderen herab heben möchte in dem ich denke, dass ich mehr Wert bin und mehr kann und was ich denn für ein toller Hecht bin. Genau DAS ist mein Problem was ich sehr gut erkannt habe und woran ich nun gern arbeiten möchte :tongue:

    Zu einem anderen Problem:
    Meine Wohnung muss gemacht werden und ich habe nur 2 Wochen dafür Zeit. Eigentlich dachte ich, dass ich erst im Anschluss daran arbeiten gehe wenn die Wohnung fertig ist. Das ist für mich völlig ungewohnt, Arbeiten und gleichzeitig Zuhause noch vieles machen anstatt sich zu entspannen. :ratlos:

    Zu dem Problem mit meiner Mutter: Heute habe ich mit der Arge wie gesagt über diesen Job "diskutiert" und als ich meiner Mutter dann berichtet hatte, was ich gesagt habe und wieso ich es sagte, wurde diese komisch. Sie meinte man hat der Arge nicht zu wiedersprechen und man muss das erstbeste annehmen was die einem geben. Erst wollte Sie mit in das Gespräch doch ich wusste genau dass sie dann wieder alles sagen würde und ich nicht zu Wort komme. Sie musste heute also feststellen, dass ich es auch ohne sie geschafft habe - meines erachtens sogar noch besser als wenn sie dabei wäre!
     
    #4
    Nutt3la, 15 April 2009
  5. Nutt3la
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    :engel:
     
    #5
    Nutt3la, 16 April 2009

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