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Neuwahl-GroKo-Minderheitsregierung

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von User 77547, 22 November 2017.

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Was präferiert Ihr?

  1. Neuwahlen

    23 Stimme(n)
    31,9%
  2. CDU/CSU-SPD-Koalition

    9 Stimme(n)
    12,5%
  3. Minderheitsregierung

    40 Stimme(n)
    55,6%
  1. User 77547
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    Was präferiert Ihr nach dem Platzen der Jamaika-Sondierung:

    Neuwahl, CDU/CSU-SPD-Koalition, Minderheitsregierung

    Wenn ihr die Minderheitsregierung präferiert: Wie sollte die aussehen?
    CDU/CSU alleine
    CDU/CSU - FDP
    CDU/CSU - Grüne
    andere Konstellation?
     
    #1
    User 77547, 22 November 2017
  2. User 12216
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    Hauptsache Die Grünen nicht :ninja:
     
    #2
    User 12216, 22 November 2017
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    • Witzig Witzig x 1
  3. Mr. Poldi
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    CDU/CSU-FDP

    Meiner Meinung nach machen weder Neuwahlen noch eine weitere KleinKo Sinn:
    Bei Neuwahlen wäre die Wahrscheinlichkeit relativ hoch dass sich an den Mehrheitsverhältnissen kaum etwas ändert, ggf. ginge danach nicht einmal mehr Union-SPD (laut aktuellstem SPON-Wahltrend käme diese Kombination gerade noch so auf eine absolute Mehrheit, Tendenz fallend) - dann stünden wir etliche Wochen und einige Millionen € ärmer immer noch genau da wo wir jetzt auch stehen.
    Bei einer weiteren GroKo würde sich der Abwärtstrend für die Union und die SPD vmtl. ebenfalls fortsetzen.

    Daher scheint mir eine Minderheitsregierung (die vmtl. keine volle Legislaturperiode halten wird) aktuell die beste Option, denn sie gäbe den Parteien die Möglichkeit Profil zu zeigen und damit zu Veränderungen der Wählermeinung zu führen, was dann hoffentlich ein signifikant anderes Wahlergebnis zur Folge hätte.
     
    #3
    Mr. Poldi, 22 November 2017
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  4. User 161456
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    CDU_Grüne:thumbsup:
     
    #4
    Zuletzt bearbeitet: 22 November 2017
    User 161456, 22 November 2017
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  5. User 105213
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    vergeben und glücklich
    1. CDU/Grüne
    2. CDU/FDP
    3. GroKo
    4. Neuwahlen
     
    #5
    User 105213, 22 November 2017
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  6. Funksoulbrother
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    Da Merkels Politikstil auch zu einem immer größeren Problem wird, wäre das auch eine Gelegenheit, dieses Problem zu lösen. Obwohl ich grundsätzlich ein Mutti-Befürworter bin, muss ich zugeben, dass die Verschleißerscheinungen mittlerweile eklatant sind - und die Nebenwirkungen und Langzeitfolgen ihrer "Weiter so!"-Strategie toxisch sein könnten, und zwar für die Union selbst, ihre Koalitionspartner, das gesamte Parteiensystem, die repräsentativ-parlamentarische Demokratie an sich ... ist es Zeit für eine perspektivische Wachablösung.

    Aber letztendlich müssen sich eigentlich alle etablierten Parteien programmatisch und personell erneuern. Vielleicht noch am wenigsten die FDP, über die ich zuerst wegen der Art und Weise ihres Abgangs aus den Sondierungsgesprächen hocherzürnt war. Aber vielleicht hatte die FDP-Spitze ja tatsächlich einfach den Schneid, unseriöse Verhandlungen abzubrechen. Letzendlich ist es für die CDU/CSU und die Grünen jetzt leicht, darüber zu reden, wie kompromissbereit sie waren und der FDP den "Schwarzen Peter" zuzuschieben. Lindners selbstherrliche Performance hat natürlich ihren Teil dazu beigetragen. (Aber vielleicht war da doch tatsächlich auch ein wenig programmatisches Rückgrat in die selbstverliebte Egozentrik beigemengt.)
     
    #6
    Funksoulbrother, 22 November 2017
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  7. User 77547
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    Wobei sich da die Frage stellt, ob Merkel nach dieser Jamaika-Abgangsaktion noch gemeinsam mit Lindner und Kollegen am Kabinettstisch sitzen will. Die konnten wohl schon vorher nicht gut miteinander. Aber jetzt scheint zwischen den beiden wohl das Tischtuch komplett zerschnitten zu sein. Lindner hat ja auch ordentlich gegen Merkel gekeilt und ihre beschissene Moderation, ihr Pampern der Grünen und die Vernachlässigung der FDP als einen Hauptgrund für das Scheitern verantwortlich gemacht.
    Sogar zwischen Merkel und Trittin scheint die persönliche Chemie besser zu sein, als zwischen Merkel und Lindner. Und das will was heißen...
     
    #7
    User 77547, 22 November 2017
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  8. Funksoulbrother
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    Der Lindner will in die Opposition ... und sich als selbsternannter Chefkritiker der zukünftigen Regierung weiter profilieren. (Und auf lange Sicht könnte ihm das sogar gelingen, auch wenn das jetzt noch keiner so recht glauben kann.)

    Es läuft nach dem Jamaika-Trauma auf eine schwarz-grüne Minderheitsregierung hinaus, die sich die nötigen Stimmen für ihre Projekte wahlweise bei der SPD und bei der FDP wird beschaffen müssen. Das wird Grüßaugust Steinmeier am Schluss durchsetzen - und in eineinhalb Jahren gibt es dann Neuwahlen, weil das Projekt nicht weiter trägt.

    Merkel ist dann erledigt, die CDU wird Kai aus der Kiste als Nachfolger herbeizaubern müssen (Aber wer? Jens Spahn? :confused: :ratlos: Nee! Ursel von der Leyen! :cool:). Lindner hat die FDP am Ende noch weiter nach vorne gepusht. Die Grünen haben leichte Zugewinne, die SPD gegebenenfalls sogar auch, wenn sie es schaffen, sich in der Opposition zu profilieren. Die AFD landet wieder bei etwa 10 Prozent. Und vielleicht klappt es ja dann mit Jamaika, wenn die amtsmüde Angie nicht mehr die Sondierungen führt.
     
    #8
    Zuletzt bearbeitet: 22 November 2017
    Funksoulbrother, 22 November 2017
  9. User 161456
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    in einer Beziehung
    Warum sollte CDU mit der FDP eine Minderheitsregierung verabreden?:what:
    Das halte ich für die unrealistischste Möglichkeit.

    Die FDP hat doch die Koalitionsverhandlungen beendet.
    Und zwar nicht wegen den Grünen, sondern weil sie bei Mutti ihren Soli nicht voll durch bekam.
     
    #9
    Zuletzt bearbeitet: 22 November 2017
    User 161456, 22 November 2017
  10. BrooklynBridge
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    Minderheitsregierung - am liebsten Schwarz-Grün, aber ich glaube eher an Schwarz-Gelb.

    Ist zwar nicht so dolle, aber lieber als eine GroKo. Bei Neuwahlen rechne ich mit einem ungefähr ähnlichen Ergebnis wie jetzt, und das bringt nicht viel.
     
    #10
    BrooklynBridge, 22 November 2017
  11. Funksoulbrother
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    Der Gedanke an eine GroKo ist für mich immer noch unerträglich.
     
    #11
    Funksoulbrother, 22 November 2017
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  12. Mr. Poldi
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    Das glaube ich eher nicht dass Sie das will, mit den Grünen käme Sie vmtl. besser klar.
    Aber danach war ja nicht gefragt, sondern die Frage war welche Variante von präferiert wird (also von demjenigen der antwortet - zumindest habe ich das so verstanden).

    Ich möchte die Grünen eigentlich in keiner Regierung haben, aber wenn es denn unbedingt sein muss zumindest nicht ohne einen Ausgleich - die CDU bietet den in meinen Augen nicht.

    Zwar total abwegig, aber könnte richtig Druck auf den Kessel bringen:
    Steinmeier schlägt Sahra Wagenknecht vor. (Die Linke will ja im Gegensatz zur AfD regieren)
    Sie fällt dann im ersten Durchgang natürlich durch, im zweiten sollten sich die "Alt-Parteien" dann aber schon überlegen ob Sie zulassen wollen dass das weiterläuft, oder ob Sie nicht doch eine Mehrheitskoalition oder zumindest eine Duldung hinkriegen.
    Kommt es zum dritten Wahlgang müssen Sie das dann tun um Die Linke auszustechen, oder Steinmeier kann Wagenknecht dann zur Kanzlerin ernennen.
    Sollte es dazu kommen dann wären Sie gezwungen eine Mehrheitskoalition zu bilden um Wagenknecht per konstruktivem Misstrauensvotum abzulösen, und ich kann mir irgendwo nur schwerlich vorstellen dass man es hinnehmen würde Sie regieren zu lassen
    :grin:
     
    #12
    Zuletzt bearbeitet: 22 November 2017
    Mr. Poldi, 22 November 2017
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  13. ProxySurfer
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    Die GroKo (CDU/CSU/SPD) halte ich für das kleinste Übel. Neuwahlen finde ich nicht gut, es könnte wieder das gleiche Ergebnis herauskommen wie im September - was dann?
     
    #13
    ProxySurfer, 22 November 2017
  14. rick
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    vergeben und glücklich
    Eine stabile Regierung braucht eine deutliche Mehrheit. Und diese Mehrheit sollte im Optimalfall aus max. 2 Parteien ähnlicher Werte gestellt werden. Das soll heißen:
    - Minderheitsregierung geht gar nicht
    - Jamaika hat zuviele unterschiedliche Werte der zu vielen Parteien, geht nicht
    - schwarz rot wurde abgestraft. Es ist konsequent, wenn die SPD momentan aufs regieren verzichtet.
    - andere Partner akzeptiert die CDU nicht. Geht also auch nicht.
    Also muss man hoffen, dass sich ein Teil der Wähler umentscheidet und mit diesem neuen Wahlergebnis eine stabile Regierung gebildet werden kann. Falls dieses neue Ergebnis wieder so ist wie im September, sollte Frau Merkel und eine ganze Reihe weiterer Personen aus CDU, CSU und SPD ihren Hut nehmen und damit eine Erneuerung ihrer Parteien befördern um den Frust aus weiten Teilen der Bevölkerung zu dämfen.
     
    #14
    rick, 22 November 2017
  15. User 156506
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Was soll denn bitte eine "stabile" Regierung sein? Sowas wie wir es immer hatten, eine Regierung die dank satter Mehrheit im Parlament einfach so durchregieren kann?

    Ach nee, eine Minderheitsregierung fänd ich dann doch besser. Dann gibts wenigstens wieder Parlamentsdebatten, die den Namen auch verdienen, und jedes kontroverse Gesetzesvorhaben muss mit guten Argumenten begründet werden. Und wenn das nicht klappt, dann können sie wenigstens nicht viel schlimmer machen :smile:
     
    #15
    User 156506, 22 November 2017
  16. Solloki
    Solloki (37)
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    Wenn jetzt nicht etwas echt heftiges passiert werden Neuwahlen im besten Fall das Ergebnis der letzten Wahl wiederholen, im schlechtesten Fall nähern sich alle Parteien immer mehr an (was die aktuellen Trend bestätigen). Daher halte ich Neuwahlen für das dümmste, was die Politiker jetzt machen könnten.

    Schwer aber realistisch ist einzig eine Minderheitenregierung. Ja dann müssen die Parteien sich eben mal anstrengen Mehrheiten zu bekommen. Der Bürger bekommt etwas mehr Einfluss durch Lobbyarbeit und Petitionen. Und alle Parteien hätten echt angenehme Zeit sich wieder auf das zu konzentrieren, weswegen die Menschen sie wählen. Vielleicht wird es Situationen geben, wo sehr sehr lange gar keine Entscheidung gefällt wird. Aber das ist alles besser als nochmal das Theater von jetzt.

    Favorisieren würde ich eine Minderheitenregierung Union-FDP. Insbesondere weil ich in Lindner einen Mann sehe, der Merkel richtig Paroli bieten kann. Außerdem ist er bedeutend besser in PR und Außenwirkung. Angela könnte mit ihm immens viel durchsetzen, wenn sie gewillt wäre auch auf ihn ordentlich einzugehen. Sie hat den Einfluss und das Know-How, er hat das Charisma und die Rethorik.
    Aber da Angela durch ihn ihre Macht gefährdet sieht (zu Recht) wird das wohl nie passieren. Sie will kein Personal, dass ihr widerspricht, sie will ergebene Gefolgsleute.
     
    #16
    Solloki, 22 November 2017
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  17. User 105213
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    Solloki Jo, der Lindner hat Charisma und ist rhetorisch stark. Man kann ja von ihm halten was man will, aber da gibt´s ja wenig Zweifel. Doof nur, dass er noch ´ne Partei hinter sich hat. Und zwar eine, der ich nun mal sehr skeptisch gegenüberstehe. Diesen Personenkult, der da inszeniert wird, finde ich sehr befremdlich. Was ist denn die FDP heute für eine Partei? Eine totale One-man-Show mit dem Nebendarsteller Kubicki. Was für eine Politik kann ich von einer Schwarz-Gelben Regierung erwarten? Offensichtlich macht sich Lind...ich meine die FDP jetzt auf den Oppositionsbänken gemütlich und sagt wie doof doch die Regierung ist und wie wichtig natürlich die Opposition ist...
     
    #17
    User 105213, 22 November 2017
  18. Solloki
    Solloki (37)
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    Welche Partei ist denn nicht an einem oder ein paar wenigen Köpfen fest? Frag doch mal alle anderen Parteien durch. Wer kommt denn nach Merkel, Schulz, Seehofer, Özdemir, Wagenknecht, etc?
    Auch wenn es manche nicht mögen, aber so funktioniert heute Politik. Zur letzten Wahl gab es auch entsprechende Vorschungsergebnisse, dass die meisten Wähler sich mit den Parteien kaum identifizieren. Aber sie haben personell klare Favoriten. Persönliche Sympathie zählt heute mehr als das Wahlprogramm.
    Aber dieses Problem ist hausgemacht. Zum einen dadurch, dass viele Parteien teils über Jahre hinweg immer nur die selben Köpfe nach vorne stellen (CDU - Merkel, SPD - Gabriel, CSU -Seehofer, FDP - Westerwelle, etc pp.). Und zum anderen da sie sich nicht mehr durch ihre Programme unterscheiden können. Da suchen die Menschen sich andere Kriterien zum wählen. Wenn die Parteien eh alle gleich sind, dann wähl ich eben Menschen, die verschieden sind.
     
    #18
    Solloki, 23 November 2017
  19. User 105213
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    vergeben und glücklich
    Zumindest vor der Bundestagswahl waren doch quasi ausschließlich Lindner und Kubicki von der FDP zu sehen und sonst keiner. Bei allen anderen Parteien gibt´s viel mehr bekannte Gesichter. Ich sage ja nicht, dass Führungspersönlichkeiten schlecht sind. Mich stört nur, was für einen Raum Lindner und Kubicki einnehmen im Vergleich zu eigentlich allen anderen Parteien.

    Ja, ich mag das wirklich überhaupt nicht. Es geht nicht darum eine Partei (!) zu wählen, der ich in bestimmten Themen eine bestimmte Lösungskompetenz zutraue oder die meine Werte vertreten. Es geht nur darum bei Anne Will markige Sprüche klopfen zu können :rolleyes:
     
    #19
    User 105213, 23 November 2017
  20. User 113006
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    Moderator
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    nicht angegeben
    Neuwahlen sind für mich keine Option, mich sorgt, dass noch mehr Wähler zur Afd wechseln und der braune Sumpf noch größeren Einfluss nehmen kann.

    Nach den Sondierungsverhandlungen bin ich mir unschlüssig, welche Regierung ich mir wünsche. Das Verhalten der FDP finde ich ziemlich verantwortungslos, daher wäre ich wohl für eine Koalition aus Grünen und CDU/CSU. Glaube aber kaum, dass das zu Stande kommt. :grin:

    Erstmal abwarten, was der Seehofer heute in seiner Sondersitzung verkündet. :engel:
     
    #20
    User 113006, 23 November 2017

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