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Nur Probleme: Was soll ich noch mit meiner Freundin machen ? Oder liegt's an mir ?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von ::rush::, 13 Dezember 2007.

  1. ::rush::
    ::rush:: (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hi Leute,

    ich bin's leid. Jede Woche ereignet sich das Gleiche:
    Im Verlaufe der Woche verschlechtert sich durch das destruktive,
    problemeverschärfende, unselbstständige Verhalten meiner Freundin
    zunehmend meine Laune, bis ich so gegen Ende der Woche - wie
    jetzt gerade zum Beispiel - total frustriert bin und mir der Kragen
    platzt:
    Ich wasch' ihr dann gehörig den Kopf, wie sie sich das Beisammensein
    so überhaupt vorstellt, und dass das so einfach nicht weiter gehen
    kann, was sie ja auch einsieht. Während der Standpauke könnte man
    glatt meinen, dass ich ihr erboster Vater bin, während sie die kleine
    Tochter ist, die mal wieder Mist gebaut hat und während der
    Standpauke Reue zeigt. Nach der Standpauke gelobt sie
    Besserung, die sich daraufhin nur mäßig in ihrem Verhalten
    abzeichnet.

    Stellt ihr euch so eine gesunde Rollenverteilung in einer
    Beziehung vor ? - Ich nicht. Ich möchte eine gleichberechtigte
    Beziehung mit einer Frau führen, die auch ohne Zutun des Mannes
    an ihrer Seite ganz auf sich allein gestellt im Leben klar kommt.
    Lakonisch gesagt, schätze ich, dass meine Freundin nicht mit
    dem aufwartet, was so viele Frauen von einem Mann verlangen:
    Mit beiden Beinen im Leben zu stehen.

    D.h.:
    • Wie bereits erwähnt, alleine in seinem Leben zurecht zu kommen
    • Bereitschaft zu zeigen, für sein Handeln Verantwortung zu nehmen
    • Und damit logischerweise sein Handeln in Bahnen zu lenken, die einem keine Probleme bereiten, denn wer will sich schon für Fehler verantworten ?

    Mein Beitrag könnte bis jetzt anderes vermuten lassen, aber es
    ist nicht so, dass uns beide ein gravierender Altersunterschied
    trennt: Ich bin 23, sie ist 21. Wir befinden uns beide exakt in der
    gleichen Lebensphase. Wir studieren beide den gleichen Studiengang,
    studieren im gleichen Semester, haben die gleichen Kurse und
    machen sogar in allen Fächern als 2er-Gruppe zusammen Gruppenarbeit -
    so gut wie alle Aufgaben in unserem Studium sind in
    2er oder 3er-Gruppen zu bearbeiten. Das führt dazu, dass wir
    quasi bedingt durch's Studium und unseren Beziehungsstatus
    zusammen leben. Wir hocken Tag und Nacht auf einander rum,
    leben mal eine Woche bei mir und eine bei ihr.

    Diese Situation stellte sich in den letzten beiden Wochen auch
    als Problemquelle für uns heraus, da wir beide natürlich ein
    Freizeitbedürfnis haben: Wir beide brauchen auch Zeit nur ganz
    für uns allein. Sie will ihre sozialen Kontakte nicht verwahrlosen
    lassen, sondern diese pflegen und was mit ihren zahlreichen
    Freundinnen unternehmen, die sie auch ohne Freund schon
    genug in Schach halten würden; ich hingegen brauch dringend
    Zeit für mich, um meinem Hobby nachzugehen, an dem mir
    mehr liegt, als an meinem Studium.

    Wisst ihr, was das Absurde an der ganzen Situation ist ?
    Dieses Verhältnis MUSS gar kein Problem sein:
    Man kommt einfach zusammen, arbeitet konzentriert an seinen
    Gruppenaufgaben zusammen und zieht nach Fertigstellung der
    Aufgaben einen Schlusstrich; danach fängt die Freizeit an:
    Entweder gestaltet man sie sich gemeinsam angenehm, oder geht
    seinem Freizeitbedürfnis als Einzelperson (s.o.) nach.
    Aber dieser Punkt ist aufgrund ihres undiziplinierten, prokrastinativen
    Verhaltens schlichtweg Utopie:
    Sie bekommt einfach nicht ihren Arsch hoch, um wichtigen Pflichten
    richtig und konsequent nachzugehen.
    Wir sind mit der Erledigung unserer FH-Aufgaben praktisch 2
    Wochen im Verzug, was natürlich für den Stress bei uns sorgt,
    denn: Kein Rücken freigearbeitet = Keine Freizeit.

    Gruppenarbeit mit dem Partner hat große Vorteile bei uns:
    - Wir beide haben großes Potential, unsere bisherigen Gruppen bremsten uns nur aus
    - Man arbeitet zu Hause, Pendlerstrecken entfallen => Zeit- und Komfortplus
    - Man ist endlich mit seinem Partner zusammen, anstatt hauptsächlich nur mit einander zu telefonieren ("wie war dein Tag, Schatz ?") und sich höchstens am Wochenende zu sehen
    - Es gibt kein angenehmeres Arbeiten, als etwas mit dem Partner zu erledigen, sich gegenseitig über den Rücken zu streicheln, falls man sich an etwas mal die Zähne ausbeißt
    - man kann sich in Maßen (!) von der Arbeit ablenken und sich somit den Arbeitstag angenehmer gestalten

    Das sind alles Vorzüge, die ich nicht mehr missen will. Wenn jedoch
    beide Personen nicht mit der Bereitschaft aufwarten, etwas zu
    leisten, und eine ständig immer wieder von der Arbeit Richtung
    Beziehung abweicht, dann funktioniert das einfach nicht.
    Im grundegenommen könnten wir problemlos gemütlich arbeiten
    und uns selbst dabei den Tag mit mit unserer Zuwendung und
    anderen schönen Dingen versüßen, WENN... man es nicht ins
    Maßlose ausufern lässt und sich so verhält, als wär' man
    arbeitsscheu.
    Wenn ich sie nicht wie ein Pferd zurückziehe, ufert's ins Maßlose
    aus und wir verhalten uns so, als hätten wir Ferien und
    26-Stunden-Tage, obwohl wir ja offen stehende FH-Aufgaben haben !
    Von ihr geht NIE der Impuls aus "So, wir müssen jetzt arbeiten,
    hol' schon mal das Modell" oder die Konsequenz eine Arbeit zu
    100% durchzuarbeiten, sondern immer von mir.


    Was mich ganz besonders ankotzt ist, wenn sie mir die Schuld für
    die Misere in die Schuhe zu schieben versucht und meint,
    dass unsere Gruppenarbeit keine Zukunft hat. Zynisch gesagt,
    schwingt bei so einem Vorwurf diese Aussage mit:
    "Du kompensierst meine Disziplinlosigkeit nicht ausreichend !"

    Anstatt sich mal an seine eigene Nase zu fassen und dafür zu
    sorgen, dass man anderen nicht zu Lasten fällt *kopfschüttel* ...

    Und wisst ihr, was das schlimmste ist ?
    Nehmen wir mal an, wir gehen in der FH getrennte Wege, und
    sie macht Gruppenarbeit mit irgend welchen Leuten, für die sie
    die Denkarbeit übernehmen muss, weil ihre Leute in der
    Gruppe einfach nicht mit guten Ideen und Lösungen aufwarten.
    Ich würd' meine Hand drauf verwetten, dass sie bei so einem
    Lebenswandel auf einmal als fleißiges, verantwortungsbewusstes
    Bienchen aufstrahlen würde und die Mängel der anderen ausgleicht
    und alle anstehenden Aufgaben bereits erledigt hätte.
    Ist das nicht traurig ?

    Sie ist nicht komplett unfähig, sondern nur, wenn wir beide zusammen
    arbeiten: 2 Leute, die ansonsten immer eine Gruppe führen und
    der Gruppenmotor sind.
    In dieser Konstellation bringt sie einfach nicht die Disziplin auf,
    vernünftig zu arbeiten und lässt sich schleifen. Heute viel mir
    eine schöne Anekdote zu ihrem Verhalten ein:
    In ihrem Badezimmer ist der Seifenspender schon seit 2 Monaten
    praktisch leer. Bevor ich auf Klo ging, hab' ich sie gefragt,
    wie man sich bitteschön die Hände so waschen soll, worauf
    sie hin den Seifenspender mit etwas Duschgel nachfüllte.

    Bei einem vernünftigen Menschen kommt es erst gar nicht so
    weit, weil rechtzeitig einfach kurzerhand ein neuer Seifenspender
    gekauft wird. Fertig.

    Das Verhalten von ihr, was diese Anekdote veranschaulicht, zieht
    sich wie ein roter Faden, durch unser Beisammensein.
    Ich geb' Impulse, sie reagiert... oder halt nicht und lässt die
    Umstände so verkorkst. Von ihr gehen nie Impulse aus, mal
    die Dinge wieder in Ordnung zu bringen, oder es erst gar nicht
    so weit kommen zu lassen.

    Und wie sollte es anders sein ? - Unser Problem macht sich sogar
    beim Sex bemerkbar:
    Gestern hatten wir 3 Stunden vor dem Essen um 21:30 Sex,
    was von ihr ausging. Sie trug dabei ihre eleganten Stiefel, weil
    sie genau weiß, wie sehr ich darauf und auch grundsätzlich auf
    sexy Outfits stehe.
    Dann kam der Moment, in dem sie ins Spiel brachte, dass sie
    schon immer mal einen Minirock anziehen wollte und dass sie
    den ein oder anderen schicken Rock bei sich im Kleiderschrank
    hat. Sie fragte mich, ob sie einen ihrer Röcke anziehen soll.
    Ich war unentschlossen, weil ich's mir nicht so wichtig war und
    es mir nur um sie ging, doch letztendlich sagte ich dann "okay,
    gerne" weil ein scharfes Outfit ja nie schlecht ist :zwinker: ...
    jedenfalls ging ich dann kurz auf Toilette um mich frisch zumachen
    und als ich wieder zurück kam, hatte sie doch keinen Rock an.
    Mir war's egal, weil's mir wie gesagt um sie ging, und nicht um irgend
    was anderes. 5 Minuten später erzählte sie mir, dass sie einen
    Rock ausprobiert hat, der auch ganz gut passte, allerdings
    war's nicht der Rock, den sie glaubte, in ihrem Schrank zu haben.
    Daraufhin wieder die Frage:
    "Soll ich ihn anziehen ? Sag', was du willst."
    Und das war der Moment, in dem ich mir echt extrem blöd vorkam:
    Ich soll sagen, was ich will ? Und was ist mit ihr ?
    Ich bin der letzte Typ auf der Welt, der einer Frau seine
    Vorlieben fast schon diktiert und dabei gepflegt drauf pfeift,
    wie sie dazu steht ! Wie gesagt, ich hab' ja schon zugestimmt,
    aber in dem Moment zeichnete sich der Eindruck ab, als ob
    sie das nicht für sich macht, oder, weil's ihr gefällt, sondern
    einzig und allein, weil's mir gefällt - und auf sowas hab' ich
    absolut keinen Bock. Ich will keine Ausführpuppe im Bett haben,
    sondern eine Frau, die natürlich auch auf die Vorlieben des
    Partners eingeht, aber in erster Linie das macht, worauf sie Lust
    hat. Wo ist denn da der Reiz, wenn der/die Partner/in nur deswegen
    etwas bestimmtes macht, weil es einem selbst gefällt ? Das ist
    doch scheiße !
    Ferner erkennt man in diesem Problem auch einfach ein
    erhebliches Kommunikationsproblem.
    Ist der Wunsch von mir zu vermessen, dass SIE mal dieses Problem
    erkennt und mit Hinblick auf eine konstruktive, gemeinsame Lösung
    anspricht ?
     
    #1
    ::rush::, 13 Dezember 2007
  2. Augen|Blick
    0
    Hallo ::rush::

    also mein erster Eindruck beim Lesen Deines Textes war, puh, dass mußte wohl mal raus :zwinker:
    Und der zweite Gedanke, Du erscheinst mir sehr zielstrebig, ehrgeizig und vor allem sehr fordernd. Und Du hast mich mit "prokrastinativen" überrascht, halte mich ja durchaus für gebildet, aber selbst ein Fremdwortfreund wie ich ist jetzt grad zu faul nachzuschlagen, was das wohl bedeuten mag :smile:

    Eine interessante Aussage fand ich, dass sie normalerweise auch eher die treibende Kraft ist, aber es wirkt ein bisserl so, als würdest Du sie lähmen. Oder besser, als könnte sie sich bei Dir eben auch mal zurücklehnen, denn Du nimmst es ja in die Hand. Worüber Du Dich wiederum aufregst. Du siehst zwar die Vorteile des gemeinsamen Arbeitens, aber anscheinend habt ihr letztlich dann doch leicht unterschiedliche Prioritäten.

    Und ehrlich gesagt, kommt sie mir "normaler" vor, als Du. Ich habe großen Respekt vor Menschen die etwas erreichen wollen und ich gehe mal davon aus, dass ihr da im Großen und Ganzen einen Konsens habt. Doch wenn Du das Gefühl hast, Du mußt sie mitschleifen und gleichzeitig erkennst, dass Du sie offensichtlich mehr lähmst als sie zu motivieren, dann würde ich eure Arbeitsweise doch hinterfragen. Du bist doch sicher nicht gezwungen mit ihr zusammenzuarbeiten, oder?

    Vielleicht hat sie nun einmal ein anderes Tempo als Du, bzw. wie in Deinem Beispiel, vielleicht sind ihr Sozialkontakte nun einmal wichtiger als irgendwelchen Stoff aufzuarbeiten. Mir scheint, Du fungierst als Stimme der Vernunft, oder vielleicht als Stimme ihrer guten Vorsätze, doch im realen Leben kommen bei ihr eben Dinge dazwischen, die dann wichtiger sind als ihre hehren Vorsätze. Nicht jeder stellt Disziplin an erste Stelle.

    Wenn Du ihr dauernd in den Arsch treten mußt, dann machst Du Dich und vermutlich auch sie unglücklich, insofern würde ich einfach mal ein bisschen auf die Bremse treten. Es klingt ja nicht so, als wenn sie nix auf die Reihe bekommen würde.

    Zur Geschichte mit dem Rock noch ein Wort, hier kann ich Dich nicht verstehen, wo ist denn Dein Problem damit, wenn sie Dir gefallen will? Meine Freundin kann stundenlang mit dem Ankleiden beschäftigt sein und einerseits genießt sie einfach das Verpacken, andererseits genießt sie es, im Endergebnis mein Begehren zu spüren. Daraus muß man doch kein Drama machen. Vielleicht ist es ihre Art, Dir eben etwas zurückzugeben.

    LG
     
    #2
    Augen|Blick, 13 Dezember 2007
  3. drusilla
    Verbringt hier viel Zeit
    1.074
    123
    14
    vergeben und glücklich
    Ich finde, du übertreibst.

    Ja, sie lähmt dich in eurer Gruppenarbeit, aber wenn sie den Schalter nicht so leicht umlegen kann von "Beziehung" auf "Arbeiten", dann solltet ihr das vielleicht einfach einsehen und euch andere Arbeitspartner suchen.

    Aber auch mir erscheinst du außerordentlich ehrgeizig. Beinahe schon zu sehr.

    Pass bitte auf, dass dir das Studium nicht wichtiger wird als deine Beziehung! Und falls deine Prioritäten da wirklich andersherum liegen sollten - sei ehrlich, zu dir und zu ihr!
     
    #3
    drusilla, 13 Dezember 2007
  4. velvet paws
    0
    hilfe, wie bist du denn drauf? :ratlos:

    mal abgesehen von dem problem mit der gruppenarbeit, ziehst du dich ja wirklich an absoluten lappalien hoch. wie aus einem nicht nachgefuellten seifenspender oder typisch weiblicher unentschlossenheit in punkto garderobe gleich ein grundlegendes beziehungsproblem werden kann, ist mir wirklich unverstaendlich. akzeptiere doch einfach mal, dass nicht jeder einen stock im....aehm, dass nicht jeder so ordentlich, puenktlich, gruendlich, diszipliniert, was weiss ich ist wie du. ein bisschen toleranz soll manchmal wunder wirken.

    zu eurer gruppenarbeit: offensichtlich passt ihr als projektpartner nicht so gut zusammen, es hat halt nicht jeder den gleichen arbeitsrythmus. ich gehoere z.b. auch zu den leuten, die alles auf den letzten druecker machen und ohne zeitdruck nicht in die puschen kommen. am ende habe ich trotzdem meist bessere noten als die anderen. :grin: ich wuerde absolut wahnsinnig, wenn ich die ganze zeit so eine disziplinierte nervensaege wie dich im nacken sitzen haette und womoeglich noch ausgeh- oder telefonierverbot bekaeme weil die deadline naeher rueckt. vielleicht ist das bei deiner freundin aehnlich.
    ein solcher arbeitsrhytmus ist natuerlich bei gruppenarbeiten manchmal etwas unpraktisch. wenn man mit leuten zusammenarbeitet, die man weniger gut kennt, stellt sich eher ein gewisses pflichtgefuehl ein und es waere peinlich, wenn man nichts auf die reihe bekommt waehrend alle anderen schon fleissig sind. wenn der projektpartner jetzt ein freund oder der liebste ist, sieht das anders aus und man ist auch viel schneller abgelenkt. mit jemandem den man mag, kann man schliesslich viel schoenere dinge machen als zu lernen.
    zusammenfassung: beim naechsten mal mit anderen leuten zusammenarbeiten. :zwinker:

    nur aus perverser neugier - bitte nicht zu ernst nehmen: schneidest du broetchen ueber der spuele auf? muss man bei dir die schuhe ausziehen? und zu guter letzt: hast du jemals ein ticket fuer falschparken erhalten? :engel:
     
    #4
    velvet paws, 13 Dezember 2007
  5. ::rush::
    ::rush:: (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    103
    14
    nicht angegeben
    Erst mal möcht ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die
    ihre Meinung zu meiner Situation gepostet haben ! :smile:

    Ich musste mich aber schon sehr wundern, wie ihr mich einschätzt !
    Ich bin ganz sicher kein Arbeitstier, für den Karriere höchste
    Priorität hat ! Für mich ist's nur ein lästiges Mittel zum Zweck,
    um nicht bei Hartz IV zu landen. Am liebsten würd' ich mich den
    ganzen Tag meinem Hobby widmen, aber das kann ich nicht,
    solange ich Pflichten vor meiner Nase hab - also müssen die weg :zwinker: ...
    Ich bin ein Chaot, ich hab' einen ziemlich eingeschränkten Sinn für
    Ordnung und komm' wirklich so gut wie nie pünktlich.
    Wenn ich mich um 30 Minuten verspäte, wundert das niemanden.

    Aber wenn's um die Wurst geht und echt wichtig ist, dass man
    allen Anforderungen in der FH angemessen nachkommt, dann
    tu ich das auch, weil das der Weg des kleinsten Widerstands ist,
    und kurzzeitig verschmerzbar und vertretbar gegenüber meiner
    Freizeit ist.

    Ich bin mir sicher, dass wir beide die gleichen Ansichten zum
    Studium haben: Wir nehmen es ernst, wollen unsere Visionen
    umsetzen, bringen uns dafür gerne auch mal (!) voll ein, machen
    uns jedoch nicht tot damit. Bloß gehen wir halt manchmal nicht
    gleich damit um. Bis vor einen Monat hat unsere Zusammenarbeit
    echt prima geklappt: Wir waren mit eine der Ersten in den wichtigen
    Fächern, und haben sehr gute Kritik eingefahren, doch dann nahm
    sie sich zu einem ungünstigen Zeitpunkt mit ihrer Schwester,
    deren Anwesenheit bei ihr eh nicht für Entzückung sorgt, zu viel
    Zeit heraus, und die Woche darauf war eine reine Durchhängerwoche
    bei ihr, die aus diesem Aufgabenverzug und dem Freizeitmangel
    entstand.

    Und wenn einer der Langsamere von uns beiden ist, dann bin das
    100%ig ich. Sie leistet in einem abgesteckten Zeitraum viel mehr
    als ich, hat jedoch echt ein gravierendes Motivationsproblem, ich
    hingegen arbeite langsam, aber beständig/kontinuierlich.

    Was wir beide niemals könnten, oder zutiefst verabscheuen, ist
    den Tag mit arbeit ausklinken zu lassen und reine Arbeitstage ohne
    Genuss zu haben.

    Die Kehrseite der Medaille, wenn wir nichts für die FH machen, ist,
    dass wir dann hingegen was für UNS machen und die Zeit mit
    einander genießen, auch wenn's nicht gerade das vernünftigste
    in so manchem Zeitpunkt ist.

    Die Sache mit dem Sex hab' ich schon ausreichend erläutert.
    Ich find' einfach nichts dran, wenn der Partner sich und seine
    Bedürfnisse zu 100% zurücknimmt, und sich quasi zur Verfügung
    für meine Vorlieben stellt - das gibt mir einfach nichts.
    Stellt euch vor, euer Partner befriedigt euch nur deswegen oral,
    weil ihr das mögt. Würd' euch das glücklich machen ?
    Euer Partner als ausführendes Instrument eurer Fantasien ?

    Und um die PS-Fragen zu klären:
    • prokrastinativ (adj.) steht für das Verhalten, Dinge
      zwanghaft bis zum geht nicht mehr aufzuschieben. Es bezeichnet
      diesen Teufelskreis aus anwachsender psychischer Last (Druck,
      Angst, Unlust etc.) durch das Aufschieben, die wiederum dazu
      führt, dass einem der Einstieg ins Arbeiten noch schwerer fällt.
    • Meine Freundin hat mir so 'ne geile Technik gezeicht, wie
      man das Brötchen über den Teller aufschneidet, ohne viel zu
      Krümeln: Einfach vertikal halten und vorsichtig von oben bis
      unten aufschneiden. Seitdem schneid' ich's so auf, davor hab'
      ich's horizontal gehalten und geschnitten und immer alles
      um mich herum vollgekrümelt.
    • Wenn die Schuhe geil aussehen, dann dürfen Gäste von mir
      sie gerne anbehalten ^^ ...
    • Nein, noch nie... isch habe nämlich gar keinen Führerschein :zwinker: ...
     
    #5
    ::rush::, 14 Dezember 2007
  6. Starla
    Gast
    0
    Euer Problem würde sich schon in Wohlgefallen auflösen, wenn ihr einfach nicht mehr zusammen Gruppenarbeit verrichtet.

    Du musst akzeptieren, dass sie einen anderen Arbeitsstil hat und ebenso muss sie Deinen akzeptieren. Du kannst sie einfach nicht dazu zwingen, die Dinge so zu sehen wie Du, sie ist alt genug um selbst zu wissen, was das Beste für sie ist.
     
    #6
    Starla, 14 Dezember 2007
  7. *Gelini*
    *Gelini* (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    492
    101
    1
    nicht angegeben
    Ich denke auch euer Problem ist, dass ihr anders tickt.

    Du arbeitest kontinuierlich, dafür schafft sie mehr wenn sie endlich mal motiviert ist. Beides sind Wege die dazu führen dass man (so wie ihr scheinbar seid) einen guten Abschluss schafft. Wenn ihr da zu verschieden seid, müsst ihr halt doch mal nach anderen Leuten Umschau halten und mit denen lernen.

    Je mehr du mich drängen würdest zu arbeiten, desto weniger Lust hätte ich auch. Ich möchte lernen/arbeiten wenn ich Lust und Zeit hab und nicht weil mein Partner das jetzt möchte!!

    Und ganz ehrlich, wenn mich jemand drängen würde beim Essen (!) Notizen zu machen.... nee das würd ich auch nicht machen. Da bin ich nicht konzentriert genug für. Außerdem finde ich dass ne viertelstunde mit der Schwester telefonieren wohl sowas von absolut in Ordnung ist. Waren ja keine 2 stunden^^

    Vielleicht täts euch ja auch ganz gut mal nicht 7/24 aufeinander zu hängen?

    Und ich glaube kaum, dass sie ihre Bedürfnisse beim Sex komplett zurückschraubt, nur weil sie einen Rock anziehen will und fragt ob du dafür wärst. Es war immerhin ihre Idee und wird ihr auch selber wohl gefallen.
     
    #7
    *Gelini*, 14 Dezember 2007

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