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OT-Diskussion: Zulassung zum Studium / Studienplatz einklagen

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von aiks, 4 September 2009.

  1. aiks
    Gast
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    Ich weiss nicht ob die Argumentation mit dem NC so gut ist. Ich find das schon ziemlich bescheuert, dass ich gute Noten in Naturwissenschaften brauche, um Germanistik studieren zu können. Bin ich froh, dass ich Österreicherin bin!
     
    #1
    aiks, 4 September 2009
  2. Reliant
    Reliant (35)
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    Verklage Deutschland wegen Diskriminierung vor dem Europäischen Gerichtshof. Genau das sollte nämlich jeder tun dessen NC nicht reicht.
    Freie Bildung sollte auch in Deutschland keien Theorie sein.
     
    #2
    Reliant, 4 September 2009
  3. Habbi
    Gast
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    Off-Topic:
    Naja, wenn es jetzt aber keinen NC mehr gibt haben die Fachhochschulen ein Problem. Deren Kapazität ist nämlich sehr begrenzt damit sie den seminaristischen Vorlesungsstil erhalten können. Ohne NC würde hier die Qualität des Studium sehr leiden.
     
    #3
    Habbi, 4 September 2009
  4. aiks
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    Off-Topic:
    Wir haben in Österreich auch Fachhochschulen und dort hat man halt einfach Aufnahmeprüfungen, wo die Fähigkeiten und Neigungen getestet werden, die zum Studium passen.
     
    #4
    aiks, 4 September 2009
  5. Habbi
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    Off-Topic:
    Finde ich nicht gut. In dem Fall wäre ich schon vor dem Studium rausgeflogen, da ich wirklich gar keine Ahnung von der Materie hatte und jetzt stehe ich ein Semester vor dem Abschluss und habe eigentlich nur noch 1en vor dem Komma. Wenn es bei uns genauso wäre hätte die Hochschule also einen recht guten Absolventen verloren. Also zumindest die Fachhochschulen brauchen meiner Meinung nach den NC :smile:
     
    #5
    Habbi, 4 September 2009
  6. aiks
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    Off-Topic:
    Sind halt bei jedem System Gewinner und Verlierer :smile:
     
    #6
    aiks, 4 September 2009
  7. Reliant
    Reliant (35)
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    Es geht auch nicht um Fachwissen, sondern um Fähigkeiten, da ist ein Unterschied. Mancher einser Abiturient kann sich alleine nicht die Schuhe zubinden.
    Und selbst wenn es eine Thematische Prüfung wäre würde es ein Buch geben das zu lernen wäre. Sollte man mit Abi schaffen.
    Es ist nunmal auch erwiesen, das der NC Leute aus niedrigeren Einkommensschichten benachteiligt.
     
    #7
    Reliant, 4 September 2009
  8. User 53463
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    Bezüglich der Thematik Eignungstest vs. Abinote gab es damals als es die Medizinertests noch im großen Stil gab einige Studien. Das Ergebnis hierbei war, dass Leute mit gutem Durchschnitt in der Regal auch beim Test gut abgeschnitten haben und umgekehrt. In der Folge wurde der Test dann auch eingestellt, da er eigentlich nur Geld gekostet hat.

    Ich denke man kann das Ganze so sehen, jeder der in die Oberstufe kommt weiß, dass man für bestimmte Studiengänge bestimmte Durchschnittsnoten braucht (ca.). Wenn einem nun etwas daran gelegen ist das Ziel bestimmter Studienplatz zu erreichen muss man eben in den letzten beiden Schuljahren etwas dafür tun. Wenn man dazu nicht gewillt ist hat dafür eben jemand anderes den Studienplatz mehr verdient, da er mehr dafür geleistet hat.

    Dann aber im Nachhinein zu kommen man hat ja dadurch dass man keinen Studienplatz bekommt keine Perspektive ist schon arg dreist. Da hätte man eben man früher daran denken müssen. Zumal die Regelungen da in Deutschland meines Erachtens sehr human sind, da man über die Wartezeit mit einem noch so schlechten Abi trotzdem noch einen Platz bekommen kann. Man kann dann aber doch wirklich nicht erwarten, dass einem alles sofort alles in den Ar... geschoben wird, nur weil man selbst zu faul war in der Schule etwas mehr zu tun.
     
    #8
    User 53463, 4 September 2009
  9. Reliant
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    Gähn.
    Man kann aber von anderen Ländern erwarten das sie die Bildungsasylanten aufnehmen die Deutschland verbrochen hat?
    Das NC System funktioniert wohl nicht wirklich.
     
    #9
    Reliant, 4 September 2009
  10. User 53463
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    Off-Topic:
    Was wäre denn die Alternative? Wenn man beispielsweise so viele Medizinplätze schaffen würde wie es Bewerber gibt könnte das keiner mehr zahlen. Ist nun mal Angebot und Nachfrage-Prinzip. Bei Lehrstellen suchen sich die Betriebe auch die besten Bewerber aus, wieso soll das dann bei Studienplätzen groß anders sein?

    Gerade in Deutschland hat man doch noch einige Möglichkeiten an einen Studienplatz zu kommen, wenn man es primär über den Abischnitt vermasselt hat. Zur Not gibt es so gut wie überall Wartezeit. Ist sicher nicht optimal, aber denke mal jemand mit nem 3,x Abi braucht sich über so etwas echt nicht beschweren. Desweiteren ist es oft so, dass man mit Praktika etc. Boni erreichen kann und man damit Bessere Chancen hat. Es kann ja wohl auch nicht Sinn der Sache sein, dass jeder der irgendwie mit Ach und Krach sein Abi geschafft hat jeden beliebigen Studienplatz gleich in den Ar... geschoben bekommt.

    Wenn man eben die Kriterien nicht verfüllt sollte man sich eben fragen, ob man diese noch irgendwie nachträglich verbessern kann oder aber etwas suchen bei dem die Anforderungen nicht in so einer großen Diskrepanz zu den Anforderungen stehen.
     
    #10
    User 53463, 4 September 2009
  11. Reliant
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    Off-Topic:
    Die Alternative wäre gewesen von Anfang an soviele Medizinplätze anzubieten, wie die Staaten auf die man seine Probleme Abwälzt. Im Vergleich bietet Österreich doppelt soviele Studienplätze wie Deutschland.
    Eine Alternative wären Aufnahmeprüfungen die gezielt die Fähigkeiten testen die man fürs Studium braucht, und nicht die mit denen man ein Abi macht.
    Die Alternative wäre es das Bildungssystem anzupassen, das es eben nicht mehr so ist, das gewisse Schichten benachteiligt werden.

    Hier gehts nicht um etwas in den Arsch geschoben zu bekommen, sondern um freien Zugang zu Bildung. Abgesehen davon macht es Kostentechnisch kaum einen Unterschied ob 100 Studenten mehr im Hörsaal sitzen, oder sich den Stream übers Internet ansehen und dann eine vom Computer bewertete Prüfung schreiben oder 100 weniger.
    Noten an der Schule sagen nichts über die Fähigkeiten als Student aus.
     
    #11
    Reliant, 4 September 2009
  12. User 53463
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    Wenn man so viele Medizinplätze schaffen würde gäbe es hinterher mehr junge Ärzte als Arbeitsplätze. Man würde damit das Auswahlproblem nur nach hinten verlagern und dafür sorgen, dass die weniger geeigneten unter ihnen sechs Jahre verlieren. Das führt also nicht zur Lösung des Problems. Zudem hat Österreich doch schon Vorkehrungen getroffen, dass es nicht "überrannt" wird, meines Wissens gibt es eine entsprechende Ausländerquote.

    Die Aufnahmeprüfung gab es vor Jahrzehnten bereits. Mit dem bereits beschriebenen Ergebnis, dass sich die Ergebnisse aus dem Test weitgehend mit den Abiturergebnissen deckten also keine weiteren Aufschlüsse brachten und im Gegenzug nur Geld verbraten wurde. Oder andersherum gesagt, Leute die im Abitur gut abschneiden schneiden tendenziell auch gut in entsprechenden Tests ab, entsprechende Verschiebungen sind nur marginal.

    Für mich macht es schon den Eindruck, dass man etwas in den Arsch geschoben bekommt, wenn man es nicht gebacken bekommt sich vor dem Abi über seine Zukunft zu informieren und dann ein dafür entsprechendes Abi anzupeilen, dann aber freien Zugang für alle möglichen Studiengänge fordert. So etwas kann eben nur nach dem Leistungsprinzip laufen, ist doch in der freien Wirtschaft nicht anders, der Staat hat doch nun auch nichts zu verschenken an Leute die aller Voraussicht nach im Studium dann auch nicht motivierter sind als in der Schule.

    Sicher Vorlesungen oder MC-Prüfungen kann man wohl mit fast beliebig vielen Leuten nach deinem Beispiel abhalten. Ich glaube jedoch kaum, dass du mal auf einen Arzt angewiesen sein möchtest, der sein Wissen nur durch eine solche Lehre erlangt hat. Da gehört nämlich viel mehr dazu. Gerade in Praktika kann man die Kapazitäten nicht beliebig erweitern wie es einem passt ohne eine Menge Geld zu investieren. Oder wäre es dir lieber, dass es dann eben statt Untersuchungskurs in Kleingruppen nur noch eine Videoübertragung gibt? Oder dass man durchs komplette Studium kommen kann indem man MC-Fragen auswendig lernt, die ganzen Zusammenhänge aber nie wirklich verstehen muss? Es ist einfach mehr Studienplätze zu fordern, was aber wirklich dahinter steckt dessen ist sich kaum einer bewusst.

     
    #12
    User 53463, 4 September 2009
  13. Reliant
    Reliant (35)
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    vergeben und glücklich
    Off-Topic:
    Ein Überangebot an Arbeitskräften fördert die Qualität und mindert sie nicht, wie es eine Quote tut. Möchtest du einen Arzt haben, der sein Studium nur deswegen fertig gemacht hat, weil er es musste? Oder der nur deswegen eingestellt wurde, weil es zu wenige besser qualifizierte gab?
    Nebenher hat Deutschland ein Ärzte Problem. Es fehlt gerade an Jung-Ärzten. Und laut Ärzteverband wird es in den nächsten Jahren eher schlimmer als besser werden. Ist natürlich gut dann nochweniger Ärzte am "Markt" zu haben.

    Studium und Schule zu vergleichen ist wie Äpfel und Birnen zu vergleichen. Beides sind Früchte, aber ein Apfelbaum trägt keine Birnen.
    Lehrer haben eine Klasse länger, Vorurteile und Abneigungen sowie Favoriten spiegeln sich in den Noten wieder.
    Ein freier Studienzugang bedeutet eine niedrigere Hemmschwelle das Studium zu wechseln wenn man damit nicht klar kommt oder merkt das man sich falsch entschieden hat. Das mögen manche negativ sehen. Auf der anderen Seite sorgt man dafür das man mehr Qualität im Abschluss hat.
    Für dich mag es so vorkommen als würde man etwas in den Arsch geschoben bekommen. Das ist mit Harz4 Empfängern allerdings genauso, und mit Kranken, und mit Alten.
    Die Frage ist wie sind die Aufnahmeprüfungen abgelaufen?

    Und Österreich wird permanent von Deutschen geklagt eben weil wir den Freien Unizugang haben, und damit das Grundrecht auf Bildung möglich machen. Wenn keine Deutschen mehr Asyl suchen, oder das Herkunftslandprinzip respektiert wird dann könnt ihr euren NC gerne beibehalten. Er ist wahrlich eine Zierde des Deutschen Staates.

    Ein einfaches System: Kleingruppen Plätze begrenzen und die mit den meisten Prüfungen bekommen Plätze. Funktioniert hier auch ganz gut.
    Problem gelöst.


     
    #13
    Reliant, 5 September 2009
  14. lalalala
    lalalala (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    51
    103
    23
    nicht angegeben
    Wenn zu 540 Studienplätzen ein Weiterer eingeklagt wird, wird das schon nicht den gesamten Lehrbetrieb der Hochschule ruinieren... was daran asozial ist muss man nicht verstehen oder?
     
    #14
    lalalala, 5 September 2009
  15. User 53463
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    vergeben und glücklich
    Off-Topic:

    Es gibt in Deutschland einen relativen Ärztemangel, der durch die Arbeitsbedingungen und Bezahlung etc. verursacht wird. Die Leute die sich das nicht bieten lassen wollen gehen entweder ins Ausland oder in die Industrie etc. Einen solchen Zustand kannst du aber nicht durch mehr Studienplätze beheben, sondern nur indem die Bedingungen verbessert werden. Andernfalls wandern die Guten weiterhin ab und die schlechten lassen sich die Bedingungen dann eben gefallen. Sinnvoll ist so etwas sicher nicht.

    Sicherlich ist Schule und Studium etwas anderes. Jedoch gibt es eben unzählige Studien, die belegen, dass ein guter Schüler eben bessere Chancen hat auch einen guten Studienabschluss hinzulegen als ein schlechter. Oder wieso sollte einer der einfach nicht intelligent genug für die Schule ist plötzlich ein zweiter Einstein werden? Oder einer der immer zu faul für die Schule war auf einmal sehr viel fürs Studium tun? Es mag da sicher Ausnahmen geben, die Regel ist das aber bei Weitem nicht. Von daher finde ich die Regelung mit der Wartezeit für diese Leute wirklich ausreichend. Bin eben der Meinung, dass der Staat im Hinblick auf teure Studienplätze diese eben den Leuten zur Verfügung stellen sollte die dafür die größten Erfolgsaussichten haben.

    Es gäbe sicherlich Möglichkeiten, wie sich Österreich effektiv vor Deutschen schützen könnte. Das ist aber meines Erachtens Österreichs Angelegenheit und die die Deutschlands. Und die Art der Vergabe spielt da wohl um so weniger eine Rolle, da es wohl immer Leute gäbe, die wenn sie die Möglichkeit hätten ein Studium anfangen auch wenn sie dafür nicht wirklich geeignet sind.

    Plätze durch Prüfungen begrenzen ist sicher eine Möglichkeit, nur fallen dann wieder genau Dieselben durchs Raster und werden es auch weiterhin in anderen Ländern versuchen. Zudem kommt dann dass sie dadurch dann noch mehr Zeit verlieren, bis sie auf den Trichter kommen sich vielleicht doch etwas anderes zu suchen. Ich sehe da nicht wirklich einen Vorteil.

    Wer redet denn von einem? Bei mir gab es im ersten Semester zusätzlich zu den 300 regulären Studienbeginnern ca. 60 Kläger. Das hat sich die ersten beiden Semester gewaltig ausgewirkt. Und das Ganze dann nur deswegen dass sich die Kläger dann selbst eliminiert haben da sie größtenteils nicht alle Prüfungen geschafft haben! Ich finde es durchaus asozial die Bedingungen derer die sich ihren Studienplatz durch Erfüllung der regulären Voraussetzungen verdient haben dadurch zu verschlechtern weil man meint auch unbedingt einen Platz kaufen zu müssen und sei man noch so ungeeignet dazu.
     
    #15
    User 53463, 5 September 2009
  16. Drachengirlie
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Asozial ist das definitiv! Eine einzige weitere Person kann auch schon den geplanten Stundenplan durcheinander schmeissen.
    An meiner Universität ist es zum Beispiel so, dass wir im ersten Semester 3 Seminare mit jeweils 33 Personen zu einem bestimmten Fach haben. Wenn jetzt eine Person mehr hinzu kommt, dann kann eine andere Person, eines der drei Seminare nicht besuchen, weil das halt nur für 33 Personen offen ist. Es werden nur 99 Leute zugelassen, bei 100 Leuten ist es schon eine Person zu viel! Also ist das definitiv asozial!

    Zudem wird sie nicht die einzige sein, die auf die Idee kommen könnte, ihren Studienplatz einzuklagen.

    Nur weil es ihr Traumstudiengang ist, finde ich nicht, dass sie berechtigt ist, ihren Studienplatz einzuklagen. Sie wurde aus gutem Grund ausgeschlossen und ist auf dem etwa 60. Platz. Dies zeugt davon, wie beliebt dieser Studiengang ist und ich vermute, dass der NC bei knapp 2,0 oder sogar drunter ist.

    Was ich machen würde: Entweder die Wartesemester abwarten und mich dann wieder bewerben oder einen ähnlichen Studiengang raussuchen, was aber nicht immer einfach ist.
     
    #16
    Drachengirlie, 5 September 2009
  17. Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    Dann sollen sie halt mal die Gesetzeslage entsprechend fixen, durch die dieses "Einklagen" überhaupt erst möglich ist.
    Ich wüsste nicht, was daran asozial ist, sein Recht zu nutzen. Ist ja nicht das Problem des Einklagenden, wenn die Unis so schlecht organisiert sind, das irgendwelche Seminare bis auf den letzten Studenten voll sind.
     
    #17
    Schweinebacke, 5 September 2009
  18. Drachengirlie
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ja, da hast du recht. Das Einklagen überhaupt möglich ist, finde ich schon merkwürdig. Aber ich denke, es gibt auch Fälle, wo es berechtigt ist, sich einzuklagen.

    Es ist nicht asozial sein Recht zu nutzen.
    Es ist asozial, sein Recht AUSzunutzen und andere Mitmenschen, die eine echte Zusage erhalten haben, zu beeinträchtigen.

    Das ist purer Egoismus und eine starke Mitbeteiligung der Verschlechterung der Studienbedingungen!

    Und warum sollen die Unis schlecht sein, nur weil die Seminare bis auf die letzten Studenten voll sind? :ratlos: Wieso soll man nicht die räumlichen Kapazitäten ausschöpfen, wenn diese vorhanden sind?
     
    #18
    Drachengirlie, 5 September 2009
  19. Reliant
    Reliant (35)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Schlechte Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten um die 60 Wochenstunden, sind also kein Zeichen von zuwenigen Arbeitskräften? Die Qualität sinkt nicht wenn ein Arzt 60 Stunden pro Woche arbeitet und permanent unter Druck steht, und das würde sich nicht durch eine Entlastung bessern.

    Freier Studienzugang fördert die Qualität des Studiums. Ein durch Beschränkungen geschaffener Abschluss ist nicht wirklich viel wert.

    Gegen das größte EU Land? Wir könnten euch eine Rechnung für jeden Studenten schicken. Wir könnten wie Deutschland den NC einführen, aber ich hoffe das wir nie so asozial werden und wahrscheinlich würde auch niemand so ein asoziales Unterfangen unterstützen.

    Nein, sie würden nicht durchs Raster fallen. Das System funktioniert hier ganz gut. Und jeder darf studieren.
     
    #19
    Reliant, 5 September 2009
  20. Habbi
    Gast
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    In Deutschland darf auch jeder studieren. Nur eben nicht alles was er will. Es gibt hier wirklich genügend zulassungsfreie Studiengänge.

    Ich weiß übrigens nicht was daran asozial sein soll. Wir nehmen hier seit neuestem nicht mehr so viele Studenten an bis der Studiengang voll ist sondern so viele bis die Fakultät voll ist. Wie die Studenten auf die Studiengänge verteilt werden ist dabei egal. Das ganze hat dazu geführt, dass wir 20 Anfänger mehr hatten als sonst. Der Studiengangsleiter hat daraufhin gemeint "Dann muss ich die schlechten Leute eben rausprüfen". Von denen sind jetzt (nach nur 2 Semestern!) nur noch 15 von einst 60 übrig. Und das sind genau die 15, die auch mit dem üblichen NC die Zulassung bekommen hätten. Ergo hat meine HOchschule nur unnötig Resourcen investiert und Geld verschwendet nur um die schlechten Leute komplette 2 Semester durchzuschleppen. Ich sehe nicht wo ein System bei dem alle genommen werden besser funktionieren soll.
     
    #20
    Habbi, 5 September 2009

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