Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Papa begeht Selbstmord . . .

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von MaulPaul, 27 Mai 2008.

  1. MaulPaul
    MaulPaul (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    64
    93
    3
    Single
    Eigentlich gibt es doch sowas nur im Film, oder in Büchern.
    Man verbringt ein wunderschönes Wochenende mit seiner Freundin und ich meine wirklich wunderschönes, weil die Eltern zusammen im Urlaub sind um sich auch ein paar schöne Tage zu machen.
    Warum sollte man sich da Gedanken machen? Beide kommen gut gelaunt und erholt zurück und alles scheint ok zu sein. Am nächsten Tag steht man auf, macht ein paar Erledigungen in der Stadt und ahnt nichts böses wenn man ins WOhnzimmer geht und dort seine Tante und seine Mutter weinend sieht.
    Wenn einem in so einer Situation gesagt wird: "Toni, komm schnell her" weiß man sofort: "Oh shit, irgendetwas ist passiert. Oma oder Opa sind tot" aber was dann kommt. . .

    Die Worte "Toni, Papa ist tot" realisiert man nicht. Welcher Papa? Mamas Papa oder Papas Papa hab ich gefragt, aber die Antwort: "Dein Papa" ist wie ein heftiger Schlag in den Bauch.
    Was?Mein Papa?Tot? Grade mal 49 Jahre alt soll nicht mehr leben? Ich hab mir gedacht, dass Schlimmste was passieren kann ist passiert, durch irgendein scheiß UNfall, wahrscheinlich war ein Anderer schuld ist mein Papa gestorben.
    Ich hab mich zuerst garnicht getraut zu fragen wie es passiert ist, doch man will es ja wissen. Aber diese Antwort meiner Mutter: "Er hat sich das Leben genommen" hat irgendwie alles verändert. Trauer schlägt um in Verwirrung, Tränen hören auf zu fließen und ich hab mich nur gefragt: "Was?" . . . . .

    Ja, man scheiße mir ist das passiert, aus irgendeinem Grund hat sich mein Vater das Leben genommen. Unvorhersehbar für uns alle und vorallem unverständlich.

    Warum?

    Warum grade jetzt? Und warum überhaupt? Ich stehe mitten im Abi, mein Bruder macht bald seinen Bachelor.
    Er war immer so positiv, hat Witze gemacht und hat nie den Anschein ergeben, dass da etwas nicht stimmen könnte.

    Ich vermisse meinen Dad, wie immer merkt man erst wie wichtig einem etwas ist, wenn es nichtmehr da ist.
    Ich wollte immer das er stolz auf mich ist, wenn ich ein gutes Abi mache, ein gutes Studium finde.
    Er war Architekt und war einem ganz grossen Projekt beteiligt, dass bald fertig und ihm eine Menge Reputation und Geld eingebracht hätte.
    Klar war viel Stress dabei, wegen der Arbeit vorallem......aber das ist doch kein Grund für einen Selbstmord.
    Burn-Out Syndrom? Das ist die Frage die ihc mir stelle, ist er einfach in ein Loch gefallen aus dem er nicht herrausgekommen ist?
    Er hat sich die Entscheidung sicherlich nicht einfach gemacht, und ich bin auch nicht wütand auf ihn.
    Ich möchte nur wissen warum???
    Waren wir ihm nicht Grund genug sein Leben weiterzuleben? Haben wir ihm nicht genug gegeben? Haben wir irgendwas übersehen? Stumme Hilfeschreie? Alles Sachen, über die man sich Gedanken macht, nur zu einem Ergebnis kommt man nicht, denn der Einzige der meine/unsere Fragen beantworten könnte ist nicht mehr da.

    Ich freue mich nicht mehr auf den Abiball, den ganzen Tag werde ich den leeren Stuhl sehen, wo eigentlich mein Dad sitzen sollte, den ganzen Abend werde ich daran denken, was ich noch hätte sagen wollen zu ihm.

    Jeden Tag wenn ich zu Hause bin und nachdenke, komme ich nur zu einem Entschluss: Ich würde alles dafür tun meinen Vater zurückzubekommen, einfach alles.
    Ich möchte nicht ohne Vater durchs Leben gehen. Ich möchte ihm meine Kinder, seine Enkelkinder zeigen.


    Wenn ich die Chance hätte würde ich einiges anders machen.
    Ich kann nur jedem raten, dass er die Zeit, die er mit seinem Lieben hat genießen soll, es kann schneller zu Ende sein als man es ich vorstellen kann:kopfschue
     
    #1
    MaulPaul, 27 Mai 2008
  2. ToreadorDaniel
    Verbringt hier viel Zeit
    2.632
    123
    20
    Single
    Uh mein Gott, ich kann dir nur mein herzliches Beileid aussprechen und dir alles gute und viel Kraft wünschen. :kopfschue
     
    #2
    ToreadorDaniel, 27 Mai 2008
  3. User 12616
    User 12616 (27)
    Sehr bekannt hier
    5.444
    198
    140
    nicht angegeben
    Oh du lieber Himmel.
    Das tut mir aufrichtig Leid. Zwar kenne ich dich nicht und demnach müsste sich mein Mitleid dir und deiner Familie gegenüber in Grenzen halten, dein Text aber bringt mir diese schlimme Geschichte doch ein Stückchen näher.
    Ich wünsche euch allen die nötige Kraft für die nächsten Wochen, vermutlich sogar Jahre.

    Gab es keinen Abschiedsbrief?
    Ich kann mir vorstellen, dass gerade das "Warum?" eine besonders quälende Frage für euch sein - und hoffentlich nicht bleiben - wird.
    Hattest du in letzter Zeit ein gutes Verhältnis zu deinem Vater, oder seid ihr vielleicht auch noch im Streit "auseinander gegangen"?

    Die nächsten Tage werden sicher schlimm für dich und für deine Familie werden. Trauer, vielleicht auch Wut über seine Tat sind unangenehme Begleiter.
    Ich hoffe, ihr findet Antworten auf eure Fragen und könnt auch, falls nicht, irgendwann damit abschließen, was nicht gleichbedeutend mit Vergessen (das werdet ihr nie und das ist gut so) ist.

    Alles Gute und mein Beileid!
     
    #3
    User 12616, 27 Mai 2008
  4. User 67627
    User 67627 (46)
    Sehr bekannt hier
    3.244
    168
    466
    vergeben und glücklich
    es tut mir sehr leid, was dir geschehen ist.

    ich weiss, es ist nicht einfach, aber die frage nach dem warum wirst du vermutlich nie beantwortet bekommen. man kann nicht immer in einen menschen hineinsehen und kennt seine probleme.

    ich bin sicher, dass dein pap auch so sehr stolz auf dich und deinen bruder war. dazu benötigt es kein gutes abi oder einen guten abschluss.
    vermutlich wirst du ziemlich wütend auf deinen pap sein, weil er dich alleingelassen hat. das wird noch lange zeit brauchen, bis du das verarbeitet hast.

    ich wünsch dir viel kraft
     
    #4
    User 67627, 27 Mai 2008
  5. Itzibitzi
    Verbringt hier viel Zeit
    334
    103
    1
    nicht angegeben
    Ich weiß nicht, was ich sagen soll - deine Geschichte stimmt mich sehr traurig.

    Ich wünsche dir sehr viel Kraft, die nächste Zeit zu überstehen!
     
    #5
    Itzibitzi, 27 Mai 2008
  6. Deepstar
    Deepstar (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    177
    101
    0
    Verliebt
    Da geht man vollkommen unverhofft ins Forum, liest diesen Thread und der erste Gedanke "Was zum...? Oh nein!".

    Ich denke ich kann mich nicht einmal ansatzweise in deine Situation hineinversetzen, ich kann mir nicht vorstellen wie man sich bei sowas fühlt. Trotzdem möchte ich dir und deiner Familie vom ganzen Herzen mein Beileid aussprechen in der Hoffnung, dass es dich immerhin ein bisschen tröstet. Auch wünsche ich dir viel viel Kraft.
     
    #6
    Deepstar, 27 Mai 2008
  7. Lithium
    Verbringt hier viel Zeit
    349
    103
    2
    offene Beziehung
    Deine Geschichte hat mich echt traurig gemacht :kopfschue
    Tut mir wirklich leid für dich, ich glaub ich in deiner Situation würde die Welt nicht mehr verstehen. Deswegen wünsche ich dir noch genügend Kraft um ganz drüber hinweg zu kommen, und wie du schon sagtest probiere dein Leben zu genießen! Auch wenn es schwer fällt...
     
    #7
    Lithium, 27 Mai 2008
  8. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
    9.405
    248
    657
    nicht angegeben
    Oh Gott, dass ist ja echt heftig! Tut mir echt leid:knuddel:

    Wenn er keinen Abschiedsbrief hinterlassen hat bzw. sonst keine auffälligen Äusserungen in der letzten Zeit gemacht hatte, wirst Du wohl nie erfahren, warum er seinem Leben ein Ende gemacht hat. Aber ich geh stark davon aus, dass er schon einen Grund dazu hatte. Wenn er der Meinung war, dem Schmerz, den er zu der Zeit hatte, ein Ende zu bereiten, indem er sich für den Freitod entscheidet, kann man sich höchstens mit dem Gedanken anfreunden, dass er, was auch immer es war, nicht mehr unter dem leidet, was sein Leben nicht mehr lebenswert machte.
    Das sagt sich leicht und hilft Dir sicher keineswegs, aber andere Worte weiss ich jetzt nicht zu sagen. Dir hat es jetzt völlig den Boden weggezogen und bist sicher jetzt zuerst in einer Art Schockzustand, bevor Du weinen kannst. Aber wenn Du Deinen Tränen freien Lauf lassen kannst, dann tu das. Bloss nicht unterdrücken.
    Es ist nie angenehm, ein Familienmitglied zu verlieren, und in Deinem Falle ist es noch um einiges heftiger. Aber immerhin, er wurde noch 49, zwar nicht alt, aber schon einiges im Leben hinter sich. Ich kenn nämlich eine Frau, dessen Sohn sich mit 18 - er hatte gerade Abi fertig - auf dem Dachboden erhängt hatte. Auch sehr übel.....

    Ich wünsch Dir viel Kraft :knuddel:
     
    #8
    User 48403, 27 Mai 2008
  9. User 46910
    Meistens hier zu finden
    1.016
    133
    43
    vergeben und glücklich
    oh man, das tut mir sehr leid. *in Arm nehm*

    Ich kann dich ein kleines bisschen verstehen, meine Mutter starb vor wenigen Jahren, deshalb kann ich in etwa nachvollziehen, wie sich Trauer abspielen könnte. Meine beste Freundin hat sich vor ein paar Monaten das Leben genommen.

    Was ich damit sagen möchte: DU stehst nicht allein da, du bist jetzt erst mal wichtig. Die schwerste Zeit wird leider noch kommen, sobald du "richtig" realisiert hast, dass dein Papa leider nicht wiederkommt. Doch dann musst du versuchen, dir Hilfe zu holen, von deiner Mama, deiner Freundin, deinem Bruder. Versucht das, gemeinsam durchzustehen! Denn aus eigener Erfahrung kann ich dir raten, dass du deine Trauer zulassen solltest.. indem du viel redest, wenn es dir hilft und auch mal weinst. Dann wird es dir hoffentlich bald etwas besser gehen.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

    lg :knuddel:
     
    #9
    User 46910, 27 Mai 2008
  10. envy.
    Meistens hier zu finden
    1.758
    133
    29
    nicht angegeben
    Tut mir so furchtbar leid, was du erleben musst. :kopfschue Ich weiß auch gar nicht, was ich groß dazu sagen kann, da fehlen mir einfach die Worte. Ich wünsche dir nur alles erdenkliche an Mut und Kraft. :hmm_alt: :knuddel:
     
    #10
    envy., 27 Mai 2008
  11. Ört
    Ört (29)
    Verbringt hier viel Zeit
    877
    103
    7
    nicht angegeben
    Es gibt kaum etwas, das schwieriger zu meistern ist als den Freitod eines Familienmitgliedes.
    Ich kann dir mein Beileid nicht ausdrücken, wünsche dir aber viel Kraft, diese Situation zu ertragen und durchzustehen.
    Wende dich an Freunde, Freundin, Mutter, Bruder, um diese furchtbare Sache zu verarbeiten.
    Es tut mir so Leid.
     
    #11
    Ört, 27 Mai 2008
  12. Dickes P
    Dickes P (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    105
    101
    0
    Single
    Oh nicht schon wieder.....

    Das tut mir unglaublich Leid für dich..... wie du dich fühlen musst kann ich null nachvollziehen.

    Der Vater eines guten Freundes (17 Jahre) von mir hat sich auch vor kurzem das Leben genommen.
    Ich hab ihn 2 Tage nachdem ich das erfahren hab, angerufen. Das war schwer.

    Ich hoffe du hast genug Leute, die dich unterstützen oder dir Ablenkung geben. Aber da geht wohl auch jeder anders mit um........
     
    #12
    Dickes P, 27 Mai 2008
  13. SweetLittle20
    Verbringt hier viel Zeit
    144
    101
    0
    Single
    es tut mir wirklich sehr sehr leid für dich.... :frown:


    ich kann mich auch absolut nicht in deine lage hineinversetzen, allerdings musste ich auch schon einmal mit dem freitod eines lieben menschen klarkommen. er hatte allerdings 1. einen hilfeschrei von sich gegeben um "grettet" zu werden 2. hat er uns seine gründe hinterlassen. was ich damit sagen will: wenn dein vater gewollt hätte, dass ihr die gründe dafür erfahrt, dann hättet ihr das mitbekommen. aber menschen die innerlich soweit sind sich wirklich das leben zu nehmen, sind für andere nicht zu durchschauen wenn sie das nicht möchten.... ich denke auch dass du die frage nach den gründen wohl niemals los werden wirst...

    nochmal: tut mir wirklich sehr leid.... :frown:
     
    #13
    SweetLittle20, 27 Mai 2008
  14. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
    13.614
    398
    2.055
    vergeben und glücklich
    Das ist für Dich und Deine Familie erst einmal unfassbar, vor allem, wenn das so ohne Vorwarnung kam - quasi "aus heiterem Himmel".

    Der Vater meines Freundes hat sich auch das Leben genommen, das ist allerdings schon zwanzig Jahre her - und er hatte vorher Depressionen, die Familie verlassen etc. Trotzdem war es ein Schock für die Familie, obwohl sie vorgewarnt waren. Wenn jemand entschlossen ist, sein Leben zu beenden, kann man letztlich außer einer Zwangseinweisung in die Psychiatrie nichts tun.

    Ich wünsch Euch für die nächste Zeit genügend Kraft. Ich wünsch Euch auch Zeit, gemeinsam und allein um Euren Vater/Mann/Bruder/Sohn... zu trauern. Wie man trauert, ist sehr verschieden, das ist keine Frage von richtig oder falsch.
     
    #14
    User 20976, 27 Mai 2008
  15. glashaus
    Gast
    0
    Es tut mir so unendlich leid für dich.

    Ich wünsche dir, dass du eines Tages deinen Frieden machen kannst mit den Fragen, die bleiben und den Antworten, die du findest. Und dass du gute Freunde und eine liebende Familie bei dir hast bei der du Trost findest.
     
    #15
    glashaus, 27 Mai 2008
  16. xManOwarx
    xManOwarx (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    257
    103
    3
    Single
    mein ganzes beileid :kopfschue

    ich hatte auch nen fall von suizid in meiner familie.
    mein onkel nahm sich das leben, als ich noch sehr jung war.
    hab das erst vor nem jahr erfahren. das war wirklich ein schock. besonders wenn man jahre lang geblaut hatte, dass die ursache ein unfall war...

    den grund hat man nie erfahren. (oder ihn mir nie erzählt)
     
    #16
    xManOwarx, 27 Mai 2008
  17. SexySarah
    SexySarah (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    176
    101
    1
    Verlobt
    mein herzliches beileid

    ich kann deinen schmerz und die bohrenden fragen( für das warum) gu nachvollziehen. hatte 2 suizid fälle in der familie in den vergangenen 5 jahren.

    ich wünsche dir und deiner familie viel kraft für die kommende zeit und alles liebe dieser welt.
     
    #17
    SexySarah, 27 Mai 2008
  18. carbo84
    Benutzer gesperrt
    593
    0
    0
    nicht angegeben
    ----
     
    #18
    carbo84, 28 Mai 2008
  19. FreeMind
    Gast
    0
    Hi,

    du hattest die Frage gestellt, ob ihr nicht Grund genug seien müsstet das er sein Leben weiterführt. Ich kann mir vorstellen wie quälend gerade diese Frage ist, weil sie zugleich eine eigene Wertigkeit enthält. Ich denke jedoch nicht, dass diese Wertigkeit von ihm so interpretiert wurde und ihr solltet es auch nicht tuen.

    Wenn Menschen an diesem Punkt stehen, dann tuen sie den nächsten Schritt oftmals aus zwei Intentionen heraus. Entweder sie sehen eine bestimmte Lage als so verzweifelnd und sinnlos an, das sie sich aus ihr irgendwie befreien möchten, oder/und sie fühlen sich selber bereits so minderwertig, das sie mit diesem Problemen niemanden zur Last fallen wollen. Gerade nichtmal den nächsten Angehörigen, Menschen die einen lieben und die man selbst liebt. Es ist schwer ihnen mitzuteilen, dass man "nicht mehr richtig funktioniert", dass sich irgendwas verändert hat. Man möchte sie nicht enttäuschen oder ängstigen.

    Ich weiss, das er schwer zu verstehen ist für die Hinterlassenden, zu gerne würdet ihr alle Enttäuschungen auf euch nehmen um diesen Menschen zurückzuerhalten. Leider ist dies nicht möglich.

    Ich hoffe ihr findet einen friedlichen Weg ohne Zorn um das Geschehene zu verarbeiten. Es zu realstieren und zu akzeptieren, ihm fiel die Entscheidung dazu sicherlich überhaupt nicht leicht und ähnliche Phasen hat er sicherlich in der letzten Wochen / Monate durchgemacht.

    Gehe in Gedanken an deinen Vater durch dein Leben! Dies kann dir keiner nehmen. Menschen existieren solange, wie man an sie denkt.

    Ich wünsche euch viel Kraft !

    AleX
     
    #19
    FreeMind, 28 Mai 2008
  20. Augen|Blick
    0
    Hallo Paul,

    ich denke ich kann Dir etwas nachfühlen, weil meine Mutter vor nicht allzulanger Zeit gestorben ist, wenngleich nicht aus eigenem Antrieb. Wobei ich sehr vorsichtig wäre über Deinen Vater zu urteilen. Ein Suizid ist die ureigenste Entscheidung die wir treffen können und Dein Vater klingt nicht nach einem Leichtfuß oder nach einer Affekthandlung.

    Vielleicht hatte er eine sehr düstere Diagnose, vielleicht hatte er andere "gute" Gründe. Vielleicht war er sehr verzweifelt. Egal was die Ursache war, es war seine Entscheidung und so seltsam es klingen mag, ich würde sie erstmal akzeptieren. Er wird gute Gründe gehabt haben.

    LG
     
    #20
    Augen|Blick, 29 Mai 2008

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Papa begeht Selbstmord
LauraRKosoves
Kummerkasten Forum
3 Januar 2016
7 Antworten
Krotan
Kummerkasten Forum
23 August 2014
7 Antworten
Test