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Partner ist psychisch labil: Wie würdet ihr damit umgehen?

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von Viktoria, 21 Februar 2007.

  1. Viktoria
    Viktoria (29)
    kurz vor Sperre
    2.378
    0
    0
    vergeben und glücklich
    Was mich mal interessieren würde:

    Mal angenommen, eurer Partner würde euch nach etwa 6-8 Monaten gestehen, daß er psychisch eher labil wäre .... aufgrund von früheren Geschehnissen wie Mobbing oder so ... oder daß er ein wenig depressiv wäre, wegen zahlreiche Enttäuschungen im Leben ...

    Kurzum, er wäre psychisch eher labil und wenig belastbar ... und würde Beruhigungstabletten nehmen, Antidepressiva, Medikamente gegen Angstzuständen ... irgendwas medikamentöses für die Psyche ...

    Und er hat es euch vorher nicht gesagt, aus Angst, ihr würdet ihn verachten, wenn rauskäme, daß er labil ist und sowas nehmen muß ... daß er vor euch das Gesicht verlieren würde ...

    Wie würdet ihr damit umgehen?
     
    #1
    Viktoria, 21 Februar 2007
  2. User 12900
    where logic cannot intervene
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    4.924
    nicht angegeben
    Mein erster Freund hatte starke psychische Probleme, von denen er mir erst nach sehr langer Zeit erzählt hat.
    Ich kam damit klar, obwohl er teilweise echt schlimme Stimmungsschwankungen hatte und auch mal aus Wut richtig doll gegen die Wand geschlagen hat (meine Hand wäre danach sicherlich gebrochen gewesen!). Bei ihm lagen allerdings schwerwiegendere Gründe als Mobbing vor.
    Ich hab ihm seine Ruhe gelassen, wenn er das wollte und war für ihn da, wenn er es brauchte, manchmal war ich auch die Einzige, die ihn wieder aufbauen konnte.
    Die Beziehung an sich war für mich kein Problem, da ich selber teilweise eher in die depressive Richtung tendiere, das Danach war für mich viel schlimmer:
    Er hat sich so auf mich fixiert und all seine Gefühle nur für mich aufgebracht, dass er nach der Trennung mit nix mehr klar kam und teilweise echt dumme Sachen gemacht hat (die hatten dann mit meinem neue Freund zu tun).
     
    #2
    User 12900, 21 Februar 2007
  3. The Brown Bunny
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Absolut kein Problem! Kann wunderbar damit umgehen, hatte auch mal eine Freundin die sehr große Probleme mit ihrer Psyche hatte. Hin und wieder ist es nicht leicht gewesen. Die Verständlichkeit rutscht ab und zu in den Keller, wenn der Gegenüber nicht gleich mit der Sprache rausrücken kann. Aber da hatte ich Verstandnis für und gab ihr Zeit.

    Ps: ich bin selbst nicht ganz sauber da oben :-(
     
    #3
    The Brown Bunny, 21 Februar 2007
  4. Blume19
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    xxxx
     
    #4
    Blume19, 21 Februar 2007
  5. SchwarzerEngel
    Verbringt hier viel Zeit
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    121
    0
    Single
    Ich würde es wohl verstehen, dass er mir das erst so spät gesagt hat! Und ein Problem hätte ich auch nicht damit. Denn wenn es richtig schlimm wäre, dann hätte ich es ja bereits vor seinem Geständnis bemerkt gehabt.
     
    #5
    SchwarzerEngel, 21 Februar 2007
  6. User 71015
    User 71015 (35)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    348
    3.994
    vergeben und glücklich
    Ich denke, dass so eine Frage schwer zu beantworten ist, wenn man nicht in der Situation steckt.

    Es klingt jetzt generell nicht so dramatisch für mich, natürlich würde man sich Gedanken machen - vor allem was das für Folgen für die Beziehung haben kann, wie er mit Streit, Rückschlägen oder gar einer Trennung zurecht kommen würde (man weiß ja nicht wie sich das Ganze entwickelt).

    Ich könnte allerdings sehr gut verstehen, wenn mir jemand sowas nicht sofort sagen würde, es wäre wohl eher abschreckend. Ich wäre nicht böse deswegen. Wenn man den Partner liebt und auch schon ein halbes Jahr zusammen ist, dann kann man ihn ja schon halbwegs einschätzen, ob er manchmal launisch/komisch ist, evtl. wie schlimm es um die Psyche steht. Wenn er Medikamente nimmt (und nicht grad schon davon abhängig ist) würde ich aber erstmal davon ausgehen, dass es unter Kontrolle ist, da er sich ja offenbar in ärztlicher Behandlung befindet.

    Ohne jetzt Genaueres zu wissen, würde ich versuchen ihn zu unterstützen und die Situation so zu nehmen, wie sie ist. Natürlich hätte ich auch gewisse Ängste (weil man eben bei Problemen die Reaktion vielleicht nicht einschätzen kann), aber ich schätze man könnte das meistern. Vielleicht stärkt ihn die Beziehung ja auch in seiner Psyche und er ist irgendwann nicht mehr auf Medikamente angewiesen.
     
    #6
    User 71015, 21 Februar 2007
  7. Ginny
    Ginny (35)
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    3
    vergeben und glücklich
    Ich denke mal, ich käme damit klar. Etwas in der Art hatte ich schonmal ... und es war schwer, aber es wäre nicht daran gescheitert. Ich hatte selber schon depressive Phase, zwar nicht so weit, das sich Medikamente brauchte, aber ich bin grundsätzlich ein melancholischer Mensch, der ab und zu seine Tiefs hat und gerade für Depressionen viel Verständnis hat. Ich würde den Partner unterstützen so gut es geht, Rücksicht nehmen, zuhören oder in Ruhe lassen und vor allem hätte ich Verständnis dafür, dass er es erst später gesagt hat. Ich hätte auch starke Hemmungen,m mit so was direkt am Anfang rauszurücken.
     
    #7
    Ginny, 21 Februar 2007
  8. User 18889
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    nicht angegeben
    Ich käme damit nicht klar und würde es auch gar nicht versuchen. Mal abgesehen davon, dass ich das definitiv merken würde (allein die Medikamente und so), wäre das nichts für mich.
     
    #8
    User 18889, 21 Februar 2007
  9. User 22358
    User 22358 (28)
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    ich käme damit nicht klar. ich habe eine Freundin an den Folgen ihrer Magersucht verloren und eine weitere Freundin von mir litt ebenfalls an der Krankheit und bei dem Versuch, sie da rauszuholen, ging es mir immer schlechter, weil ich nichts tun konnte. Ich habe nicht den Mut und die Kraft es noch einmal zu versuchen und eine Beziehung mit jemandem anzufangen, der psychisch labil ist, denn ich geh selber dran kaputt.
     
    #9
    User 22358, 21 Februar 2007
  10. Blume19
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
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    #10
    Blume19, 21 Februar 2007
  11. desh2003
    Gast
    0
    Es kommt drauf an, was es ist und wie ausgeprägt es ist. Aber wenn das nach 6-8 Monaten kommt und ich es bis dahin nicht gemerkt habe, kann es nicht so gravierend sein.

    Auf der einen Seite würde ich sie dann in bestimmten Situationen besser verstehen und einschätzen können und es wäre ein offenerer Umgang miteinander möglich. Auf der anderen Seite würd ich mich fragen, warum sie mir bis dahin nichts gesagt hat (sie scheint das Vertrauen bis dahin noch nicht gehabt zu haben oder bräuchte halt ihre Zeit um darüber zu reden) und drüber nachdenken, wie heftig sich ihre Gefühlszustände auf die Beziehung auswirken könnten.

    Nach 6-8 Monaten würde ich es versuchen, solange es nicht so schlimm wird, dass ich mich selbst aufgeben müsste, die Beziehung davon völlig vereinnahmt wird oder wenn sie langfristig sich nicht aktiv mit der Sache auseinandersetzen wollte. Dann wäre beiden besser mit einer Freundschaft als einer Beziehung geholfen. Solang es aber innerhalb dieses Rahmens bleibt, würde ich sie so nehmen wie sie ist (das kann man sich ja nicht aussuchen).
     
    #11
    desh2003, 21 Februar 2007
  12. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    ich denke, es käme darauf an, wie es sich äußert.. wenn mein partner aggressiv deswegen wäre, würde ich damit nicht klarkommen WOLLEN!! allerdings hätt ich das schon vorher gemerkt und ihn schon längst verlassen
     
    #12
    Beastie, 21 Februar 2007
  13. Ginny
    Ginny (35)
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    vergeben und glücklich
    Allerdings kommen bei starken Depressionen ja oft auch Selbstmordgedanken ins Spiel. Oder dass man sich ritzt oder sonstwie verletzt. Und das ist ja auch arg belastend, wenn man ständig fürchtet, dass der Partner sich etwas antun könnte.
     
    #13
    Ginny, 21 Februar 2007
  14. User 71015
    User 71015 (35)
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    vergeben und glücklich
    Damit hätte ich definitiv ein Problem, weil ich mich ständig unter Druck gesetzt fühlen würde nichts Falsches zu machen oder zu sagen.
     
    #14
    User 71015, 21 Februar 2007
  15. User 22358
    User 22358 (28)
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    Single
    Ja vielleicht hast du recht, dass es psychische Krankheiten gibt, mit denen man gut leben kann aber ich habe angst noch einen menschen der mir wichtig ist zu verlieren oder nochmal diese scheiß gewissheit zu haben, dass ich nicht helfen kann, egal was ich tue. Vielleicht klingt es hart, aber es ist nichts weiter als ein selbstschutz vor weiteren Verlussten und Ängsten. auch wenn ich dabei vielleicht andere Menschen vor den Kopf stoße, ich möchte nicht noch einmal auf der Beerdigung einer 18 (!) jährigen teilnehmen.
     
    #15
    User 22358, 21 Februar 2007
  16. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    698
    2.618
    Verheiratet
    Ich wuerde die Beziehung einige Wochen weiterfuehren und sehen wie es laeuft. Das er Medikamente nehmen muss ist bei mir schon ein Grenzwert, aber vorallem wuerde mich stoeren, dass er es mir erst jetzt sagt ...
     
    #16
    xoxo, 21 Februar 2007
  17. carstonia
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verlobt
    solane er es mir noch selber sagt und ich es nciht von anderen erzählt bekomme oder irgendwie anders raus finde ist es noch in ordnung mann mus ja nciht gleich mit der tür ins ahasu fallen
     
    #17
    carstonia, 21 Februar 2007
  18. User 12616
    User 12616 (27)
    Sehr bekannt hier
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    198
    140
    nicht angegeben
    Mein bester Freund ist schizophren und ich komme super mit ihm klar.
    Ich denke daher, dass es auch kein Problem wäre, wenn mein Partner psychisch labil wäre.
     
    #18
    User 12616, 21 Februar 2007
  19. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    4.774
    123
    2
    vergeben und glücklich
    Kein Problem, bin selbst psychisch krank und werde medikamentös behandelt.
     
    #19
    Kuri, 21 Februar 2007
  20. Blume19
    Verbringt hier viel Zeit
    1.885
    123
    0
    nicht angegeben
    xxxx]
     
    #20
    Blume19, 21 Februar 2007

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