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Pate - Muss man in der Kirche sein?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Kleines, 6 Oktober 2009.

  1. Kleines
    Kleines (30)
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    Ne Bekannte von mir hat gefragt, ob ich Patin werden will. Sie ist evangelisch, der Kleine soll das wohl auch werden. Sie meinte, dass wäre nicht so streng wie die evangelische Kirche..

    Meine Frage is, sie sagte, ich muss nicht in der Kirche sein um Pate zu werden. Hintergrund ist, dass ich es nicht bin..

    Wollte jetzt mal wissen, ob das so richtig ist?
     
    #1
    Kleines, 6 Oktober 2009
  2. xikitito
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    vergeben und glücklich
    Ich meine das geht nicht. Du kannst glaube ich nur Taufzeuge sein.
    Bin mir aber nicht sicher, ist vllt auch von Fall zu Fall (Pfarrer zu Pfarrer) unterschiedlich.

    Aufgabe eines Patens ist es nunmal auch, das Kind mit dem christlichen Glauben vertraut zu machen.
    Das kann man natürlich auch ohne selbst Kirchenmitglied zu sein, irritiert aber zunächste einmal.
    Deswegen am besten Kontakt mit dem entsprechendne Pfarrer aufnehmen.
     
    #2
    xikitito, 6 Oktober 2009
  3. User 86199
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    Ich musste zur Taufe eine Bescheinigung vorlegen, dass ich Mitglied der evangelischen Kirche bin. Sonst hätte ich keine Taufpatin werden können. Schonmal gegoogelt?
     
    #3
    User 86199, 6 Oktober 2009
  4. NikeGirl
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    Ich habe zwei Patenkinder und musste dafür auch einen Nachweis erbringen, dass ich in der Kirche bin. Eine Freundin von mir ist sogar extra in die Kirche eingetreten und hat sich noch im Erwachsenenalter Taufen lassen um Taufpatin bei ihrer kleinen Nichte zu sein.
    Patin ist ja nunmal eine kirchliche und keine staatliche Angelegenheit und im Patenbrief steht auch wörtlich, dass du das dir anvertraute Kind im christlichen Glauben erziehen sollst.
     
    #4
    NikeGirl, 6 Oktober 2009
  5. Kleines
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    vergeben und glücklich
    Ja ich hatte mal bei Wiki geschaut, da stand das auch mit christlichen Glauben nahebringen usw.
    Mich verwirrt halt nur, dass sie sagt man müßte nicht in der Kirche sein..
    Sie hatte auch irgendwas von Vertauensperson und dass die dann in der Urkunde des Kindes stehen erzählt, aber wie sie das gemeint hat weiß ich nicht.
     
    #5
    Kleines, 6 Oktober 2009
  6. Schmusekatze05
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    Wer kann Pate oder Patin werden?

    Alle getauften Christinnen und Christen, deren Kirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) angehören. In einigen Landeskirchen muss ein Pate evangelisch sein. Evangelische Christen müssen konfirmiert oder mindestens 14 Jahre alt sein. Wer allerdings aus der Kirche ausgetreten ist, hat damit das Recht aufgegeben, Taufpate sein zu können.

    Quelle: EKD: Evangelische Kirche in Deutschland - Fragen zur Taufe
     
    #6
    Schmusekatze05, 6 Oktober 2009
  7. Nevery
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    ich bin drumrum gekommen, weil ich ungetauft bin :zwinker:
     
    #7
    Nevery, 6 Oktober 2009
  8. Kleines
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    Ja also geht das doch nicht..

    Hat jemand eine Ahnung, wie sie das mit Vertrauensperson und Urkunde, wo das eingetragen wird, gemeint hat? Is das was anderes?
     
    #8
    Kleines, 6 Oktober 2009
  9. User 37583
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    nicht angegeben
    Na du stehst in der Taufurkunde als Pate und man nimmt eine Vertrauensperson dafür, da man die christliche Erziehung seines Kindes nicht jedem in die Hände legen will.
     
    #9
    User 37583, 6 Oktober 2009
  10. xoxo
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    #10
    xoxo, 6 Oktober 2009
  11. User 71335
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    Es geht definitiv nicht, dass du als Pate eingetragen wirst, aber es ist in manchen Gemeinden (wenn der Kirchenvorstand dem zustimmt) möglich das zusätzlich zu den richtigen Taufpaten, zusätzliche "Vertrauenspersonen" auf der Taufurkunde verzeichnet werden können, also nicht christliche Taufpaten.
    Allerdings kenne ich nur noch sehr wenige Kirchengemeinden, die das noch so praktizieren, die Aussage der EKD dazu ist eindeutig negativ (die Begründung macht auch Sinn) und wenn sich eine christliche Konfession streng an die Kirchengesetzte hält dann gerade die evangelische Kirche, in der katholischen Kirche lässt sich witzigerweise mit Spenden sehr viel mehr regeln.:zwinker: Aber auch das ist rückläufig.

    Das Patenamt existiert auch nur im Kirchenrecht und hat keinerlei juristische Bedeutung (z.B. das das den Paten auch nur die Spur eines Rechts auf Sorgerecht (nach dem Tode der Eltern des Kindes) übertragen werden könnte, wie das in grauer Vorzeit mal war.
    Da es ein reines ernsthaftes Kirchenamt ist, man legt ja auch ein Patenbekenntnis/gelöbnis ab, macht es schon Sinn das dies nur getaufte Menschen einer christlichen Konfession ausüben können, die auch wissen was sie da geloben udn dem nachkommen können.

    Dem Kind seinen Segen geben (auch während des Taufgottesdienstes) kannst du natürlich, Geschenke machen und eine Patenähnliche Rolle spielen natürlich auch. das meint deine Freundin vermutlich.
     
    #11
    User 71335, 6 Oktober 2009
  12. Kleines
    Kleines (30)
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    Ups, war natürlich ein Versehen, war als zweites die katholische Kirche gemeint.. Sorry

    @Lollypoppy
    Danke für deine ausführliche Antwort, werde ihr das mal so sagen, mal schauen was sie sagt.
    Ich mein, dass macht alles natürlich Sinn so wie du es sagst, aber sie meinte es so, dass ich nicht getauft sein müßte und dass ich als Vertrauensperson eingetragen werden könnte. Deswegen hat mich das alles verwirrt...
     
    #12
    Kleines, 7 Oktober 2009
  13. objekt.f
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    Was passiert, wenn der Pate danach aus der Kirche austritt?
     
    #13
    objekt.f, 15 Oktober 2009
  14. User 54458
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    Gar nix.
    War jedenfalls bei mir so.
     
    #14
    User 54458, 16 Oktober 2009
  15. User 77547
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    Die Evangelen scheinen ja fast strenger zu sein, als die Katholen. Ich bin evangelisch und Pate meines katholischen Neffen. War überhaupt kein Thema. Die wollten auch nichts von mir sehen.

    Besonders lustig fand ich, als ich dem "Bösen entsagen" musste, während der Taufzeremonie und irgendwas dahersagen, dass ich dem Kleinen die katholische Lehre näher bringe ;-)
     
    #15
    User 77547, 16 Oktober 2009
  16. User 71335
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    Nichts spürbares, aber man verliert sein Patenamt natürlich im kirchenrechtlichen Sinne, das Kind hat dann also nominell keinen Paten mehr, ich denke/ hoffe jedoch das das für das Kind und die Verbindung zwischen "Paten" und Kind nix ändert.:zwinker: Oftmals erfährt man ja gar nicht das die Paten austreten.

    Beide Patentanten meiner Kinder sind inzwischen ausgetreten, aber nehmen ihre "Rolle" als Patinen an meinen Kindern nach wie vor wahr.:zwinker::smile:

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 15:45 -----------

    Interkonfessionelle Patenschaften sind auch völlig problemlos (man muss sich nur während der Zeremonie an die Lithurgie der andere Konfession halten), tatsächlich verlangt die katholische Kirche selten bis nie einen Nachweis das man in der Kirche ist, während dies bei Protestanten absolut Pflicht ist.
    Vermutlich vertrauen Katholiken einfach darauf das du umgehend vom Blitz erschlagen werden würdest, wenn Du mit dieser Lüge ans Taufbecken treten würdest.:grin::tongue:

    Es macht eben gerade den Protestantismus aus, das es strenger und näher am Wort bleibt und das die Sakramente nicht zur Show verkommen. Daher sind sehr, sehr viele Aktionen, kreative Ideen oder auch nur das Fotografieren in Kirchen bei Gottesdiensten, Taufen und Hochzeiten genehmigungspflichtig durch die Kirchenvorstände.
     
    #16
    User 71335, 16 Oktober 2009
  17. xikitito
    xikitito (27)
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    vergeben und glücklich
    Zum Glück gibts ja doch große Überschneidungen zwischen kath. und prot. Lehre :zwinker:
     
    #17
    xikitito, 23 Oktober 2009

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