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  • carbo84
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    20 November 2007
    #1

    Pfefferspray, die harmlose Polizeiwaffe ?

    gfdbis 30 gdf
     
  • Novalis
    Novalis (36)
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    20 November 2007
    #2
    Unheimlich seriöse Quelle, 6 Jahre alt...
    Es gibt entsprechend neuere Studien.
    Unter anderem in NRW muß jeder Pfeffersprayeinsatz erfasst werden.

    Chemischer Kampfstoff?
    Ich bitte Dich, das ist stinknormaler Pfeffer von einer bekannten Gewürzfirma mit einem kleinen Haftmittelchen. Damit kannst Du auch Dein Essen würzen.

    Es wird nie etwas geben, mit dem alle glücklich sind.
    Es wird ja auch niemand gezwungen sich in gefahr zu begeben.


    Achja? Und das entspricht nicht zufällig Deiner Unkenntnis von Einsatzvorraussetzungen? Fernsehbilder teilen ja auch soviel zu den gesamtumständen mit...
    Der widerrechtliche Einsatz von Pfefferspray stellt eine gefährliche Körperverletzung dar.
    Dafür verliert ein Polizeibeamter seinen Job.
    Ich bezweifle, daß es viele gibt, die für irgendwelche Krawallmacher bereit wären, ihre Uniform auszuziehen.

    Das Strafgesetzbuch beugt einem Mißbrauch vor.
    Durch die Vorschriften der Gef.KV.
    Wer sich zu Unrecht derartig verletzt fühlt, kann jederzeit Anzeige erstatten, der er schlauerweise ein ärztliches Attest beilegt.

    Ich habe persönlich bereits eine volle Ladung Pfefferspray abbekommen und zwar in die Augen und aus nächster Nähe. Natürlich ist das höllisch fies... aber mein Gott, sollen Polizeibeamte mit Wattebüscheln werfen?
    Oder ist Dir der Schlagstock lieber?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31 August 2017
  • Mr. Hornsman
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    vergeben und glücklich
    20 November 2007
    #3
    Naja, ich glaub', es ist einigermaßen albern zu leugnen, daß es besonders in der aufgeheizten Stimmung während einer Demo, wenn möglicherweise auch schon die ersten Steine geflogen sind, nicht auch schon zu ungerechtfertigten Übergriffen seitens der Polizei gekommen wäre. Das hab' ich nämlich schon selbst erlebt bzw. beobachtet, und zwar nicht nur den Übergriff, sondern auch die Vorgeschichte. Damals hatte die Polizei allerdings noch kein Pfefferspray.
    Daß etwas verboten ist und für den Missetäter möglicherweise fatale Konsequenzen hat, heißt leider nicht, daß es nicht passiert.
    Allerdings würde ich auch lieber Pfeffer in die Fresse, als einen Knüppel über die Rübe kriegen.
     
  • Trogdor
    Trogdor (41)
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    20 November 2007
    #4
    Das Problem beim Pfefferspray ist doch genau das gleiche wie bei der anderen "nichttödlichen" Waffe Taser (Elektroschocker). Die Dinger wurden in den USA mit einem Riesenaufwand eingeführt, um die Zahl derer zu reduzieren, die von Polizisten erschossen werden, darunter regelmäßig unschuldige. Das Resultat ist, dass immer noch genauso sinnfrei herumgeballert wird, zusätzlich aber noch alles was sich bewegt elektrogeschockt wird, einschließlich Kinder. Ich halte es für richtig, dass die Polizei diese zusätzliche Möglichkeit der Gefahrenabwehr uns Selbstverteidigung hat, dabei darf aber die Hemmschwelle zum Einsatz nicht gesenkt werden, im Glauben dass es ja nur Pfeffer ist.

    Mich würde jetzt einmal deine ganz ehrliche Meinung und Einschätzung interessieren, wie die Wahrscheinlichkeit ist, dass es zu einer Verurteilung kommt, wenn wirklich ein widerrechtlicher Einsatz stattgefunden hat. Aus deiner Erfahrung. Wieviel Zeugen braucht man, dass ein Gericht eher einem Jugendlichen mit grünen Haaren glaubt als einem Polizisten?
     
  • gert1
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    20 November 2007
    #5
    1. ) Sichere Quelle?
    2. ) An Pistolenkugeln sterben einige Leutchen mehr als 50 in den USA
    ...


    Also so what.
     
  • User 9402
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    vergeben und glücklich
    20 November 2007
    #6
    Jetzt mal ehrlich, wem würde der Richter wohl mehr glauben, dem
    Opfer oder dem/den Polizisten? Ich glaube kaum, daß ein Polizist
    sich wegen so etwas die Uniform ausziehen muß.
     
  • Dunsti
    Dunsti (40)
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    20 November 2007
    #7
    Die Fragen, die ich mir stelle:

    1. Ist das Pfefferspray aus den USA das gleiche, das auch in Deutschland von der Polizei eingesetzt wird? Ich weiß nur, dass das, was ich manchmal in der Jackentasche habe, ein bestimmtes Zeichen haben muss.

    2. Kann man vermeiden, dass man von der Polizei (mit Pfefferspray) angegriffen wird? "Angepisst" worden bin ich schon von unfreundlichen Beamten, aber dass jemand gegen mich gewalttätig wurde (ob nun um mich festzunehmen oder um sich zu verteidigen oder für Ordnung zu sorgen oder was auch immer) habe ich noch nicht erlebt. Wer sich in Gefahr begibt... - oder?
     
  • gert1
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    21 November 2007
    #8

    Hier ist die Chance gering das dir so was passiert. In den USA spielen die Cops auch gerne mal mit ihren tasern rum...
    Die sind halt viel gewaltbereiter dort. Was man irgendwie auch versteht wenn man Waffen im Supermarkt kaufen kann.
     
  • Novalis
    Novalis (36)
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    21 November 2007
    #9
    Da habt ihr falsche Vorstellungen. Vor dem Richter steht erstmal die Innenrevision mit ihren Ermittlungen.
    Und die sind knallhart ;-)
    Fakt ist, der Pfeffersprayeinsatz muß durch den eingesetzten Beamten in seinem Bericht begründet werden. Da kann dieser sich vielleicht etwas ausdenken, aber das Risiko, daß Zeugen aufgefahren werden, die das Gegenteil beweisen, ist nicht gerade klein.
    Dazu kommen die Kollegen die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vereidigt werden. Und wer weiß, was die Konsequenzen von Meineid sind...

    Allgemein werden Demonstrationen ja heutzutage fast überall entsprechend videografiert. Unter anderem auch, um soetwas vorzubeugen.

    In meiner ehemaligen Dienstzeit habe ich zwei Pfeffersprayeinsätze miterlebt.
    Einen gegen mich und einen gegen einen Schläger der zwei Kolleginnen angegangen ist. Letzterer hat uns mit seiner "temporären Blindheit" noch den Weg zur unbekannten Wache gewiesen und ich habe ihm, wie einem kleinen Kind die Nase geputzt.
    Mehr Pfeffersprayeinsätze habe ich nicht erlebt. Unter anderem auch deswegen weil ich es, wie meine ehemaligen Kollegen, für wenig sinnvoll halte.

    Nun, ich habe eine Kollegin gehabt, die den Dienst quittieren mußte, weil sie eine HIV positive Drogenssüchtige durchsucht hat, die, obwohl sie das vorher auf Frage verneint hatte, Spritzen in der Jackentasche hatte. Die Kollegin hat sich gepiekst, hat ihr daraufhin eine gescheuert.
    Zack, das wars.

    Pfeffersprayeinsatz ist an rechtliche Vorraussetzungen gebunden.
    Ohen Grund darf damit niemand lustig herumsprühen.
     
  • metamorphosen
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    21 November 2007
    #10
    Das halte ich schlicht für unrealistisch, dass das gängige Polizeipraxis sein soll. Eine "körperliche Bestrafung" durch Polizisten ist ganz klar gesetzeswidrig. Wenn das nachweislich gegen wehrlose und nicht angreifende Personen eingesetzt worden sein soll, dann sollten sich da trotzdem keine Konsequenzen ergeben haben? Das soll also von allen beteiligten Stellen und Kontrollinstanzen abgesegnet sein? Und da ziehen ausnahmslos alle mit und halten die Klappe, brechen munter die Gesetze unseres Staates?

    Das klingt nach einer Verschwörungstheorie.
     

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