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  • Limoneneis
    Gast
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    29 Januar 2006
    #1

    Pille, Übergewicht und der Nuvaring

    Hallo zusammen,

    Ich habe die letzten 2 Jahre mit NFP verhütet, aber da ich zukünftig viel zu viel Stress haben werde, möchte ich auf die Pille umsteigen.

    Mein Problem ist, dass mein BMI etwa bei 28 liegt (78 - 80 kg) und ich gelesen habe, dass die Wirkung der Pille in solchen Fällen beeinträchtigt sein kann.
    Ich habe darauf bei google folgendes gefunden:
    http://www.medizinauskunft.de/artikel/diagnose/Frauengesundheit/30_12_pille_uebergewicht.php

    Und ich bin geschockt :eek: Da möchte man sich auf das Verhütungsmittel schlechthin verlassen (habe die Kondome irgendwie satt) und dann sowas.

    Eine Schwangerschaft wäre für meinen Schatz und mich eine Katastrophe und deshalb möchte ich so sicher wie möglich sein. Aber jetzt bin ich total verunsichert.... Ich hätte auch gerne eine 0,2 mg Pille (wie zB die "gut verträgliche" Leios) aber da hab ich jetzt mein Vertrauen vollkommen verloren.

    Kann man dieser Studie glauben, oder ist der prozentanteil eh nur so gering, dass sie der Rede gar nicht wert ist? Ich komm da mit dem PI immer durcheinander :zwinker:

    Und noch eine Frage. Ich habe gehört, dass der Nuvaring gewichtsunabhängig ist, stimmt das? Ist die Dosierung mit einer 0,2 mg Pille vergleichbar?
     
  • VelvetBird
    Gast
    0
    29 Januar 2006
    #2

    Hallo, erstmal :smile: .

    Dass die Pille bei Übergewicht schlechter wirken kann, habe ich auch schon mehrfach gelesen.
    Mit dem Nuvaring kenne ich mich leider nicht so gut aus. An deiner Stelle würde ich mich ausführlich von deinem Frauenarzt beraten lassen und ihn auch auf deine Befürchtung ansprechen, dass die Pille womöglich nicht richtig wirken könnte.
     
  • Limoneneis
    Gast
    0
    29 Januar 2006
    #3
    Ich habe schon 3 Frauenärzte und Ärztinnen hinter mir die mir und habe dementsprechend kein so großes Vertrauen mehr. :geknickt: Viele wollen einem einfach nur die Pille andrehen, ganz egal mit welchen Risiken.
     
  • f.MaTu
    f.MaTu (32)
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    29 Januar 2006
    #4
    hab mal gelesen, dass man beim Nuvaring sogar noch mehr aufs Gewicht achten muss als bei der Pille!
     
  • Limoneneis
    Gast
    0
    29 Januar 2006
    #5
    Und ich habe das Gegenteil gehört - was nun? :zwinker:
     
  • User 1539
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    29 Januar 2006
    #6
    Würde mich bezüglich des Nuvarings einfach mal an den Hersteller (www.nuvaring.de) wenden ...

    Juvia
     
  • Limoneneis
    Gast
    0
    29 Januar 2006
    #7
    Ich finde dort keine Kontaktmöglichkeit.
     
  • VelvetBird
    Gast
    0
    29 Januar 2006
    #8
    Dann wirst du wohl doch nochmal mit einem Frauenarzt reden müssen - oder andere nicht-hormonelle Verhütungsmethoden in Erwägung ziehen müssen, z.B. Diaphragma, Kupferspirale, Implantat (ich weiß gerade nicht, wie es richtig heißt, das ist eben so ein Stäbchen, dass du dann unter der Haut hast - oh, Moment - das ist aber auch was Hormonelles!

    Aber ich weiß nicht, welche Verhütungsmittel für junge Frauen geeignet sind, deswegen wirst du dich kaum um ein Beratungsgespräch drücken können.
     
  • User 1539
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    Verheiratet
    29 Januar 2006
    #9
  • Limoneneis
    Gast
    0
    29 Januar 2006
    #10
    Okay, danke :smile:

    ja, mir ist schon klar, dass ich bezüglich dessen zur Frauenärztin muss, aber infomieren kann man sich doch trotzdem mal? :zwinker:

    Die übrigen Verhütungsmethoden sind mir im Prinzip zu unsicher und zu unflexibel. Die Pille wäre schon idal, wenn sie eben ausreichend schützen würde.
     
  • User 22419
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    nicht angegeben
    29 Januar 2006
    #11
    naja, kupferkette/-spirale sind schon sehr sicher.
    (gynefix 0,1–0,3/ kupferspirale, 0,4–1)

    egal, welche dieser beiden erklärungsmöglichkeiten die bessere ist, die hormone aus dem nuvaring erleiden genau das selbe schicksal.
    vorteil beim ring ist nur, dass erbrechen und durchfall sowie eine durch antibiotika etc gestörte darmflora die sicherheit nicht beeinträchtigen.

    wenn das mit dem um 60% erhöhten risiko so stimmt, ist der pi trotzdem noch deutlich unter null - und damit niedriger als bei kondom und co.
     
  • User 29290
    User 29290 (38)
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    29 Januar 2006
    #12
    Mir hat die FÄ als ich 84kg gewogen habe gesagt, dass eine unter 0,3 mg nicht in Frage kommt und ich sie so pünktlich wie möglich nehmen soll, also nicht die 12 Stunden ausreizen. Naja, mir war das zu unsicher und ich habe 18kg abgenommen :smile:
     
  • Sternschnuppe_x
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    30 Januar 2006
    #13
    Falls es dich tröstet: Ich hab kein Übergewicht und hatte am Anfang die "gut verträgliche" Leios und hatte nur Zwischenblutungen ohne Ende. Sobald ich auf die MonoStep (etwas höher dosiert) umgestiegen bin, war's damit vorbei. :smile: Von daher muß "niedrige Dosierung" nicht gleichbedeutend mit "keine Nebenwirkungen" sein.

    Wenn du dich wirklich auf absolut und garantiert uneingeschränkte Sicherheit in Kombination mit dem "bequemen" und "unkomplizierten" Verhütungsmittel Pille verlassen willst, dann wirst du wohl oder übel abnehmen müssen...

    Sternschnuppe
     
  • User 12529
    Echt Schaf
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    in einer Beziehung
    30 Januar 2006
    #14
    ich glaube nicht, dass man der studie aus dem link viel glauben schenken darf..

    erstens ist es sehr seltsam, dass die bei grad mal (grob überschlagen) 800frauen die die pille nehmen/nahmen 250schwanger gewordene beihatten, die pille aber grade mal nen perlindex von 0,1 hat...
    wiedersprüchlich, diese hohe anzahl schwangerer frauen.
    klingt eher danach, als hätten sie des ausgesucht...
    kann natürlich auch nur ein extremer zufall gewesen sein...

    ausserdem sind 800 frauen net sehr aussagekräftig für ne studie, die für ~3milliarden frauen zutreffen soll laut der seite...


    ausserdem klingt nen anderer bericht auf der seite (am text verlinkt) auch eher nach bildzeitung als nach was vertrauenswürdigem... (http://www.medizinauskunft.de/artikel/aktuell/17_12_gehirngewebe.php ) und im internet stehen nicht nur wahrheiten.


    ganz abgesehen davon dass weder der FA, der mir die pille "damals" verschrieb etwas in die richtung erwähnte noch meine aktuelle FA oder mein hausarzt... und davon, dass ich in den 3jahren die ich die pille nu nehme kein einziges mal schwanger geworden bin oder so...
     
  • einTil
    einTil (34)
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    vergeben und glücklich
    30 Januar 2006
    #15
    um mal ein bisschen aus der Verwirrung rauszunehmen:

    (Quelle: http://www.eurekalert.org/pub_releases/2004-12/fhcr-gpw122204.php )

    Die haben also 248 Frauen genommen die trotz Pille schwanger geworden sind, und die mit 533 gleichaltrigen Frauen verglichen und dabei ihr Ergebnis bekommen.

    Ich probier grade an die Originalstudie ranzukommen, mit den Daten da drinnen könnte man sicherer sagen, wie glaubwürdig die Studie ist.
     
  • Deufelinsche
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    30 Januar 2006
    #16
    Der Nuvaring ist nicht gewichtsunabhängig. War nämlich am Mittwoch bei meiner FÄ und die meinte, dass ab einem BMI von 30 der Nuvaring nicht mehr sicher wäre....laut neuesten Studien usw. Deshalb hab ich jetzt gerade das Problem wieder auf die Pille umsteigen zu müssen, da ich keinen Bock hab schwanger zu werden.
    Die Leios gehört zu den niedrig dosierten Pille, meine FÄ meinte auch das die absolut nicht für übergewichtige Frauen geeignet wäre.....lass dich doch am besten ma von deinem FA beraten.
     
  • Limoneneis
    Gast
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    30 Januar 2006
    #17
    Vielleicht sagt man das mit dem Ring ja eher, weil verdauungsbeschwerden keinen Einfluss auf den Ring nehmen und das scheint ja zum teil das problem bei der Pille und Übergewichtigen zu sein. Außerdem sagst du ja selbst "bei einem PI über 30", bei der Pille ist der BMI bei 27,3 angelegt und da ist schon ein deutlicher Unterschied.
    Dann allerdings ist in Frage zu stellen, ob sich der PI der Pille bei einem BMI von 28 großartig von dem PI des Nuvarings unterscheidet.

    Habe gestern jedenfalls an Organon eine Mail geschickt, bin gespannt, was dabei rausommt.

    Gut, die Leios schlage ich mir dann sofort mal aus dem Kopf.. schade, das Gestagen war ja angeblich sehr gut verträglich. Mit dem Dienogest hatte ich starke Migräne... und mit Desogestrel schmerzhafte Blutungen.
     
  • User 22419
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    30 Januar 2006
    #18
    genau deswegen gibt es so viele verschiedene pillen in so unterschiedlichen dosierungen.

    die leios enthält das gestagen levonorgestrel, eines der älteren und am besten erforschten künstlichen gestagene.
    in höherer dosierung ist es auch in der minisiston und der microgynon enthalten, die beide auch 0,3mg ethinylestradiol enthalten, was wiederum das risiko für dauernde zwischenblutungen verkleinert (die ich unter der leios auch hatte, damals sogar noch sehr schmal mit mageren 50kg) und bei übergewicht sicherer wäre.
    übersicht über alle pillen mit levonorgestrel auf dem deutschen markt: http://www.netdoktor.de/medikamente/200002863.htm
     
  • hummelmann
    Gast
    0
    31 Januar 2006
    #19
    Mal eine blöde Frage:
    Wie definiert ihr hier Übergewicht? Ein paar kg zuviel?
    Deutlich zuviel?
     
  • f.MaTu
    f.MaTu (32)
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    31 Januar 2006
    #20
    öhm, ich glaub ab BMI 28-30 kann es zu einer Beeinträchtigung des Schutz kommen, weiß es aber jetzt nicht genau...
     

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