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Pille- Risiko? Erfahrung mit Persona?

Dieses Thema im Forum "Aufklärung & Verhütung" wurde erstellt von sweetlena, 21 Oktober 2009.

  1. sweetlena
    Gast
    0
    Hallo!

    Ich nehme die Yasminelle und habe jetzt von den gehäuften Embolie-fällen im Zusammenhang mit dem Wirkstoff Drospirenon gehört.
    Der Fall der 16-jährigen Celine hat mich einfach nur geschockt!
    Was jetzt? Sind andere Produkte wirklich weniger risikoreich?
    Hat von euch jmd die Pille deswegen abgesetzt, wenn ja, welche Alternative habt ihr gewählt?

    Ich habe überlegt auf natürliche Verhütung umzusteigen:
    Hat jmd Erfahrungen mit Persona o.ä. gemacht?
    Ist so etwas für junge frauen geeignet?
    Ich meine, dass Risiko schwanger zu werden liegt hier in etwa so hoch, wie bei Einnahme der pille eine Embolie zu bekommen...
    die eine zu sein, der sowas passiert ist natürlich unwahrscheinlich, aber ich möchte das Risiko dennoch nicht eingehen!

    Danke im Vorraus
    mlg
    lena:herz:
     
    #1
    sweetlena, 21 Oktober 2009
  2. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Verheiratet
    Wo hast du denn die Zahlen her? Verhütungscomputer sind eher unsicher, PI habe ich gerade nicht im Kopf, liegt aber meine ich recht deutlich über dem von Kondomen.

    Die Pille ist immer ein Embolierisiko und wars auch schon immer - egal welches Präparat. Ich bin immer noch etwas verwundert, dass man auf solche Fälle so geschockt reagiert. Die Pille ist eben kein Gummibärchen, sondern ein Medikament mit Nebenwirkungen, die auch in der Packungsbeilage stehen.


    Wenn du auf Hormone verzichten willst, bleiben Kondome, Kupferspirale / Gynefix (letztere habe ich und bin sehr zufrieden), NFP oder diverse andere Möglichkeiten (Diaphragma, Lea, ..), wobei letztere besser in Kombination verwendet werden sollten.
     
    #2
    User 505, 21 Oktober 2009
  3. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Jede Art der hormonellen Verhütung hat eine Reihe möglicher Nebenwirkungen. Das sollte jede Frau wissen, die diese Methoden anwendet, bevor irgendjemand stirbt und das durch die Presse geht. Jede PB klärt ausreichend auf.

    Die hormonfreien Alternativen, die es gibt, hat Serenity ja schon gepostet. Mein Partner und ich haben fast 1 Jahr nur mit Kondom verhütet und es hat alles bestens geklappt. Ich nehme die Pille eher aus kosmetischen Gründen und nicht unbedingt zur Verhütung. Wir hätten keine Probleme damit, weiterhin Kondome zu verwenden.
     
    #3
    krava, 21 Oktober 2009
  4. sweetlena
    Gast
    0
    Danke euch beiden,

    ja, natürlich steht da einiges drin in der PB, aber von Lungenembolien die tödl. enden können ist da keine Rede und auch meine FÄ meinte, das wäre risikofrei...
    ich möchte nicht mit Kondom verhüten und werde wohl mal auf Temperatur und Billings umsteigen,
    ich hoffe das klappt;-) lasse mich aber nochmal ausführlich beraten...
     
    #4
    sweetlena, 21 Oktober 2009
  5. glashaus
    Gast
    0
    Wenn du dich damit besser fühlst, könntest du ja auch auf eine Pille der älteren (2.) Hormon-Generation umsteigen, mit der Thrombose wurden ja vor allem Yasmin, Yasminelle, Petibelle, AIDA und Yaz genannt, die das Hormon Drospirenon enthalten.

    Bei ML Mona Lisa am Sonntag und bei WISO am Dienstag gabs auf dem ZDF Beiträge zu dem Thema, die kann man sich in der Mediathek auch nochmal raussuchen und anschauen.
     
    #5
    glashaus, 21 Oktober 2009
  6. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Was muss ich mir unter Billings vorstellen?
     
    #6
    krava, 21 Oktober 2009
  7. glashaus
    Gast
    0
    Billings ist die Methode von NFP, bei dem der Schleim am Muttermund zur Beobachtung herangezogen wird.
     
    #7
    glashaus, 21 Oktober 2009
  8. User 86199
    User 86199 (36)
    Meistens hier zu finden
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    Verheiratet
    Da hat sich deine FÄ leider sehr unqualifiziert ausgedrückt. Es gibt keine risikofreien Medikamente.
     
    #8
    User 86199, 21 Oktober 2009
  9. sweetlena
    Gast
    0
    ja, in Kombination mit der Temperaturmessung hat diese natürliche Methode den gleichen PI wie die Pille.
    sagen zumindet viele I-Seiten.
     
    #9
    sweetlena, 21 Oktober 2009
  10. Minnesänger
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Die Pille manipuliert den weiblichen Körper durch künstliche Hormone, da ist es doch irgendwie logisch, daß sich das häufig negativ auf den Organismus auswirkt. Warum sollte man sich denn überhaupt diesen Gesundheitsrisiken aussetzen und Nebenwirkungen in Kauf nehmen, zumal es doch ohnehin Methoden der Empfängnisregelung gibt, die natürlich, kostenlos und gesundheitlich vollkommen unbedenklich sind? Wäre ich eine Frau, würde ich mich auf gar keinen Fall mit Hormonpräparaten vollpumpen.

    Es gibt Alternativen:

    Medizin: Natürliche Verhütung so sicher wie die Pille - Nachrichten Wissenschaft - WELT ONLINE

    Die natürliche Empfängnisregelung ist genauso "sicher" oder "unsicher" wie die Pille. Sie kostet nichts, ist gesundheitlich und ethisch unbedenklich, erfordert aber gerade am Anfang eine intensivere Beschäftigung mit dem eigenen Körper.

    Hier findet man alle Informationen, die man zur NFP braucht:

    Arbeitsgruppe NFP: Aktuelles

    Ansonsten kann man sich ja mal ein Buch zu dem Thema zulegen oder man geht zu einer Beratungsstelle z.B. bei der Caritas oder den Maltesern, die klären auch darüber auf. :smile:
     
    #10
    Minnesänger, 21 Oktober 2009
  11. sweetlena
    Gast
    0
    #11
    sweetlena, 21 Oktober 2009
  12. Minnesänger
    Benutzer gesperrt
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    59
    nicht angegeben
    Das Schicksal dieses Mädchens ist wirklich tragisch. Mich würde mal interessieren, ob die jungen Frauen eigentlich von ihrem Gynäkologen wirklich detailiert über sämtliche Risiken, Nebenwirkungen und Wirkungsweisen der Präparate aufgeklärt und ob ihnen auch natürliche Alternativen vorgestellt werden.

    Du solltest dir und deinem Körper zuliebe wirklich auf eine natürliche Empfängnisregelung umsteigen. Ich finde die NFP wird im Gegensatz zur "Pille" auch der Würde der Weiblichkeit gerecht. Man wirft nicht einfach nur Medikamente ein um den weiblichen Körper zu manipulieren, sondern man setzt sich mit der Natürlichkeit des weiblichen Körpers intensiv auseinander und nutzt dieses Wissen dazu, die Empfängnis zu regeln. Das kann man auch gut gemeinsam mit dem Partner machen, das Thema betrifft schließlich beide und sollte keine "reine Frauensache" sein. :smile:
     
    #12
    Minnesänger, 22 Oktober 2009
  13. sweetlena
    Gast
    0
    was bist du denn für einer:smile: ?
    die meisten männer überlassen das doch völlig ihren frauen...
    bewundernswert, deine einstellung!

    und mir hat meine Fä nichts, gar nichts über risiken gesagt...
     
    #13
    sweetlena, 22 Oktober 2009
  14. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Meine FÄ hat mich schon über Risiken aufgeklärt, grade auch in Zusammenhang mit Rauchen, hat mich nach Thrombose-Fällen in meiner Familie gefragt etc. Ich hab dann auch extra noch mal meine Mutter und meine Oma gefragt wie es mit Thrombose bei ihnen aussieht/aussah. Ich hab das schon ernst genommen.

    Selbst wenn ein Gyn nicht im Detail über Risiken aufklärt, so viel Hirn trau ich jeder Frau zu, die Sex hat, dass sie sich eben auch mal selbst informiert. Man braucht ja nur die PB zu lesen, ansonsten hat heutzutage jede 10jährige schon einen eigenen PC zum Chatten, da kann man ruhig auch mal was sinnvolles machen und beispielsweise zum Thema Pille und Risiken mal googeln.
    Wer so viel Eigeninitative nicht aufbringen kann, der ist dann wohl auch ein bisschen selbst schuld. Man kann nicht immer alles auf die Ärzte schieben, die eben auch nur Menschen sind und im heutigen Praxisalltag meistens einfach viel zu wenig Zeit für einen einzelnen Patienten haben.

    @Minnesänger
    Die Pille oder Hormone generell müssen nicht immer negativ wirken. Sie können auch positiv wirken, das ist bei mir der Fall. Zur Verhütung nehme ich die Pille an sich nicht, da genügen uns Kondome. Aber sie kann auch kosmetische Vorteile bringen und Frauen zum Beispiel mit einem erhöhten Testosteronwert helfen (Hautbild, vermehrter Haarwuchs etc.). Hormone sind nicht immer nur schlecht.
    Über NFP hab ich mich vor 1,5 Jahren ausführlich informiert. Ich empfehle hier auch das Buch "Natürlich und sicher". Ich habs auch gelesen, fand es superinteressant, auch wenn ich mich am Ende gegen diese Verhütungsmethode entschieden habe.
    Das Buch ist für jede Frau lesenswert. Man erfährt vieles, das man nicht wusste. :zwinker:
     
    #14
    krava, 23 Oktober 2009
  15. Minnesänger
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Beratung und Aufklärung gehören doch wohl zu diesem Beruf dazu, gerade bei Gynäkologen. Ein Arzt sollte die Risiken und Nebenwirkungen eines Medikaments kennen und in einem Patientengespräch darüber aufklären. Es ist auch nicht jede Verhütungsmethode für jedes Paar geeignet, deswegen wäre doch auch zu erwarten, daß ein Gynäkologen seinen Patientinnen auch Alternativen aufzeigt und beratend zur Seite steht. Wie kommt es, daß viele Frauen noch nie etwas von NFP gehört haben oder kaum etwas darüber wissen? Ich denke ein Gynäkologe wäre eigentlich dazu verpflichtet einer Frau nicht einfach ein Rezept für die "Pille" auszustellen, sondern sie darüber zu informieren, daß dieses Medikament erhebliche Nebenwirkungen und Risiken mit sich bringen kann und daß es alternative, natürliche und gefahrlose Methoden der Empfängnisregelung gibt, die genauso "sicher" und dabei auch noch kostenlos sind.

    Ich gebe dir aber Recht, daß die Schuld nicht nur bei den Ärzten liegt. Die "Pille" gilt gemeinhein als das "ultimative" Verhütungsmittel, einfach, unkompliziert und sicher. Für viele junge Frauen ist es offenbar schon selbstverständlich Hormopräparate zu nehmen, ohne sie medizinisch zu hinterfragen. Daran hat auch die Propaganda der Pharmaindustrie Schuld.

    Mal ehrlich, wenn man Probleme mit dem Hautbild hat, dann geht man doch besser gleich zum Dermatologen. Der wird einem sicher auch helfen können, ohne gleich den natürlichen Hormonhaushalt zu manipulieren. :smile:
     
    #15
    Minnesänger, 23 Oktober 2009
  16. spaziergänger
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Single
    Vor allem dein letzter Satz sollte sich eigentlich mal jeder in einer Partnerschaft vor Augen halten! Genauso ist es nämlich, zu einer Verhütung gehören zwei!
    Und warum sollte sich nur einer einem Risiko, das vorhanden sein kann!, aussetzen wenn man gemeinsam vll sogar noch nen Spass dabei haben kann. Für uns Männer ist es ja auch mal nicht schlecht, den Ablauf kennenzulernen! Könnte vll. auch mal das Verständnis für den weiblichen Körpern bei uns Männern verändern........

    Dazu müssen aber auch die Frauen bereit sein. Viele, nicht alle!, denken dass die Verhhütung einzig und allein in ihren Händen liegt. So ist es aber nicht, es gibt immer wieder Männer die sich für Verhütung interessieren und auch offen mit ihren Frauen reden wollen. Oftmals ist es so, dass Männern es aber leider verwehrt wird und die sich dann dadurch frustriert zurückziehen. Heisst ja auch dass wir Männer keine Ahnung vom weiblichen Körper hätten. Dann klärt uns doch einfach mal auf!! Es ist doch ein Miteinander, oder nicht?
     
    #16
    spaziergänger, 23 Oktober 2009
  17. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Eben weil sie so einfach und unkompliziert ist, verwenden sie viele Frauen ja so gerne und fragen ihren Arzt auch gezielt danach. Und nicht nach einer für sie geeigneten Verhütungsmethode. Wenn ein Arzt einem dann die PIlle ausreden wollte, würde man ihn vermutlich als schlechten Arzt hinstellen.
    Hormone sind nunmal das sicherste Verhütungsmittel, da führt letztlich kein Weg dran vorbei.
    Und von einer Propaganda der Pharmaindustrie hab ich ehrlich gesagt noch nie groß etwas mitbekommen. :ratlos:

    Glaub mir, ich war schon bei vielen Hautärzten, hab viele Cremes und alle möglcihen Anwendungen getestet. Geholfen hat letztlich nichts. :geknickt: Außer eben die Pille.
    Auch bei starken Regelbeschwerden ist die Pille eine gute Alternative. Ich war Gott sei Dank nie so extrem davon betroffen, ber es gibt viele Frauen, die jeden Monat halb kaputt gehen, nicht arbeiten können etc. Und wenn man die Hormone sonst gut verträgt, dann nimmt man wohl nicht freiwillig diese starken Beschwerden in Kauf, sondern schluckt eben die Pille. Dauerhaft starke Schmerzmittel sind sicher nicht gesünder und ungefährlicher.

    Ich will die Pille weiß Gott nicht verherrlichen, plädiere hier oft genug dafür, dass es eben kein Bonbon ist und jede Pillenanwenderin sollte wissen, was sie da jeden Tag schluckt und was es in ihrem Körper bewirkt.
    Genauso steht es jeder Frau frei, zu entscheiden, ob sie die Pille nehmen möchte oder nicht.
    Ich will aber noch dazu fügen, dass es grade bei jungen Mädchen wohl wesentlich sinnvoller ist, sie schlucken die PIlle als dass sie früh ungewollt schwanger werden. Also dann doch lieber die Hormone.
     
    #17
    krava, 24 Oktober 2009
  18. Minnesänger
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Ich finde das gebietet auch die Würde der Frau, daß man sie und ihren Körper vollumfänglich akzeptiert, einschließlich ihrer natürlichen Fruchtbarkeit. Deshalb halte ich NFP für die beste Methode zur Empfängnisregelung, weil diese Methode die weibliche Natur respektiert, anstatt sie zu manipulieren. NFP verlangt eine Auseinandersetzung mit dem weiblichen Körper und dem sexuellen Verhalten von Mann und Frau. Das fördert auch das gegenseitige Verantwortungsbewußtsein für einander und die möglichen Folgen von sexuellem Verkehr.

    Es stimmt nicht, daß Hormonpräparate die "sichersten" Verhütungsmethoden sind.

    Medizin: Natürliche Verhütung so sicher wie die Pille - Nachrichten Wissenschaft - WELT ONLINE

    Natürlich ist die "Pille" in der Anwendung unkompliziert. Pillen zu schlucken ist immer einfacher, als sich mit dem Körper und seinem Verhalten auseinanderzusetzen. Das bedeutet aber wohl kaum, daß die einfachste auch die geeignetste und verträglichste Verhütungsmethode sein muß. Die "Pille" hat eben auch eine ganze Reihe von Risiken, Nebenwirkungen, die vielen Frauen überhaupt nicht bekannt sind, weil sie in der Öffentlichkleit selten bis gar nicht thematisiert werden. Der Arzt ist u.a. dazu da, die Patientinnen darüber aufzuklären.

    Warum ich keine Anti Baby Pille mehr verschreibe; Dr. Gabriele Marx;Brustkrebs;Pille;69469;Homöopathie;

    Die NFP ist etwas komplizierter in der Anwendung als die Einnahme der "Pille", sie hat aber eine ganze Reihe von Vorteilen:

    - sie ist natürlich
    - sie birgt keinerlei Risiken und Nebenwirkungen
    - sie ist kostenlos
    - sie ist genauso sicher wie die "Pille"
    - sie ermöglicht eine intensive Einbeziehung des Partners in die Verhütung

    Es sollte doch wohl eine Selbstverständlichkeit sein, daß der Arzt seine Patientinnen natürliche Alternativen zur Hormonbehandlung vorstellt. Wieso sollte der Gynäkologe deswegen als schlechter Arzt empfunden werden? Die Wahl der Verhütungsmethode obliegt doch letztlich sowieso der einzelnen Patientin. Um überhaupt eine Wahl zu haben, muß man allerdings erstmal verschiedene Methoden kennenlernen. Viele Frauen würden sich vielleicht eher für die NFP entscheiden, wenn sie darüber und über die Risiken und Nebenwirkungen dfer "Pille" vernünftigaufgeklärt würden.

    Im Übrigen ist kein Arzt verpflichtet die "Pille" zu verschreiben. Er ist allerdings dazu verpflichtet im Gespräch und evtl. durch eine Untersuchung herauszufinden, ob die "Pille" gesundheitlich für eine Patientin überhaupt vertretbar ist.

    Aber Du wirst mir doch sicher zustimmen, daß bei Hautproblemen der erste Weg zum Dermatologen und nicht zum Gynäkologen führen sollte. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die "Pille" die einzige Behandlungsmöglichkeit eines schlechten Hautbildes sein sollte. Was machen den Männer mit schelchtem Hautbild, gleich eine Hormontherapie?

    Die "Pille" und auch keine andere Verhütungsmethode kann eine ungewollte Schwangerschaftauch nicht mit Sicherheit verhindern, dessen sollte man sich bewußt sein. Davon abgesehen halte ich es doch für sehr fragwürdig gerade bei sehr jungen Mädchen, die noch mitten in der Pubertät stecken, einen solch schwerwiegenden Eingriff in den natürlichen Hormonhaushalt vorzunehmen.
     
    #18
    Minnesänger, 24 Oktober 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  19. spaziergänger
    Sorgt für Gesprächsstoff
    155
    43
    14
    Single
    Genau dass ist es! Der Respekt vor dem anderen, so kommt es mir vor, verschwindet in der Gesellschaft!

    Wie du dich letztendlich entscheiden wirst, ist natürlich vollkommen dir überlassen....
     
    #19
    spaziergänger, 24 Oktober 2009
  20. User 20579
    Planet-Liebe Berühmtheit
    5.398
    398
    3.883
    Verheiratet
    Hm also grundsätzlich stimme ich schon auch damit überein, dass die Pille nicht leichtfertig geschluckt werden sollte und natürlich beide Partner an Verhütung interessiert sein sollten. Wie oft lese ich von pissigen Männern, weil die Frau die Pille nicht mehr schlucken möchte - das kann es ja auch nicht sein.

    Ich finde es aber auch nicht richtig, die Pille gleich als lebensgefährlich einzustufen, das ist sie schon immer - durch die Vorfälle in letzter Zeit kommt sowas vielleicht eher raus, aber davon ist die Pille nicht gefährlicher geworden.

    Was Verhütung im Allgemeinen angeht finde ich sowieso, dass Minderjährgie die Pille nicht unbedingt schlucken sollten, da ich mir sowas in der pubertären Entwicklung nicht als unbedingt gesund vorstelle. Gleichzeitig finde ich Kondome zu unsicher (für mich eh nicht verwendbar, aber im Allgemeinen), da viele in dem Alter das noch nicht richtig hinkriegen, und eine Schwangerschaft je nach Alter eine Katastrophe wäre - von daher hatte ich selber auch erst dann Sex, als eine mögliche Schwangerschaft zu verantworten gewesen wäre. Aber dass ich damit weitgehend alleine stehe, weiß ich auch :zwinker:

    NFP ist für mich aber auch nicht das Non-Plus-Ultra, da es bedeutet, an den fruchtbaren Tagen Kondome zu benutzen - und wenn man die nicht möchte, hat man ein Problem. Außerdem würde es mich ehrlich gesagt bescheuert machen, wenn ich wüsste, dass ich einen fruchtbaren Tag habe und ein Kondompatzer auch automatisch ein "Treffer" sein könnte - da könnte ich nicht entspannt sein. Ich finde es auch etwas überzogen, Hormone im allgemeinen zu verteufeln - es kommt immer auf die richtige Dosierung an und darauf, für einen selber das passende Präparat zu finden. Wenn eine Pille empfängnisverhütend wirkt, gut verträglich ist und nebenbei Haut und Haare schön macht, wüsste ich nicht, was dagegen sprechen sollte - und die Nebenwirkungen muss man eben im Blick haben und auf eventuelle Warnzeichen gut achten.

    Man sollte nicht vergessen, dass die Pille auch viele positive Seiten hat - sie ermöglicht es Frauen auch, völlig unabhängig vom Mann die Familienplanung im Auge zu behalten, nicht auf Kondome angewiesen zu sein und selbst bei spontanem Sex Schwangerschaften wirksam zu verhindern. Sowas ist nicht immer selbstverständlich gewesen - und nur weil es nun bedauerliche Todesfälle gibt, wird der Nutzen der Pille für zahlreiche Frauen nicht geringer. Es gibt auch Leute, die bestimmte OPs nicht überleben und trotzdem gibt es genügend Leute, die nach dieser OP deutlich besser leben, als vorher.

    Was ich allerdings auch nicht okay finde, ist, mit welcher Leichtfertigkeit die Pille z.T. verschrieben wird, die Aufmachung, die bunten blink-blink Homepages - ich glaube nicht, dass es da jedem bewusst ist, welche Nebenwirkungen er in Kauf nimmt. Da sollte noch mehr Aufklärung stattfinden.
     
    #20
    User 20579, 24 Oktober 2009

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