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  • Kiya_17
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    vergeben und glücklich
    27 Januar 2009
    #1

    platonische Liebe

    Was ist platonische Liebe? Wie erfährt man sie? Wie wird sie definiert?
    Was ist erlaubt, was tabu?

    Und um das Ganze etwas spannender zu machen, gehen wir doch davon aus das man diese platonische Liebe nicht einfach mit Freundschaft/ Bekanntschaft gleichsetzen kann :zwinker: .
     
  • Neato
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    27 Januar 2009
    #2
    Hmm .. im prinzip wie ne Beziehung nur halt ohne Sex .. so würd ich das zumindest spontan definieren. Also man hat halt irgendwie die Gefühle wie für nen Partner ..
     
  • User 85637
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    27 Januar 2009
    #3
    Ganz generell erst mal würde ich sagen, dass platonische Liebe tiefer geht als eine Freundschaft. Es ist wirkliche und echte Liebe, allerdings ohne jegliche Begierde und Leidenschaft. Die Verbundenheit findet nur und ausschließlich auf der geistigen Ebene statt. Natürlich kann es trotzdem zu körperlicher Nähe kommen, allerdings ohne sexuellen Hintergrund.

    Unterscheiden muss man dann nach freiwilliger und erzwungener platonischer Liebe:

    Freiwillige platonische Liebe ist wohl am seltensten und am wertvollsten, denn keine äußerlichen Umstände oder ähnliches haben sie erwirkt noch wird sie dadurch beeinflusst.

    Unter erzwungener platonischer Liebe verstehe ich eine Liebe mit sexueller Begierde. Diese Begierde muss aufgrund der Umgebung oder dem nicht Erwidern der begehrten Person unterdrückt werden.
     
  • Samaire
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    nicht angegeben
    27 Januar 2009
    #5
    Das ist eine Liebe, eine innige zwischemenschliche Beziehung ohne sexuelle Hintergedanken und Handlungen. Entsprechend ist alles erlaubt, ausser eben sexuelle Handlungen und an und für sich auch sexuelle Gedanken (aber die sind ja bekanntlich frei, nur eben, theoretisch sollten sie nicht sein).

    Und ja, es gibt sie :smile: Aber leider kommt es meistens früher oder später eben zu "mehr", und sei es nur, dass einer diesen Wunsch nach mehr ausspricht. Das macht dann wohl meist auch alles gleich kaputt.
     
  • xoxo
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    27 Januar 2009
    #6
    Die Bedürfnisse des Anderen sind einem wichtiger, als die eigenen. Ohne Sex.
     
  • User 49007
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    27 Januar 2009
    #7
    für mich ist eine platonische Liebe eine Liebe zu engen Freunden aber ohne sexuelle Gedanken. ZB ein sehr guter Freund oder Freundin die man liebt auf eine andere Art und Weise als einen festen Sex-LiebesPartner! So seh ich das
     
  • Kiya_17
    Kiya_17 (28)
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    vergeben und glücklich
    28 Januar 2009
    #8
    Danke einmal für eure Antworten :smile: Weitere dürfen gerne folgen :grin:

    Denkt ihr bei so einer "Liebe" gibt es auch eine Phase des Verliebtseins, also das man Schmetterlinge im Bauch hat oder einem heiß und kalt zugleich wird wenn man an diese Person denkt/ sie sieht?
     
  • Samaire
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    nicht angegeben
    28 Januar 2009
    #9
    Nein und genau das hat auch absolut nichts in einer platonischen Liebe zu suchen.
     
  • User 49007
    User 49007 (30)
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    28 Januar 2009
    #10
    Nein für mich ist es dann schon mehr als nur platonisch. Hast du denn wenn du einen guten Freund oder eine gut Freundin hast, Schmetterlinge im Bauch?
     
  • envy.
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    28 Januar 2009
    #11
    Hm, ich würde meinen, das ist das, was ich zB für meine Eltern empfinde.
     
  • squarepusher
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    28 Januar 2009
    #12
    ganz genau so seh ich das auch.
     
  • User 15352
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    28 Januar 2009
    #13
    Das würde ich so übernehmen - mit dem Zusatz, dass die Verbundenheit (wie Du auch selbst indirekt erwähntest) nicht nur auf geistiger, sondern auch auf emotionaler Ebene stattfinden kann.

    Nein, ich denke nicht, dass solche Gefühlsanwandlungen noch unter die Kategorie "platonisch" fallen. Ich z.B. empfinde da eher ein tiefes, warmes Gefühl der Zuneigung für die entsprechende Person.
     
  • Fuchs
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    28 Januar 2009
    #14
    :jaa: Ganz genau das ist das Gefühl! Es lässt sich allerdings schwer vermitteln, wenn man es nicht kennt. :zwinker:

    @kiya: Die "Schmetterlinge" und die Emotionen, die du beschreibst, haben in erster Linie mit "Verliebtsein" zu tun und sind in der Regel einmalig und "berauschend". Sie wandeln sich in einer gut funktionierenden Verbindung dann in Gefühle tiefsten Vertrauens, Zuneigung und bedingungsloser Akzeptanz des Partners als Ganzes. Und dies sind dann auch die Gefühle, die in einer platonischen Liebe möglich sind. :zwinker:

    Wie Daylight würde ich dabei sagen, dass sich das ganze nicht nur (wenngleich primär) auf geistiger Ebene, sondern auch auf emotionaler Ebene abspielt. Die sexuelle Ebene ist jedoch einfach nicht mehr von Bedeutung.

    edit: Nachtrag: Eine gute Freundschaft ist nicht automatisch eine platonische Liebe! Aber es ist möglich, eine platonische Liebe aus einer tiefen Freundschaft zu entwickeln - auch zu Personen gleichen Geschlechts (wenn man denn hetero ist), da die sexuelle Ebene (und die damit verbundene sexuelle Orientierung) völlig unwichtig ist.
     
  • Prof_Tom
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    28 Januar 2009
    #15
    Ware liebe, muss für mich immer platonischer Natur sein ( zumindest auch ), halt unabhängig von allen Körperlichkeiten und Begierden ( welche man natürlich trotzdem haben kann, aber eben ncht daran gebunden )
     

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