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Praxisfrage zu religiösen Frauen!

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von WOK09, 16 Dezember 2008.

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Eine nette Frau will aus religiösen Gründen kein Schwein essen...

  1. Auf alle Fälle Finger weg von ihr!

    7 Stimme(n)
    20,6%
  2. Auf jeden Fall aufpassen...

    8 Stimme(n)
    23,5%
  3. Ja und?

    19 Stimme(n)
    55,9%
  1. WOK09
    WOK09 (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Single
    hallo,

    als atheistisch lebender christ lern ich ja nicht nur menschen mit der gleichen einstellung, sondern auch religiösere personen kenn. im falle von frauen finde ich z b bibeltreue christinnen keineswegs prickelnd, sehe jedoch auch kein großes problem dabei, solche näher kennen zu lernen.

    mir stellt sich aber die frage, wie dies bei anhängerinnen anderer religionen aussieht. nach dem was man so hört, kann man ja allerlei probleme bekommen, wenn man sich mit einer muslimin auf mehr einlässt.

    daher frage ich mich nun, ob ich bei "aktiven" islam-anhängern, die die religion eben leben und nicht nur in ihrem pass stehen haben, nicht lieber gleich abstand halten soll was intime beziehungen betrifft.

    ist es am besten flirtversuche direkt zu unterlassen, wenn man z b sieht, dass sie nach den gesetzen ihrer religion liebt (kein schwein isst, kopftuch trägt).
     
    #1
    WOK09, 16 Dezember 2008
  2. User 49007
    User 49007 (29)
    Sehr bekannt hier
    2.977
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    299
    Verheiratet
    Also wenn jemand kein Schwein isst, ist mir das egal. Genau so ega ist es mir wenn jemand Vegetarier ist oder der gleichen.

    Kopftuch hingegen...würde ich persönlich die Finger davon lassen. Aber auch bei Jesus-Kreuz trägern. Ich bin absolut nicht religiös und möchte es auch nicht werden
     
    #2
    User 49007, 16 Dezember 2008
  3. neverknow
    neverknow (28)
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    27
    Single
    Warum darf ich nicht abstimmen?


    Zu Musliminnen im speziellen kann ich nix sagen, nur allgemein: ich bin Agnostikerin und könnte nur mit einem Agnostiker oder Atheisten zusammen sein. Von religiösen Menschen kann ich mich einfach nicht in dem Maße verstanden fühlen, wie von nichtreligiösen, und ebenso kann ich sie nicht verstehen. Keine gute Grundlage für eine Beziehung.
     
    #3
    neverknow, 16 Dezember 2008
  4. WOK09
    WOK09 (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    26
    0
    Single
    es geht mir nicht darum, was diejenige essen will und was nicht, sondern darum, dass die schweine-abstinenz einen religiösen hintergrund impliziert, der für mich gefährlich werden könnte, wenn ich die frau anrühre.

    natürlich kann ich auch nicht viel mit einer anfangen, die jeden satz in der bibel glaubt und regelmäßig den gottesdienst besucht. aber wie schon gesagt, ich möchte einfach nur eine potenzielle gefahr ausschliessen.

    stichwort ehrenmorde etc.
     
    #4
    WOK09, 16 Dezember 2008
  5. Mithrandir
    Mithrandir (32)
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    Verheiratet
    Naja... es ist ein weiter, weiter Weg vom "Jesus-Kreuz-tragen" und "Gottesdienst besuchen" hin zu "jedes Wort in der Bibel glauben". Und ein mindestens genauso weiter Weg von einer muslimischen Frau, die kein Schweinefleisch isst, hin zu Ehrenmorden.

    Nur weil jemand religiös ist, ist der- oder diejenige noch lange kein Fanatiker. Und an wirkliche "Hardcore-Musliminnen" kommt man als "Normalösterreicher/-deutscher" ja eh nicht ran, oder?
     
    #5
    Mithrandir, 17 Dezember 2008
  6. Bliss
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Genauso ist es .... und ich habe (zum Glück) in meinem Freundeskreis noch nie von Ehrenmorden gehört.:ratlos:

    Wobei ich meine Finger von jeder Muslimin lassen würde, die ein Kopftuch trägt.
    Eine Bekannte trägt seit drei Jahren ein Kopftuch und für sie kommt nur ein Mann in Frage, der gleiche Werte/Vorstellungen wie sie hat. Wenn sich eine Frau aus freien Stücken (wie meine Bekannte) dafür entscheidet sich zu verschleiern, dann wirst du keine Chance auf eine intime Beziehung haben.
     
    #6
    Bliss, 17 Dezember 2008
  7. Tokee
    Tokee (35)
    Benutzer gesperrt
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    43
    11
    Verheiratet
    Sorry, aber das finde ich jetzt ein "klein wenig" übertrieben. Du tust ja gerade so, als ob man automatisch in Lebensgefahr schweb nur weil man sich einer Muslima nähert. Das halte ich für totalen quatsch.

    Natürlich sind schon Ehrenmorde von Moslems verübt worden, aber genauso wurden Schwule von Christen, Schwarze von Weißen, Große von Kleinen, Junge von Alten und Dicke von Dünnen umgebracht.

    Das Risiko umgebracht zu werden weil man sich einer Muslima näher ist daher in meinen Augen genauso groß wie umgebracht zu werden weil man sich x-beliebigen anderen Person nähert.

    Zudem werden Ehrenmorden selten von den Frauen sondern von deren Famlien verübt. Genauso gut musst du dich also für einem Eifersüchtigen Exfreund fürchten. Bei den Morden von denen ich gehört habe wurde außerdem die Frau und nicht deren Freund umgebracht. So gesehen müsst sich eher eine Muslima fürchten sich dir zu nähern als umgehkehrt.

    Als letztes möchte ich noch darauf hinweisen, dass bei den Ehrenmorden die Frauen umgebracht wurden, die NICHT den strengen Moral- und Glaubensvorstellungen ihrer verwandschaft entsprachen. Wenn überhaupt müsstest du dich also eher vor den
    Muslimas fürchten die sich für dich interessieren als vor jenen die streng gläubig sind.

    Kurzum: Für mich total Quatsch alles :tongue: :cool1:
     
    #7
    Tokee, 17 Dezember 2008
  8. andione
    Verbringt hier viel Zeit
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    25
    nicht angegeben
    Ich esse auch wenig schwein! :zwinker:
    JA und...
     
    #8
    andione, 17 Dezember 2008
  9. Asgar
    Verbringt hier viel Zeit
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    42
    nicht angegeben
    Ich komme generell nicht klar mit Dogmen jeglicher Art.
    Natürlich muss ich nicht immer alles in jeder Hinsicht bis in die Tiefe logisch durchleuchten, aber eine Beziehung mit einer streng Gläubigen stelle ich mir schon eher problematisch vor.
    Diese Leute lagen bisher selten bis nie wirklich auf meiner Wellenlänge.
    Das wäre für eine Bekanntschaft oder lose Freundschaft kein Problem und macht die Leute ja nicht gleich unsympathisch, aber ein fester Glauben ist schon irgendwie eine Mauer zwischen zwei menschen die ihn nicht gerade teilen.
    Fester Glaube bedeutet ab einem gewissen Punkt immmer ein "darüber kann ich nicht reden, das ist einfach so", beziehungweise "bring mich bloß nicht dazu über so etwas nachzudenken, das macht man nicht".
    Und das geht mal garnicht wenn ich jemanden näher kennenlernen möchte.
     
    #9
    Asgar, 17 Dezember 2008
  10. Celine89
    Celine89 (27)
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    vergeben und glücklich
    Ich kann dir jetzt natürlich nur als Frau antworten.^^
    Also, ich würde nie etwas mit einem muslimischen Mann anfangen. Ein Mann, der Frauen als etwas Minderwertiges betrachtet, keinen anderen Gott (und somit auch keine Atheistin wie mich) akzeptiert und dem ich nie ganz vertrauen könnte, ist nun wirklich kein potenzieller Kandidat für eine Beziehung.
    Ich denke, dass es auch für dich als Mann schwierig werden könnte, mit einer Muslimin zusammen zu sein. Einfach, weil sie aus einer komplett anderen Kultur kommt und sicherlich von dir stark abweichende Ansichtsweisen zu grundlegenden Dingen hat.
    Ich habe grundsätzlich eine Abneigung gegen den Islam, von daher würde ich mich nie mit diesen Menschen einlassen, zumindest nicht auf partnerschaftlicher Ebene, Freundschaft ist etwas Anderes.
    LG
     
    #10
    Celine89, 17 Dezember 2008
  11. many--
    many-- (32)
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    Verheiratet
    Ich würde jetzt nicht mal bis zu den berüchtigten "Ehrenmorden" gehen. Nicht jede gläubige Muslima hat hinter sich eine Familie von primitiven messerschwingenden Taliban sitzen, die das Jungfernhäutchen ihrer Schwester/Tochter/Schwippnichte im Namen Allahs und der Familie bis aufs Blut verteidigen. - Da spielen Religon und Kultur gemeinsam mit hinein.

    Aber generell würde ich mir schon Gedanken machen: ein Mensch, der der Religion in seinem Leben einen wichtigen Platz einräumt, der Entscheidungen nicht rational fällt, sondern religiöse Ansichten dabei berücksichtigt; ein Mensch, der vielleicht aus religiösen Gründen dies und das tut oder nicht tut, ein Mensch, der, um etwas extremer zu werden, sich, seiner Umwelt und seinen Kindern vielleicht gewisse Dinge verbietet oder von diesen verlangt, gewisse Dinge zu tun - aus religiösen Gründen, ein Mensch, der vielleicht von missionarischem Eifer erfüllt ist...
    das alles wäre nichts für mich. Denn: ich habe für all das in meinem Leben keinen Platz und würde nicht wollen, dass mein Privatleben - in dem mein Partner natürlich eine zentralen stellung hätte - durch solche Dinge belastet würde. Ich persönlich möchte auch nicht, dass meine Kinder in ihrem Erwachsenwerden über die Maßen von Religion beeinflusst werden; ich beabsichtige, hier zu informieren und aufzuklären, nicht zu predigen.

    Also: es gibt sicher viele nette, moderne, lebensfrohe Menschen, die halt in die Kirche gehen und an Jesus den Gesalbten glauben, oder meinetwegen an Allah, Buddah, Schiva, die Geister ihrer Ahnen, Odin, Pappa Legba oder wen auch immer. Das wäre für mich in einer Partnerschaft zunächst auch durchaus mal in Ordung, aber, sagen wir mal, für eine dauerhafte, feste Sache käme für mich wohl nur eine Person in Frage, die meinen fiesen, gottlosen und zynischen Atheismus teilte.
    Von einer offen und ernsthaft praktizierend religiösen Person, ganz gleich ob Moslem, Christ oder Wicca, würde ich mich, was Partnerschaften angeht, kategorisch fernhalten. Allerdings habe ich praktizierende Christen durchaus in meinem Freundeskreis, warum auch nicht? Immer wieder für eine Diskussion gut :zwinker: - aber solche Diskussionen in einer Partnerschaft würden wohl zu Grundsatzdiskussionen werden, und darauf hätte ich keine Lust.

    ...
    Nebenbei, lieber TS, bei dir habe ich so das Gefühl, dass du eine konkrete Person - ich rate einfach mal, muslimischen Hintergrundes ? - im Auge hast, bei der du offenbar nicht nur religiöse, sondern auch kulturelle Verständnisprobleme und Ängste hast (ich will mal nicht "Vorurteile" sagen). - Mein Tipp: wenn das Ganze nicht schon vor vornehinein absolut unmöglich erscheint, deine Zielperson also keinen Ganzkörperschleier trägt und nur in Begleitung ihres Bruders das Haus verlässt, dann lass dich doch einfach mal auf die Sache ein und lerne ihre Umgebung selber kennen, das wird dir mehr Erleuchtung bringen als das religionsfeindliche Geschwätz eines alten Atheisten, wie ich einer bin.
     
    #11
    many--, 17 Dezember 2008
  12. User 31535
    Verbringt hier viel Zeit
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    2
    nicht angegeben
    Ich glaube an Werte, Moral, Ehre, Anstand, ..., aber mit Religionen kann ich nichts anfangen. Ich halte sie eigentlich sogar für das größte Unheil dieser Welt. Je nachdem wie stark die Ausübung das Leben bestimmt, würde es da sicherlich zu Problemen kommen. Für eine Partnerschaft ist es schließlich wichtig, dass man auf einer Wellenlänge liegt und wenn man dann in einem so wichtigen Bereich völlig konträr ist, dann würde ich wohl eher von vornherein auf Abstand gehen.
     
    #12
    User 31535, 17 Dezember 2008
  13. WOK09
    WOK09 (30)
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    Single
    naja, von einem Pahtk wie dir möchte ich mich lieber nicht beraten lassen!
     
    #13
    WOK09, 17 Dezember 2008
  14. User 31535
    Verbringt hier viel Zeit
    1.498
    123
    2
    nicht angegeben
    Off-Topic:
    nuqjatlh, toDSaH?! :madgo:

    :zwinker: :grin:
     
    #14
    User 31535, 17 Dezember 2008
  15. WOK09
    WOK09 (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    26
    0
    Single
    yIntagh!
     
    #15
    WOK09, 17 Dezember 2008
  16. 4more_boy86
    Verbringt hier viel Zeit
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    88
    17
    nicht angegeben
    Zunächst mal finde ich es sehr interessant, dass die so oft angeprangerte, angeblich fehlende Toleranz religiöser Gruppen eben genau diesen gegenüber scheinbar nicht gegeben ist (die Bezeichnung "Pharisäer" verbietet sich wohl auch aus diesem Grund).

    Unabhängig von meiner persönlichen Einstellung zu Religion finde ich es falsch, jemanden aufgrund seiner eigenen Einstellung zu Kirche und Religion per sé als Partner auszuschließen. Ganz im Gegenteil: nur wer sich von gewissen Maximen leiten lässt, hat sich meiner Meinung nach ernsthaft mit seiner persönlichen Situation auseinandergesetzt und lebt nicht nach Gutdünken und kurzfristigem Vorteil einfach so dahin. Vorraussetzung dafür ist natürlich, dass diese Religiosität einer persönlichen Überzeugung und nicht bloßer Gewohnheit entspringt. Dass die Ansichten, die jemand aus seiner religiösen Einstellungen für sich ableitet, nicht mit den eigenen Ansichten harmonieren und eine Beziehung somit nicht zulassen, lässt sich dann natürlich ex post immer feststellen. Genauso gilt dies aber auch bei Agnostikern oder Atheisten.

    Nur die generelle Ablehnung eines religiösen Partners finde ich unangemessen. Denn ein wirklich rein rationales Handeln ist m.E. schlichtweg unmöglich. Alle unsere Entscheidungen sind irgendwie wertegeleitet. Ob das nun religiöse Werte oder Werte anderer Art sind, ist dann eigentlich egal.


    Woraus nur haben sich dann deiner Meinung nach die Werte, die du ansprichst, entwickelt? Unsere heutigen, säkularen Wertauffassungen sind im Grunde doch aus einem Humanismus abgeleitet, der seine Wurzeln im Christentum und seinem Einfluss auf die Entwicklung unserer Zivilisation hatte.
     
    #16
    4more_boy86, 18 Dezember 2008
  17. User 31535
    Verbringt hier viel Zeit
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    123
    2
    nicht angegeben
    Ja gut, es mag stimmen, dass unsere Kultur und unsere Wertvorstellungen immer noch stark vom Christentum geprägt sind. Aber man braucht keinen Glauben zu praktizieren, nur weil man durch eine Weltreligion in bestimmten Ansichten beeinflusst wurde und nach gewissen, sich überschneidenden Maximen lebt.

    Ich will auch nicht behaupten, dass Glaube/Religion per se schlecht ist. Er/Sie kann einige sinnvolle Funktionen erfüllen. Aber wenn ich mir so die Geschichte angucke, weiß ich, warum ich mit Religionen nicht viel anfangen kann. Insbesondere im Namen des Christentums ist so viel Schlechtes geschehen.

    Ich kann leider auch überhaupt nicht nachvollziehen, wie man mit absoluter Überzeugung an etwas Übernatürliches glauben kann und bereit ist sein Leben danach zu richten. Ob da nun jemand an Gott glaubt oder an das Spaghetti-Monster ist für mich kein Unterschied. Ich würde mich nie erdreisten die Möglichkeit ihrer Existenz auszuschließen (das wäre ja auch schon ein Glaube), aber es wäre wohl wenig förderlich für eine Beziehung, wenn ich meine Partnerin gewissermaßen nicht ernst nehmen könnte.

    Aber wie gesagt, es hängt davon ab, inwieweit der Glaube das Leben bestimmen würde und wie "fanatisch" (entschuldigt das Wort) die Ansichten sind. Solange man niemandem durch die Ausübung seiner Religion schadet oder meint anderen diese aufschwatzen zu müssen, bin ich auch tolerant.
     
    #17
    User 31535, 18 Dezember 2008
  18. WOK09
    WOK09 (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    26
    0
    Single
    also ich behaupte mal, dass fast jeder hier eine nationalsozialistische gesinnung als ausschlusskriterium für einen potenziellen partner werten würde... auch ohne die person genauer zu kennen oder ihre lage zu hinterfragen... bzw. sogar deswegen die person gar nicht kennen lernen will!

    wieso darf es dann bei "extremer" religiosität nicht auch so sein?
     
    #18
    WOK09, 18 Dezember 2008
  19. Félin
    Félin (30)
    Meistens hier zu finden
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    26
    offene Beziehung
    Um mal zum Ausgangsposting zurückzukommen: Ich kenne einige gläubige Muslima, mit Kopftuch etc.
    Jetzt mags daran liegen, dass sie alle studieren, aber es ist nicht unbedingt so, dass direkt die Brüder vorbeikommen, wenn sie sich mal mit einem Mann unterhalten... Also ich würde es als Mann eventuell versuchen, kommt halt immer auf das jeweilige Mädel an
     
    #19
    Félin, 18 Dezember 2008
  20. many--
    many-- (32)
    Beiträge füllen Bücher
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    1.358
    Verheiratet
    Off-Topic:
    Ich wollte mich ja eigentlich aus solchen Folgediskusionen raushalten, aber hier muss ich mal einhaken: wo ist denn da oben das Argument?
    "Die heutigen als positiv wahrgenommenen Werte gehen auf eine Entwicklung zurück, an deren Beginn das Christentum sitzt, also ist das Christentum gut?"
    ...
    Das Christentum wurzelt in der römischen Antike, diese in der griechischen. Das Christentum wurzelt in der jüdischen Tradition, diese in der vorderorientalischen.
    Also, erstens: das Christentum ist keineswegs der Urquell, der Startpunkt irgendeiner Entwicklung, sondern eine Station.
    Zweitens: nach dem obigen Argument ist das Christentum gut, weil es in einer ideologischen Reihe steht, an deren Ende unsere heutigen liberale Werte stehen. Ok. Wie von mir dargelegt, stehen in dieser Reihe auch zB die griechische und römische Antike. - Sind diese damit auch automatisch gut? Deren Werte und Vorstellungen wert, heute noch beachtet zu werden? Auch Ideen wie zB die "pax romana" (also der Siegfriede als idealer Weltzustand) oder die Aussetzung lebensunfähiger Kinder?

    Was ich sagen will: Religion ist ein Aspekt der europäischen Geschichte und Entwicklung. Ok.
    Daraus zu folgern, dass diese Religion auch heute noch einen wie auch immer gearteten Anspruch auf Respekt und praktischen Lebenseinfluss haben müsste ("...denn ohne das Christentum auch keine Aufklärung..."), ist allerdings grotesk.
    Religion sollte als Teil der Geschichte und als "Leseschlüssel" für die europäische Kultur im Rahmen der historischen und philologischen Wissenschaften selbstverständlich behandelt werden. Aber aus der bloßen Tatsache der geschichtlichen Existenz der Religion und des Einflusses, den sie auf die geistige Entwicklung Europas gehabt hat, auf ihre Wertigkeit zu schließen? Genausogut könnte man sagen (um mal das offensichtliche Nazibeispiel zu vermeiden) "Ohne DDR keine wiedervereinigte Bundesrepublik, also war die DDR gut."
     
    #20
    many--, 18 Dezember 2008

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