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  • MrShelby
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    6 Oktober 2015
    #1

    Preisänderungen wie an der Tankstelle - digitale Preisschilder im Supermarkt

    Hallo zusammen!

    In einigen Rewe- bzw. Edekafilialen hat man schon seit längerer Zeit auf digitale Preisschilder umgerüstet; Saturn und Mediamarkt wollen jetzt nachziehen. Der Preis ist somit nicht mehr auf Papier am Regal aufgedruckt, sondern auf einem kleinen Display zu lesen. Dies macht es für die Supermärkte erstmal einfacher, da Preisänderungen am PC sehr schnell und komfortabel eingegeben werden können. Es wird aber von Verbraucherschützern vermutet, dass es zu Bewegungen wir bei der Tankstelle kommen kann: Vor Urlaubsbeginn und Feiertagen wird das Benzin traditionell deutlich teurer, im Supermarkt könnten Preise für Cola, Grillfleisch, Holzkohle, Chips etc. direkt steigen, wenn für den Tag gutes Grillwetter angesagt wird. Ein positives Gegenbeispiel wären fallende Preise für Obst und Gemüse Abends, die sich zu bestimmten Zeiten automatisch ergeben. Die Supermärkte könnten dann deutlich schneller auf eine Nachfrageänderungen reagieren, die Zeit der recht stabilen Preise könnte vorbei sein.

    Hier mal ein Artikel dazu: Digitale Preisschilder setzen sich im Einzelhandel durch

    Wie findet ihr das? Rechnet Ihr mir Vor- oder Nachteilen?
     
  • DannyMirow
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    6 Oktober 2015
    #2
    Die Verlässlichkeit von Preisen leidet allgemein, und spezifisch frage ich mich, was passiert, wenn sich zwischen Entnahme aus dem Regal und Aufschlagen an der Kasse der Preis ändert?
     
  • MrShelby
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    6 Oktober 2015
    #3
    Das ist eine gute Frage. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man damit durchkommt, spontan Preise zu erhöhen. Evtl. nur jeden Tag auf´s Neue? Würde ja immer noch gehen: Für den Samstang ist Grillwetterangesagt - pünktlich zur Ladenöffnung Samstangs springen die relevanten Preise rauf.

    Preissenkungen schaden dem Kunden ja nicht (ganz im Gegenteil). Da wird es sicher keine Probleme geben.
     
  • User 38570
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    6 Oktober 2015
    #4
    Kann ich mir nicht so vorstellen, dass die dann ständig an den Preisen drehen, maximal täglich. Und wenn die damit auf die jeweilige Nachfragesituation reagieren, ist das ja auch nichts Falsches. Unabhängig davon wären digitale Preisschilder nur folgerichtig - wir sind ein hoch technisiertes Land, aber im Supermarkt brauchen wir Papierzettelchen?!

    Letztlich spielt das für mich kaum eine Rolle, da mich die Preise nicht interessieren. Wenn ich einkaufen gehe, dann brauche ich die Produkte, die ich auf meinem Einkaufszettel habe - also kaufe ich die auch, unabhängig vom Preis.
     
  • User 154004
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    6 Oktober 2015
    #5
    Preise, auch wenn auf Papier sind soweit ich weiß unverbindlich.
    Wenn also an der Kasse ein andere Preis rauskommt gilt dieser.

    Viele Supermärkte kommen da natürlich den Kunden entgegegen und richten sich an dem Preis der ausgelegt ist. Das ist aber Kulanz. Rechtlichen Anspruch hat man nicht.
    Anders würde man sich auf Dauern wohl Kunden verkraulen.
     
  • DannyMirow
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    6 Oktober 2015
    #6
    Sicher, sowas kommt ja auch heute ab und an vor, allerdings eher wegen versehentlicher Falschauszeichnung oder fehlendem Update in der Kassen-Datenbank. Mit den neuen Preisschildern, die in Sekundenschnelle geändert werden können, denke ich, dass solche Diskrepanzen zunehmen werden. Und genau wie der Laden das Recht hat, den Preis zu ändern, habe ich dann das Recht, das Produkt an der Kasse liegenzulassen. Na mal schauen, wie sich das im realen, großflächigen Einsatz entwickelt.
     
  • User 154004
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    6 Oktober 2015
    #7

    Meinst du? Ich denke eher das Risiko wird minimiert. Die Preise werden dann in irgendeinem Computer (Datenbank) geändert und der schickt die einmal ans Schild und direkt zur Kasse.

    Kann mir nicht vorstellen, dass das getrennt läuft. Wenn schon Fortschritt dann im Gesamtpaket.
     
  • User 113006
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    6 Oktober 2015
    #8
    Im Ausland ist das schon länger der Fall und ich habe mir über die Auswirkungen sehr wenig Gedanken gemacht.
     
  • DannyMirow
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    6 Oktober 2015
    #9
    Sowas hat es in den Test-Supermärkten gegeben, wobei ich aber die größere Gefahr in der angesprochenen Preisänderung zwischen Regalentnahme und Kasse sehe. Ich denke, man wird noch deutlich genauer darauf achten müsse, ob der Preis an der Kasse auch noch mit dem am Regal vor fünf Minuten identisch ist.
     
  • Schweinebacke
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    6 Oktober 2015
    #10
    Sowas wird aber im Mittel, wenn die Preise um einen bestimmten Wert schwanken, für alle Beteiligten zum Nullsummenspiel. Damit gewinnt der Supermarkt ja nichts.
     
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  • MrShelby
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    6 Oktober 2015
    #11
    Hier gibt es noch einmal einen ausführlicheren Artikel mit Videofilmchen für die, die nicht lesen wollen :tongue:

    Elektronische Preisschilder - Wirtschaft - WDR.de

    Natürlich sagt die Handelslobby, dass diese Technik nicht ausgenutzt wird. Wer es glaubt...
     
  • User 113006
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    6 Oktober 2015
    #12
    In Frankreich gibt es zusätzlich zu den digitalen Preisen auch einen Scanner, den man nutzen kann. Mit dem Scanner scannt man während des Einkaufs die Artikel gleich ein und kann dann an einer Kasse den gesamten Einkauf bezahlen. Mittels der Scanner kann man dann auch überprüfen, ob er ausgeschriebene Preis auch auf dem Gerät so angezeigt wird. Die Nutzung der Scanner ist natürlich optional. :zwinker:
     
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  • MrShelby
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    6 Oktober 2015
    #13
    Die gibt es hier in den großen Supermärkten auch schon ewig - ganz unabhängig davon.
     
  • User 154004
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    6 Oktober 2015
    #14

    Sind die fest installiert oder kann man sich den am Eingang geben lassen und scannt damit seinen Einkauf während man ihn tätigt?
    Die fest installierten haben wir auch in den großen Märkten.
     
  • ferrari2k
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    6 Oktober 2015
    #15
    Bin ich extrem skeptisch. Von der Problematik "Preis ändert sich vom Regal zur Kasse" abgesehen gibt es da ja noch eine nette, technologische Weiterentwicklung: Personenerkennung verknüpft mit gesammelten Persönlichkeitsprofildaten (Payback, anyone?). Szenario: Kamera erkennt, wer da kommt und passt den Preis entsprechend an, noch bevor man das Preisschild lesen kann.
     
  • User 35148
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    6 Oktober 2015
    #16
    Die Scanner sind mobil, haben ein kleines Display und ein paar Knöpfe.
    [​IMG]

    Wenn man an diesem Programm teilnehmen möchte, benötigt man eine Kundenkarte, bzw. einen RFID-Chip.
    Den hält man z.B. bei Leclerc an ein Lesegerät bei den Scannern. Dort wird dann ein Fach beleuchtet, in dem wohl der nächste "bestmöglich aufgeladene" Scanner steckt, den man dann herausnehmen und in eine Halterung am Einkaufswagen stecken kann.
    [​IMG]

    Man muss dann ein paar Einkäufe mit Scanner tätigen, wobei an der Kasse bestätigt wird, dass alle Artikel auch korrekt eingescannt worden waren. Dann erst darf man bei zukünftigen Einkäufen auch ohne über die Kasse zu gehen direkt bezahlen, aber es werden zufällig Stichproben gemacht. Fällt man bei einer auf, muss man dann die nächsten 5 Einkäufe wieder zusätzlich über die normale Kasse abwickeln. Stimmt bei allen 5 Einkäufen der Scan, darf man wieder direkt bezahlen, usw.

    Der Scanner wird beim Bezahlen von den Angestellten des Supermarkts abgenommen und anschließend zur Scanner-Wand zurück gebracht.
     
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    7 Oktober 2015
    #17
    Mir ist das mit den digitalen Preisschildern recht egal. Glaube auch irgendwie nicht, dass die Supermärkte z.B. bei schönem Wetter die Grillsachen teurer machen werden, weil das schon auffiele und der Imageschaden wahrscheinlich nicht gerade gering wäre.

    Das mit den mobilen Scannern ist in Schweden etc. schon länger so und sieht auch genauso aus.
     
  • User 11466
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    7 Oktober 2015
    #18
    Erstmal erspart es den Mitarbeitern lästige Arbeit.

    Preisanpassungen gibt es jetzt doch auch schon - bei Aldi-Süd wird zum Feierabend hin verderbliches Obst und Gemüse meist billiger. Ob die den Zettel ändern oder das ein digitales Schild anzeigt, ist mir wurst.

    Aus ebendiesem Grunde könnten die Läden ja auch jetzt schon beispielsweise die Preise für Getränke oder Holzkohle raufsetzen, wenn passendes Wetter ist.

    Passiert ist bisher doch das Gegenteil: Die Getränkepreise blieben konstant - wenn das Zeug ausverkauft war, gab's halt nix mehr. Und zumindest die Supermärkte nutzen während der Saison Holzkohle oder Grillfleisch eher als Angebotsware, um die Leute in die Läden zu locken.

    Zumindest Sachen, die im Angebot sind, dürften in der betreffenden Woche den Preis kaum ändern - sonst würde die Kundschaft schnell stinkig.

    Umgekehrt leben die Tanken, Büdchen und Spätis schon immer von Leuten, die kurzentschlossen was brauchen oder zu blöd sind, ihre Einkäufe zu planen. Die Geiz-ist-blöd-Märkte richten ihre Preise schon immer nach der Kaufkraft in der Gegend - es kann sich durchaus lohnen, die Filiale in 'nem 'armen' Stadtteil zu besuchen...

    Nachtrag: Der Schmu von Handel und Industrie findet doch schon längst ganz woanders statt: Will man Preiserhöhungen verschleiern, wird einfach der Packungsinhalt reduziert, für Discounter gibt's andere Packungsgrößen als für den restlichen Handel, statt Geschmacksverstärker gibt's Hefeextrakt, bestimmte Modelle werden nur an bestimmte Handelsarten geliefert, um Preisvergleiche zu erschweren und, und, und...
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 Oktober 2015

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