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Preisminderung wie hoch?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von User 28689, 30 September 2008.

Status des Themas:
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  1. User 28689
    Verbringt hier viel Zeit
    533
    101
    0
    nicht angegeben
    Hallo allerseits,
    kann mir jemand nen Tip geben, bin halt kein Jurist.

    Folgendes:
    Ich habe bei ebay einen Artikel ersteigert. Der Verkäufer hat in der Artikelbeschreibung explizit die Bezahloption "Kreditkarte" angegeben. Jetzt will er aber ne Überweisung (hat mir Rechnung mit dem Artikel geschickt).
    Nach meinem juristischen Verständnis erfüllt das ja den Tatbestand des Betruges oderso und ich kann deswegen jetzt ne Preisminderung verlangen. Aber in welcher Höhe (prozentual)?

    Dann erfüllt der Artikel auchnoch eine Detailfunktion aus der Artikelbeschreibung nicht; was ist das "wert"?

    Danke für eure Hilfe Marc
     
    #1
    User 28689, 30 September 2008
  2. Event Horizon
    Verbringt hier viel Zeit
    197
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Hallo!

    Was genau hast du denn für ein Problem damit?

    Ich meine, der Artikel ist wohl OK, und ob du nun per Kreditkarte oder Überweisung zahlst, ist doch Jacke wie Hose.

    Von daher würde ich höchstens was in der Bewertung vermerken, aber sonst würde ich da kein Faß wegen aufmachen.

    Da finde ich es schlimmer, wenn man um ein paar Zehner betrogen wird, und keinerlei Möglichkeit hat, was dagegen zu unternehmen.
     
    #2
    Event Horizon, 30 September 2008
  3. hart&ehrlich
    Verbringt hier viel Zeit
    160
    101
    0
    nicht angegeben

    Eine schlechte Bewertung ist das Wert würde ich sagen!
    Verweise ihn auf die angegebene Bezahloption Kreditkarte oder schick den Artikel "unfrei" zurück.
     
    #3
    hart&ehrlich, 30 September 2008
  4. User 16351
    Verbringt hier viel Zeit
    418
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Dein juristisches Verständnis ist der Horror.

    Er hat dir unbezahlt den Artikel geschickt und du willst ihm dafür jetzt ans Bein pinkeln, ohne nachgefragt zu haben, ob du mit Kreditkarte zahlen kannst? (was total krank wäre)

    Oder weigert er sich strikt dagegen, die angegebene Bezahloption bereit zu stellen?

    Sofern du ausschließlich über eine Kreditkarte verfügst (was wieder total...naja), wäre es doch ratsam, dem Verkäufer genau das mitzuteilen und zu fragen, ob du diese zum bezahlen nutzen kannst.

    1.000.000 €. Eine konkrete Angabe des "Mangels" und übrigens auch der erfolgten Korrespondenz mit dem Verkäufer (manche Menschen reden miteinander, bevor sie die juristische Keule auspacken) wäre hilfreich.

    :kopfschue
     
    #4
    User 16351, 30 September 2008
  5. User 28689
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    533
    101
    0
    nicht angegeben
    Good'n'Evil, wir leben hier in einem Rechtsstaat und nicht in Anarchie!
    Wenn der Verkäufer mir zusagen macht in Form von mehreren Bezahloptionen (in der Artikelbeschreibung, nicht auf Anfrage) und mir dann die, die ich mir aussuche mir nicht zur Verfügung stellt ist das Betrug. Ebenso mit einer nicht-zutreffenden Funktionsangabe.

    Wenn der Verkäufer dann einen rechtsverbindlichen Kaufvertrag mit mir abschließt indem er mein Angebot (und Auktionsgewinn) annimmt, hat er auch seine Pflichten daraus zu erfüllen, Punkt.

    Ich weigere mich ja nicht zu bezahlen, ich bestehe nur auf mein Recht, die im Kaufvertrag angegeben Zahlungsmethode zu nutzen. Meine Beweggründe dies zu tun gehen niemanden etwas an (soviel zu Jacke wie Hose).
    Die Beweggründe des Verkäufers, warum die angebotene Bezahloption nun dochnicht möglich ist gehen mich ja auchnichts an, im Gegenteil: der Jurist nennt sowas glaube ich "arglistige Täuschung", denn dem Verkäufer war anscheinend von vornherein klar, dass er die angebotene Bezahloption garnicht bereitstellt.
     
    #5
    User 28689, 30 September 2008
  6. User 16351
    Verbringt hier viel Zeit
    418
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Cool, wusste ich nicht. Ich dachte, mein Arbeitsplatz (Landgericht) sei eine Hippiekommune.

    Nein, Betrug ist es, wenn § 263 StGB erfüllt ist. Sonst ist es nur Gerede. Ist § 263 StGB erfüllt, oh weiser selbsternannter juristischer Laie?

    Womit immer noch nicht die Frage beantwortet ist, ob der Verkäufer sich geweigert hat, die Kreditkarte als Zahlungsmethode zu akzeptieren, Ausrufezeichen.
    (Hust..zum Zustandekommen von Verträgen bei Onlineauktionen schreibe ich hier mal nichts...Auch wenn es mich in den fingern juckt, ist es total OT. :grin:)

    Was niemand behauptet hat...

    Nochmal: Hat der Verkäufer das gesagt? Lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen. Auch eine Angabe zum von dir behaupteten Mangel wäre immer noch hilfreich, dein "Problem" zu entschärfen.

    Hmm...mal gucken...nö, ich nenne das, so wie du es schilderst, nicht arglistige Täuschung - ich nenne das bis hierhin mal "unsubstantiierten Vortrag". :grin:

    Sag doch einfach mal konkret, wie die Sache abgelaufen ist und was für ein Mangel deiner Meinung nach besteht. So lässt sich der Sachverhalt nicht einmal erahnen.
     
    #6
    User 16351, 30 September 2008
  7. Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
    3.555
    123
    19
    nicht angegeben
    Ach mein Gott, das ist ja jetzt wirklich nicht weiter tragisch und Betrug ist das definitiv nicht und auch keine arglistige Täuschung (warum sollte es eine solche sein? Er hat dich überhaupt nicht getäuscht und du hast null Schaden aus der Zahlung mit Kreditkarte). Bezahl halt mit Karte oder schick ihm den Artikel zurück, wenn das aus irgendwelchen (mir völlig unerklärlichen) Gründen ein derartiges Problem darstellt. Kannst ihn ja negativ bewerten, aber schon das find ich übertrieben.
     
    #7
    Samaire, 30 September 2008
  8. fuzzlecutter
    Verbringt hier viel Zeit
    31
    91
    0
    nicht angegeben
    mir sind banküberweisungen tausend mal lieber als zahlungen von kreditkarten. würds ihm nicht mal übel nehmen.
     
    #8
    fuzzlecutter, 30 September 2008
  9. nachbarin88
    Verbringt hier viel Zeit
    257
    113
    60
    nicht angegeben
    Nach meinem Verständnis ist das kein Betrug und keine arglistige Täuschung. Das wäre es, wenn er Ware als etwas anderes dargestellt hätte als sie wirklich war. Und Preisminderung kannst du daraus schon mal gar nicht verlangen!!
    Vllt hat er ja auch ausversehen einfach einen falschen Button ageklickt oder einen Haken vergessen zu markieren, und schwups: schon steht da Kreditkarte, obwohl er ne Überweisung will.
    Wenn du das so nicht willst, kannst du schlichtweg vom Kaufvertrag zurücktreten, sprich ihm die Ware zurücksenden udn nicht bezahlen. Und eine negative Bewertung verpassen und meinetwegen ihn auch bei ebay melden. Mehr aber auch nicht.

    Weiterhin: es wäre interessant zu wissen, ob der Verkäufer eine Zahlung mit Kreditkarte stirkt ablehnt! Erläuter doch den genauen Ablauf
     
    #9
    nachbarin88, 30 September 2008
  10. Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    Also mal zur Basisfrage zurück: Nein, man kann für einen (angeblichen) Betrug keine Preisminderung verlangen. Betrug ist eine Straftat und damit erst gegeben, wenn ein Gericht den Verkäufer verurteilt. Mit dem Preis hat das erstmal noppes zu tun.

    Und jetzt stell dich nicht so an und überweis die Scheisse doch einfach oder schick es zurück.
     
    #10
    Schweinebacke, 30 September 2008
  11. Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
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    123
    19
    nicht angegeben
    :grin: :grin:
     
    #11
    Samaire, 30 September 2008
  12. Malin
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    Was in deinem Leben hat dich so frustriert, dass du jetzt so darauf aus bist wegen Nichtigkeiten Leuten derart ans Bein zu pinkeln? :kopfschue
     
    #12
    Malin, 30 September 2008
  13. NikeGirl
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Dann würde ich es schlicht zurückschicken, wenn es nicht das erfüllt, was du haben möchtest und gut ist. Kein Grund deswegen derartig Stress zu machen!
     
    #13
    NikeGirl, 30 September 2008
  14. User 28689
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    0
    nicht angegeben
    verarschen kann ich mich selber
    Das ist er doch: § 263 (1) StGB "Wer in der Absicht, sich [...] einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher [...] einen Irrtum erregt ..."
    Der Verkäufer will sich einen Vermögensvorteil verschaffen indem er jetzt direkt Geld von mir will, und zwar will er sich das "erschleichen" (sry, mir ist gerade kein anderer, nicht so harter Ausdruck eingefallen) indem er eine (lt. ebay-Grundsätzen rechtsverbindliche -find jetzt grad nurnicht die entsprechende Textstelle) angebotene Zahlungsmethode (ämlich die per Kreditkarte) übergeht und von mir stattdessen jetzt eine Überweisung oder Anmeldung bei paypal verlangt.
    Er hat nämlich die Bezahlmethoden
    • Paypal
    • Barzahlung bei Abholung
    • Nachnahme
    • Kreditkarte
    • Überweisung plus
    als "akzeptiert" in seiner Artikelbeschreibung angegeben.
    In Afterbuy gab es dann nurnoch die Optionen
    • Vorkasse / Überweisung
    • Bar bei Abholung
    • Nachnahme (6,00 EUR)
    • Paypal
    • Bankeinzug nur Deutschland
    Als ich dann per eMail nachgefragt habe "Wie bezahle ich denn nun per Kreditkarte?" hat der Verkäufer mir nur die Optionen "Überweisung" und "Paypal" dargelegt; also meinen Wunsch nach Bezahlung per Kreditkarte ignoriert und damit einen Irrtum erregt, oder nicht?
    Hat er nicht direkt, sondern indirekt (s.o.), weil er meinen Wunsch nach Bezahlung per Kreditkarte übergangen hat.

    aber unterstellt oder angenommen, nicht?


    Ok, konkret zum Mangel: Es geht um einen Nabendynamo fürs Fahrrad. Bekannt sowas oder muss ich das auchnoch erläutern?
    Der Verkäufer hat in der Artikelbeschreibung geschrieben
    ">> geringster Rollwiderstand bei abgeschaltetem Dynamo"
    der Dynamo ist aber nicht abschaltbar, also auchnicht der Rollwiderstand durch abschalten reduzierbar!
    Als ich den Verkäufer auf diese falsche Angabe hingewiesen habe hat er einfach darauf verwiesen, dass er nur die Angaben des Herstellers übernommen hat.
    Soweit ich weiß, ist aber doch der Verkäufer selbst mir gegenüber regresspflichtig und nicht der Hersteller, mit dem ich ja nichts zu tun habe!?


    Wieso "unsubstantiierten Vortrag"? Was fehlte denn in meinem ersten Post, dass der Verkäufer eine mir angebotene Zahlungsmethode jetzt dochnicht akzeptiert? Außerdem wollte ich nen Tip, keinen Urteilsspruch.


    @Samaire: lies mal richtig
    @fuzzlecutter: ich soll auf mein Recht verzichten? wie schon gesagt: das hier ist ein Rechtsstaat
    @nachbarin88: das ist doch sein Problem, wenn er aus Versehen einen falschen Button anclickt, nicht meines! Außerdem war das bestimmt kein Versehen, denn er bietet diesen Artikel ja weiterhin (und hat dies auchschon in der Vergangenheit getan) zu diesen Konditionen an.
    @Malin: auch wenns kindisch klingt, aber ich habe nicht damit angefangen bzw. pinkel ihm noch nichtmal ans Bein. Ich lass mir nurnicht gefallen, dass er mir ans Bein pinkelt!
    @NikeGirl: der Stress ist, dass ich erstens mir nicht meine Rechte als Bürger wie jeder andere auch beschneiden lasse (vgl. ans Bein pinkeln) und zweitens mich nicht nach einem anderen Nabendynamo umschauen will. Und wer würde mir die entstandenen Versandkosten erstatten?
     
    #14
    User 28689, 30 September 2008
  15. Mìa Culpa
    Gast
    0
    Tippst hast Du doch bekommen:

    1) Bezahle per Banküberweisung oder

    2) sende den Artikel zurück.

    Mehr Alternativen gibt es nunmal nicht.

    Wenn Du ganz besonders menschenunfreundlich drauf bist, kannst Du ihm zusätzlich eine schlechte Bewertung reindrücken,
    aber das halte ich auch für überflüssig, sofern Du mit dem Artikel zufrieden bist und die Lieferung anstandslos über die Bühne gegangen ist. Meine Güte, es war nicht ganz nett, dass er die Kreditkartenoption zurückgezogen hat, aber warum machst Du deshalb so einen Aufstand?

    Off-Topic:
    Und bitte, Du solltest nicht aus Gesetzesbüchern zitieren, denn offensichtlich hast Du keine Ahnung. Oder willst Du näher erläutern, worin der "rechtswidrige Vermögensvorteil" auf seiner Seite oder die "Schädigung des eigenen Vermögens" auf Deiner Seite besteht? :rolleyes:
     
    #15
    Mìa Culpa, 30 September 2008
  16. Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
    3.555
    123
    19
    nicht angegeben
    Danke, das hab ich, aber du bist es, der hier nix rafft und ein Affentheater wegen nichts und wieder nichts aufführt...

    Aber wir haben dir ja schon gesagt, was du tun sollst. Wenn du das nicht willst, dann lass es eben und reich deine Klage ein wegen Betrug. Die werden dir dann schon sagen, was du damit machen sollst.
     
    #16
    Samaire, 30 September 2008
  17. User 37900
    User 37900 (32)
    Teammitglied im Ruhestand
    1.798
    148
    145
    vergeben und glücklich
    Wir schließen den Thread hiermit, da wir nicht die richtige Anlaufstelle für kostenlose Rechtsberatung sind. :smile:
     
    #17
    User 37900, 30 September 2008

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