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  • merz484
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    nicht angegeben
    21 März 2007
    #1

    Privater Vielflieger = Klimakiller + Umweltsünder?

    Die Klimadebatte ist voll im Gange. Flugzeuge sind in den Augen vieler Klimakiller und Umweltsünder. Trotzdem nimmt der Flugverkehr weltweit stetig zu. Die steigenden Passagierzahlen deuten darauf hin, dass auch bei uns immer mehr Menschen privat die preislich günstigen Angebote und die verbesserten Verbindungen nutzen, egal ob im Nah-, Mittelstrecken- oder Fernflugverkehr. Für 50 EUR über´s Wochenende nach Nizza, für 400 EUR ein paar Tage Christmas-Shopping in New York oder eine Woche an karibische Strände - nur mal so zwischendurch. Haltet ihr das für verantwortungslos? Muss man dabei ein schlechtes Gewissen haben? Wie schädlich ist das wirklich? Ist Fliegen oftmals zu billig? Lieber ein Bahnurlaub im Harz als ein Flugurlaub auf die Kanaren?
     
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  • User 30735
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    nicht angegeben
    21 März 2007
    #2
    Ich finde das weder unverantwortlich noch habe ich deswegen ein schlechtes Gewissen. Wer das ganze Jahr über arbeitet, hat sich auch mal Urlaub verdient und kann selbst entscheiden, wohin. Ein Politiker (weiß leider nicht mehr, wer das war :schuechte ) sagte vor ein paar Tagen, die Österreicher sollten doch auf Fernreisen verzichten und lieber Heimaturlaub machen. Dass ich nicht lache. Die sollen vor ihrer eigenen Türe kehren, fliegen die ganze Zeit in Privatjets durch die Weltgeschichte und wollen dem Volk vorschreiben, wie/wo es seinen Urlaub zu verbringen hat.
     
  • capricorn84
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    21 März 2007
    #3
    Wenn ich das Geld wegzufliegen hätte würde ich auch kein schlechtes Gewissen haben. Warum auch? Angenommen ich würde Rücksicht auf den Klimawandel nehmen und dafür nicht mehr fliegen bin ich wahrscheinlich die einzige und trotzdem würden noch Millionen Menschen irgendwo hin fliegen. Und was hab ich davon? Klar mein Land ist schön, keine Frage aber ein Meer ersetzen kann es auch nicht.

    Ausserdem fahren alle Politiker ausser einer Frau einen Wagen der der Umwelt sehr schadet. Die sollten sich erst mal selber dran halten bevor sie den Leuten sagen sie sollen und dies und das verzichten.
     
  • wolf_77
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    21 März 2007
    #4
    Meiner Meinung nach ist eine Einschränkung des Reiseverkehrs dringend nötig.

    Ich sage ja nicht, dass die Leute völlig auf Flugreisen verzichten sollen, aber gewisse Einschränkungen sind ja wohl möglich. Es müssen ja nicht drei oder mehr Billigflugreisen sein, früher gings ja auch anders.

    Schon die Auswirkungen des derzeitigen Flugverkehrs auf die Umwelt sind katastrophal, eine weitere Steigerung wirkt sich verheerend auf.

    Aber ich befürchte die meisten Leute werden erst dann ein Einsehen haben wenn alle Reiseziele so schlimm zugerichtet sind, dass keiner mehr hin will... :geknickt:
     
  • happy&sad
    happy&sad (34)
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    21 März 2007
    #5
    Auch wenn ich mir jetzt vieleicht keine Freunde damit mache:

    Klimawandel? Na und?
    Den gab es auch schon mehrfach bevor die Menschheit existierte und den wird es auch geben wenn alle Menschen tot sind.

    Ich achte selbst darauf möglichst umweltfreundlich zu leben solange mich das nicht einschränkt, weil es einfach klar ist, dass der Mensch dafür verantwortlich ist was grade passiert.
    Aber die Welt zugrunde richten, das werden wir sicher nicht schaffen. Wenn es der Welt zu bunt wird, verschlechtert sie die Lebensbedingungen für die Menschen, die Menschen sterben, die Welt erholt sich und alles ist wieder im Lot. Abgesehen vom Untergang der menschlichen Rasse, aber das ist sie selbst schuld.
     
  • Strider
    Strider (39)
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    21 März 2007
    #6
    Für 50 EUR über´s Wochenende nach Nizza, für 400 EUR ein paar Tage Christmas-Shopping in New York oder eine Woche an karibische Strände - nur mal so zwischendurch. Haltet ihr das für verantwortungslos? Muss man dabei ein schlechtes Gewissen haben? Wie schädlich ist das wirklich? Ist Fliegen oftmals zu billig? Lieber ein Bahnurlaub im Harz als ein Flugurlaub auf die Kanaren?

    So viele Fragen durcheinander. Erstmal zur Frage, wie schädlich das ist. Nicht zuletzt dadurch, dass so ein Vogel in grösseren Höhen unterwegs ist, wirkt sich das ausgestossene CO² nochmal stärker auf das Klima aus als das CO², das auf Bodenhöhe emitiert wird. Als Faustregel habe ich neulich gelesen, dass man pro Tonne CO² mit dem Flugzeug 3000km zurücklegen kann, im Auto 7000km und mit der Bahn 17000km (Angaben könnten aus dem Focus stammen). Fliege ich also nach Ney York und zurück, kommen dabei etwa 12000 Flugkilometer zusammen, was das Klima also im gleichen Masse belastet wie 28000km mit dem Auto (dazu brauche ich drei bis vier Jahre).
    Ist Fliegen zu billig? Aber mit Sicherheit! Mit einigen Fluggesellschaften ist der schon besagte Trip nach Nizza bereits billiger als eine Bahnfahrt von Bremen nach Frankfurt (was mich als Bahnfahrer dann doch etwas ärgert). Kerosin sollte meiner Meinung nach endlich besteuert werden, und zwar gepfeffert. Es kann einfach nicht sein, dass Auto- und Bahnfahrer mittels Mineralöl-/Ökosteuer (zurecht) zur Kasse gebeten werden, aber tausende Urlauber für wenig Geld zum Spass in der Weltgeschichte herumdüsen, was erheblich stärkere Auswirkungen auf das Klima hat.
    Schlechtes Gewissen deswegen? Naja... selbstverständlich soll jeder selbst entscheiden dürfen, wo er/sie seinen/ihren Urlaub verbringt. Aber der Preis dafür sollte eben angemessen sein, dann kann man es sich überlegen. Dann werden auch in Zukunft Leute für einige Wochen Urlaub auf anderen Kontinenten verbringen, sich erholen, andere Länder kennenlernen usw. Ob man bei höheren Flugpreisen allerdings noch mal eben am Wochenende zum Handtäschchen kaufen nach NYC jettet, ist 'ne andere Frage.
     
  • SexySellerie
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    21 März 2007
    #7
    Klimawandel schön und gut und die Debatte mag ja auch wichtig sein, aber langsam geht's zu weit.
    ich lasse mich als Verbraucher doch jetzt nicht kriminalisieren, weil ich Glühbirnen benutze oder mal mit dem Flugzeug fliege. Mir ging letzt die Hutschnur hoch als ich gelesen habe, dass die Kühe ein erhebliches Klimarisiko darstellen, weil sie so viel Methan in die Umwelt furzen. Ich mein, geht's noch?

    Es ist ok, wenn man seinen Treibstoffverbrauch im Sinne seines geldbeutels und der Umwelt beispielsweise beim Auto einschränkt, aber ich lasse mich als Kleinbürger nicht runtermachen, weil ich mal in den urlaub fliege. Und ja,ich find's gut,dass Fliegen so billig ist. Andre Sachen sind teuer genug....

    Vielleicht sollte man mal den Übeltäter des Klimawandels einschränken und zwar die Industrie. Die pusten doch ohne Ende.
     
  • Klinchen
    Klinchen (34)
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    21 März 2007
    #8
    Ich hab kein schlechtes Gewissen, wenn ich in den Urlaub fliege!
    Warum auch!? Ich mach genauso jedes Jahr ein paar Tage Urlaub in Österreich. Aber wenn ich das Geld habe und mich am Strand entspannen will, steig ich in den Flieger.
    Irgendwann geht es einfach zu weit! Ich lasse mich doch nicht vorschreiben, wo ich meinen Urlaub verbringe.

    Sollen doch mal die Politiker weniger hin und her fliegen!
     
  • Bärchen72
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    21 März 2007
    #9
    Ich bin auch schon oft geflogen. Meist hätte es auch Alternativen gegeben. Man redet es sich gern schön, weil es so angenehm ist, aber wenn man ehrlich zu sich wäre, müsste man ein schlechtes Gewissen haben. Oder noch besser als ein schlechtes Gewissen haben: anders handeln.
     
  • Zoey'
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    21 März 2007
    #10
    Genau! Aber bei denen ist ein Trip in die Karibik ja eine "Dienstreise", auf die kann man ja unmöglich verzichten, das ist von größter Wichtigkeit...:engel:
     
  • SexySellerie
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    21 März 2007
    #11
    Ist es wesentlich umweltfreundlicher mit der Fähre (schöner Dieselmotor] nach England oder per Auto nach Frankreich zu fahren?

    Ich habe mal gelesen (Quelle weiß ich nicht mehr), dass beim Flugzeug der Pro-Kopf-Verbrauch bei etwa 2l liegt. Welches andere Verkehrsmittel kann dir das für eine längere Strecke bieten, wenn z.B. das Auto ncht vollbesetzt ist?
     
  • xoxo
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    21 März 2007
    #12
    Haltet ihr das für verantwortungslos?
    Nee, wenn ich in Europa reise, dann immer im Auto, Bus oder Zug, aber wenn ich auf eine Insel oder vorallem in die USA will, dann wird geflogen. Und hier in den USA alles mit Bus bzw. Bahn zu erreichen ist schier unmoeglich ...

    Muss man dabei ein schlechtes Gewissen haben?
    Weiss nicht ob man sollte, aber ich hab keins!

    Wie schädlich ist das wirklich?
    Ziemlich, so wie viele andere Dinge auch.

    Ist Fliegen oftmals zu billig?
    Nein!

    Lieber ein Bahnurlaub im Harz als ein Flugurlaub auf die Kanaren?
    Naja, hin und wieder Nordsee anstelle von Malle usw hat schon was!
     
  • BABY_TARZAN_90
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    21 März 2007
    #13
    Das ist das Schöne an politischen Diskussionen: Jede Meinung gilt gleich viel, man kann unangekränkelt von Kenntnissen drauflos reden:tongue:

    Es mag etwas Schönes sein, zum Shoppen nach Oslo zu fliegen (wo alles teurer ist) - aber wenn man dies tut, sollte man wenigstens den Zynismus aufbringen und sagen: "Das gönn ich mir, auch wenn es vielleicht der Umwelt schadet!" - und nicht anerkannte wissenschaftliche Erkenntnisse in Zweifel ziehen, um sein persönliches Gewissen zu beruhigen!

    Im Thread geht es übrigens um "Vielflieger", nicht um Menschen, die sich mal eine Reise gönnen...
     
  • Bernd.das.Brot
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    21 März 2007
    #14
    du kannst zwar 28.000km mitm Auto zurücklegen, aber das Max. auch nur mit 5 Personen... Überleg mal, in ein Flugzeug gehn im Schnitt 200 Leute rein, dass heißt man muss da nicht mit den 12.000km rechnen, sondern mit wesentlich mehr, da die Personen ja nur ein 1/200sten teil des Ausstoßes ausmachen... damit kommt man dann auch nicht nur 12.000km weit sondern 2,4Mio km....
    Denk da mal drüber nach!

    und wenn man das Flugbenzin besteuern würde, dann würde das die Airlines garnicht interssieren, es wäre nur schlecht für die Deutsche Wirtschaft, weil es dann von D aus keine Langstreckenflüge mehr geben wird. Die Gesellschaften landen dann halt im Ausland und tanken da steuerfrei... Außerdem werden die Flüge für die Manager teuer, damit erhöhen die Firmen die Preise und du zahlst im endeffekt drauf!
     
  • User 29290
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    21 März 2007
    #15
    Ich machen ca. 8 Flugreisen (allerdings keine Shoppingtouren ;-)) pro Jahr und ich habe ehrlich gesagt kein schlechtes Gewissen. Von Schottland nach Deutschland ist alles andere extrem unpraktisch und zu Konferenzen kommt man auch meist nicht anders. Ich fahre schon Zug wo es geht, aber wenn es sehr viel längert dauert und sehr viel teuer ist, fliege ich eben. Ich habe kein Auto, meine Geräte nicht auf Standby, nutze kaum Plastiktüten etc., aber irgendwo reicht's.
     
  • Strider
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    21 März 2007
    #16
    Da jeder Imperativ kombiniert mit Ausrufezeichen ein Zeichen von Dringlichkeit ist :smile: :
    Ich bin mir ziiiiemlich sicher, dass die "km/Tonne CO²"-Angaben sich auf den Wert pro Person bezogen. Oder glaubst Du, dass ein ausgewachsener Passagierjet tatsächlich "nur" ca. doppelt soviel emitiert wie ein durchschnittliches Mittelklassefahrzeug?
     
  • Bernd.das.Brot
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    21 März 2007
    #17
    Das kann ich dir nicht sagen, ich weiß nur, dass nen Flugzeug pro person auf 100km nur etwa 2-3l Verbraucht...

    Aber wie dem auch sei, ich fliege wann und wohin ich will und bin immernoch gegen die besteuerung...
     
  • ProxySurfer
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    21 März 2007
    #18
    Ich habe weder Urlaub noch Geld zum Fliegen, mich betrifft es also nicht. Ich finde aber, daß Billigflieger einfach zu preiswert und klimazerstörend sind. Hier müßten die Preise steigen und die Einnahmen dazu verwendet werden, daß die umweltfreundliche Bahn wieder konkurrenzfähig wird.
     
  • Neptun
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    22 März 2007
    #19
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  • dubAUT
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    22 März 2007
    #20
    Nein, finde ich nicht.

    #Hannes#

    btw: Pro Fluggast und Kilometer wird beim fliegen das wenigste CO2 ausgestoßen.
     

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