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  • Tim84
    Tim84 (33)
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    14 August 2009
    #1

    Problem mit Familienkasse / Kindergeld

    Hallo Leute,

    also seit dem ich mein Studium abgebrochen habe bin ich ausbildungssuchend gemeldet. Und zwar so, dass ich selber nachweise, dass ich mich bewerbe usw...

    Soweit so gut.

    Vor 3 Monaten hat mich die Familienkasse wieder gebeten Nachweise zu schicken, also Absagen, Antworten usw...
    Ich habe denen unter anderem die Antwort (Bewerbungseingang) von einem großen Unternehmen geschickt.

    Das Unternehmen hat mehrere Standorte und für einen habe ich mich beworben (was die Entfernung angeht meine Schmerzgrenze).
    Ende Juni hat sich das Unternehmen telefonisch gemeldet und mir gesagt, dass sie für diesen Standort (für den ich mich beworben habe) keine Plätze haben. Aber dafür bei einem anderen. Der war aber 30 weitere km weg. Ich habe dem Herrn gesagt, dass das auch kein Problem sei und er meinte es meldet sich in 1-2 Tagen eine Frau.

    Nach dem Gespräch habe ich mir die Bahnverbindungen angeschaut und das ganze überdacht. Fast 2 Stunden jeweils hin und zurück mit der Bahn zu fahren, wäre auf Dauer für mich nicht gut. Das hätte ich der Frau auch gesagt.

    Aber es hat sich keiner mehr gemeldet.

    Letzte Woche bekam ich eine E-Mail von dem Unternehmen mit einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Daraufhin habe ich ihnen abgesagt. Und ich bekam auch eine E-Mail mit ,,es ist schade, dass sie kein Interesse mehr haben usw...".

    Wie es der Teufel will bekam ich auch letzte Woche ein Schreiben von der Familienkasse, dass sie 1. weitere Bewerbungen sehen wollen und 2. einen Nachweis wie das bei dem großen Unternehmen verlief.

    Ich habe den Ansprechpartner heute gebeten mir per E-Mail zu bestätigen, dass sie für meinen Wunschstandort keine Plätze mehr haben/hatten.
    Die Antwort war ,,das kann ich nicht, weil es nicht so ist" :ratlos:

    Klar, ich habe einen Nachweis, dass ich die Bewerbung zurückgezogen habe. Und ich kann das ja auch begründen sowie hier.

    Aber ob die damit einverstanden sind?
    Die können mich ja nicht zwingen an einen anderen Standort zu gehen, den ich nicht will. Zumal es das 1. Mal wäre.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen und kennt sich vielleicht jemand ein bisschen aus?

    Vielen Dank!
     
  • User 34612
    User 34612 (39)
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    15 August 2009
    #2
    Also soweit ich weiß, ist das bei der Familienkasse nicht ganz so tragisch.
    Wenn es nun die ARGE oder Agentur wäre, da müsstest Du wahrscheinlich etwas härter diskutieren.
    Aber ich glaube nciht, dass Dir die Familienkasse wegen einer zurückgezogenen Bewerbung die Leistungen streichen wird.
     
  • Wipf
    Wipf (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    15 August 2009
    #3
    Und immerhin bewirbst du dich ja auch anderweitig :smile:
     
  • Tim84
    Tim84 (33)
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    15 August 2009
    #4
    Ja so sehe ich das auch. Und es kann ja auch so eine Art Kontrolle sein, ob man sich wirklich beworben hat.
    Und sollten die deshalb wirklich zicken, dann müsste ich die Sache einem Fachmann überlassen.
     
  • Schmusekatze05
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    15 August 2009
    #5
    Durch die Bewerbungen sollst du beweisen, dass du ausbildungswillig bist. Eine Ausbildungsstelle ablehnen zeugt nicht gerade von großem Willen eine Ausbildung zu beginnen. Wenn dir die Fahrtzeit zu lang gewesen wäre, dann wäre ja auch ein Umzug eine Möglichkeit gewesen. Gerade heutzutage, wo die Ausbildungsplätze nicht auf der Straße liegen, ist ein bisschen Flexibilität nie verkehrt...
    Ich habe keine Ahnung, wie die Familienkasse dir das letztendlich auslegen wird, aber das es Probleme geben wird ist auf jeden Fall nicht auszuschließen.
     
  • Tim84
    Tim84 (33)
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    15 August 2009
    #6
    Wenn ich einen Arbeitsplatz suche, monatelang nichts mache und dann nicht bereit bin etwas weiter weg zu suchen, dann habe ich Verständnis.
    Aber wenn mir in allem Ernst die Familienkasse vorschreiben will wo ich die Ausbildung machen kann und soll...

    Das Problem ist ja hier vielmehr, dass der Typ jetzt plötzlich meint, dass es nicht so ist, dass an dem Standort, wo ich mich beworben habe, keine Plätze mehr frei waren.
    Denn wenn ich eine Bewerbung einfach so zurückziehe, dann ist der Ärger mit der Familienkasse klar.
     
  • User 18889
    Beiträge füllen Bücher
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    nicht angegeben
    15 August 2009
    #7
    Wieso ziehst du denn nicht um, falls du einen Ausbildungsplatz etwas weiter weg bekommst? Mit 24 ohne etwas vorweisbares wäre ich da nicht so wählerisch, sondern würde alles daran setzen, um überhaupt eine Stelle zu finden.


    Meine Mitbewohnern ist ürbrigens 17 und diesen Monat aufgrund ihrer Ausbildungsstelle in meine Stadt gezogen. Das sind 500 km Entfernung zu ihren Eltern. Flexibilität ist heute echt wichtig.
     
  • Tim84
    Tim84 (33)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    15 August 2009
    #8
    Das stimmt, aber ich bin in einer Situation in der ich eigentlich nicht wegziehen will.
    Und für das nächste Jahr habe ich hier sicher einen Ausbildungsplatz.
     
  • Lysanne
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    15 August 2009
    #9
    Und wer gibt dir dafür die Garantie? Sorry, aber in meinen Augen einfach nur naiv. Du bist nächstes Jahr 25, da gibt es wieder 20.000 Schulabgänger ohne Abschluss, die die Stelle mit Kusshand genommen hätten. Sag mal, findest du das nicht selbst ein bissel bescheuert? Eine Stelle abzulehnen, weil sie zu weit weg ist? Ich meine, was sind schon 2 Stunden Fahrt? Da steigst du am Wochenende in die Bahn und fährst dann zu Freunden oder Familie.

    Ich kann verstehen, dass man dir nichts ausstellt, was nicht der Tatsache entspricht. Natürlich haben sie an dem 1. Standpunkt auch Stellen frei gehabt, aber da haben sie eben jemanden anders genommen. Von dir waren sie scheinbar auch angetan, sonst hätten sie dir das Gespräch nicht an einem anderen Standpunkt angeboten.

    Dann viel Glück bei der Ausbildungssuche, ist ja eh schon fast zu spät für nächstes Jahr noch was zu finden (September)...

    LG
     
  • Tim84
    Tim84 (33)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    25 August 2009
    #10
    Also, ich habe einige Nachweise geschickt, darunter auch meine Absage für das Gespräch.
    Zwei Tage später bekam ich die Ablehnung von der FamKa mit der Begründung dass mein Bemühen unzureichend ist und ich dem Gespräch abgesagt habe.

    Darauf habe ich der Sachbearbeiterin geantwortet, dass ihre Begründung über die Ablehnung nicht nachvollziehbar sei und ich mich schließlich für mehrere Plätze bewerbe, weshalb auch ich absagen kann.
    Und sollte diese Ablehnung nicht rückgängig gemacht werde so werde ich das Anliegen einem Rechtsanwalt übergeben.

    Gestern bekam ich eine Antwort von einer anderen Dame, die die Ablehnung ,,nach wiederholter Einsicht in meine Daten" aufgehoben hat.

    Also sollte jemand ähnliche Probleme haben... sich nicht verarschen lassen.
     
  • User 34612
    User 34612 (39)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    vergeben und glücklich
    25 August 2009
    #11
    Geht doch ;-)
     

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