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Problem: Schwiegermutter

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von krava, 8 Juni 2009.

  1. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Hallo ihr Lieben

    Nun muss ich doch einen Thread erstellen, vielleicht heul ich dann hier nicht mehr ganz so viel rum. :cry:

    Einige von euch wissen ja sicher bereits, dass ich zu meiner Schwiemu ein sehr schlechtes bzw. gar kein Verhältnis habe.
    Mein Freund und ich sind jetzt seit knapp 8 Jahren zusammen und seit knapp 10 Jahren spiele ich praktisch eine Rolle in seinem Leben, wir haben regelmäßig Kontakt, sehen uns etc.
    Und so lange kenne ich praktisch auch meine Schwiemu. Das mal vorweg.

    Zu Anfang war unser Verhältnis ja noch mehr oder weniger neutral. So richtig hochgeschaukelt hat es sich in den letzten ca. 2 Jahren. Was genau das Problem ist, kann ich nicht mal sagen. Sie ist einfach respektlos, besitzt null Anstand und benutzt mich regelmäßig als Deppen für ihre Probleme.

    Mag sein, dass sie viele hat (Scheidung vor 15 Jahren, ein unfertiges Haus, das nicht abbezahlt ist, kein neuer Mann in Sicht, ein stressiger Job etc.), aber wer hat die nicht? Und es gibt Leute, denen gehts bedeutend schlechter und die benehmen sich auch nicht so.

    Kurz und knapp: Ich habs aufgegeben mit ihr, möchte auch gar nicht mehr an unserem Verhältnis arbeiten. Das hab ich oft genug probiert und inzwischen hab ich dafür keine Kraft mehr.

    Problem ist nur mein Freund. Er sitzt immer irgendwo zwischen den Stühlen und ich kann verstehen, dass das für ihn nicht gerade leicht ist. Klar sie ist seine Mutter, das versteh ich alles, aber sie behandelt ihn ja auch seit Jahren schlecht!!! :eek: Sie unterstellt ihm Faulheit, kein Engagement etc. und dann hat er natürlich auch noch mich an der Backe. Das passt ihr gar nicht.
    Trotzdem rennt mein Freund immer wieder zu ihr, vergisst Streitigkeiten innerhalb kürzester Zeit und sagt mir dann, dass er es einfach traurig findet wie es ist und dass er deshalb versucht, auf sie zuzugehen.

    Im Prinzip ehrt ihn das ja, aber seit mind. 10 Jahren versucht er das vergebens. :geknickt: Und da frag ich mich schon, wie lange er da noch probieren will.

    Was will ich von euch hören?
    Nun ja, ich frag mich einfach, ob es irgendeinen Ausweg gibt. Oder muss seine Mutter wirklich erst unter der Erde sein, dass sich alle Probleme in Luft auflösen? Ganz ehrlich, ich würde sie nicht vermissen.
    Meinen Freund vor die Wahl zu stellen würde nichts bringen und ich will ihm den KOntakt zu ihr ja auch nicht verbieten. Ich will nur, dass er versteht, wie kaputt mich das macht!!! Meine Kraft ist irgendwann einfach mal zu Ende.

    So... wer tröstende Worte für mich hat, bitte gerne. :-D
    Ansonsten danke fürs Lesen!
     
    #1
    krava, 8 Juni 2009
  2. ShadowScar
    ShadowScar (26)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    vergeben und glücklich
    Hmmm... ich kann dich da auch irgendwo verstehen... DIe Familie meines Ex Freundes hat mich zum größten teil auch nur ignoriert... haben immer nur unter sich g esprochen, teils gelästert und ich konnt nichts mit kriegen (er kam aus Vietnam). Das war mies...
    Najah zum Problem mit dir.... nach so langer Zeit hätte ichs auch aufgegeben... oder ein Gespräch zwischeneuch 3? Gab es das shcon mal?

    *in arm nehm und drück*
     
    #2
    ShadowScar, 8 Juni 2009
  3. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund Themenstarter
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    Nö gab es nicht. Mit ihr kann man gar nicht reden. Es artet sofort in Geschrei aus. Und wahrscheinlich wäre sie zu so einem "Gespräch" auch nicht mal bereit.

    Die Ex-Ex-Ex-Freundin von meinem Freund hat es mal probiert und ist mit ihr sozusagen auf Konfrontation gegangen. Sie haben sich minutenlang angeschrien, aber ansonsten war hinterher alles wie vorher. :ratlos: Außerdem seh ich es irgendwie nicht ein, mich auf ihr Niveau herab zu begeben.
     
    #3
    krava, 8 Juni 2009
  4. Kierke
    Kierke (36)
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    vergeben und glücklich
    Hallo Krava :smile:

    Wie äußert sich denn ihre Respektlosigkeit dir gegenüber (und scheinbar auch gegenüber ihrem Kind)?
    Was sind die Auswirkungen auf dich, wenn er zu ihr geht und versucht einen Schritt auf sie zuzumachen und wieviel Kontakt hast du selbst mit ihr? Lebt ihr enger aneinander, in verschiedenen Städten, gibt es irgendwelche stärkeren Verbindungen (Kinder/Enkelkinder/Pflegebedürfnis der Mutter etc.), die sich nicht mal eben auflösen lassen, selbst wenn ihr beide es wollen würdet?

    Ich selbst habe bei meinem letzten Freund ein großes Problem mit dessen Mutter gehabt. Wir waren fünf Jahre zusammen und sie hat ihn sogar vor die Wahl gestellt "sie oder ich" und dergleichen. Sie kannte mich überhaupt nicht, hat mich allerdings hinter meinem Rücken beschimpft, mir die niedrigsten Beweggründe unterstellt und so weiter. Letztlich bin ich damit ganz gut zurecht gekommen, da mein Freund zu mir gezogen ist und seine Mutter damit räumlich sehr weit entfernt war. Ich habe ihm in den Kontakt mit seiner Mutter möglichst wenig reingeredet - allerdings hat er sich von ihr auch sehr entfernt. Ansonsten galt im Grunde genommen die Regel, dass ich über sie nichts wissen wollte. Ich habe mich einfach fürchterlich über sie aufgeregt und wollte meinem Freund seine Mutter auch nicht madig reden, egal ob ich da nun recht gehabt hätte oder nicht. Genauso hat er es auf der anderen Seite gehalten, seine Mutter hat über mich überhaupt nichts mehr zu hören bekommen, schon allein, damit er sich ihr Gemotze über mich nicht antun muss (denn wer möchte findet natürlich an allem etwas auszusetzen) und andererseits, weil er fand, dass es sie schlichtweg nichts mehr angeht.
    Auf die Weise war es sehr friedlich für uns in unserer Beziehung.
     
    #4
    Kierke, 8 Juni 2009
  5. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund Themenstarter
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    Danke für die Antwort Kierke!

    Nun ja sie beschimpft mich, allerdings nie direkt, sondern immer hinten rum. Ich wäre faul, würde den ganzen Tag nichts arbeiten, würde ihren Sohn schlecht beeinflussen etc.
    Und über meinen Freund redet sie auch oft genug, dass er eben nie was macht, dass sie ja alles machen muss etc.

    Ich bin dann nie dabei bzw. halte Abstand. Ich weiß ja, dass ich nicht erwünscht bin. Ich selbst hab null Kontakt zu ihr. Wir grüßen uns nicht mal, wenn wir uns sehen.

    Wir wohnen ca. 10km voneinander entfernt. Zu ihren Eltern hab ich ganz guten Kontakt und auf deren Grundstück lebt auch unser Hund. Sie ist der einzige Grund, warum ich regelmäßig da bin. Wäre der Hund nicht, hätte ich schon lange keinen Fuß mehr auf das Grundstück gesetzt (meine Schwiemu wohnt gleich nebenan). Enkelkinder sind noch keine da. Das wäre das nächste Problem. Ich hab keine Ahnung wie das mit einem Kind werden sollte. Ich würde ihr wohl in jedem Fall den Kontakt zu meinem Kind verbieten, wenn sich nichts ändert.

    Uns verbindet an sich gar nichts, außer eben dass ich mit ihrem Sohn zusammen bin.

    Ich hab oft genug versucht, ihr zu helfen. Hab vor 3 Jahren zum Beispiel tagelang mit meinem Freund Brennholz aufgeschlichtet während die anderen alle vorm Fernseher saßen und Fußball WM geschaut haben. Auch letztes Jahr war ich viele Tage mit meinem Freund im Wald, damit sie sich im Winter ihren Allerwertesten wärmen kann - trotzdem heißt es dann wieder, wir machen nichts. :ratlos:

    Dass mein Freund mir einfach nichts mehr über sie erzählt, klingt im Prinzip gut. Aber sie "ärgert" ihn ja auch regelmäßig wieder und dann muss mein Freund sich natürlich wieder auskotzen bei mir. Ich sag schon fast nichts mehr dazu, weil er ja im Prinzip selbst schuld ist.
    Zu mir gezogen ist er vor 1 Jahr, allerdings nur so halb. Er hat im Haus seiner Mutter trotzdem noch 2 Zimmer "belegt". Zwar nur als Abstellfläche, aber trotzdem. Da kann ich auch nicht verstehen, warum sie ihm da keinen Druck macht. Würde ich an ihrer Stelle schon tun, denn Miete zahlt er keine.
     
    #5
    krava, 8 Juni 2009
  6. Kierke
    Kierke (36)
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    vergeben und glücklich
    Ah, jetzt kann ich mir schon ein etwas besseres Bild machen :smile:

    Zunächst mal ein erster Eindruck deiner Schwiegermutter - der aufgrund der wenigen Fakten und da ich sie nicht kenne, natürlich nur ein Versuch bleibt und nicht zutreffen muss. Jeder Mensch braucht in irgendeiner Weise Anerkennung und vor allem auch Selbstachtung. Es muss also etwas geben, was diese beiden Komponenten erfüllt. Meiner Erfahrung nach gibt es dabei einen eher leidenden Typ, der sich selbst tendenziell in der Rolle desjenigen sieht, der sich aufopfert und alles für andere gibt, aber wenig zurück bekommt. Wenn man sich selbst einmal in dieser Rolle sieht und daher seine Anerkennung von anderen (indem man sich über sein Umfeld beschwert und darstellt, wie schwer man es hat, um dann Mitleid zu bekommen) bekommt, pflegt man natürlich auch eine negative Sicht auf sein Umfeld. Da man trotzdem da ist und sich aufopfert, dem Jungen seine Räume lässt und alles tut, ist man eine gute Mutter und ein guter Mensch. Als Beispiel nun einfach das mit den Räumen genannt.
    Es muss natürlich nicht sein, dass deine Schwiegermutter ein Mensch ist, der diesen Weg für die Selbstachtung (unbewusst) eingeschlagen hat, aber es ist möglich.
    Was ich dir damit darlegen möchte... für mich ist es einfacher mit den Unverschämtheiten und Ungerechtigkeiten eines anderen Menschen "zu leben", wenn ich weiß, dass sie in mir nicht ihren Ursprung haben. Deine Schwiegermutter scheint ja dich und auch deinen Freund eher unbegründet zu verurteilen, der Grund für ihren Eindruck liegt also in ihr. Wenn ich so etwas erkenne rege ich mich zwar immer noch etwas über den Menschen auf, aber ich kann irgendwie besser Abstand von den direkten Angriffen nehmen.

    Es ist auch nicht notwendig, dass du zu ihr guten Kontakt hast. Ein guter Kontakt zur Familie ist zwar wünschenswert, aber kein Pflichtprogramm. Wenn du ehrlich zu dir sagen kannst, dass du es versucht hast und dir die Mutter einfach schlichtweg fürchterlich unsympathisch ist, was Fakt ist und bleibt, dann musst du andere Lösungen finden. Ich würde an deiner Stelle mich mit deinem Freund nochmal zusammensetzen. Sag ihm, dass du ihm seine Mutter nicht madig machen möchtest, dass sie nunmal seine Mutter ist und bleibt, du sie aber einfach nicht magst. Je mehr Kontakt du zu ihr hast, auch indirekten durch Gespräche, desto wahrscheinlich explodierst du und schimpfst über sie, verbreitest schlechte Stimmung und fühlst dich selbst mies.
    Wenn er also wieder einmal einen Schritt auf seine Mutter zugeht, dann ist das sein gutes Recht. Er soll es versuchen, so oft er möchte, ABER er sollte danach für den Beziehungsfrieden Abstand davon nehmen, sich bei dir auszukotzen. Du bist dafür einfach die falsche Adresse, alles was er bekommen wird ist deine Wut auf diese Frau, das drängt ihn wieder dazu seine Mutter zu verteidigen und macht es weder für ihn, noch für dich, noch für die Mutter erträglicher. Für solche Fälle hat er hoffentlich gute Freunde - wenn er die nicht hat, oder sie selbst nichts davon hören wollen, er nicht zu ihnen will mit dem Problem, oder was auch immer, dann muss er das mit sich selbst ausmachen. Wenn er schlecht drauf ist und du fragst, dann sagt er dir eben: das Übliche. Und gut... dann macht ihr was anderes, er nimmt sich seine Auszeit, ihr wechselt das Thema... wie es auch immer für euch beide am besten ist. Nur Auskotzen gibt es nicht mehr - ich denke er wird selbst einsehen, dass ihm das nicht wirklich was bringt, wenn deine Reaktion immer mehr in blankes Unverständnis umschwingt.

    Der Hund und die Großeltern:
    An deiner Stelle würde ich den Hund ins Auto packen und mit ihm irgendwo spazieren gehen, wo er richtig Spaß hat und du nicht befürchten muss, dass die Mutter gleich um die Ecke kommt und loslegt. Alternativ bring ihm bei am Rad zu laufen, so dass ihr weitere Strecken zurücklegen könnt usw.
    Da du dich mit den Großeltern gut verstehst, würde ich sie als Ausgleich immer lieb begrüßen, ihnen mal was nettes mitbringen und sie öfter einladen euch zu besuchen, wofür du sie (sofern Auto vorhanden) ja auch abholen kannst.

    Schaffe dir ein Umfeld, in dem du friedlich leben kannst. Du MUSST gar nichts.

    Kinder:
    Leg den Gedanken ad acta, so lange ihr nicht tatsächlich Nachwuchs in Erwägung zieht und konkret plant.

    Liebe Grüße,

    Kierke

    PS: Ach ja... fordern kannst du das nicht, aber vielleicht ist es auch für deinen Freund einfacher, wenn er von dir einfach nicht sonderlich viel erzählt. Sonst bekommst du hinterher doch noch ihre Reaktion zu hören und gehst wieder hoch, so ist es mir zumindest damit gegangen. Private Probleme von dir allerdings haben bei ihr nichts zu suchen (beispielsweise Zukunftsängste usw.), ich denke das kann man durchaus verlangen.
     
    #6
    Kierke, 8 Juni 2009
  7. schnuckel88
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    Single
    Wow, genau das selbe Problem habe ich mit meinem vielleicht zukünftigen Schwiegervater...

    Vor paar Tagen habe ich genau zu diesem Thema meinen Thread eröffnet:
    Was tun gegen Verhalten vom Vater meines Freundes?

    Mich macht genau das Problem auch so fertig wie dich :cry:
     
    #7
    schnuckel88, 8 Juni 2009
  8. Larissa333
    Gast
    0
    Hallo,

    ich weiß nicht ob ich es nur überlesen habe oder es nicht drin steht, ich stell die Frage hetzt einfach mal:

    Wie nah wohnt ihr denn zusammen, einmal du und dein Freund, und dann ihr im Bezug zu eurer Schwiegermutter?

    Dann kann ich vielleicht etwas dazu schreiben.

    Lg

    Edit: habs gefunden :zwinker:

    Gibt es die Möglichkeit, mehr räumliche Distanz zu schaffen?

    Wie verhält sich dein Freund, wenn ihr mibekommen dass wieder ein Angriff auf dich/euch stattgefunden hat?
     
    #8
    Larissa333, 9 Juni 2009
  9. Ich werde jetzt keinen langen Text verfassen, nur so viel...

    Gott sei es gedankt, dass meine Schwimu sehr sehr weit weg wohnt.
     
    #9
    Hildesheimer112, 9 Juni 2009
  10. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
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    vergeben und glücklich
    Du hast ja schon desöfteren von deinem Problem mit der Schwiegermutter erzählt.
    Mir stellt sich halt nur die Frage: Was willst du? Möchtest du ein gutes Verhältnis zu ihr, zumindest soweit, dass du sie ohne große Wut besuchen kannst und ihr normal miteinander umgeht. Oder wäre es dir lieber keinen Kontakt zu ihr zu haben und alles bestmöglich einzuschränken, was sich auf sie bezieht?

    Wenn Ersteres der Fall ist, dann würde ich es mit einem Gespräch unter 6 Augen (mit deinem Freund zusammen!) versuchen. Es heißt zwar nicht, dass es klappen muss aber wenn das Verhältnis irgendwie noch zu kitten ist, dann so.
    Habt ihr sie denn beide noch nie auf ihre Beschimpfungen und auf ihre Art dir gegenüber angesprochen? Mich wundert es ja, dass dein Freund da noch nicht im Dreieck gesprungen ist...
     
    #10
    User 37284, 9 Juni 2009
  11. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund Themenstarter
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    Danke für eure Antworten!

    ich beantworte mal eure Fragen:

    Du hast recht, ich bin nicht der eigentliche Grund für ihre Probleme. Auch mein Freund nicht, obwohl er das oft denkt. Sie hat ihn damals mit 16 bekommen und da denkt er oft, mit ihm hat sozusagen alles angefangen. Eigentlich schlimm, wenn ein Sohn sich da so unsicher ist. :geknickt:
    Mich macht ihr Getue aber trotzdem fertig, eigentlich umso mehr. Schließlich bin ich nicht der Grund für ihr chaotisches Leben, aber ich werde immer so hingestellt. Das ist ja einfach nicht fair!

    Wenn er mit dem Thema anfängt, sag ich schon immer: Es ist ja das gleiche wie immer oder warum wunderst du dich eigentlich noch??
    Mehr sag ich dazu kaum, weil mir dazu auch ehrlich gesagt nichts mehr einfällt. Und wenn ich seine Mutter permanent beleidige und beschimpfe, ist ja auch nichts gewonnen.

    Zum Thema Hund:
    Zu ihr fahr ich schon nur, wenn meine Schwiemu arbeiten ist. Ich finds zwar schlimm, dass ich da so taktieren muss, aber es geht eben nicht anders. Leider gibt es auch WEs und da lässt es sich hier und da nicht vermeiden, dass sie mitkriegt, dass ich da bin und entsprechend gibts dann auch Stress.

    Zu ihnen hab ich weitgehend wirklich ein gutes Verhältnis, v.a. zum Opa. Der kann zwar auch schwierig sein, aber er ist immerhin noch liebenswert. :smile: Bei der Oma bin ich mir oftmals nicht sicher wie sie zu mir steht. Wenn sie alleine ist, dann ist alles okay und sie ist auch normal zu mir, aber sobald ihre Tochter dazu kommt, sagt sie nichts mehr. Sie traut sich offensichtlich auch nicht, ihrer Tochter mal zu sagen, dass sie aufhören soll, über mich herzuziehen oder sie will es sich mit ihr einfach nicht verscherzen.

    Da hast du recht und das hab ich gestern auch noch mal zu meinem Freund gesagt. Bei ihm kann sie sagen, dass er ihr was schuldet, weil sie ihn ja groß gezogen hat, aber ich schulde ihr nichts und ich bin auch nicht für sie und ihr Lebenschaos verantwortlich.

    Ich versuchs. :zwinker:

    Ganz ehrlich wäre es mir lieber, wir hätten keinen Kontakt bzw. eben ein neutrales ignorierendes Verhältnis. Es ist einfach zu viel vorgefallen als dass ich ihr jemals noch respektvoll gegenüber treten könnte. Da müsste sie sich schon um 180 Grad drehen und selbst dann bräuchte das wohl noch sehr viel Zeit.
    Für meinen Freund wäre es natürlich angenehmer, wenn wir wenigstens ein einigermaßen friedliches Verhältnis hätten, aber er sieht auch, dass da momentan keinerlei Aussichten bestehen. :frown:
    Das ist etwas, was ich auch nicht verstehe bzw. was mich auch sehr stört. Mein Freund hält sich da immer zurück, sagt nichts, verteidigt mich nicht bzw. geht einfach. Das hat er wohl von seinem Vater, der hat das auch immer so gemacht, wenns Geschrei gab. Nur löst das natürlich nichts.
    Mein Freund denkt wohl auch, dass es nichts bringt, zurückzuschreien und wahrscheinlich hat er damit auch recht, aber meinem Ego würde es wohl schon gut tun, wenn er sich mal klar zu mir bekennen würde. Ich hab ihn mehrfach darum gebeten...
    Das ist ein immer wieder kehrender Streitpunkt zwischen uns. :ratlos:

    Er sieht die Situation auch als so verfahren an, dass es keinen Ausweg gibt. Wir werden auch niemals mit in ihr Haus ziehen (können), es sei denn, sie segnet demnächst das Zeitliche, wovon wir aber nicht ausgehen, da sie ja erst 46 ist. Und selbst dann müsste ich mir schwer überlegen, ob ich in das Chaos ziehen wollte.

    Wir sehen uns höchstens 1x die Woche. Meist sehen wir uns gar nicht. Sie kriegt nur mit, dass ich da bin und flippt deshalb aus. Sonntags arbeitet sie leider nicht, deswegen begegnen wir uns da manchmal. Aber ich versuche, das möglichst zu vermeiden.
    Er findest nicht schön, aber er ist es wohl auch nicht anders gewohnt. Sie war auch schon vor meiner Zeit so. Seinen Ex-Freundinnen erging es nicht anders. Er konzentriert sich dann darauf, mir das Gefühl zu geben, dass er schon zu mir steht und dass sie uns auch nicht auseinander bringen wird.

    An Trennung hab ich oft gedacht, aber das ist wohl das, was sie will. Ich hätte es mir längst leicht machen können und zu meinem Freund sagen können, dass ich das Chaos nicht mehr mitmache und deshalb gehe, aber ich lieb ihn eben! :herz: Und irgendwie hab ich immer noch Hoffnung auf Besserung.
    Anfang des Jahres war mein Schwiegeropa schwer krank und wir mussten lange um ihn bangen. Wir haben gehofft, dass das die Familie wieder etwas mehr zusammenschweißt, aber es ist inzwischen alles wieder beim Alten. :frown:
     
    #11
    krava, 9 Juni 2009

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