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Probleme in der Uni

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von lonesome_wulf, 19 Juli 2007.

  1. lonesome_wulf
    Verbringt hier viel Zeit
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    in einer Beziehung
    Hi

    Auch bei mir gehts mal wieder heiß her an der Uni. Die jetzigen Probleme betreffen nicht mein Studium sondern sind anderer Natur.

    Seit gut drei Jahren, also seit ich studiere bin ich bei uns am Fachbereich in der Studentenverbindung Fachschaft aktiv. Es war immer ein geben und nehmen. Eir waren viele Leute , der eine hat mehr der andere hat weniger gemacht. Doch zusammen haben wir viel erreicht. Konnten uns auch gegen Professoren durchsetzen und so weiter.

    Fakt ist diese Fachschaft ist am Montag zerbrochen Knapp die hälfte der Leute hat ihren Rücktritt erklärt und von denen die, dies nicht getan haben ist schon klar, das sie bald mit dem Studium fertig sind also auch gehen.

    Gründe für den Rücktritt waren viele kleinere interne Reibereien aber hauptsächlich diverse Alleingänge einer einzelnen Person.

    Ich weiß jetzt echt nicht mehr was ich machen soll. Mich haben die Alleingänge auch angekotzt.
    Durch den Wegfall der Leute sind viele Aufgaben unbesetzt. Ich persönlich kann nicht noch mehr machen ohne das mein Studium drunter leidet, was es eh schon zu viel getan hat.
    Von einem Großteil der Studenten kann man keine Unterstützung erwarten, weil sie ja so wnig Zeit haben. Und ehrenamtliche Arbeit in Zeitenvon Studiengbühren kein Interesse.

    Ich weiß echt nicht was ich tun soll. SO wie wir im Moment bestzt sind , sind wir nicht längere Zeit überlebensfähig und durch die Alleingänge wird wahrscheinlich noch mehr kaputt gemacht.

    Doch wenn ich jetzt gehe , wäre alles was ich (wir) in den letzten drei Jahren erreicht haben vollkommen für den Arsch.

    Quo vadis wulf
     
    #1
    lonesome_wulf, 19 Juli 2007
  2. Maluki
    Gast
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    Priorität: Studium.

    Falls doch freie Ressourcen, Konflikte bewältigen. Andernfalls - schade drum. Ich seh das klarer, weil ich ned drin stecke.

    Aber warum studiert man nochmal? Für den Abschluss oder? Ned für ne Fachschaft.
     
    #2
    Maluki, 19 Juli 2007
  3. Decadence
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    nicht angegeben
    das sehe ich exakt genauso! also sobald du den eindruck hast dien studienfortschritt lahmt, setz die priorität auf dich und dein studium..alles andre ist nur zustz den man drumherum betreiben kann..sprich die sache in der fachschaft...
     
    #3
    Decadence, 19 Juli 2007
  4. deBergerac
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    Mhh, ich kann das was du schilderst nachvollziehen, ich bin auch seit mittlerweile zwei Jahren aktiver Fachschaftler und Gremienarbeiter aus Überzeugung. Bei uns ist momentan auch ein kleines Motivationstief zu spüren und einige Sachen bleiben liegen - das ist zwar schade, aber dann ist es halt so. Ich kenne jetzt deine Fachschaft nicht und weiß das es ja auch von der Anzahl der Leute an deiner Fakultät abhängt wieviel eine FS an Arbeit stemmen kann.

    An deiner Stelle würde ich, so du der FS erhalten bleibst, mir nicht mehr aufladen als ich neben dem normalen Studium machen kann. Aber evtl. solltet ihr unter den verbliebenen Leuten eure Referate nach Wichtigkeit umbesetzen. Und alles was blank liegt, liegen lassen und nach außen kommunizieren das Manpower gesucht wird. Wie gesagt, bei uns würden die Leute schon merken wenn der z.B. Klausurer keinen Nachfolger hätte, weil dann die Materialsammlungen nicht aktualisiert würden; oder es weniger Öffnungszeiten gäbe etc.

    Viel Erfolg.
     
    #4
    deBergerac, 19 Juli 2007
  5. User 29290
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    Ich war auch mein ganzes Studium Fachschaftlerin und in fast allen Gremien. Wir hatten nach einem Jahr auch das Problem, dass einige alte Fachschaftler fertig wurden und es kaum willigen und fähigen Nachwuchs gab. Wir haben dann Werbung bei den Erstis gemacht und einige Parties organisiert, was letztlich zu ein paar Neuzugängen geführt hat. Junge Studis lassen sich noch leichter beeindrucken und sind eher darauf aus neue Freunde zu finden.:zwinker:

    Interne Streitereien lassen sich nie wirklich vermeiden, aber wir sind da ziemlich konsequent nach der Wahlliste vorgegangen was wichtige Jobs, z.B. Fachbereichskonferenz und Studienausschuss, anbelangt hat. Langfristig bleiben meist auch nur die wirklich engagierten Leute übrig.

    Auf jeden Fall artet Fachschaftsrat schnell zu richtiger Arbeit aus. Ich habe jede Woche mindestens 3-4 Stunden bei Sitzungen verbracht und dazu kam noch ein paar Stunden Studienberatung und Adminkram. Aber man will halt auch nicht, dass alles den Bach runter geht, was man jahrelang erarbeitet hat.
     
    #5
    User 29290, 19 Juli 2007
  6. C++
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    Off-Topic:
    Mal eine Frage: Als aktives Mitglied einer Fachschaft werden einem doch die Studiengebühren erlassen. Ist das an allen Unis/Fhs so oder nur auf meiner?
     
    #6
    C++, 19 Juli 2007
  7. User 29290
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    Bei uns gab es vor den Studiengebührenzeiten Bonussemester, die man beim Bafög anrechnen konnte. Anscheinend geht das jetzt auch bei Studiengebühren, soweit ich gehört habe.
     
    #7
    User 29290, 19 Juli 2007
  8. deBergerac
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    Dem ist in Baden-Württenberg nicht so. Weder an Unis, noch an FHs.
     
    #8
    deBergerac, 19 Juli 2007
  9. Sternschnuppe_x
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    Ich wollte schon sagen, DAS wäre mir auch neu gewesen...


    @topic: Ich würde meine erste Priorität auch ganz klar auf's Studium setzen. Okay, ich war sowieso nie ein Typ für irgendwelche Vertretungen, Fachschaft & Co. Aber Fakt ist: Man bekommt für ehrenamtliche Arbeit meist nur wenig oder gar nichts zurück (eigene Erfahrung in Sachen Vereinsarbeit...), wenn man so etwas gerne macht, als Hobby (wie ich das ja auch im Verein gemacht habe), schön und gut.

    Wenn es aber so ausartet, daß das Studium darunter leidet, dann ist es das meiner Meinung nach schlicht einfach nicht mehr wert. Denn wenn du dich später mal bewirbst und einen miesen Abschluß hast, wird dir jeder Arbeitgeber den Vogel zeigen, wenn du ihm erklärst, daß du nur so schlecht warst, weil du deine Zeit mit Fachschaftsquerelen statt mit Vorlesungen und Lernen verbracht hast.

    Sowas sollte man letztendlich als Hobby sehen, und nicht als Teil des Studiums, und es auch entsprechend behandeln. Andere Hobbys schraubt man ja auch zurück, wenn die Zeit wegen des Studiums nicht mehr reicht.
     
    #9
    Sternschnuppe_x, 19 Juli 2007
  10. User 29290
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    Bei vielen Stipendiengebern kann politisches/hochschulpolitisches Engagement aber entscheidend sein. Zwar müssen auch die Noten stimmen, aber ohne ehrenamtliche Tätigkeiten kann man fast alle gut dotierten Stipendien vergessen. Bei meinem USA Rotary Club Stipendium wurde ich aufgrund meiner Gremientätigkeit in der Endrunde zwei anderen Bewerbern mit besserem Abitur vorgezogen und da bin ich kein Einzelfall.

    Meine Promotionsstudienplatz verdanke ich auch zum Teil meiner ehrenamtlichen Arbeit als MSc student representative in der Informatics Graduate School.
     
    #10
    User 29290, 19 Juli 2007
  11. Sternschnuppe_x
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    Na ja, du hast aber trotzdem noch ein ordentliches Studium hingelegt...

    Und da kommt es wohl auch auf den Ruf der Fachschaft an... :rolleyes_alt: An meiner Fakultät ist das auch ein eher "müder Verein", und wenn sich eine Fachschaft nur durch Querelen, viele Treffen, aber letztendlich doch nur "Gelaber" und keine Ergebnisse auszeichnet, hilft das wohl auch nicht viel weiter...

    Ich sage ja auch nicht, daß man grundsätzlich nicht hochschulpolitisch tätig werden soll. Aber wenn man merkt, daß das Studium darunter leidet, dann würde ich mir das eben gut überlegen. Denn in allererster Linie ist man ja DAFÜR an der Uni.
     
    #11
    Sternschnuppe_x, 19 Juli 2007
  12. lonesome_wulf
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    @all Danke für die vielen Antworten

    Das mein Studium Priorität hat steht außer Frage. Damit, das ich FS und Studium nebeneinander gemanaged bekomme hat mir die 1.3 , die ich mir vorhin abgeholt hab gezeigt. Viel mehr aufhalsen werde ich auch nicht. Wir werden in der nächsten Sitzung auch die Aufgaben neu verteilen und die weniger wichtigen Aufgaben bleiben erst mal unbesetzt.

    Falls es hart auf hart kommt, wird auch mal gestreikt. Das hat bei unserem Elektrotechnichen Verein ganz gut geklappt, Dann gäbe es temporär mal keinen Kaffee keine Klausuren und keine Prüfungsprotokolle.
     
    #12
    lonesome_wulf, 19 Juli 2007
  13. User 29290
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    Es ist halt immer so eine Sache. Meist kennen die Stipendienorganisation nicht den Ruf jeder Fachschaft und da in fast allen Richtlinien ehrenamtliches und eben sehr oft politisches Engagement Pflicht ist, hat man auf jeden Fall einen Vorteil, wenn man in Gremien tätig ist. Die Kontakte, die man zu Professoren knüpft sind auch unbezahlbar, wenn man auf eine akademische Karriere aus ist und man kann durch Gremientätigkeit auch zu einem gewissen Grad schlechtere Noten wettmachen.

    Einen richtig schlechten Abschluss ist es aber nicht wert und man muss halt auch sehen, was für die geplante Karriere am besten ist. Wenn man Manager werden will, sollte man zum Beispiel vielleicht lieber verstärkt Praktika in Unternehmen machen. Mich ärgern aber immer wieder Studenten, die sich selbst nicht engagieren, aber sich dann lauthals über die schlechten Zustände an Unis auslassen. Wir haben in unserer Fachschaft sehr viel bewegen können und dabei lernt man vieles, was auch später sehr nützlich ist. Besonders heutzutage finde ich es wichtig an der Uni eben nicht nur zu studieren, sondern auch Zusatzqualifikationen zu erlangen.
     
    #13
    User 29290, 19 Juli 2007
  14. lonesome_wulf
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    in einer Beziehung
    Das mit dem vielen Gelaber ist auch bei uns das Hauptproblem. Es wird geredet und geredet und es passiert nichts.
    Und wenn dann mal einer die Dinge in die Hand nimmt und selbständig mal ohne Ratbeschluss etwas tut hauptsächlich gab es Ärger wenn Geld ausgegeben wurde, heißt es sofort wieder, das alle demokratischen Prinzipien, denen dieses Gremium zugrunde liegt ausgehebelt werden.
     
    #14
    lonesome_wulf, 19 Juli 2007

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