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Probleme mit Studium

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von zickzackbum, 16 Oktober 2009.

  1. zickzackbum
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hi,

    mein Problem ist Folgendes:

    Ich war eigentlich nie ein insgesamt besonders guter Schüler.

    Okay, zu Beginn des Gymnasiums, so in der 5. und 6. Klasse war ich in Mathe noch gut, und in Englisch sogar sehr gut. Das wars aber auch schon. Ansonsten war ich eher durchschnittlich. Später war ich in Französisch anfangs auch noch ganz gut. Aber spätestens ab der 8. Klasse wurde ich immer schlechter. Mag an Demotivation und auch daran gelegen haben, dass ich zu den Lerninhalten gar keinen Zugang gefunden habe und total der Außenseiter war.

    Ich habe dann sogar eine Klasse wiederholt. Ab der Oberstufe habe ich dann aber richtig Gas gegeben und ein sehr gutes Abitur gemacht. Komischerweise ist es mir damals richtig zugeflogen und ich wusste auch, wie ich mir den Zugang zum Unterrichtsstoff aneigne.
    Wie ich mich quasi überhaupt in den Stoff hineindenken kann. Wie ich da einen Ansatzpunkt finde, an den ich anknüpfen kann.

    Jetzt im Studium geht es mir aber wieder so, wie in der 8. / 9. Klasse. Ich finde oft gar keinen Zugang, tue mir extrem schwer, gerade wenn es darum geht, Dinge auszuwerten oder Vorträge zu halten. Ich fühle mich teilweise wieder wie damals in der Schule, so als ob da eine unüberwindliche Mauer zwischen mir und dem was ich wissen müsste stünde. Teilweise ist es eigentlich vom Stofflichen gar nicht so schwer, aber es gibt dann in verschiedenen Quellen unterschiedliche, widersprüchliche, missverständliche,fehlende Informationen und das überfordert mich dann, mir dann immer meine "Wahrheit" daraus zurecht zu basteln.

    Und wie ich es auch anstelle, so richtig finde ich keinen richtigenZugang mehr. Und außerdem komme ich mir aufgrund der enormen Fülle des Uni-Stoffs und auch weil oft gar nicht genau eingrenzt ist, was man überhaupt im Detail wissen muss und was eigentlich weniger und was eigentlich gar nicht, total überfordert vor. Wie ein Feuerwehrmann der an 1000 Orten gleichzeitig löschen soll und gar nicht weiss, wo es nun wirklich dringend ist und wo nicht.
    Ich denke dann auch immer, dass ich soooo lange für jedes einzelne Mini-Thema'chen brauche, dass ich nie zu etwas komme und mich nur immer weiter in einem riesigen Sumpf aus Desinformation verstricke.

    Wem geht es ähnlich ? Ich bekomme manchmal noch richtig Selbsthass deswegen und haue mir dann auf den Kopf. Keine Ahnung, ob das dem Gehirn so gut tut auf Dauer... Îch fürchte nein.
     
    #1
    zickzackbum, 16 Oktober 2009
  2. abraxax
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Was genau studierst du eigentlich?
     
    #2
    abraxax, 17 Oktober 2009
  3. diskuswerfer85
    Sehr bekannt hier
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    in einer Beziehung
    Das ist zu beginn des studiums normal. Man bekommt viel information und weiß nicht wie das alles zusammen hängt. Du musst garnicht jede information verwerten, versuch die dinge zu reduzieren und das prinzip hinter den dingen zu verstehen.

    Hnterher spezialisierst du dich eh, dann wird dass alles übersichtlicher.
     
    #3
    diskuswerfer85, 17 Oktober 2009
  4. User 90972
    Planet-Liebe-Team
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    mir gehts es gerade ähnlich.
    ich habe auch vor einigen wochen angefangen und kämpfe mit der masse an stoff. ich habe auch schon ernsthaft gezweifelt, ob ich mich für den richtigen studiengang entschieden hab oder vllt doch lieber eine ausbildung hätte machen sollen....
    aber viele leute haben mir gesagt,dass sich das einpendelt.
    ich habe einige seminare, wo das wissenschaftliche arbeiten vermittelt wird, das soll helfen und ich hoffe, dass es mir das ganze erleichtert.

    gibt es sowas bei deinem studiengang nicht??
    ansonsten mach es wie ich: augen zu und durch, hat bei dir ja auch schonmal geklappt
     
    #4
    User 90972, 17 Oktober 2009
  5. xoxo
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    Lerngruppen bilden. Die helfen Fragen zu klären und man kann Vorträge besprechen, bevor man vor den ganzen Seminarteilnehmern steht.
     
    #5
    xoxo, 17 Oktober 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  6. diskuswerfer85
    Sehr bekannt hier
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    in einer Beziehung
    This!
    Ist auf jedenfall ne gute Idee. Ich habe meistens eher allein gelernt, da ich so recht easy klargekommen bin und hab eher mal anderen was erklärt.
    Es ist aber durchaus sinnvoll das zu machen. Man kann sich sachen erklären lassen, außerdem merkt man im diskurs mit anderen ob man die Sachen wirklich verstanden hat. Habe z.b oft mit anderen dinge erklärt oder erklären lassen, wenn man das kann ist die klausur meistens kein problem mehr. AUßerdem sind lerngruppen nat. auch aus sozialer sicht sehr sinnvoll.

    Du solltest auf jeden fall immer versuchen den stoff zu reduzieren. Mach dir ne zusammenfassung von jeder vorlesung und lerne die kernpunkte schon während des semesters. Die details kannst du dann kurz vor der klausur lernen. Verliere dich nicht in den details.
     
    #6
    diskuswerfer85, 17 Oktober 2009
  7. User 20579
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Je nach Studiengang macht es auch Sinn, sich mit Kurzskripten einzudecken und erstmal die Basics zu raffen. Ich habe auch den Fehler gemacht, "alles" wissen zu wollen, habe dann die Grundlagen nicht verstanden, weil ich mit Details voll war, und habe den roten Faden nicht gesehen.

    Man muss einfach aussortieren und "denken" lernen - mir haben da Stapel geholfen - nach Thema sortiert und dann langsam abarbeiten- , Zusammenfassungen, Sachen laut erklären, vielleicht zur Klärung eines Begriffs erstmal die Grundzüge auf Wikipedia nachlesen und dann in die wissenschaftlichen Unterlagen.

    Immer kleine Portionen, und irgendwo dran bleiben - und wenn du täglich nur eine Stunde machst, mach was.

    Lerngruppen sind sinnvoll, ebenso Telefonate mit Freunden, sich was erklären lassen und selber auch erklären - oft merkt man dann erst, wo es hakt.
     
    #7
    User 20579, 17 Oktober 2009

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