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Probleme nach Zusammenziehen?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Powester, 13 Oktober 2003.

  1. Powester
    Gast
    0
    Zwei Personen leben in einer "Jugendbeziehung" (beide wohnen bei den Eltern). Dies dauert sagen wir mal um die 1,5-2 Jahre und dann ziehen sie zusammen. Früher sah man sich also höchstens 2 mal pro Woche und in den Ferien/Urlaub; plötzlich hat man den Partner ständig vor der Nase.

    Frage: welche neuen Probleme können sich ergeben und wie sind diese zu vermeiden/lösen. Erfahrungsberichte wären mir sehr lieb.

    Danke!
    :eckig:
     
    #1
    Powester, 13 Oktober 2003
  2. daedalus
    daedalus (37)
    Teammitglied im Ruhestand
    864
    113
    51
    nicht angegeben
    ein problem ist, dass eine person den freundeskreis irgendwo aufgibt... klar, man kann immer noch anrufen, aber das ist was anderes. wenn diese person dann auch nicht sehr kontaktfreudig ist, kann das zu stress führen, weil sie sich so auf den partner fixiert.

    bei mir kam auch noch erschwerend hinzu, dass ich arbeiten musste und sie noch semesterferien hatte, sie sich also den ganzen tag gelangweilt hat. hatte sich nach dem studienanfang dann aber gebessert
     
    #2
    daedalus, 13 Oktober 2003
  3. Yana
    Verbringt hier viel Zeit
    1.591
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Mit nem pers. Erfahrungsbericht kann ich leider nicht dienen, aber ich vermute einfach mal..
    Es kann passieren, dass man zu sehr aufeinander hockt. Daher würd ich dafür plädieren, dass jeder trotz Partnerschaft seine eigenen vier Wände bekommt (sozusagen eine Rückzugsmöglichkeit).
    Ausserdem sollte man über die Verteilung sämtlicher Hausarbeiten reden und ggf. klären wer an welchem Tag was macht. Auch wenns im ersten Moment lächerlich rüberkommen mag, ich glaub es ist ganz gut das vorab zu regeln, um späteren Konflikten vorzubeugen!
     
    #3
    Yana, 13 Oktober 2003
  4. Carlo
    Verbringt hier viel Zeit
    330
    103
    2
    nicht angegeben
    Hmm, erst mal muss man lernen, überhaupt einen Haushalt zu führen. Also vielleicht erst mal jeder ein Jahr alleine wohnen?
    Dann gibt's jede Menge Sprengstoff:
    * wer putzt was, wer kümmert sich um was, wer bezahlt was
    * hat jeder sein eigenes Reich, oder gehört alles allen?
    * wie ordnen wir unsere Bücher/CDs: zusammen oder jeder für sich? Nach welchem Schema
    * welche Bilder kommen an die Wand? In welchen Räumen?
    * Bleiben wir jetzt öfter mal zuhause, oder gehen wir oft raus?
    * Wieviel und wie oft und wer ist als Besuch willkommen?
    * Im Sitzen pinkeln oder im stehen oder jeder wie er will?
    * Müssen die Jalousien ganz runter, um es schöndunkel zu machen, oder auf?
    * TV: lieber mal Nachrichten, ein Magazin/Doku oder Serien, Casting Shows und sonstigten Flachsinn bis zur Demenz?
    * Essen wir zusammen? Immer? Abends warm oder mittags oder beides? Wer kocht? Wer sucht aus, was gekocht wird?
    * A hat Lust, etwas zusammen zu machen, B braucht mal ne Stunde für sich. Und nun?
    ...
    ich glaub, die Liste ist ewig lang.

    Meine Freundin und ich haben alle diese Klippen umschifft...
     
    #4
    Carlo, 13 Oktober 2003
  5. Dreamerin
    Gast
    0
    Habe selbst keine Erfahrung darin, aber ich habe es oft genug mit bekommen:

    Ein Vorteil:

    -> Es gibt jemanden, der da ist, wenn man nach Hause kommt. Das wünsche ich mir oft! Es sind zwar meine Eltern da, aber...

    Nachteile:

    -> Jeder hat mal schlechte Laune. Zum Beispiel wenn man gestresst von der Arbeit nach Hause kommt. Die bekommt man halt immer mit, wenn man zusammen wohnt.

    -> Schlechte Eigenschaften lassen sich "verstecken", wenn man sich immer von der besten Seite zeigen kann. Aber wenn man zusammen wohnt, stößt man auch auf diese wohl gehüteten kleinen Geheimnisse.

    -> Es gibt Dinge, die ein Partner mit sich bringt: Dreckige Wäsche, unsaubere Waschbecken... Dinge, um die man sich vorher nicht kümmern konnte.

    -> Es besteht die Gefahr der Gewöhnung, des Alltags und der Langeweile, da immer selber Tagesablauf!

    Tipps:

    Gibt es nicht! Das kommt auf jeden zu. Egal wie viel man drüber redet und egal was man sich vornimmt und egal wie man die Arbeit einteilt.

    Man sollte einfach zusammen spielen, nicht gegeneinander. Die Arbeit untereinander aufteilen.

    Und auch der Alltag kommt irgendwann von alleine. Ich würde auf jeden Fall versuchen, öfter mit Freunden etwas zu unternehmen, ohne den Partner. Überhaupt öfter etwas unternehmen. Der Partner, der Fernseher und die Couch hat man noch lange genug!
     
    #5
    Dreamerin, 13 Oktober 2003
  6. Velvet
    Gast
    0
    oben steht schon gut einiges was zu uaseinandersetzungen führen kann.
    zum letzten punkt nun. wie geht man damit um wenn mal einen nen miesen tag hat oder schlechte laune? das könnte auch blöde sein.
    hm und allein wohnen hat auch was für sich denk ich mal, man soll echt erstmal lernen alleine alles hinzubekommen. antatt gleich zu zweit.
     
    #6
    Velvet, 13 Oktober 2003
  7. opossum
    opossum (39)
    Ist noch neu hier
    678
    0
    1
    nicht angegeben
    So einiges aus Carlos Liste kommt mir doch sehr bekannt vor :zwinker:

    Ich finde es superwichtig, dass jeder sein eigenes Zimmer hat (wenn man sich's denn leisten kann - aber dann lieber noch ein wenig warten)... sein eigenes Reich, in das man sich zurückziehen kann. Und natürlich muß geklärt sein, dass es eben nicht persönlich gemeint ist wenn der eine mal seine Ruhe haben möchte.

    Wenn das funktioniert, sind schon eine ganze Menge Reibereien (die automatisch kommen wenn man sich eben die ganze Zeit auf der Pelle hockt) gebannt :smile:
     
    #7
    opossum, 13 Oktober 2003
  8. Miezerl
    Gast
    0
    es klingt nun ein bissi übertrieben aber war im urlaub 5 wochen bei meinen freund nonstop 24 stunden...
    auch wenn das nun gleich zu vergleichen ist man lebt mit jemand zusammen über jahre aber denk es ist wichtig fest zu legen wer was im haushalt macht,wann er zeit hat für kochen,und das man seinen eigenen Freundeskreis weiterhegt und den anderen wenn er von der Arbeit kommt mal verschnaufen lässt..und ihn nicht gleich bestürmt.
     
    #8
    Miezerl, 13 Oktober 2003
  9. Teufelsbraut
    teuflisch gute Beiträge
    4.742
    121
    2
    vergeben und glücklich
    Ein Problem, das ich eher seh ist, dass man sich unter Umständen gar nicht so lange "erträgt".
    Wenn man sich sonst nur 2 Mal in der Woche gesehen hat, war noch genug Zeit und Raum um sich bei schlechter Laune, Stress, anderweitigen Problemen usw aus dem Weg zu gehen... wenn man zusammen lebt ist das nicht mehr ganz so einfach und man kann den Launen und Angewohnheiten des Partners nicht so leicht entkommen oder drüber hinwegsehen, weil man ziemlich oft damit konfrontiert wird.
    Ich finde es auch wichtig, dass man nicht Tag aus Tag ein aufeinander hockt... nun, normalerweise sollts kein Problem sein, weil man ja arbeitet oder zur Schule geht - problemtisch ist es in meinen Augen, wenn beide über einen längeren Zeitraum nichts zu tun haben.
    Wie man Haushalt usw regelt sollte jedem sich selbst überlassen sein. Manche tun sich leichter, wenn alles nach einem Plan oder nach Regel rennt (einmal trag ich den Müll runter, dann wieder du etc.) andere schaffens auch ganz ohne, und es macht halt der, der gerade Zeit und Muße hat... bei uns funktioniert letzteres reibungslos.
     
    #9
    Teufelsbraut, 13 Oktober 2003
  10. Tiffi
    Tiffi (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.091
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Bei uns ist es ja momentan auch so, dass wir uns demnächst nen Plan machen müssen, wie wir das alles mit dem Zusammenziehen schaffen sollen aus finanzieller Sicht gesehen. Da haben wir nämlich noch keinen Plan, wie was ablaufen soll, da wir ja auch noch keinen Job haben und noch Auszubildene sind.

    Ich sehe da bei uns beiden eigentlich keine Probleme. Ich meine, wir hocken auch jetzte schon die meiste Zeit aufeinander und gehen und dabei kein bischen auf den Senkel.

    Wir kennen uns jetzt schon 5 1/2 Jahre und sind davon 1 1/2 Jahre zusammen. Jetzt muss es bald entlich soweit sein, da es schon schwer ist, den anderen Tag für Tag wieder loszulassen, da wir ja noch beide bei unseren Eltern wohnen.

    Ich denke, dass wenn es dann soweit ist, werden wir uns sicherlich schon so nen eigenen Raum für jeden suchen, indem man sich zurückziehen wird, wenn man dann mal nicht so gute Laune. Ich meine, wenn man sich die ganze Zeit nur volllabert, hätte es meiner Meinung nach auch wiederum keinen Sinn. Das wäre ja HORROR pur. Muss man also mehr oder weniger selber wissen.

    Wenn du ihn eben gerne oft am Tag sieht, wird das kein Problem sein, aber wenn nicht, sollte man sich das nochmal genau überlegen. Man kann ja immernoch zwei Wohnungen nehmen, wo man sich hinterher immer wieder zurückziehen kann.
     
    #10
    Tiffi, 14 Oktober 2003
  11. president
    Verbringt hier viel Zeit
    691
    101
    0
    nicht angegeben
    es wurde teilweise schon genannt, aber wichtig finde ich hauptsächlich, dass die finanziellen dinge geregelt sind (bringt sonst nur stress in die Beziehung) und dass jeder seinen eigenen rückzugsraum / freiraum hat. das kann ein persönlich eingerichtetes zimmer sein, in das man sich zurückziehen kann oder auch nur eine "ecke" in der wohnung. aber mit freiraum meine ich auch, dass man sich nicht gegenseitig einengt. jeder sollte seine eigenständigkeit bewahren können, sich mit seinen eigenen freunden treffen können, auch mal etwas auf eigene faust unternehmen etc.
     
    #11
    president, 14 Oktober 2003

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