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  • Eselfan
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    Verheiratet
    1 Februar 2007
    #1

    Problemfall : Schwiegereltern !

    Hallo, Freunde der Liebe,

    habe gestern folgende Geschichte gehört:

    Eine mir bekannte junge Familie beabsichtigt, ein Haus zu bauen.
    Die Schwiegereltern würden den noch fehlenden Geldbetrag
    nur unter der Bedingung zusteuern, daß im Falle einer Scheidung
    ihrem Kind, also der Ehefrau , keine großen finanziellen Verluste
    entstehen.
    Die Eltern verlangen, ihren Geldbetrag durch Eintragung ins
    Grundbuch abgesichert zu wissen. Zinsen verlangen die Eltern nicht.
    Im Falle einer Scheidung würden die Eltern darauf bestehen, daß
    der ehemalige Schwiegersohn die Hälfte des Geldes inclusive Zinsen
    an sie zurück zahlt.

    Wie würdet Ihr Euch als Ehepaar in einem solchen Fall verhalten?

    Viele Grüße
    Eselfan
     
  • smithers
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    nicht angegeben
    1 Februar 2007
    #2
    Ganz einfach - die dürfen ihr Geld behalten und ich würde mir die Kohle bei der Bank leihen. Das ist in meinen Augen ein glatte "Erpressung" - bei uns ist es nämlich genau so. Ich bringe eine Menge Geld mit für unser gemeinsames Haus. Einiges kam von meinen Eltern - und ? Die freuen sich, dass man einen Partner fürs leben gefunden hat und denken jetzt nicht an eine Mögliche Scheidung - finde das unmöglich von den Schwiegereltern.
     
  • User 37583
    User 37583 (38)
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    nicht angegeben
    1 Februar 2007
    #3
    Ich würde auf das Geld verzichten, dann leihe ich mir das Geld bei der Bank oder baue das Haus 10 Jahre später als so etwas.
    Absicherung ist ja ok, aber es sieht so aus, als ob sie davon ausgehen, dass sich das Paar auf jeden Fall trennt :kopfschue eigentlich sollten Eltern doch glücklich mit ihrem Kind sein.
     
  • Reliant
    Reliant (36)
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    vergeben und glücklich
    1 Februar 2007
    #4
    also das problem das ich sehe ist nicht das die eltern an scheidung denken. das ist halt einfach der statistik nach nicht unwahrscheinlich, sondern das ich sicher nichts für ein haus zahlen würde in dem ich nicht wohne, das heißt im falle einer scheidung würd ich sicher nicht zusätzlich zu eventuellen zahlungen noch ein haus fertigfinanzieren an dem ich keinen nutzen habe. das kann man ja verkaufen und einer person reicht wohl auch ne wohnung.
     
  • Klinchen
    Klinchen (34)
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    vergeben und glücklich
    1 Februar 2007
    #5
    Ist ja alles schön und gut, das man sich absichern möchte, aber sowas kann man echt nicht verlangen.
    Ich würde mir lieber das Geld von der Bank leihen und Zinsen bezahlen, als mir das von den Schwiegerelten bieten zu lassen ....
    Finde ich schon irgendwie eine Frechheit! :angryfire
     
  • Reliant
    Reliant (36)
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    vergeben und glücklich
    1 Februar 2007
    #6
    ist doch im prinzip das selbe wie ein ehevertrag. wenn man geld hat sichert man sich eben ab, wo ist die große sache dabei.
     
  • carstonia
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    1 Februar 2007
    #7

    muss ich dir recht geben. also ich würde mir das geld bei der bank leihen so wie ich das jetzt versanden ahb soll der schwieger sohn doppelt bezahlen das ertemal jetzt mit seiner fraus zusammen und dann noch mal ein zweites mal wenn er ausszieht voll einen schuu im kopf die schwiegereltern.
     
  • smithers
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    nicht angegeben
    1 Februar 2007
    #8
    Wir haben das so gemacht: Das Grundstück wurde von mir direkt bezahlt, dass ist meins und im Grundbuch bin ich als Eigentümer eingetragen.

    Das Haus finanzieren wir gemeinsam, beide haben den Kreditvertrag unterschrieben mit gleichen Rechten und Pflichten – das sollte Absicherung genug sein. Mein Maus und ich sind noch nicht verheiratet, wenn ich also sterben solltem würden meine Eltern und mein Bruder den Teil erben – nicht aber mein Lebensgefährtin. Daher habe ich ein Testament verfasst, in dem ich ihr meinen Anteil vom Haus vererbe – es ist somit nicht antastbar von meine Eltern noch von meinem Bruder. Das kann ein freies selbst verfasstes Testament sein – unterschreiben nicht vergessen und Datum drunter fertig. Aber wenn die Schwiegerellis so ankommen würden, dann dürften Sie gleich wieder gehen und wenn meine Maus auch noch dahinter stehen würde, dann dürften sie ihre Tochter auch gleich wieder mitnehmen ....
     
  • SottoVoce
    SottoVoce (35)
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    1 Februar 2007
    #9
    Und der Ort muss auch drauf! Außerdem gilt PC-geschrieben nicht, es muss handschriftlich sein. (geht jetzt an die, denen das neu ist).

    Ich muss jetzt ganz ehrlich gestehen, dass ICH das auch nicht so unmöglich finde... :ratlos: Ich würde einem fremden Ehepaar ja auch nix finanzieren, ich würde sowas MEINEM Kind (und nicht seinem Partner) finanzieren - und im Falle einer Scheidung (den es halt leider immer einzurechnen gilt...) würde ich dann schon auch wollen, dass der Teil, den ich da eingebracht hab, auch wirklich nur MEINEM Kind zugute kommt.

    Allerdings dachte ich immer, wenn ich das NUR meinem Kind schenke, wird das bei der Scheidung eh aus der Geldmasse herausgerechnet, oder nicht? Nur wenn ichs BEIDEN geschenkt hätte, würde es dann auch beiden zugerechnet werden... Aber da könnte man das doch notariell sicherlich irgendwie so machen, dass ichs nur meinem Kind schenk und so eben BEIDEN finanziell helfe - aber im Falle einer Scheidung gehörts ganz allein dem Eheteil, der eben mein Kind ist...
     
  • StolzesHerz
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    1 Februar 2007
    #10
    Meines Erachtens wird fifty/fifty gemacht, wenn kein gesonderter Ehevertrag vorhanden ist. Was in die Ehe miteingebracht wird, wird bei der Scheidung gerecht aufgeteilt!
    Deswegen ist es für viele Frauen auch so lukrativ nen reichen Mann zu heiraten und bei der Schediung dann das halbe Vermögen zu erben, obwohl sie dafür keinen Finger krumm gemacht haben!
     
  • SottoVoce
    SottoVoce (35)
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    1 Februar 2007
    #11
    Ich hab in meiner Rechtsvorlesung aber gelernt, dass das so nicht stimmt. Eine Ehe ohne Ehevertrag ist eine Zugewinngemeinschaft. Das heißt, jeder kriegt nach der Ehe wieder genau das, was er mit reingebracht hat. Wenn EIN Eheteil erbt, gehört ihm das auch bei der Scheidung alleine.

    Das einzige, was geteilt wird, ist der ZUGEWINN. Das heißt, Lohn über die Jahre hinweg oder wahrscheinlich halt auch Zinsen, die man aus einem großen Vermögen bekommt. DAHER ist es lukrativ, jemanden reiches zu heiraten. Aber das, was der Reiche Mensch da eingebracht hat, kriegt er so auch wieder.

    Aber ich bin mir nicht mehr 100% sicher, es wär schön, wenn da mal jemand was dazu sagen könnte, der Ahnung davon hat...
     
  • smithers
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    1 Februar 2007
    #12
    Oh – da hast Du recht Sotto – selbstverständlich muss es handschriftlich verfasst werden und der Ort muss ebenfalls schriftlich festgehalten werden. Dieses Testament hat dann seine volle Gültigkeit und wird von den Gerichten auch anerkannt wenn die Bedingungen erfüllt sind.

    Ja, genau so kenne ich es auch. Doch wer schreibt auf, was er in die Ehe mitbringt und was während der Ehe zugelegt wird. Da gibt es sehr viel Streitigkeiten – leider. Man sollte es schriftlich fixieren – allerdings hat das auch einen perversen Beigeschmack (finde ich)
     
  • Biller
    Biller (33)
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    Single
    1 Februar 2007
    #13
    Ich denke, dass die Schwiegereltern einen Dachschaden haben, tschuldigung, aber was anderes kann man da echt nicht dazu sagen...Was es alles gibt, nee,nee,nee:kopfschue :kopfschue
     
  • StolzesHerz
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    1 Februar 2007
    #14
    Eben. Genau deswegen wird es ja meist fifty/fifty aufgeteilt, wenn kein Ehevertrag oder ähnliches vorliegt. Ist eben am Ende schwierig ohne eine Auflistung nachzuvollziehen und zu beweisen von wem was war!
     

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