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  • ProxySurfer
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    Single
    15 August 2005
    #1

    Prostitution als Ich AG?

    In der TV-Sendung "Fakt" (ARD) von heute kam ein Beitrag über Langzeitarbeitslose, die sich als Prostituierte durch Ich AG selbständig gemacht haben. Sie werden also durch Steuergelder vom Arbeitsamt gefördert. Findet ihr das ok oder nicht?
     
  • CK1
    CK1 (43)
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    Single
    15 August 2005
    #2
    Wenn ich jetz bösartig wäre würde ich sagen ja und, das ist doch das gleiche wie VW, nur das die nebenbei noch überteuerte Kleinwagen herstellen *gggggg
     
  • Eiri
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    vergeben und glücklich
    15 August 2005
    #3
    warum nicht? beim thema prostitution trennen sich zwar die geister, aber wieso sollten die prostituierten das nicht machen...sind so schon arme 'schweine'.
     
  • User 12616
    User 12616 (29)
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    nicht angegeben
    16 August 2005
    #4
    Wenn das für die Dame kein Problem is.. find ich's ok.
     
  • Djinn
    Djinn (31)
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    16 August 2005
    #5
    Ich versteh das nicht, sind solche Menschen Arbeitslos und hängen den ganzen Tag zuhause rum, heißt es faul usw, aber wenn sie was tun wollen auch wenns nicht ganz so "normal" ist, werden die ja auch wieder verspottet. :rolleyes2
     
  • Lonely Stranger
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    Single
    16 August 2005
    #6
    Also ich hab da kein Problem mit. Mir fällt grad ein, was die wohl alles von der Steuer absetzen können, von wegen "Arbeitsmaterial"... :grin:
     
  • ECMusic
    Gast
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    16 August 2005
    #7
    Find ich okay, auch wenn Prostitution eigentlich für mich ziemlich von Verzweiflung zeugt... Aber wenn es für die Dame in Ordnung geht, seh ich da kein Problem...
     
  • Evelyn
    Evelyn (49)
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    nicht angegeben
    16 August 2005
    #8
    Ich finde das sogar sehr gut. Zum einen ist damit die Sozialversicherung (Einzahlung in Renten und Krankenkasse) gewährleistet, zum zweiten bekommt der Beruf der Prostitution eine Legalität, die bis jetzt nur dann gewährleistet war, wenn es darum ging Steuern zu kassieren und zum dritten: Ist denn Prostitution nicht ein Job wie jeder andere, die Nachfrage regelt auch hier das Angebot.

    Gruß

    P.S. - Um noch einmal auf die Krankenkasse zurückzukommen. Privat ist nicht bei Prostitution und wenn, dann auch nur gegen horrende Prämien.
     
  • 16 August 2005
    #9
    ..es ist durchaus problematisch, denn eines ist sicher: das wäre keine Tätigkeit auf langfristiger Sicht, schon aufgrund der Tatsache, dass über 40-jährige vermutlich nur noch geringe Chancen haben werden, ausreichend Umsatz zu generieren.

    ..anschließend begänne das eigentliche Problem, nämlich die Integration in den ersten Arbeitsmarkt, was, gehen wir von einer 40-jährigen Frau aus, kaum noch gelingen dürfte, denn die vergangenen Jahre "Pufftätigkeit" dürften sich "weniger gut" im Lebenslauf machen, zudem selbst eine abgeschlossene Berufsausbildung oder gar Studium nach Jahren Erwerbslosigkeit jeden verwendungsfähigen Wert verloren haben; ein gigantischer volkswirtschaftlicher Schaden, abgesehen davon ein über 40-jähriger Mensch, ob nun weiblich oder nicht ohnehin perverserweise kaum noch, es sei denn, es handelt sich um ausgewiesene Experten, vermittelbar sind.

    Die gesundheitlichen Folgen wären überdies ebenfalls (u.U.) erheblich, denn es fällt mir schwer, zu glauben, dass eine jahrelange Tätigkeit als Hure zumindest bei einer nicht unerheblichen Anzahl der ausübenden Frauen keine psychischen Probleme mit sich führen soll.
     
  • Siebi
    Siebi (33)
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    16 August 2005
    #10
    Ich finde das voll ok.
     
  • Daucus-Zentrus
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    nicht angegeben
    16 August 2005
    #11
    Moralisch hab ich da keine Bedenken, aber ich kann die Meinung von Berlin-Lankw.26 sehr gut vertreten, denn das langfristige Ziel der Ich AG wird ja völlig verfehlt. Es stellt sich auch die Frage wie "Prostitution" einer Frau das gewünschte Gefühl geben soll gebraucht zu werden. - Andererseits könnte man dies bei vielen Arbeiten sonst auch bemängeln... :geknickt:
     
  • Evelyn
    Evelyn (49)
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    nicht angegeben
    16 August 2005
    #12
    Hmm,

    welches Ziel??? Meiner Mwinung nach haben und hatten Ich AG´s seit jeher nur das eine Ziel, die Arbeitslosenstatistik ein wenig zu frisieren. Gebracht hat diese Form auf jedem Fall kaum jemand etwas, die meisten, die es versucht haben sind wieder zu Hatz 4 zurückgekommen. Eine Prostituierte braucht kein Geld vom Staat, da sollte man sich klar darüber sein, aber soziale Sicherheit und darum geht es letztendlich.

    Gruß
     
  • 16 August 2005
    #13
    ..womit du leider Recht hast! ..es wird selbst von der Bundesagentur nicht mehr geleugnet, dass sich jenes Arbeitsmarktinstrument, den sog. "ich-AG´s", als weitgehend wirkungslos erwiesen hat, lediglich "Mitnahmeeffekte" (zulasten der Versichertengemeinschaft) von Langzeitarbeitslosen, um einem drohenden Ausschluss durch Einführung des ALG2 (HartzIV) zuvorzukommen, nötigten viele dazu, ohne dass zuvor das angebliche Geschäftsmodell auf Plausibilität und Durchführbarkeit eingehend durch Handwerkskammer o.ä. geprüft wurde, jenes problematische Modell zu eigen zu machen.

    ..aber wenn es der Pflege der Statistik dient?! ..dann sollte alles Recht sein.. :rolleyes2

    ..Gruss..
    René..
     
  • Daucus-Zentrus
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    16 August 2005
    #14
    Das Ziel war es Leute wieder in Arbeit zu bekommen, das hab ich ja schon versucht darzustellen: Es ist wichtig, dass man was zutun hat, ansonsten baut man ab und ist später für andere Arbeitsstellen auch nicht mehr zu gebrauchen. Und gescheitert sind von den Ich AGs laut "Spiegel" nicht einmal die Hälfte.
    - Gescheit finde ich das Modell aber trotzdem, weil viel zu wenig davon Gebrauch machen...
     
  • ProxySurfer
    Beiträge füllen Bücher Themenstarter
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    16 August 2005
    #15
    Ich akzeptiere voll den Beruf der Prostituierten, aber: Als Ich AG kostet das dem Steuerzahler eine Menge Geld! Hier sollte man lieber einen Kredit geben, denn in diesem Gewerbe ist es mit Fleiß möglich, das wieder reinzubekommen. :kiss:
     
  • La Vita è bella
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    21 August 2005
    #16
    was ist eine "ich ag"? ist damit eine einzelgesellschaft gemeint?

    p.s.
    bei uns in der schweiz benötigt man zur gründung von einer ag mindestens 3 personen.
     
  • whitewolf
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    21 August 2005
    #17
    Zur Gruendung einer Aktiengesellschaft benoetigt man in Deutschland meines Wissen mind. 7 Aktionaere.

    Eine Ich AG hat damit nichts zu tun. Der Begriff ist ein verzweifelter Marketinggag der Politiker um die Arbeitslosenstatistik aufzupolieren.
     
  • La Vita è bella
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    21 August 2005
    #18
    aha, so ist das. danke für deine antwort.
     

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