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Psychiater ? Hallo ?

Dieses Thema im Forum "Stammkneipe" wurde erstellt von Lenny85, 1 März 2005.

  1. Lenny85
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Single
    Sagt mal, bei jeden zweiten Problem werden hier sofort Psychiater oder sonst was empfohlen (nicht nur im Kummer Sorgen), da denke ich mir: Hallo ?
    Seid mir nicht böse, aber sind hier so viele so umbeholfen, dass sie selber garnix mehr können ? Ich würd im Leben nicht zum Psychiater, wenns noch irgendwie anders geht. Hab das Gefühl dass das zum Teil auch Faulheit ist. Solange man jemanden hat, der die Probleme gegen Krankenkasse für einen regelt, warum sollte man sich selbst noch anstrengen ?
    Ich weiss, das ist jetzt etwas provokativ geschrieben, aber so kommts mir hier manchmal vor.
     
    #1
    Lenny85, 1 März 2005
  2. Gast0815
    Gast
    0
    Ich hab mal irgendwo (nur wo?) gelesen dass ein nicht unerheblicher Teil (40%) der deutschen Bevölkerung in der Tat unter ernstzunehmenden psychischen Störungen leiden, die sie ohne fremde Hilfe nicht in den Griff bekommen.
    Und wenn man sich die gesellschaftlichen Probleme (Angst um Arbeitsplatzverlust, immer mehr unfreiwillige singles, usw.) mal so anschaut ist das in meinen Augen auch nicht allzu verwunderlich, das steckt eine Menge Konfliktpotential drin.

    Insofern denke ich dass es schon gut möglich ist dass hier einigen Usern professionelle psychologishe Hilfe sicherlich nicht schaden würde.
     
    #2
    Gast0815, 1 März 2005
  3. Dreamerin
    Gast
    0
    Mir hat man gestern geraten, dass ich zum Psychodoc gehen soll, weil ich zum Orgasmus etwas länger brauche, so ne halbe Stunde.

    Ich sehe da bei mir aber keine "psychischen Blockaden".

    Bestimmt gäbe es genug, wo ich Hilfe bräuchte. Mein Essverhalten z.B. ist nicht okay. Dann hab ich panische Angst vor schlimmen Krankheiten. Usw. Und ich hab kein besonders tolles Selbstbewusstsein.

    Aber nichts davon ist krankhaft bei mir. Nichts davon ist so schlimm, dass ich es net selbst hinkriegen könnt. Was soll mir ein Psycho da helfen? Der kann mir auch nur zuhören und Tipps geben :ratlos:

    Ich hasse es außerdem, wenn alles auf psychische Probleme geschoben wird. JEDER, ausnahmslos JEDER Mensch hat Probleme. Mal mehr, mal weniger. Aber deshalb isser doch nicht psychisch krank :!:
     
    #3
    Dreamerin, 1 März 2005
  4. cat85
    Gast
    0
    Man m,uss ja auch nicht psychisch krank und bvöllig am Ende sein um sich professionelle Hilfe auf dem Gebiet zu holen :rolleyes2
     
    #4
    cat85, 1 März 2005
  5. waschbär2
    Beiträge füllen Bücher
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    218
    275
    vergeben und glücklich
    Komisch ... :ratlos:

    Wenn jemand gesundheitliche Probleme hat, geht er sofort zum Arzt. Und das empfinden auch 99% aller Menschen als notwendig.

    Aber wenn jemand psychische Probleme hat, dann soll er das mit sich selbst ausmachen ?

    Ich bin ja auch der Meinung, dass ein intaktes soziales Umfeld den Psychothreapeuten weitgehend ersetzen kann. Aber in manchen Fällen muss eben ein Profi ran.

    Oder wolltet ihr euren Blinddarm von euren Freunden entfernen lassen ?
     
    #5
    waschbär2, 1 März 2005
  6. klärchen
    klärchen (35)
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    außerdem rät man ja nicht zu einem psychiater (der für psychisch kranke menschen da ist), sondern zu einem psychologen oder berater (der für gesunde menschen, mit problemen da ist). ein psychiater wäre bei kummer genauso übertrieben, wie eine computertomographie bei einem schnupfen.

    aber wieso sollte man sich eigentlich nicht rat holen bei jemandem, der erfahrung mit der menschlichen seele hat? was besseres kann einem gar nicht passieren. heutzutage kann man über probleme kaum noch mit jemanden offen sprechen, weil alles sofort gegen einen verwendet wird und alle mit ihrem eigenen kampf um finanzielle sicherheit so beschäftigt sind (verständlicherweise), dass für andere kaum noch kraft bleibt. aber leistungsfähig, jung und dynamisch mit 75 jahren berufserfahrung sollen sie trotzdem alle sein.

    es wird so wenig wert, auf die seele und das glück des menschen gelegt, dass es eine schande ist. da ist wenigstens eine beratung bei eventuellen problemen, die man alleine als erdrückend empfindet, doch mal drinne?
    selbst wenn man sich bemüht, gibt es eben dinge, die man nicht mit sich selber ausmachen kann, weil man dafür ein feedback oder auch mal eine andere sichtweise benötigt.
     
    #6
    klärchen, 1 März 2005
  7. Murphie
    Gast
    0
    Das mit der Faulheit stimmt teilweise. DAS grösste Problem ist aber, dass viele Angst vor dem selbstständigen Denken und v.a. Handeln haben.

    Ich war bisher bei 6 Psychologen und 2 Psychiatern und ich weiss, das der einzige Grund ist dorthin zu gehen gekauftes Vertrauen ist. Es gibt einige wenige fähige die einen wirklich verstehen, aber bis du die gefunden hast hättest du es auch selbst lösen können.

    Ein weiteres Problem sind SChranken im eigenen Denken. Jeder hat eine Psyche und mit ein wenig Intelligenz und Selbstbeonachtung kann man sich vieles erklären und vieles herausfinden. Man braucht Geduld, was viele nicht habe und die richtige Taktik.

    Es ist Faulheit und auch (wohl etwas eingeschränkt) Dummheit.
     
    #7
    Murphie, 1 März 2005
  8. Reeva
    Gast
    0
    ----
     
    #8
    Reeva, 1 März 2005
  9. Murphie
    Gast
    0
    Selbstanalyse=Ursachenforschung
    Ursache=halbe Lösung
    halbe Lösung + Geduld = Endergebnis/gesundheit
     
    #9
    Murphie, 1 März 2005
  10. Dreamerin
    Gast
    0
    Ich denke, wenn man zu seinem Psychodoc geht, dann findet der garantiert etwas.
    Und glaubst du, der kann von 5 Gesprächen genau erkennen, was los ist????

    Neeeeeeee...
     
    #10
    Dreamerin, 1 März 2005
  11. Reeva
    Gast
    0
    ----
     
    #11
    Reeva, 1 März 2005
  12. Murphie
    Gast
    0
    Vorstellen?
    Seitdem ich 13 bin war ich regelmäßig bei Psychologen.
    Seitdem ich 16 bin hatte ich einen "Dachschaden".
    1 Jahr Psychotherapie (3 mal die Woche). 2 Mon. Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik. Anschliessend nochmal 2 Jahre Psychotherapie.

    Ich glaube ich weiss wovon ich rede.

    Ich weiss auch, dass man zu leicht die Eigenverantwortung an den Psychiater/Therapeuten abgibt. "Die Therapie wirds schon bringen.".
    Seit ich die Therapie abgebrochen habe mache ich nur noch Fortschritte und die Rückschritte, die ich mache, sind so klein das man es vllt als stolpern bezeichnen könnte. Das einzige was einen wirklich hindert, ist Angst. Angst vor sich selbst, seinen Gedanken, selbst etwas ausprobieren. Mehr nicht. Egal ob Depris, Schezophrenie oder eine "einfache" Psychose. Man darf das nicht überbewerten.
     
    #12
    Murphie, 1 März 2005
  13. Dreamerin
    Gast
    0
    Ich habe mir schon mal überlegt, ob ich zu einem Psychologen gehen soll.
    Ich bin nämlich eigentlich nicht unbeschwert und nicht sorglos. Ich mache mir ständig Sorgen...
    Sorgen, dass ich betrogen werde, dass ich im Beruf versage, dass ich Ärger kriege mit Leuten, dass ich Krebs kriege... Und das bestimmt mein ganzes Leben total.
    Ich kenne Leute (die Familie von meinem Freund), die denken nicht so viel nach, die leben unbeschwert, machen sich erst Sorgen, wenn der Grund dazu DA ist...
    Meine Familie ist da anders. Und ich bin anders... :geknickt:
     
    #13
    Dreamerin, 1 März 2005
  14. SirLurchi
    Gast
    0
    An sich sehe ich es auch so, dass man einerseits wegen nem Schnupfen zum Arzt rennt, aber sich bei psychischen Problemen nicht weiterhelfen lässt. Die Seele sollte einem ja doch etwas wichtiger sein als ne laufende Nase. Eigentlich. Aber dem Psychologen haftet sowas negatives an, weil alle Welt dann gleich denkt, dass man shizophren oder sonst was ist :smile:. Ist echt ne komische Zwickmühle, ich käm mir auch ein bißchen komisch vor zum Psychologen zu gehen.
     
    #14
    SirLurchi, 1 März 2005
  15. Reeva
    Gast
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    #15
    Reeva, 1 März 2005
  16. leidensgenosse
    Verbringt hier viel Zeit
    96
    91
    0
    Single
    Tut mir leid, aber das ist der größte Schwachsinn, den ich seit langem gelesen habe. Für 90% der Fälle mag das vielleicht stimmen... aber pauschalisieren kannst du das ganz sicher nicht. Und ich weiss wovon ich rede.


    EDIT: Ich werde mal ein wenig konkreter. Wie gesagt, für 90% der Fälle hast du sicher Recht. Bei denen ist wirklich ein Kardinalproblem das selbsständige analytische Denken. Wiederum bei anderen ist es so, dass sie sich weder selbst, noch mit Hilfe helfen können und das obwohl sie genau wissen worum es geht.

    Und Psychosen lassen wir mal ganz außen vor, da ist doch professionelle Hilfe unvermeidlich!
     
    #16
    leidensgenosse, 1 März 2005
  17. radiobrain
    radiobrain (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    125
    101
    0
    nicht angegeben
    Hilfe

    Hi!
    Ich bin neu hier...Sonntag habe ich mich von meiner bis dato total geliebten Freundin getrennt.

    Die Gründe lagen bei mir.Ich bin/war ein zu emotionaler Mensch,der schnell auch unbegründet Eifersucht entwickelt und schürrt.
    Desweiteren glaube ich,dass ich sehr grosse Verlustängste habe,andernfalls ist folgendes nicht zu erklären:

    Als ich am Freitag Abend eine SMS von meiner damals noch glücklichen Beziehungspartnerin bekam,fragte ich sie,wo sie denn gewesen wäre..Sie war unterwegs,ganz normal.Jedoch mit ihrem Ex-Freund,mit dem aber garantiert nichts mehr läuft...
    Doch das reichte für mich.Man muss dazu sagen:es war der Geburtstag von meinem besten Freund,wo ich war,und ich war nicht mehr nüchtern.Aber das möchte ich unter keinen Umständen aufführen..

    Ich beleidigte sie aufs übelste,machte Ihr ein schlechtes Gewissen,und hörte dann auch nicht auf,als sie nur noch schwieg...Sonntag morgen stand ich vor Ihrer Tür,und erklärte Ihr,dass ich schluß machen müsste.Ich konnte Ihr dabei nicht in die Augen schauen..Jetzt beabsichtige ich,psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen,denn:Ich liebe Sie so abgöttisch und habe sie verloren weil ich wieder einmal zu dumm gehandelt habe...
     
    #17
    radiobrain, 1 März 2005
  18. Murphie
    Gast
    0
    90%? Ist meiner subjektiven Einschätzung nach die Mehrheit, ergo man kann es pauschalisieren.

    Woher weisst du wovon du redest?

    edit2: Wenn wir bei Psychosen von Ängsten/Zwängen reden, z.B. das man beim Autofahren ständig den Drang hat das Auto gegen einen Baum zu lenken, dann scheint das Problem auf den ersten Blick gefährlich, ABER von rund 5 Mio. Menschen geben vllt 2 ihren Zwängen die Oberhand und fahren wirklich gegen einen Baum, aber die Ursachen sind (fast) ausschließlich simpel, sodass die alleine (evtl. mit der Hilfe eines Freundes) lösbar sind.

    edit1: z.B. was radiobrain schreibt:
    Die Probleme hatte ich auch und diese sind alleine und selbstständig lösbar. Wenn er weiss was seine Ursache ist hat er doch schon die halbe Miete.
    Nehmen wir an er hat den Ablöseprozess von der Mutter nicht durchlebt und sieht in seiner Freundin ein "Mutterersatz". Dann weiss er doch woran er arbeiten muss bzw. was er unternehmen muss um das Problem zu lösen.
     
    #18
    Murphie, 1 März 2005
  19. Reeva
    Gast
    0
    ----
     
    #19
    Reeva, 1 März 2005
  20. Murphie
    Gast
    0
    @Reeva

    Darum geht es ja. Ich musste den Weg erst gehen um zu merken, dass man alleine viel schneller voran kommt. Den müssen doch andere nicht mehr gehen. Dazu gibt es schließlich Foren, um aus den Fehlern anderer zu lernen.
     
    #20
    Murphie, 1 März 2005

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