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Psychologe: Mutter soll geistig behindertem Sohn das Masturbieren "beibringen"

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von Katja K., 15 Juni 2007.

  1. Katja K.
    Katja K. (26)
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    Ich bin im Netz auf folgenden Text gestoßen: http://www.uni-leipzig.de/~gbpaed/texte/baende/band7.htm

    Es geht hierbei um folgenden Abschnitt:

    "Beispiel: Ein Psychologe hat der Mutter eines leicht körper-/schwer geistigbehinderten Sohnes den Rat gegeben, diesem unter der Dusche ganz konkret zu zeigen, wie er sich selbst befriedigen kann. Dies wäre notwendig, damit ihr Sohn normal heranwächst. Nachdem sich die Mutter überwunden hat, diesem Rat zu folgen, forderte der Sohn vehement nach Wiederholungen dieser Handlung. Die Mutter-Kind-Beziehung wurde durch die Reaktion des Sohnes und dem sich entwickelnden mütterlichen Widerwillen gegen den Körper des Sohnes sowie Schuldgefühle der Mutter derart gestört, dass man beide eine zeitlang trennen und therapeutisch behandeln musste, bevor ein erneutes Zusammenleben wieder möglich war."

    Ich bin zwar keine Fachfrau, frage mich aber trotzdem, wie ein Psychologe, auf die Idee kommen kann, eine Mutter aufzufordern am Penis ihres Sohnes zu manipulieren. So der Sohn noch nicht 16 Jahre alt ist, liegt i.Ü. der Straftatbestand des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen vor. Ist es nicht selbstverständlich, dass derartige Handlungen die Mutter-Kind-Beziehung (zer)stören? Mit anderen Worten - müsste dies nicht eine professionelle Kraft (Arzt, Krankenschwester etc.) machen, welche keine persönliche Bindung, sprich ein distanziertes Verhältnis, zu dem Behinderten hat?
    Frage an die Frauen: Würdet ihr eigentlich dem Rat des Psychologen nachkommen?

    Würd mich mal interessieren, wie ihr die Thematik seht.
     
    #1
    Katja K., 15 Juni 2007
  2. User 75021
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    Auf gar keinen Fall! Wie kommt denn der Psychologe auf so eine schwachsinnige Idee??!! :eek: :ratlos:
     
    #2
    User 75021, 15 Juni 2007
  3. Scheich Assis
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    Sehe ich auch so. Ich bin kein Psychologe, aber für mich klingt das plausibler. Man sollte aber bedenken, dass bei einer unbekannten Person das eventuell als "Bedrohung" empfunden werden kann?
     
    #3
    Scheich Assis, 15 Juni 2007
  4. [sAtAnIc]vana
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    :ratlos: manche Menschen sind bekloppt..

    vana
     
    #4
    [sAtAnIc]vana, 15 Juni 2007
  5. *LordHelmchen*
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    Naja, es handelt sich ja nicht um ein "normales" Kind, ich denke, mit Therapie kann man das schon rechtfertigen, ist jetzt nicht mein Fachgebiet.

    Was wäre denn gewesen wenn es gut augegangen wäre?
    Oder wenn wirklich bleibende persönlichkeitsschäden geblieben wären, wenn sie es nicht getan hätte?

    Also ich finde es etwas anmaßend das ganze gleich als Schwachsinn hinzustellen, dazu sollte man wohl erstmal ein paar Semester Psychologie studieren, und dann auch bitte fachlich fundiert argumentieren.
     
    #5
    *LordHelmchen*, 15 Juni 2007
  6. Profiler
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    Sowas kommt von einem Psychologen? OMG ok das es ihm gefällt is klar aber das muss er schon selbst machen und wenn er das weger der behinderung net kann dann gibt es kein SB. Was soll der mist??? Und nichtmal 16 da muss das ja auch noch nicht sein
     
    #6
    Profiler, 15 Juni 2007
  7. klärchen
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    sehr merkwürdige geschichte. sowas würde ich als mutter auf gar keinen fall befolgen. wenn der junge interesse daran hat und merkt, es tut ihm gut, dann kommt er schon selber drauf. ich finde es nicht besonders klug, wenn sich eltern in die sexualität ihrer kinder einmischen. soetwas entwickelt sich doch. auch bei geistig behinderten, davon bin ich überzeugt. und sexuelle handlungen am kind gehen schonmal gar nicht, egal aus welchem grunde. vll war der junge auch noch gar nicht so weit.
     
    #7
    klärchen, 15 Juni 2007
  8. latindance
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    das seh ich eigentlich auch so. ist schade für ihn wenns nicht möglich ist.
     
    #8
    latindance, 15 Juni 2007
  9. Dunsti
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    vergeben und glücklich
    Meine persönliche Meinung: Sexualität ist ein Trieb, dem er schon in irgendeiner Form nachkommen wird, wenn er das Bedürfnis dazu hat. Man sollte halt nur darauf achten, dass er nicht aus Versehen ein paar Kinder in die Welt setzt. Wenn er das Bedürfnis hat, zu onanieren, dann findet er schon einen Weg, ohne dass die Mutter ihm das "beibringen" muss. Diese Art der "Therapie" finde ich absolut daneben und aus verschiedensten Sichtweisen fragwürdig.
     
    #9
    Dunsti, 15 Juni 2007
  10. squarepusher
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    ich finde es etwas vermessen, wie leute hier urteilen, ohne den fall, oder die behinderungen des kindes (die hier vielleicht einiges unmöglich machen) genau zu kennen. allein an "psychologe rät mutter, dem behinderten kind das wichsen beizubringen" find ich jetzt nichts verwerfliches.

    ich finde das ist ein falscher schluß. welcher arzt lernt, wie man professionell anderen das onanieren beibringt? welche krankenschwester kann das? es geht hier nicht um eine nüchterne medizinische handlung, sondern um etwas höchst persönliches, das ein arzt IMO niemals jemandem wirklich vermitteln könnte.

    wie ist bitteschön ein arzt "professionell" im lehren von onanieren?

    das distanzierte verhältnis ist, naja, IMO irgendwie auch fragwürdig. warum soll das ein fremder tun? es könnte IMO genauso an der mangelnden kompetenz der mutter liegen, dass das schiefgegangen ist, was natürlich irgendwo wieder aufgabe des psychologen gewesen wäre, das zu antizipieren.
     
    #10
    squarepusher, 16 Juni 2007
  11. User 29904
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    nicht angegeben
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    #11
    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2016
    User 29904, 16 Juni 2007
  12. Knalltüte
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    Was für ein Käse. Heißt das dann, dass alle Mädels, die sich nie selbst befriedigt haben in ihrer Jugend, nicht richtig herangewachsen sind? :ratlos:
    Natürlich nicht. :ratlos:
     
    #12
    Knalltüte, 16 Juni 2007
  13. squarepusher
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    nein, so ist das nicht. bei sämtlichen bekannten affenarten ist sexualität nachahmung, die sich die jungen von den alten abschaun. der trieb ist da, aber wie sie ihn befriedigen lernen sie, und bekommen sie nicht in die wiege gelegt. beim menschen wirds nicht viel anders sein.
     
    #13
    squarepusher, 16 Juni 2007
  14. Xorah
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    nicht angegeben
    unterschreib. natürlich kenne ich die hintergründe und seine behinderung nicht. aber ich halte es für fragwürdig, ob ein mensch (der weshalb auch immer nicht den trieb dazu hatte, sich selbst zu berfiedigen) irgendwelche schäden erhält, wenn er es nicht tut. es gibt doch auch a-sexuelle, die niemals auf die idee kämen und es gar nicht wollen. wer sagt, dass der junge es genießen wird und es ihn nicht noch mehr verstört?

    es ist am ende nur die meinung eines psychologen. es gibt sicherlich auch andere psychologen, die einer anderen meinung sind. auch ärzte können falsch liegen.
     
    #14
    Xorah, 16 Juni 2007
  15. squarepusher
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    der trotzdem viel mehr zeit mit dem jungen verbracht hat als du. wie du richtig sagst, könnte er asexuell sein (chance klein), aber irgendwie kommt mir vor, als würde hier davon ausgegangen werden, dass der psychologe den jungen nie gesehen hat, und daher dinge wie, dass er asexuell wäre, nicht wissen kann. ich glaube persönlich, dass er ein viel genaueres bild von dem kind hat, als wir alle gemeinsam, die wir die story gelesen haben und das kind gar nicht kennen.
    ich finde, um so allgemeine fragen wie, ob der junge überhaupt sexuell veranlagt ist, gehts nicht, das zu erkennen kann man dem psychologen schon zutrauen, ob die maßnahme, seiner mutter zu sagen, sie soll dem kind das onanieren beibringen, gscheit war, is IMO die frage.

    wenn man sich den ganzen text anschaut, sieht man, dass das beispiel mit dem behinderten sohn gebracht wird, um die grenzen der eltern in bezug auf sexualerziehung aufzuzeigen. im umgang mit der sexualität des kindes gäbe es oft ängste und unsicherheiten auf seiten der eltern, die auch positive effekte haben, nämlich den eltern auch ihre grenzen des möglichen aufzeigen, die sie (wie es die mutter des behinderten sohnes getan hat) nicht auf vorgabe überschreiten sollten.

    zwar heißt das für mich, dass leute, die klar sagen, sie würden den rat des psychologen in den wind schießen, auch recht haben. aber die autorin meint andererseits auch, dass eine "umfassende sexualerziehung" viele vorteile für die persönlichkeit des kindes und seine sexualität haben kann (da zählt sie einiges auf, auch das onanieren erwähnt sie als bereicherung.).

    aber...
    was mich irgendwie an
    erinnert.
     
    #15
    squarepusher, 16 Juni 2007
  16. Dr-Love
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    nicht angegeben
    Psychologen sind Menschen, die mit anderen Gehirnwindungen arbeiten.

    Nicht immer verläuft alles wunschgemäß. Aber die Idee alleine ist schon heftig :geknickt:
     
    #16
    Dr-Love, 16 Juni 2007
  17. simon1986
    simon1986 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verlobt
    Das ist wieder so ein Problem das man nicht aus der Ferne diskutieren kann.
    Es ist zwar ein attraktives Thema und die Meinungen sind rasch gemacht (jeden falls für die grosse Mehrheit).

    Doch die Sexualität von geistig Behinderten ist in unserer Gesellschaft ein ungelöstes Problem. Sexualität ist derart mit Missbrauch, Geld und Kriminalität verbunden, dass wir vielleicht gar nie mehr einen lockeren Zugang dazu finden.

    Ich stelle mir vor, dass der Psychologe intensiv mit dem Jungen und der Mutter gearbeitet hat und Pro und Contra lange abgewogen hat.

    Der Zeitungssschreiber hat den Fall nur "aufgegriffen" --das ist keine gleichwertige Beschäftigung mit dem Thema.

    Also ich gebe offen zu, dass ich mich zu dem Fall selber jetzt nicht äussern kann.
     
    #17
    simon1986, 16 Juni 2007
  18. CCFly
    CCFly (36)
    live und direkt
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    Verheiratet
    als mutter würde ich mich hüten, sexuell an meinen sohn heranzutreten... wenn er mal ne freundin gefunden hat, soll die das machen.
     
    #18
    CCFly, 16 Juni 2007
  19. Julchen_1990
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    vergeben und glücklich
    *unterschreib*
    Ich glaube das Thema sollte einfach hier nicht diskutiert werden! AUS UND AMEN!!
    Das gehört in die Hände von ausgebildetem Fachpersonal und nicht hierher!! :kopfschue
     
    #19
    Julchen_1990, 16 Juni 2007
  20. squarepusher
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    merci beaucoup, denk ich auch, obwohl reden kann man doch drüber, im prinzip ists eine einfache sache. nur treibts seltsame blüten (stichwort: es ist verwerflich, weil ja keiner, weiß, vielleicht ist der bub ja asexuell!).
     
    #20
    squarepusher, 16 Juni 2007

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