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Psychologe und Berufsunfähigkeit?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Silverbell, 15 August 2007.

  1. Silverbell
    Silverbell (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hallo zusammen,

    bei allen möglichen Problemen wird hier oft der Tipp gegeben zum Psychologen zu gehen. Sehe ich im Prinzip genauso. Allerdings frage ich mich ob man sich damit nicht auch Steine in den Weg legt. Ich habe nämlich gelesen, daß man, wenn man mal in Therapie war, nicht mehr so einfach eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen bekommt. Und gerade wenn man psychisch sowieso schon "vorbelastet" ist, sollte man sich dahingehend doch besonders absichern. Weiß da jemand was genaueres zu? Zählt ein Beratungsgespräch schon als Therapie? Wann muß man eine Therapie angeben? Sollte man zuerst eine Versicherung abschließen und dann erst zum Therapeuten gehen? Wär super wenn sich jemand von euch damit auskennt.
     
    #1
    Silverbell, 15 August 2007
  2. stella2002
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Guten Abend

    ich arbeite bei einer privaten Krankenversicherung und kann dir nur sagen, sobald dir ein Arzt depression oder depressive episode als Diagnose stellst bist du nicht mehr versicherbar. Beri der BU würdest du wahrscheinlich einen Auschluß für diese Erkrankung bekommen d.h du bekommst kein Geld von deiner Versicherung wenn du durch diese Diagnose berufsunfähig wird. Im schlimmsten Fall wird dich die Versicherung nicht versichern.

    Wenn du die Versicherung abschließt wirst du im Antrag gefragt welche Krankheiten du in den letzen 10 Jahren hattest und welche Ärzte du aufgesucht hast. Sobald du den Psychologen aufsucht bist du eigentlich im Sinne der Versicherung vorbelastet und stellst ein teures Risiko da es klingt hart aber ich sehe das nüchtern, da ich jeden Tag damit in Berührung komme und bei Kunden sowie Vermittler auf unverständnis stosse aber sobald die Diagnose depression egal durch was in deinem Krankheitsbild vorkommt hast du bei den privaten Versicherung schon verloren.

    Ich selber bin durch meine Epelepsie die ich 7 Jahre lang hatte nicht versicherbar ( ist 13 Jahre her) das find ich allerdings auch sehr traurig da ich keinerlei Ärztliche Hilfe für meine damalige Krankheit in Anspruch nehmen muss.
     
    #2
    stella2002, 15 August 2007
  3. Bambi
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Wenn du in eine Beratungsstelle gehst, zahlst du das normalerweise entweder privat oder die Beratung ist ganz umsonst. Die Krankenkasse kriegt davon gar nichts mit. Und die Beratung kann schon sehr intensiv sein und gegebenenfalls sogar bis zu 20 Sitzungen dauern, ist also schon fast wie eine Therapie. Ich würde es erstmal da versuchen.

    Dass man nach einer Psychotherapie benachteiligt ist, was Versicherungen angeht, ist leider wahr :geknickt:
     
    #3
    Bambi, 16 August 2007
  4. Silverbell
    Silverbell (33)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Mein Verdacht scheint sich also doch zu bestätigen. Aber die Idee mit der Beratungsstelle ist gut.

    Was haltet ihr denn davon, wenn man zuerst die Versicherung abschließt (mit "sauberer" Krankenakte) und dann erst zum Therapeuten geht? Damit hätte man das Problem ja umgangen. Oder ist das Schwachsinn?
     
    #4
    Silverbell, 20 August 2007
  5. Bambi
    Verbringt hier viel Zeit
    1.082
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    nicht angegeben
    Ich bin zwar kein Versicherungsexperte, aber ich könnte mir vorstellen, es ist damit wie bei der privaten Zahn-Zusatzversicherung: eine bestimmte Zeit musst du einzahlen, bevor du Anspruch darauf hast, um eben zu verhindern, dass Leute sich schnell noch versichern, bevor sie eine kostspielige Behandlung bekommen.

    Versuch es einfach mal mit der Beratungsstelle. Da können sie dir bestimmt auch weiterhelfen, was die Versicherung angeht.
     
    #5
    Bambi, 20 August 2007

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