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Psychologische Hilfe - wie?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Schnuckl20, 21 Mai 2009.

  1. Schnuckl20
    Schnuckl20 (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich habe mich nach langem hin und her entschlossen, mir Hilfe zu holen, da ich mit meinem Leben nicht mehr klar komme. Ich habe Probleme, die ich einfach nicht lösen kann, weil ich nicht mal weiß, woher sie kommen und warum ich mir überhaupt so viele Gedanken mache. Es ist einfach alles nur noch belastend und langsam kann ich nicht mehr.

    Wie ist denn da die Vorgehensweise?
    Muss ich wirklich erst zum Hausarzt?
    Wie sieht das mit den Kosten aus?
    Gibt es auch eine empfehlenswerte Online Hilfe (bin berufstätig und müsste zum nächsten Psychologen bestimmt gut 100 km fahren)?
    Zudem möchte ich nicht, dass das irgendjemand aus meiner Umgebung mitbekommt.
     
    #1
    Schnuckl20, 21 Mai 2009
  2. User 87316
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    nicht angegeben
    erstens wird so ein Gespräch vertraulich behandelt, es sollte also niemand mitbekommen.
    ich kenn jetzt nur das Procedere für einen Therapeuten, dort könntest du auch hingehen, der darf dir dann nur keine Medikamente verschreiben.
    Bei meinem Freund lief das mkit der Therapie beim Therapeuten so ab, dass er da angerufen hat und dann quasi eine Probestunde hatte, in der der Therapeut festgestellt hatte, dass eine Therapie zwingend notwendig ist und ihm dann so ein Formular gegeben hat für die Krankenkasse, und da stehen dann Stundenzahl usw. drauf zur Kostenübernahme und in der Regel übernehmen sie das ja dann auch.
    Wie das bei einem Psychologen ist, weiß ich nicht so genau, aber eine Art Probestunde wird es sicherlich auch geben. Und zum Hausarzt muss man meines Wissens nach dafür auch nicht.
    Off-Topic:
    also Praxisgebühr muss du für den Psychologen und auch Therapeuten bezahlen, also müsstest du höchstens zum Hausarzt wegen einer Überweisung

    ob eine Onlinesitzung jetzt den Erfolg bringt, kann ich dir nicht sagen, aber ich denke ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht vermittelt dem Behandelnden ein ganz anderes Bild von dir, eben weil er jede Bewegung sieht, so dass ich wohl eher die 100km in Kauf nehmen würde.
     
    #2
    User 87316, 21 Mai 2009
  3. glashaus
    Gast
    0
    Gibt es in deiner Nähe vielleicht eine Beratungstelle wie pro familia o.ä.? Die kennen sich mit sowas auch gut aus und können dir Tipps geben, wie du das am besten in Angriff nehmen kannst!
     
    #3
    glashaus, 21 Mai 2009
  4. Schnuckl20
    Schnuckl20 (34)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    In meiner Nähe gibt es leider nichts, ich wohne nicht gerade zentral. Aber stimmt, von Angesicht zu Angesicht wäre bestimmt hilfreicher als online.
    Also sucht man sich da einen ausm Telefonbuch aus oder wie kommt man an empfehlenswerte Leute?
     
    #4
    Schnuckl20, 21 Mai 2009
  5. 132
    132
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Es gibt große zentrale Institute in Deutschland, die in den meisten Fällen eine Sprechstunde anbieten, wo du Beratung bekommst, welche Art von Therapie für dich geeignet ist bzw. wo es entsprechend qualifizierte Therapeuten gibt.

    Zu nennen wäre da zum Beispiel das Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt, das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim oder das Berliner Psychoanalytische Institut. Deine Krankenkasse sollte dir das entsprechende Institut in deiner Nähe nennen können.

    Soweit mir bekannt ist, werden die Kosten von anerkannten Therapieformen von deiner Krankenkasse übernommen. Hier gibt es dann meist ein Kontingent, also X Stunden werden übernommen, wobei es auch eine Verlängerung geben kann, bei entsprechender Begründung. Wie die Kostenübernahme genau ausschaut, solltest du bei deiner Krankenkasse nachfragen.

    Ein Hinweis noch: Je nach Art der Therapie bzw. der verfügbaren Therapeuten, kann die Wartezeit ein paar Wochen bis Monate betragen. Dies sollte dich aber nicht entmutigen. Allein der Schritt die Notwendigkeit einer Therapie zu erkennen, ist dir hoch anzurechnen!


    Nochmal kurz und knapp: Institut aufsuchen, beraten lassen, Kosten klären und mit ein wenig Geduld dann die Therapie beginnen. So würde ich vorgehen.
     
    #5
    132, 21 Mai 2009

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